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Perplexitys Brain macht Computer mit jeder Aufgabe schlauer


Brain soll dafür die bisherige Arbeit von Computer dauerhaft speichern und auswerten. Jede Aufgabe fließt in einen sogenannten Kontextgraphen ein – eine Art Wissensnetzwerk, das frühere Sessions, Ergebnisse und Nutzer:innenkorrekturen miteinander verknüpft. Auf dieser Grundlage soll Computer bei künftigen Aufgaben schneller verstehen, worauf es ankommt, bessere Entscheidungen treffen und weniger Umwege gehen.

Perplexity stellt Brain ab sofort als Research Preview für Max- und Enterprise Max-Abonnent:innen bereit. Wer Computer regelmäßig nutzt, soll von präziseren Antworten, weniger Umwegen und effizienteren Workflows profitieren.


„The AI is the Computer“
– Perplexity Computer vereint sämtliche AI-Funktionen auch in Excel, Word, PowerPoint und Outlook

Perplexity- und Computer-Schriftzug, irisierende Blase mit Computer Icon, Blumen im Vordergrund
© Perplexity via Canva

Brain soll aus jeder Aufgabe dazulernen

Anders als klassische Memory-Funktionen vieler KI-Tools, die sich vor allem Vorlieben, Arbeitsweisen oder persönliche Informationen von Nutzer:innen merken, konzentriert sich Brain auf die Arbeit des Agents selbst. Das Gedächtnissystem merkt sich, welche Lösungswege zum Ziel geführt haben, welche Quellen hilfreich waren und wo Nutzer:innen Ergebnisse korrigiert haben.

Dadurch soll Computer bei ähnlichen Aufgaben künftig schneller zum Ziel kommen, bessere Quellen finden und weniger Zeit mit unnötigen Zwischenschritten verbringen. Je häufiger Brain genutzt wird, desto besser soll das System verstehen, was bei vergangenen Aufgaben funktioniert hat und was nicht.

Laut Perplexity verbessert Brain die Antwortgenauigkeit bei bekannten Aufgaben um 25 Prozent. Der Recall soll um 16 Prozent steigen. Aufgaben, die auf frühere Sitzungen und Kontextwissen zurückgreifen, sollen zudem 13 Prozent weniger Rechenaufwand verursachen.

Perplexity zeigt erste Testergebnisse für Brain, © Perplexity

Die Idee eines dauerhaft lernenden Agents ist vielversprechend, wirft aber auch neue Fragen rund um die Sicherheit dauerhaft gespeicherter Kontextdaten auf. Je mehr Wissen ein KI-System über längere Zeiträume ansammelt und für neue Aufgaben nutzt, desto relevanter werden Fragen nach Zugriffsschutz, Datenintegrität und dem Umgang mit fehlerhaften oder sensiblen Informationen.


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