Künstliche Intelligenz

Post zum Freitag: Weshalb Solaranlagen-Besitzer womöglich bald mehr bezahlen


Liebe Leser,

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da hat man sich guten Gewissens und mit einem leichten Pioniergefühl Solarmodule aufs Dach geschraubt, vielleicht noch einen Speicher dazu, und freut sich seitdem still über jede Kilowattstunde, die nicht aus dem Netz kommt. Knallt die Sonne voll auf die Module, wird schön hintereinander Wäsche gewaschen, getrocknet, die Spülmaschine aktiviert und vielleicht sogar noch ein schönes Sauerteig-Brot gebacken. Dazu noch ein Blick auf die App, die zu heimeliger Genugtuung führt.

Doch ausgerechnet jetzt könnten Wolken aufziehen – keine echten, nein, schlimmer, solche der Bundesnetzagentur. Diese arbeitet nämlich daran, die Netzentgelte neu zu gestalten und PV-Anlagenbesitzer stärker in die Pflicht zu nehmen. Warum? Weil sie sich durch ihren Eigenverbrauch weniger stark an den Kosten des Netzerhalts beteiligen würden. Deswegen wird überlegt, dass Besitzer von Solaranlagen mehr bezahlen müssen – etwa über höhere Grundpreise beim Netzentgelt oder über kapazitätsbasierte Entgelte.

Wir haben für alle Betroffenen zusammengeschrieben, was bislang geplant ist, was das für PV-Besitzer konkret bedeuten würde und wie Verbraucherschützer diese Pläne beurteilen.



Für die Bundesnetzagentur beteiligen sich PV-Haushalte nicht ausreichend an den Netzkosten.

(Bild: Andreas Wilkens / heise medien)

Während die Bundesnetzagentur PV-Besitzer womöglich schröpfen möchte, suchen viele Anleger zunehmend nach Wegen, ihr Vermögen passiv arbeiten zu lassen. Dividenden-ETFs sind da gerade groß im Gespräch. Mit diesen können Anleger neben Kursgewinnen regelmäßige Erträge erzielen – die höchste Ausschüttung ist aber selten die beste Strategie. Unser Ratgeber erklärt fundiert und nüchtern, weshalb Dividenden-ETFs für viele Anleger attraktiver sind als einzelne Dividendenaktien. Zudem vergleicht er die wichtigsten globalen Dividenden-ETFs und geht auch auf die Fragen der Ausschüttungsquoten und Qualität für Anleger ein.



Alte Kindle-Ebook-Reader werden ab dem 20. Mai 2026 nicht mehr unterstützt. Wir erklären, was Sie tun können.

(Bild: Alexander Spier / heise medien)

Womit wir bei Themen wären, die einen ärgern können, wenn man sich nicht rechtzeitig kümmert: Amazon klemmt alte Kindle am 20. Mai von seinem Store ab. Konkret heißt das: Man kann neue Bücher weder kaufen noch leihen, bereits gekaufte nicht mehr herunterladen oder sich aufs Gerät schicken lassen. Schon zurückgesetzte Geräte können Sie außerdem nicht mehr aktivieren. Das heißt: Jetzt müssen Sie handeln. Wir zeigen in unserem Ratgeber, was Sie tun können.

Zum Abschluss noch etwas Bastel-Futter fürs lange Wochenende. Erinnern Sie sich noch an die alten Wählscheibentelefone? Dieses behäbige „Drrr-Drrr“, das Klacken der Scheibe, das Gewicht des Hörers? Eines unserer Maker-Projekte haucht so einem Apparat mit Raspi-Hilfe neues Leben ein – und zwar mit einer KI auf der anderen Seite. Das Projekt lohnt sich – insbesondere, wenn Familie oder Freunde zu Besuch kommen und das KI-Telefon begeistert ausprobieren.



Hörer abnehmen und mit ChatGPT sprechen – ein lustiges Bastelprojekt zum Wochenende.

(Bild: heise medien)

Apropos KI: Hören Sie gern mal in die Aufzeichnung unseres heise+-Expertentalks zum Thema „Lokale KI“ rein – ich bin sicher, hier können Sie noch einige hilfreiche Infos und Tipps mitnehmen.

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Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende.

Ihr
Martin Fischer

Stellv. Chefredakteur heise medien


(mfi)



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