Apps & Mobile Entwicklung
NZXT H2 Flow: Kleiner Turm-Tower wächst und wird luftiger

NZXT präsentiert das H2 Flow als „Mini-ITX-Airflow-Case“ im Turm-Design. Der Hersteller versucht dabei, Ästhetik und gute Belüftung sowie Platz für große Komponenten auf möglichst geringem Volumen zu kombinieren.
Das NZXT H2 folgt namenslogisch auf das NZXT H1 (Test). Das gibt es bei NZXT lustigerweise allerdings schon: Das H2 ist ein schallgedämmter Midi-Tower aus dem Jahr 2011. Deshalb trägt das neue, völlig gegensätzlich gedachte H2 den Zusatz „Flow“. Er weist zugleich auf die wichtigste Eigenschaft gegenüber dem direkten SFF-Vorgänger hin, dem Zuwachs an Mesh-Flächen.
Ein Seitenfenster sitzt nun nur noch direkt über dem CPU-Kühler. Das erscheint kontraproduktiv, hat aber Methode, denn NZXT sieht eigentlich die Nutzung einer AiO-Wasserkühlung vor, idealerweise mit Bildschirm. An der Front können daher Radiatoren maximal im 280-mm-Format verbaut werden, die inklusive Lüfter 60 Millimeter tief sein dürfen. Ergänzt wird das Belüftungskonzept durch zwei 120-mm-Lüfter im Deckel, die Abluft aus dem Gehäuse befördern. Die Modelle des Typs F120Q CV Case Edition verfügen nur über einen 3-Pin-Anschluss und drehen mit 1.350 U/Min. Laut Testbericht von TechPowerUp haben sie wenig mit der Retail-Version gemein, was insbesondere den fehlenden PWM-Anschluss zur Drehzahlsteuerung meint.
Insgesamt wächst das H2 um gut fünf Liter. Dadurch schafft NZXT mehr Raum für die zuletzt gewachsenen GPUs im High-End-Segment. Sie werden nun über ein PCIe-Riserkabel der Generation 5 angeschlossen, das die Erweiterungskarte hinter das Mainboard legt, und dürfen maximal 331 Millimeter lang sein. Drei Erweiterungsslots erlauben es, 65 Millimeter tiefe Modelle zu nutzen, die Breite beträgt maximal 150 Millimeter. Darüber hinaus können SFX-L-Netzteile montiert werden.
Preis und Testeindrücke
Im Handel wird das H2 Flow bereits für rund 150 Euro geführt und ist damit erheblich günstiger als der Vorgänger. Das ist allerdings keine Kunst, denn der kam zum fast dreifachen Preis bereits mit Netzteil und AiO-Kühlung. Das H2 Flow wird hingegen als reines Gehäuse ohne vorinstallierte Komponenten verkauft.
In Tests schneidet das Gehäuse vielversprechend ab. Es sei ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem H1, bilanziert Overclock3D und ein „solides“ Gehäuse. Igors Lab bescheinigt gute Kühlleistung für die Gehäusegröße und ein funktionierendes Konzept, besonders leise sei das Modell jedoch nicht. Gewünscht wird sich vor allem ein wenig mehr Breite für die Grafikkarten sowie bei TechPowerUp PWM-Lüfter.
Apps & Mobile Entwicklung
Google Chrome: Update schließt zwei gefährliche Sicherheitslücken

Google hat eine neue Version von Chrome veröffentlicht, mit der die Entwickler zwei als hochriskant eingestufte Sicherheitslücken schließen. Nutzern wird dazu geraten, das korrigierte Update schnellstmöglich einzuspielen.
Abgreifen sensibler Daten möglich
Eine der Schwachstellen befindet sich in der quelloffenen PDF-Rendering-Engine PDFium der Anwendung, wodurch mehr Daten in den reservierten Speicherbereich geschrieben werden können als vorgesehen. Durch das Überschreiben zuvor gespeicherter Daten ist es Angreifern möglich, schadhaften Code einzuschleusen und auszuführen. Als Folge können nicht nur sensible Informationen abgegriffen werden, im schlimmsten Fall ist sogar die vollständige Kontrolle über das System möglich.
Die zweite schwerwiegende Sicherheitslücke betrifft erneut die in Chrome eingesetzte Java-Script-Engine V8. Hier besteht die Gefahr, dass durch einen Integer-Überlauf bei Rechenoperationen innerhalb der Engine die Kapazität der verwendeten Datentypen überschritten wird und dies als „Türöffner“ für schwerwiegende Angriffe dienen kann. Auch hier reicht das Gefahrenpotenzial vom Abgreifen sensibler Informationen bis hin zur Übernahme des Systems mittels schadhaften Codes.
Die als mittelschwer eingestufte dritte Schwachstelle betrifft einen Heap-Pufferüberlauf in der Media-Komponente des Browsers.
Update sollte schnellstmöglich eingespielt werden
Wie gewohnt macht Google zu den konkreten Problemen keine näheren Angaben, um Chrome-Nutzern ausreichend Zeit für die Installation des Updates zu geben und potenzielle Angreifer nicht mit zusätzlichen Informationen zu versorgen. Entsprechend wird seitens Google dazu geraten, die korrigierte Browser-Version schnellstmöglich einzuspielen.
Hierfür stellen die Entwickler für Windows und macOS die bereinigte Version 145.0.7632.109/110 bereit, während Linux-Nutzer zur Version 145.0.7632.109 greifen. Für Android steht Version 145.0.7632.109 zur Verfügung, für iOS Version 145.0.7632.108. Bei auf Chromium basierenden Browsern dürfte das Update erfahrungsgemäß in den kommenden Tagen erscheinen.
Ab sofort verfügbar
Für den Desktop können die korrigierten Chrome-Versionen über die integrierte Update-Funktion installiert werden. Alternativ lassen sich diese wie gewohnt ebenso bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase beziehen. Android-Nutzer installieren das Update über den Play Store von Google, iOS-Nutzer über den App Store von Apple.
Downloads
-
2,9 Sterne
Google Chrome ist der meistgenutzte Browser, bietet aber keinen nennenswerten Tracking-Schutz.
- Version 145.0.7632.109/110 Deutsch
- Version 146.0.7680.0 Beta Deutsch
- Version 109.0.5414.120 Deutsch
Apps & Mobile Entwicklung
Aus dem Nichts auf Platz 1 – Dieser Actionfilm schlägt sogar Mission: Impossible
Manchmal taucht ein Titel auf, den kaum jemand auf dem Radar hatte, und plötzlich steht er ganz oben. Kein Franchise, kein jahrelanger Hype, keine riesige Marketingwelle. Und doch klicken plötzlich alle auf denselben Film.
Ihr scrollt durch die Netflix-Top-10 und rechnet mit den üblichen Verdächtigen. Großproduktionen, bekannte Reihen, Filme mit etablierten Marken. Doch diesmal steht dort ein Titel, der eher leise gestartet ist. Ein Film, den viele vermutlich nicht einmal wahrgenommen hätten. Und genau der hat es jetzt ganz nach oben geschafft.
Platz 1 – dieser unbekannte Actionfilm erobert Netflix
Seit dem Wochenende thront London Calling auf Platz 1 der Netflix-Filmcharts. Und das sogar vor einem echten Schwergewicht. Selbst Mission: Impossible – Dead Reckoning muss sich mit Rang 2 begnügen, seit dieser Actionfilm die Netflix-Charts stürmte. Solche Überraschungen sind selten. Meist dominieren bekannte Namen die Charts. Doch ab und zu schleicht sich ein Film an die Spitze, der ohne großes Vorabgeräusch gestartet ist. Genau das ist hier passiert.
Ein Killer auf der Flucht
Im Zentrum der Geschichte steht Tommy Ward, gespielt von Josh Duhamel. Ein Auftragskiller, der einen folgenschweren Fehler begeht. Statt eines anonymen Ziels trifft er versehentlich einen Verwandten des größten Gangsterbosses in London. Von diesem Moment an ist klar, dass seine Zeit in Großbritannien abgelaufen ist.
Tommy flieht nach Los Angeles und taucht dort unter. Doch lange will er hier nicht bleiben. Sein Sohn ist noch in der Heimat. Also schließt er einen ungewöhnlichen Deal. Er soll Julian (Jeremy Ray Taylor), den sozial unbeholfenen Sohn seines neuen Arbeitgebers, auf Kurs bringen. Für diese Mission bekommt er eine sichere Rückreise versprochen. Doch was soll schon schiefgehen, wenn ein Killer als Mentor für einen jungen Mann fungiert, der bisher häufiger Opfer als Täter war? Nun, einen kleinen Vorgeschmack auf diese geniale Kombi liefert euch dieser Trailer:
Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.
Action trifft Chaos mit Humor
Was zunächst wie ein klassischer Flucht-Thriller klingt, entwickelt sich schnell zur chaotischen Action-Komödie. Verfolgungsjagden treffen auf peinliche Mentoren-Momente. Knallharte Gangsterlogik kollidiert mit Erziehungsversuchen, die mehr Improvisation als Strategie sind. Der Film setzt weniger auf düstere Ernsthaftigkeit und mehr auf Tempo, Wortwitz und eine gute Portion Selbstironie. Genau diese Mischung scheint zu funktionieren. Statt bleierner Spannung bekommt Ihr leichte Unterhaltung mit ordentlich Schwung, die Eure Mundwinkel hebt, bevor Ihr darüber nachdenkt.
Warum gerade jetzt?
Die Netflix-Top-10 sind oft ein Stimmungsbarometer. Mal dominieren Dramen, mal True Crime, mal große Serienhits. Dass ein vergleichsweise unbekannter Actionfilm die Spitze übernimmt, zeigt, wie sehr sich Sehgewohnheiten verschieben können. Ihr klickt nicht immer nur auf das lauteste Marketing. Manchmal gewinnt der Film, der einfach unterhaltsam ist und im richtigen Moment auftaucht. „London Calling“ ist genau so ein Fall. Kein gigantisches Franchise im Rücken, aber genug Energie, um selbst etablierte Blockbuster zu überholen. Wenn Ihr also wissen wollt, wie ein Auftragskiller zwischen London und Los Angeles in ein Mentor-Abenteuer stolpert, wisst Ihr jetzt, wohin Ihr klicken müsst.
Apps & Mobile Entwicklung
foobar2000 2.25.7: Update soll freien Medien-Player stabiler machen

Die Entwickler des für viele Plattformen verfügbaren foobar2000 konzentrieren sich auf Produktpflege und beseitigen mit Version 2.25.7 zahlreiche kleinere, aber auch schwerwiegendere Fehler. Dadurch soll die Stabilität des freien Medien-Players erhöht werden. Neue Funktionen enthält das Update hingegen nicht.
Kleine Fehler, große Wirkung
So führte unter anderem eine schwerwiegende Regression im FPL-Serialisierungscode zu einer fehlerhaften Ausgabe, wenn Playlist-Inhalte zwischen foobar2000-Instanzen unter Verwendung relativer Pfade kopiert oder per Drag & Drop verschoben wurden. Dieser Fehler sollte mit der neuen Programmversion nicht mehr auftreten. Ebenso wurde ein Problem im SMB-Code der Anwendung korrigiert, das die Anmeldung von Benutzern ohne Passwort – mit Ausnahme von Gastbenutzern – verhinderte.
In den Vorgängerversionen traten zudem Fehler bei der Verarbeitung portabler relativer Pfade auf, die dazu führten, dass foobar2000 selbst als portabler Musikordner indiziert wurde. Darüber hinaus wurde eine Umgehungslösung für die nicht wie dokumentiert funktionierende Radio-Browser-Website implementiert, bei der nun alle Tags erneut abgerufen werden.
Zudem wurde ein Fehler bei der Direct2D-Visualisierung behoben, der zu zufälliger Instabilität bis hin zu Abstürzen führen konnte. Darüber hinaus wurde FFmpeg ohne „MSVC /fp:fast“ neu kompiliert. Mit dieser Maßnahme wurde ein Kompilierungsfehler beseitigt, der unter Wine Abstürze verursachen konnte.
Auch das Verhalten des Advanced Limiter wurde verbessert, sodass nach der Dämpfung wieder ein bitidentisches Signal ausgegeben wird. Änderungen gab es außerdem beim Standard-Speicherort für AccurateRip-Protokolle, der nun zuverlässig auf den Ordner mit den gescannten Alben gesetzt wird.
Alle Änderungen können den Release Notes entnommen werden.
Ab sofort verfügbar
foobar2000 Version 2.25.7 sollte in Kürze auf der Website des Projekts zum Download bereitstehen. Alternativ kann der Audio-Player bereits jetzt wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung verlinkten Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Downloads
-
4,7 Sterne
foobar2000 ist ein vielseitiger Audioplayer, der sich mit so ziemlich jedem Format versteht.
- Version v2.25.7
- Version v2.26 preview 2026-02-18
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Social Mediavor 1 WocheCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenHuawei Mate 80 Pro Max: Tandem-OLED mit 8.000 cd/m² für das Flaggschiff-Smartphone
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenFast 5 GB pro mm²: Sandisk und Kioxia kommen mit höchster Bitdichte zum ISSCC
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Datenschutz & Sicherheitvor 2 MonatenSyncthing‑Fork unter fremder Kontrolle? Community schluckt das nicht
-
Social Mediavor 2 MonatenDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenGame Over: JetBrains beendet Fleet und startet mit KI‑Plattform neu

