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Panther Lake & Snapdragon X2: HP greift mit OmniBook Ultra 14 das MacBook Air und XPS an


Das HP OmniBook Ultra 14 richtet sich an Tech-Enthusiasten aus dem Privatkunden- und Business-Umfeld, die ein dünnes, leichtes und leistungsfähiges Notebook suchen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt HP auf Intel Panther Lake und Qualcomm Snapdragon X2. Der 14-Zoll-Bildschirm nutzt ein sehr helles OLED-Panel.

HP stell Intel und Qualcomm zur Auswahl

Die Konkurrenz des OmniBook Ultra 14 sind Notebooks wie das Dell XPS 14 mit Windows oder das MacBook Air mit macOS. Beim Unterbau vertraut HP auf Intel und Qualcomm, aber nicht auf AMD, was – so viel sei bereits verraten – jedoch an anderer Stelle mit neuen CPUs der Fall sein wird, wofür derzeit noch ein Embargo besteht. Da aber auch Intel die SKUs des Panther-Lake-Aufgebots noch nicht offiziell angekündigt hat, muss man sich noch mit dem Platzhalter „Intel Next Gen AI Processor“ im Datenblatt begnügen – einen Deep Dive zu Panther Lake gab es jedoch bereits.

Während bei Intel noch geschwiegen werden muss, stehen bei Qualcomm drei Prozessoren zur Auswahl, darunter zwei Snapdragon X2 Elite (X2E-84-100 und X2E-90-100), die auf den ersten Blick seit der Ankündigung im letzten Herbst offiziell sind.

HP OmniBook Ultra 14 im Hands-on

Neue Snapdragon X2 Elite mit 85 TOPS für HP

Die exakten SKUs (84 und 90) sind allerdings neu, da Qualcomm bislang nur den 80 und 88 (beide Elite) und 96 (Elite Extreme) angekündigt hat. HP bewirbt die SoCs zudem mit 85 TOPS starker NPU, während Qualcomm bislang stets 80 TOPS nennt. Es könnte sich erneut um HP-exklusive Modelle handeln, so wie es vor anderthalb Jahren im OmniBook Ultra mit AMD der Fall war. Hinzu kommt beim Qualcomm-Modell der soeben parallel vorgestellte Snapdragon X2 Plus mit 10 statt 12 oder 18 Kernen (X2P-64-100).

Beide Varianten des Notebooks lassen sich mit 16, 32 oder 64 GB RAM auf dem Board konfigurieren, wobei die zwei kleineren Kapazitäten bei Intel mit 8533 MT/s laufen und die größte auf 9600 MT/s kommt. Bei Qualcomm wird hingegen durchweg LPDDR5X-9522 verbaut. Identisch fallen auch die SSD-Größen mit 512 GB, 1 TB oder 2 TB an einem PCIe-5.0-Interface aus.

Aluminiumgehäuse mit schlanker Silhouette

HP bringt die Hardware in einem matten Aluminiumgehäuse unter, das in „Eclipse Gray“, „Silk Sand“ und „Stone Blue“ angeboten wird, und das durch seine Oberflächenbeschaffenheit Fingerabdrücke unterbinden soll. Das Chassis wiegt 1,275 kg und kommt mit Abmessungen von 311,15 × 215,65 × 7,37-10,67 mm, wobei die dickste Stelle an der Rückseite mit Standfüßen 13,97 mm aufweist. Die schlanke Silhouette führt zu geringer Anschlussvielfalt auf dem Niveau der genannten Konkurrenz: Bei Intel gibt es dreimal Thunderbolt 4, bei Qualcomm dreimal USB4, und jeweils einen Kopfhöreranschluss.

HP OmniBook Ultra 14 (2026)

HP OmniBook Ultra 14 (2026) (Bild: HP)

OLED-Display strahlt mit bis zu 1.100 nits

Highlight des Notebooks ist das sehr helle OLED-Panel mit 14 Zoll. HP bietet das OmniBook Ultra 14 ausschließlich in einer Konfiguration mit 2.880 × 1.800 Pixeln, 120 Hz mit VRR, 500 nits im SDR- und 1.100 nits im HDR-Betrieb an. Das Panel erfüllt DisplayHDR True Black 600, 100 Prozent DCI-P3 und bietet eine Farbgenauigkeit von Delta E < 1. Der Touch-Bildschirm wird durch Gorilla Glass 3 geschützt und im oberen Rahmen mit einer 5-MP-HDR-Webcam kombiniert, die sich verschließen lässt.

70-Wh-Akku soll den ganzen Tag durchhalten

HP verspricht „all-day battery life“ für das OmniBook Ultra 14, macht dabei aber keine Angabe in Stunden. Angesichts des 70-Wh-Akkus und unter Berücksichtigung der verbauten Prozessoren klingt das aber nach einer realistischen Angabe. Die Notebooks werden mit einem 65-Watt-GaN-Netzteil ausgeliefert, das das Schnellladen in 45 Minuten auf 50 Prozent unterstützt.

Das OmniBook Ultra 14 wird ausschließlich mit Windows 11 Home angeboten und soll im Frühjahr auf den Markt kommen. Preise auch für den deutschen Markt liegen noch nicht vor.

Technische Daten des HP OmniBook Ultra 14

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von HP unter NDA im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in New York erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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