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Nun auch bei Apple: Teurere iPhones und Macs wegen hoher Speicherpreise


Nun auch bei Apple: Teurere iPhones und Macs wegen hoher Speicherpreise

Bild: Apple

Preissteigerungen sind unumgänglich, erklärte Apple-CEO Tim Cook in einem Interview. Diese dürften sich durch das gesamte Portfolio ziehen, wenngleich Cook heute weder exakte Produkte benennt noch das Ausmaß der Steigerungen angibt. Am Ende dürfte es aber wohl fast jedes Produkt betreffen.

Tim Cook beschrieb die Situation nun als unhaltbar. Man habe versucht so viel wie möglich auszugleichen und aufzufangen, aber es sei der Punkt erreicht, an dem das nicht mehr geht. Apple will dabei gern Teil der Lösung sein, eigene finanzielle Reserven einsetzen. Das bedeute aber nicht, dass Apple Speicherfabriken bauen wird, obwohl die nötig sind: „Wir können nicht alles machen, wir wissen worin wir gut sind“, erklärte Cook weiter.

Apple gibt jedes Jahre bereits viele Milliarden für Speicherprodukte aus. Diese wandern dann in hunderte Millionen iPhones und viele Millionen MacBooks, entsprechend umfangreich ist das Volumen, damit aber auch die Auswirkungen der Krise. Langzeitverträge glätteten dies anfangs noch, mit dem Auslaufen dieser und Neuverhandlungen zu viel höheren Preise, weil viel zu geringer Kapazität, nun aber an dem Punkt gekommen sind, wo auch Apple das nicht mehr halten kann.

Noch kein Wann und Wieviel bekannt

Welche Produkte nun zuerst teurer werden, das erklärte Cook nicht, auch das Wann ließ er offen. Treffen dürfte es aber wohl direkt die Neuvorstellungen ab dem Herbst dieses Jahres, in dem Zuge spätestens wohl aber auch die Vorgänger teurer werden: Denn das Kunden nicht zum Neuling greifen weil der Vorgänger sehr viel günstiger ist will letztlich vermutlich auch Apple nicht. iPhone 18 Pro und vor allem das erwartete iPhone Fold dürften so kaum günstig werden.

Spannen wird es auch bei den MacBooks. Das Neo ist furios gestartet, Intel-Partner können es, wie Dell gestern gezeigt hat, eigentlich kaum angreifen, weil sie schon viel zu teuer in den Markt gehen. Klassische Notebooks dürften wie bei Lenovo und Co, die seit Wochen stetig die Preise weiter erhöhen, ebenfalls preislich deutlich anziehen, vor allem Upgrade-Konfigurationen deutlich steigen. Dieses Muster ist von vielen großen Herstellern bekannt. Der Mac mini wurde so im letzten Monat bereits teurer, Konfigurationen gestrichen.



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