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Nvidia DLSS 4.5 Super Resolution im Test


Nvidia DLSS 4.5 Super Resolution im Test

DLSS 4.5 Super Resolution verspricht mit einem verbesserten Transformer-AI-Modell „der zweiten Generation“ noch besser zu sein. ComputerBase analysiert DLSS 4.5 in sechs Spielen bezüglich der Bildqualität, vergleicht diese mit dem bisherigen DLSS 4 und wirft einen Blick auf die Performance mit RTX 5000, 4000, 3000 und 2000.

DLSS 4.5: Das ist neu

Durchaus überraschend hat Nvidia auf der CES 2026 Anfang der Woche DLSS 4.5 angekündigt. Es umfasst drei Neuerungen:

  1. Multi Frame Generation 6×: Es können bis zu fünf statt vormals bis zu drei KI-Zwischenbilder generiert werden. Die FPS lassen sich also theoretisch versechsfachen. Das neue Feature kommt „im Frühjahr“ exklusiv für RTX 5000.
  2. Dynamic Multi Frame Generation: Hier wird der MFG-Faktor dynamisch angepasst, dass eine Ziel-FPS-Rate immer mit einem möglichst kleinen KI-FPS-Anteil erreicht wird, um den Input-Lag zu minimieren. Auch dieses neue Feature erscheint „im Frühjahr“ exklusiv für RTX 5000.
  3. DLSS 4.5 Super Resolution: Mit dem neuen Treiber GeForce 591.74 und der aktuellen Beta der Nvidia App hält das „Transformer-Modell der zweiten Generation“ Einzug, das laut Nvidia bekannte Problemstellen von DLSS 4 angehen soll: Weniger Ghosting, eine bessere temporale Stabilität und eine generell bessere Kantenglättung sollen es geben. DLSS 4.5 Super Resolution ist ab sofort für alle GeForce RTX verfügbar. Da das Transformer-Modell in zweiter wie in erster Generation FP8 nutzt, sollen Blackwell (RTX 5000) und Lovelace (RTX 4000) die Rechenlast deutlich besser stemmen können als die älteren Generationen Turing (RTX 2000) und Ampere (RTX 3000), die nur FP16 beherrschen.

ComputerBase hat sich in diesem Test das neue DLSS 4.5 Super Resolution in Bezug auf die Bildqualität und die Leistungsfähigkeit auf GeForce RTX 5000, 4000, 3000 und 2000 im Detail in sechs Spielen angesehen.

Nvidia DLSS 4.5 Super Resolution
Nvidia DLSS 4.5 Super Resolution (Bild: Nvidia)

DLSS 4.5 Super Resolution: So kann man es nutzen

Wer DLSS 4.5 nutzen möchte, benötigt den Treiber GeForce 591.74 und die neueste Nvidia-App in der Beta-Version 11.0.6.374, für die man nach der Installation in den Einstellungen in den Beta-Branch der App wechseln muss. Wenn ein Spiel mit deren DLSS-Override-Funktion dann DLSS 4 unterstützt, funktioniert in der Beta mit dem richtigen Treiber auch DLSS 4.5, sodass es damit ab sofort mehrere hundert Spiele mit dem verbesserten Feature gibt.

Theoretisch gibt es drei Wege, um DLSS 4.5 zu aktivieren.

  1. Den DLSS-Super-Resolution-Override in der Nvidia App global oder im Spiele-Profil über „Latest“ ohne weitere Anpassungen auswählen.
  2. Den DLSS-Super-Resolution-Override in der Nvidia App spielespezifisch per Preset aktivieren. Das J- und das K-Preset stehen für DLSS 4, das L- und das M-Preset für DLSS 4.5. „M“ ist laut Nvidia für alle Auflösungen und DLSS-Modi gut zu nutzen und ist daher auch durchweg bei „Latest“ aktiv. „L“ ist dagegen ein Spezialfall und nur für DLSS Ultra Performance in Ultra HD gedacht.
  3. Noch nicht sofort, aber in Zukunft: DLSS 4.5 im Spiel selber aktivieren. Nvidia hat das SDK für DLSS 4 SR bereits veröffentlicht, Entwickler können die neue Version entsprechend sofort in ihr Spiel integrieren. Es wird jedoch noch Wochen bis Monate dauern, bis dies in den ersten Titeln umgesetzt werden wird.
Nvidia DLSS 4.5 in der Nvidia App
Nvidia DLSS 4.5 in der Nvidia App

DLSS 4.5 Super Resolution: Bildqualität und Performance im Test

ComputerBase testet DLSS 4.5 Super Resolution in sechs verschiedenen Spielen getestet:

  1. Hogwarts Legacy
  2. Kingdom Come Deliverance 2
  3. Oblivion Remastered
  4. Senua’s Saga: Hellblade 2
  5. The Last of Us Part I
  6. The Outer Worlds 2

In allen sechs Spielen hat DLSS 4 mit mal größeren, mal kleineren Problemen zu kämpfen und die Frage ist, ob DLSS 4.5 diese effektiv angeht. Entsprechend ist in der Analyse sehr oft von Grafikfehlern die Rede, eben weil die Szenen explizit nach diesen selektiert worden sind. Generell weist DLSS 4 aber kaum Grafikfehler auf, nur in selektiven Bereichen finden sich diese. Das gilt es zu beachten.

Neben der Bildqualität wurde dabei ebenso die Performance auf der GeForce RTX 5070 Ti, GeForce RTX 4080 Super, GeForce RTX 3090 Ti und der GeForce RTX 2080 Ti in den sechs Spielen untersucht.



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ProArt PF120: Auch Asus kann kleine Spaltmaße bei Lüftern


Geringe Spaltmaße zwischen Lüfterblatt und Rahmen sind spätestens seit 2019 und dem Noctua NF-A12x25 im Kommen und nun stellt auch Asus einen Lüfter vor, der geringe Spaltmaße erreicht und Daisy-Chaining darf auch nicht fehlen.

Während Noctua seit letztem Jahr bereits die zweite Generation ihrer Lüfter mit einem geringen Spalt zwischen Lüfterblatt und Rahmen vorstellte, veröffentlicht Asus jetzt mit den Gehäuse-Lüftern der Serie ProArt PF120 in schwarzer sowie weißer Ausführung in diesem Punkt ähnliche Produkte.

Laut Asus sollen die neuen Lüfter bei 3.000 Umdrehungen pro Minute einen statischen Druck von 7,3 mm H₂O und 104,8 cfm erzeugen – was umgerechnet knapp 178 m³/h entspricht. Dabei soll der Lüfter einen Lärmpegel von 39 dB(A) erreichen. Als Leistungsaufnahme gibt Asus hohe 4,8 W Eingangsleistung an.

Asus ProArt PF120: Spaltmaß von 0,5 mm
Asus ProArt PF120: Spaltmaß von 0,5 mm (Bild: Asus)

Die Konkurrenzmodelle von Noctua kommen mit der zweiten Generation auf einen Luftstrom von 107,3 m³/h und einen statischen Druck von 3,14 mmH₂O bei 1.800 Umdrehungen pro Minute. Sie sind demnach stärker als die erste Generation mit 102,1 m³/h und 2,34 mm H₂O bei 2.000 Umdrehungen pro Minute. Allein durch die niedrigere Drehzahl sind die Modelle von Noctua deutlich leiser mit laut Hersteller 22,6 sowie 22,5 dB(A) und benötigen lediglich 1,2 sowie 1,8 Watt.

Kabel mit drei Geschwindigkeitsstufen

Dass die Asus ProArt PF120 mit 3.000 Umdrehungen pro Minute und 39 dB(A) nichts für Silent-Fans sind, ist auch Asus bekannt und entsprechend liegt den Lüftern ein Kabel bei, mit dem die maximale Drehzahl auf 2.200 (Balanced) sowie 1.400 Umdrehungen pro Minute reduziert werden kann. Mit der Reduzierung der Drehzahl nimmt auch die Leistungsfähigkeit der Lüfter entsprechend ab, wie das Diagramm von Asus auch aufzeigt.

ProArt PF120: Leistungsdiagramm
ProArt PF120: Leistungsdiagramm (Bild: Asus)

Der Luftdruck nimmt so von 7,3 auf 3,5 und 1,5 mm H₂O ab, der Luftstrom reduziert sich von 178 m³/h auf 125 sowie 80,5 m³/h ab. Der Schalldruck reduziert sich von 39 db(A) auf 29,7 und 19 dB(A).

Ungewöhnlich ist die Dicke mit 28 mm, die laut Asus jedoch eine hohe Kompatibilität haben soll. Üblicher sind 25 mm, während noch dickere Modelle mit 30 mm in der Regel bei Lüftern mit noch größerem Leistungsversprechen verwendet werden.

Daisy-Chain und der Preis

Schon fast obligatorisch besitzen die neuen Lüfter von Asus auch die Möglichkeit, mehrere Lüfter in Reihe miteinander zu verbinden, sodass mehrere Lüfter nur noch an einem Kabel an das Mainboard oder ein Lüfter-Hub angeschlossen werden müssen.

ProArt PF120: Daisy-Chaining
ProArt PF120: Daisy-Chaining (Bild: Asus)

Der Daisy-Chain-Anschluss soll dabei nicht nur Strom sowie das Lüftersteuersignal weiterleiten, sondern dient auch dazu, dass die Lüfter physisch verbunden werden. Auch hier kommt es zu den üblichen Hinweisen, dass der Aufbau eines Systems dadurch einfacher werden soll und am Ende weniger sichtbare Kabel vorhanden sind.

Die Lüfter wird Asus sowohl in schwarzer als auch weißer Farbe sowie einzeln oder im Dreier-Pack anbieten. Ein einzelner Lüfter kostet dabei 32,90 Euro, das Dreier-Pack kostet 89,90 Euro, was einer Ersparnis von 8,80 € entspricht. Damit bewegen sich die Lüfter von Asus auf einem ähnlichen Preisniveau wie die Konkurrenz von Noctua, die in der ersten Generation aktuell ab 32,49 Euro im Preisvergleich zu finden sind. Die zweite Generation ist mit 33,42 € im günstigsten Angebot minimal teurer.



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Nach Disco Elysium: Zero Parades: For Dead Spies als Demo spielbar


Nach Disco Elysium: Zero Parades: For Dead Spies als Demo spielbar

Bild: ZA/UM

Von den Machern von Disco Elysium stammt das Spionage-RPG Zero Parades: For Dead Spies. Das Spiel soll im Laufe des Jahres erscheinen. Einen Vorgeschmack liefert jetzt die Demo-Version, die im Rahmen des Steam Next Fest bis zum 16. März kostenlos erhältlich ist.

Mit dem vielfach ausgezeichneten Disco Elysium erlangte das unabhängige Studio ZA/UM um Hauptautor Robert Kurvitz Bekanntheit. Der Titel hat nun aber bereits gut fünf Jahre auf dem Buckel, sodass es Zeit für etwas neues wird. Kurvitz hat allerdings zwischenzeitlich ein neues Studio gegründet.

Das neue Spiel von ZA/UM ist wieder ein Rollenspiel und bleibt auch der gemalten Optik treu. In Zero Parades: For Dead Spies übernimmt der Spieler die Rolle der Spionin Hershel Wilk mit dem Codenamen CASCADE. Nachdem sie vor fünf Jahren an einer Mission gescheitert war, wird sie durch einen „mysteriösen“ Auftrag wieder ins Spiel gebracht. Nun gilt es, das zerschlagene Netzwerk wieder aufzubauen und eine „blutige Intrige“ aufzudecken – oder aber erneut zu scheitern.

Die Protagonistin wird als geniale Operantin beschrieben und soll mithilfe ihrer Fähigkeiten Geheimnisse ergründen, die sich sowohl in der Architektur der Stadt als auch in den Menschen verbergen. Die Spielwelt werde dabei selbst zu einem Charakter. Die Fähigkeiten werden im Laufe des Spiels ausgebaut, doch der inneren Stimme könne nicht immer vertraut werden. Entscheidungen beeinflussen dabei den Spielverlauf, dessen Fortschreiten aber letztlich auch durch das Würfellos bestimmt wird. Sollten die Würfel einmal ungünstig fallen (laut Entwickler werden sie das), gelte es zu improvisieren. In der taktischen Ansicht wird die Zeit angehalten, um die nächsten Schritte zu überdenken.

Zero Parades: For Dead Spies (Bild: ZA/UM)

Screenshots zeigen, dass sich die Spielfigur individuell durch Kleidungsstücke anpassen lässt und dass eine Spezialisierung der Fähigkeiten in den drei Bereichen „Action“, „Relation“ und „Intellect“ möglich ist.

Umfang der Demo

Bis zum 16. März 2026 kann Zero Parades: For Dead Spies kostenlos als eingeschränkte Demo-Version ausprobiert werden. Diese soll einen Einblick auf Grafik und Gameplay geben, aber nicht alle Optionen des fertigen Spiels umfassen. Zudem seien auch Balancing und Dialoge für die Demo zurechtgestutzt worden. Zwei Hauptquests und einige Nebentätigkeiten werden versprochen.

Release später im Jahr

Einen festen Veröffentlichungstermin für Zero Parades: For Dead Spies hat das Studio noch nicht genannt. Es soll dieses Jahr zunächst für den PC (Epic, GOG, Steam) erscheinen und im späteren Verlauf von 2026 auf die PlayStation 5 kommen.



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Cloud AI 100 fürs Datacenter: Qualcomm feiert die Auslieferung 6 Jahre alter Hardware


Cloud AI 100 fürs Datacenter: Qualcomm feiert die Auslieferung 6 Jahre alter Hardware

Bild: X

Qualcomms 2019 enthüllter AI-Beschleuniger Cloud AI 100 wird in Saudi-Arabien in erste Rechenzentren gestellt. Qualcomms CEO jubelt, doch wohl eher vor dem Hintergrund, dass dort das große Geld für Folgeaufträge wartet. Denn mit Cloud AI 100 allein reißt man heute nicht mehr viel.

Bereits vor sieben Jahren anno 2019 hatte Qualcomm mit Cloud AI 100 seinen AI-Beschleuniger angekündigt und im Jahr 2020 darauf vorgestellt und erste Chips ausgeliefert. Es folgten schnell kernige Aussagen zur Leistungsfähigkeit und mehr, doch dann war es schlagartig beendet. 2022 fasste ComputerBase in einer Meldung schon einmal zusammen, dass die Lösung wohl an zu vielen Baustellen einschließlich Software gescheitert war. Meta hatte demnach wohl geplant, die Lösungen einzusetzen, Qualcomms Produkt war aber nicht reif dafür.

Es herrschte fast drei Jahre Funkstille, bis ab Mitte 2025 das Thema wieder hervorgeholt wurde. Plötzlich war Ende 2025 auch Dell mit einem Notebook am Start, welches Qualcomms Cloud AI 100 als PC-Lösung für Inference nutzt. Qualcomms passende Webseite dazu erweckt jedoch weiterhin nicht den Eindruck, als würde das Unternehmen das Thema ernsthaft voran treiben.

Nun, im Jahr 2026 ist die Lösung noch immer das einzige, was Qualcomm anbieten kann. Über die technische Leistungsfähigkeit redet dabei heute niemand mehr, vielmehr wird der Erfolg gefeiert, dass es nun ein Rechenzentrum in Saudi-Arabien gibt, in dem 1.024 dieser AI-100-Lösungen stehen werden. Und wie beschrieben, ist das wohl schon eines der größten Rechenzentren mit diesen Qualcomm-Lösungen weltweit.

HUMAIN ist dabei der Partner, den nahezu alle westlichen großen Hersteller seit dem vergangenen Jahr umschmeicheln und sich gern mit ihm ablichten. HUMAIN ist de facto direkt dem Staat respektive der Krone unterstellt, offiziell heißt es PIF-owned comany, PIF steht für Public Investment Fund des Staates Saudi-Arabien. Dem ganzen steht His Royal Highness Prince Mohammed bin Salman bin Abdulaziz Al Saud, Crown Prince, Prime Minister and Chairman of the Board of Directors of PIF vor. Wie schon in den Jahren zuvor, versuchen die Ölstaaten am Golf ihr Portfolio breiter zu streuen und investieren riesige Summen in erhoffte Wachstumsmärkte. AI ist natürlich auch dabei, mit viel Geld sollen hier riesige Rechenzentren entstehen und alle westlichen Lieferanten frohlocken.

Neue Hardware schon ab diesem Jahr geplant

Schon ab diesem Jahr will Qualcomm die AI-200-Serie folgen lassen. Da Qualcomm aber zu spät ins Rennen der Beschleuniger eingestiegen ist, war für die Karten zeitnah kein HBM mehr im Markt verfügbar. So müssen auch sie erneut mit LPDDR Vorlieb nehmen, dabei aber immerhin in großer Menge von bis zu 768 GByte.

Aber was war mit der Datacenter-CPU?

Auch CPUs von Qualcomm sollen mal bei HUMAIN zum Einsatz kommen. Doch nach großer Ankündigung im letzten Mai, auf die eigentlich schnell Details folgen sollten, ist hier komplette Stille eingekehrt. Vor zehn Jahren offenbarte Qualcomm seine letzte Datacenter-CPU und ging damit in den Jahren darauf komplett baden. Noch 2021 erklärte der damals neue und auch noch heute aktuelle CEO das Thema für endgültig beerdigt.





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