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Out-of-Home-Kampagne: Katjes und Antoni feiern muslimische Community mit Ramadan-Plakat
Katjes feiert die Muslime in Deutschland – und seine Halal-Zertifizierung
Katjes und Agenturpartner Antoni Jellyhouse machen in einer neuen Out-of-Home-Kampagne Sprache zum Statement – und feiern die muslimische Community mit einer Botschaft auf arabisch. Anlass ist der Beginn des Fastenmonats Ramadan.
Am Abend des 18. Februar beginnt der Ramadan und dauert bis zum 19. März. Um gezielt die Muslime in Deutschland zu adressieren und gleichzeitig die eigenen Halal-Produkte zu bewerben, hat Antoni Jellyhouse für Katjes ein Motiv entwickelt, das bundesweit auf Außenbwerbeflächen zu sehen ist. Auf dem in der Markenfarbe Pink gehaltenen Plakat steht in arabischer Sprache die Headline: „Frohes Fastenbrechen“. Die Botschaft wird mit der deutschen Subline „Für einen gesegneten Ramadan“ und dem aus Markensicht eigennützigen Hinweis „Nasch Halal“ ergänzt – denn schließlich werden die meisten Katjes-Produkte ohne tierische Gelatine hergegestellt und sind seit kurzem mit dem Halal-Siegel versehen.
Süßwarenhersteller
US-Influencer Jake Shane wird Kreativdirektor bei Katjes
Der US-amerikanische Influencer und Comedian Jake Shane übernimmt den Posten des Chief Creative Officers beim Lakritz- und Fruchtgummihersteller Katjes. Das teilte das Unternehmen auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Zuvor hatte das Magazin Forbes berichtet. …
Die Kampagne ist seit Mitte Februar bis zum 18. März in deutschen Großstädten mit großer muslimischer Community zu sehen – darunter in Berlin, Frankfurt und Hannover sowie in der Rhein-Ruhr-Region. Auch wenn nur gut ein Viertel der Muslime in Deutschland arabisch sprechen und die Headline auf dem Katjes-Plakat lesen können: Die Message der Süßwarenmarke kommt an und dürfte zum Blickfang in vielen deutschen Metropolen werden.
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Meta Vibes und „Scream 7“: Werde Teil der Horror-Experience
Zum Kinostart von „Scream 7“ am 27. Februar 2026 bringen Meta und Paramount eine KI-Experience in den Vibes Feed der Meta AI App. Mit einem Selfie wirst du Teil personalisierter Horrorszenen, die sich direkt auf Instagram und Co. teilen lassen. Während TikTok Filme längst über Creator Content und virale Edits antreibt, testet Meta damit neue Wege für interaktive Filmpromotion im Feed.
Geh nicht allein ins Haus, nimm keine unbekannten Anrufe an und unterschätze niemals Ghostface: Wenn ein Horrorfilm dafür bekannt ist, Regeln zu brechen, dann Scream. Eine neue Kampagne zu Scream 7, der am 27. Februar 2026 im Kino startet, bricht mit klassischen Rezeptionsmustern und verschiebt die Interaktionsgrenze zwischen Zuschauer:innen und Film.
Meta Platforms und Paramount Pictures holen dich direkt in die Story. Im Vibes Feed der Meta AI App lädst du ein Selfie hoch und wirst Teil einer personalisierten Horrorsequenz – für maximalen Gruselspaß mit Viralpotenzial. Damit schließt sich Meta einem Trend im Film-Marketing an, den bislang vor allem TikTok mit Community-Formaten, Creator Edits und viralen Kampagnen prägt.
Vibes oder AI Slop?
Metas KI-Feed bald als App

Was Vibes ist und warum Meta damit Filmkampagnen neu aufzieht
Vibes ist Metas KI-Feed für Videos. In diesem noch jungen Bereich kannst du inzwischen auch bereits in Deutschland AI-generierte Clips ansehen, selbst erstellen und bearbeiten. Aktuell läuft der Feed vor allem in der Meta AI App, von dort lassen sich Inhalte direkt in Reels oder Stories auf Facebook und Instagram teilen. Gleichzeitig testet Meta bereits eine eigene Standalone App für Vibes. Erste Tester:innen sollen dort Videos kreieren, bearbeiten und den KI-Video-Feed verfolgen können. Meta plant, das Produkt auf Basis des Feedbacks aus der Testphase weiter auszubauen.
Mit der Scream 7 Experience nutzt Meta Vibes jetzt auch für Entertainment Marketing. Ein Selfie reicht und Meta AI setzt dich beispielsweise in nervenaufreibende Szenen aus dem neuen Sequel oder in einen Throwback zum Originalfilm von 1996. Wer die Reihe kennt, weiß, dass Scream immer mit Metaebenen spielt und genau daran knüpft die Kampagne an. Du bist nicht nur Zuschauer:in, sondern selbst Teil der Geschichte.
Im Clip „Deadly Reception“ landest du beispielsweise in einer angespannten Begegnungsszene, die sich wie der Auftakt eines klassischen Scream-Moments anfühlt.
„Chandelier“ arbeitet stärker mit dramatischen Lichtstimmungen, schnellen Perspektivwechseln und einem Tempo..
„Between the Walls“ setzt dagegen auf psychologischen Horror. Enge Räume, leise Bewegungen und Perspektiven aus dem Off sorgen dafür, dass du dich fühlst, als wärst du selbst im Haus gefangen.
Wenn du also schon immer wissen wolltest, wie du dich in einer Horrorzzene schlagen würdest, kannst du es jetzt selbst testen. Ein Selfie reicht für deinen persönlichen kleinen Scream-Auftritt.
Warum Social Plattformen Kino für sich entdecken
Film-Marketing funktioniert längst nicht mehr nur über die Leinwand. Viele Geschichten laufen im Feed auf dem Smartphone weiter und genau daran knüpft die Scream Experience an. Die Berlinale setzt vor diesem Hintergrund in diesem Jahr schon zum zweiten Mal auf TikTok als offizielle:n Entertainment-Partner:in und baut mit Hashtags wie #FilmTok oder #WhatToWatch digitale Treffpunkte für Filmfans auf.
Als erstes deutsches Produktionsunternehmen nutzte Constantin Film TikTok Spotlight zur Promotion von 15 Titeln im vergangenen Jahr – mit großem Erfolg. Rund um die Filme entstanden Millionen Videoaufrufe, Likes und Kommentare. Mehrere Produktionen landeten später unter den Top 20 der erfolgreichsten Kinotitel in Deutschland. Laut Plattformdaten waren 15 der 20 erfolgreichsten Filme 2025 hierzulande gleichzeitig virale TikTok-Hits. Zudem lassen sich 65 Prozent der Nutzer:innen dort zu einem Kinobesuch inspirieren.
Auch die Communities rund um Filme wachsen rasant. Allein 2025 wurden weltweit durchschnittlich 6,5 Millionen Beiträge pro Tag zu Film- und TV-Inhalten auf TikTok veröffentlicht. Filmkultur findet längst nicht mehr nur im Kino oder im Streaming statt. Sie lebt auch in kurzen Clips, Fanvideos und Diskussionen im Feed. Genau dort entsteht Aufmerksamkeit, die sich später an der Kinokasse bemerkbar machen kann.
Der Weg ins Kino beginnt heute mit einem Swipe
Filmpromotion verlagert sich längst in die Social Feeds vieler Fans – aktuelle Kampagnen zeigen, wie stark Social Media dabei mitgestaltet. So setzte Constantin Film für Das Kanu des Manitu auf TikTok Spotlight und traf damit einen Nerv der Community. Noch vor dem Kinostart entwickelte sich der Titel auf TikTok zum viralen Trend, mit Engagement-Spitzen rund um die Premiere und über 100 Millionen Views. Besonders auffällig: Rund 94 Prozent der Videos stammten nicht vom Studio selbst, sondern von Creatorn und Fans. Sounds, Szenen und Running Gags wurden weitergedacht, remixt und millionenfach geteilt.
Während TikTok vor allem auf Fandom, Trends und Community-Mechaniken setzt, gehen Meta Platforms und Paramount Pictures mit der Scream Experience einen Schritt weiter und machen dich selbst zur Figur innerhalb der Kampagne. Mit personalisierten KI-Erlebnissen wird der Film selbst zum Social-Format. Das passt erstaunlich gut zur Reihe. Scream spielt seit den 90ern mit Medienlogiken, bricht Horrorregeln ironisch und lebt davon, dass Zuschauer:innen Teil des Spiels werden.
Wie stark Plattformstrategien heute darüber entscheiden, wie Filme sichtbar werden, zeigt auch unser Gespräch mit Kim Teys Beavers und Sara-Leona Seibert (Berlinale). Im Gespräch mit OnlineMarketing.de erklärten sie vergangenes Jahr, wie sich das Festival auf TikTok erfolgreich positioniert und was andere Kulturinstitutionen daraus lernen können.
Wie die Berlinale TikTok für sich erobert
– und was Kulturmarken daraus lernen können:
Interview mit Kim Teys Beavers und Sara-Leona Seibert

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Mistral Vibe 2.0: Top Coding Agent aus Europa
Mit Mistral Vibe 2.0 kommt ein Coding Agent, der Subagents ermöglicht, deine ganze Code-Basis versteht und eine Alternative zu Codex, Opus, Gemini und Co. von den US Tech Playern bietet.
Schnelleres Coding mitten aus Europa: Mistral Vibe 2.0 verspricht agentische Code-Arbeit, die all deine Prozesskontexte aufnimmt und schneller denn je ist. Dabei kannst du personalisierte Subagents erstellen und Multi-Choice-Klarstellungen bei Unklarheiten nutzen. Mistral AI bietet mit dieser Neuheit eine weitere Alternative zu Big Tech aus den USA. Mit le Chat stellt das Unternehmen bereits eine Alternative zu ChatGPT, Gemini und Claude bereit. Mit Mistral Vibe 2.0 soll Gemini 3 Pro, GPT-5.3-Codex (Spark) und Claude Opus 4.6 Konkurrenz gemacht werden.
Anthropics Claude Opus 4.6 bringt neues Leistungsniveau für agentische KI

Was Mistral Vibe 2.0 alles kann: Zehn Mal schneller und codebase aware
Auf X stellt Mistral den neuen Coding Agent vor. Dabei verweist das Unternehmen direkt darauf, dass User damit schneller denn je arbeiten können. Die Pull-Request-Zeit soll halbiert werden können, insgesamt arbeitet Mistral Vibe 2.0 bei der Code-Bearbeitung zehn Mal schneller. Ein weiterer Vorteil, der für User gegeben ist, bezieht sich auf die Subagents. Diese lassen sich für spezifische Aufgaben anlegen und on Demand für Tests, Skripts, Reviews und Co. einsetzen.
Custom subagents – build specialized agents for targeted tasks. Deploy scripts, PR reviews, test generation – invoke them on demand. pic.twitter.com/VsWeigHay6
— Mistral Vibe (@mistralvibe) January 27, 2026
Besonders hilfreich ist außerdem, dass der Agent die gesamte Code-Basis der Nutzer:innen nicht nur verstehen, sondern auf Wunsch auch in moderne Stacks übertragen kann.

Des Weiteren bietet Mistral Vibe 2.0 sogenannte Multi-Choice-Klarstellungen, die bei etwaigen ambigen Intentionen aus Coding-Vorgaben Nachfragen und Handlungsoptionen bieten. So sollen fehlerhafte Schritte ausgeschlossen werden. Sogar intelligente Coding-Vorschläge – ähnlich wie bei einem Autocomplete Feature – liefert der Agent.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, schon vorgefertigte Workflows zu integrieren und im Unified-Agent-Modus personalisierte Modi mit spezifischen Erlaubnissen, Tool-Zugriffen und Verhaltensmustern einzupflegen.
Unified agent modes – configure custom modes that combine tools, permissions, and behaviors. Switch contexts without switching tools. pic.twitter.com/VgiGYD3oLQ
— Mistral Vibe (@mistralvibe) January 27, 2026
Du kannst mit Mistral Vibe 2.0 diverse Dateien aus der Code-Basis bearbeiten und smarte Referenzen einstellen sowie personalisierte Agent Skills hinzufügen. Schließlich kannst du den Agent auch mit GitHub, GitLab, Jira und proprietären Code-Kontexten verknüpfen und auf IDE-Erweiterungen setzen.

Verfügbar ist Mistral Vibe 2.0 für Abonnent:innen von Le Chat Pro (17,99 Euro pro Monat) und Team (29,99 Euro pro Monat und pro Mitglied). Mistral schreibt über großzügige Limits; wenn diese erreicht werden, gilt das Pay-as-you-go-Prinzip. Über die Devstral 2 API gibt es ebenfalls Zugriff. Wer auf das Mistral Studio Experiment zugreifen kann, erhält die neue Vibe 2.0-Option for free testen.
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„An den Haaren herbeigezogen“: Das sagt Schwesig-Sprecherin Lilly Blaudszun zur Kritik an ihrer Rolle bei 365 Sherpas
Sieht sich zu unrecht kritisiert: Lilly Blaudszun
Der neue Landtag in Mecklenburg-Vorpommern wird erst am 20. September gewählt. Der Wahlkampf läuft aber schon auf Hochtouren. Die jüngste Attacke gegen Landeschefin Manuela Schwesig (SPD) entzündet sich an der Tätigkeit ihrer Sprecherin Lilly Blaudszun bei der Agentur 365 Sherpas. Was Blaudszun zu den Vorwürfen sagt.
Es war der Aufreger des Wochenendes: „Wirbel um Schwesig-Sprecherin Blaudszun“, „Agentur mit lukrativen Aufträgen versorgt“, „Scharfe Kritik an D
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