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Passwort-Alarm auf Instagram verunsichert Millionen User
Viele Instagram User haben zuletzt Passwort-Reset-Mails erhalten, ohne diese selbst ausgelöst zu haben. Zudem kursieren Berichte über einen Datensatz mit angeblichen Informationen zu 17,5 Millionen Accounts. Während Instagram Entwarnung gibt, mahnen Sicherheitsexpert:innen zur Vorsicht. Wir ordnen ein und zeigen, wie du dein Konto absicherst.
Sicherheitsexpert:innen warnen vor möglichen Phishing- und Betrugsversuchen, nachdem viele Instagram User am vergangenen Wochenende mehrere E-Mails mit dem Betreff „Passwort zurücksetzen“ im Posteingang fanden. Die Anfragen hatten sie selbst nicht ausgelöst. Entsprechend schnell machte der Verdacht die Runde, Instagram könnte gehackt worden sein.

Die Unsicherheit wuchs, nachdem das IT-Sicherheitsunternehmen Malwarebytes über einen Datensatz berichtete, der angeblich Daten von rund 17,5 Millionen Instagram Accounts enthält und im Dark Web verkauft wird. Laut Malwarebytes könnten darunter Nutzer:innennamen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern sein.
Cybercriminals stole the sensitive information of 17.5 million Instagram accounts, including usernames, physical addresses, phone numbers, email addresses, and more.
This data is available for sale on the dark web and can be abused by cybercriminals.
— Malwarebytes (@malwarebytes.com) 9. Januar 2026 um 17:34
Instagram räumte das Problem ein, dementierte jedoch einen Datenverstoß und sagte, User können die Mails ignorieren.
„Der Hochglanz-Feed ist tot“:
Instagrams Kurs für 2026
Passwortalarm auf Instagram – was steckt dahinter?
Instagram erklärt die ungewöhnliche Mail-Flut mit einem inzwischen behobenen Problem. Demnach war es zeitweise möglich, dass Dritte, Passwort-Zurücksetzen-Mails für bestimmte Accounts auslösen konnten. Laut Instagram wurden diese Mails zwar verschickt, ein Zugriff auf die Konten oder eine Verletzung der Systeme sei damit jedoch nicht verbunden gewesen.
Nach Angaben des Unternehmens sind keine Nutzer:innendaten abgeflossen und die Accounts weiterhin sicher. Wer die E-Mails erhalten hat, kann sie ignorieren. Das Passwort wird dadurch nicht automatisch geändert und der Account bleibt unverändert.
Sicherheitswarnung trotz Instagrams Dementi
Malwarebytes berichtete allerdings, dass auf dem Dark Web ein Datensatz mit Instagram-bezogenen Informationen zum Verkauf angeboten werde. Enthalten sein sollen unter anderem User-Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und teilweise auch physische Adressen. Solche Daten könnten laut Malwarebytes für Phishing oder Betrugsversuche genutzt werden.
Instagram widerspricht dieser Darstellung und geht davon aus, dass es sich nicht um einen aktuellen Vorfall handelt. Möglich sei, dass ältere oder bereits bekannte Datensätze erneut kursieren.
So schützt du deinen Instagram Account jetzt
Instagram gibt mit Blick auf die Sicherheit der Accounts Entwarnung. Expert:innen raten dennoch zur Vorsicht, denn auch unabhängig von ihrem Ursprung können kursierende Datensätze für Phishing oder Betrugsversuche missbraucht werden. Ein kurzer Safety Check schadet deshalb nicht. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann jetzt Folgendes tun:
- Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren
- Im Meta Accounts Center prüfen, welche Geräte eingeloggt sind
- Passwort ändern, wenn du dich wohler damit fühlst
- Keine Links aus verdächtigen Mails anklicken
Das Vertrauen zwischen Creatorn und Instagram selbst erfährt gerade ebenfalls eine neue Probe. Denn die Plattform hat mit dem Roll-out eines neuen Instagram Tabs begonnen, aber nicht erklärt, wofür er eigentlich da ist. So machen sich die User ihre eigenen Gedanken.
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