Künstliche Intelligenz
Proxmox zentral steuern mit dem neuen Datacenter Manager
Die erste Version des neuen Proxmox Datacenter Manager ist freigegeben. Sie stammt ebenfalls von der Wiener Proxmox Server Solutions GmbH, bekannt durch ihr Proxmox Virtual Environment (VE), die aktuell in Version 9.1 vorliegt. Der Datacenter Manager bietet eine zentrale, einheitliche Web-Konsole, über die man alle eigenen Instanzen der Proxmox VE und des Proxmox Backup Servers sowie Cluster und Nodes organisationsübergreifend verwalten, überwachen und skalieren kann. Er soll im Endeffekt eine konsolidierte Sicht auf die gesamte Proxmox-Infrastruktur bereitstellen, Routineaufgaben auf ganze Gruppen von Clustern vereinfachen und zusätzliche Funktionen bieten. Passend dazu wurde vor kurzem auch der Proxmox Backup Server 4.1 freigegeben.
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Zentrales Datacenter-Management für alle Proxmox-Instanzen
Das zentrale Dashboard fasst die Status- und Leistungsdaten mehrerer angebundener Proxmox-Remotes zusammen, sodass der globale Zustand aller Proxmox-Instanzen – also VE Nodes/Cluster und Proxmox Backup Server – inklusive wichtiger Telemetriedaten (Key Performance Indicators, KPIs) wie CPU-, RAM- und Storage-I/O-Nutzung sofort ersichtlich ist. Durch einen lokalen Cache bleibt der zuletzt bekannte Zustand auch offline verfügbar, wodurch sich Engpässe und potenzielle Probleme besser erkennen lassen.
Über anpassbare, rollenbasierte „Custom Views“ lassen sich gezielt gefilterte Dashboards erstellen, die ausschließlich ausgewählte Systeme, Ressourcentypen oder operative Tags anzeigen. Dank der integrierten Zugriffskontrolle (RBAC) erhält jedes Team die jeweils benötigte Transparenz, ohne direkten Zugriff auf zugrundeliegende Maschinen oder Hosts haben zu müssen. So lässt sich in Multi-Tenant-Umgebungen sowohl ausreichend Sicherheit als auch gute Übersichtlichkeit gewährleisten.
Multicluster-Management für „geclusterte Cluster“
Das Multicluster-Management ermöglicht die nahtlose Anbindung und Verwaltung unabhängiger Proxmox-Cluster und einzelner Nodes über eine zentrale Oberfläche. Ein Highlight ist die Cross-Cluster-Live-Migration, mit der Administratoren VMs ohne Ausfallzeiten zwischen Clustern verschieben können. Das ist einerseits für die flexible Lastverteilung, als auch für unterbrechungsfreie Wartungsarbeiten gedacht.
Die Plattform bietet zentralisierte SDN-Funktionen mit EVPN-Support, sodass sich EVPN-Zonen und VNets über mehrere Remotes hinweg in einer einzigen Oberfläche konfigurieren lassen. Hierdurch lässt sich die Komplexität der Netzwerk-Overlays von den Hosts entkoppeln und die Administration in großen Umgebungen deutlich vereinfachen.
Das zentralisierte Update-Management bietet einen sofortigen Überblick über alle verfügbaren Updates der gesamten Proxmox-Infrastruktur. Hierzu gehört ebenfalls ein direktes Verteilen von Proxmox-VE- und Proxmox-Backup-Server-Patches sowie ein einheitlicher, sicherer Shell-Zugriff auf alle angebundenen Remote-Systeme über eine einzige Konsole.
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Debian GNU/Linux „Trixie“ 13.2 als standardisiertes Fundament
Genau wie bei der Proxmox VE setzen die Entwickler auch für den neuen Datacenter Manager 1.0 und den Backup Server 4.1 auf Debian GNU/Linux „Trixie“ 13.2 inklusive aktualisierter Pakete und Bugfixes als Basis. Zum Einsatz kommt dabei nicht der konservative Linux-Kernel von Debian, sondern ein angepasster Linux-Kernel 6.17.2. OpenZFS 2.3.4 ist für den Zugriff auf Massenspeicher zuständig. Alle Systeme lassen sich bequem über das WebGUI oder per apt(8) im Terminal aktuell halten.
Ein Problem, das auch im Proxmox-Forum angesprochen wurde: Der Proxmox Datacenter Manager bietet als allmächtiger Einstiegspunkt zur gesamten Proxmox-Infrastruktur ein lukratives Angriffsziel. Immerhin sind im Falle einer Kompromittierung nicht nur Nodes und Cluster betroffen, sondern perfiderweise auch gleich die Backups. Administratoren sollten jeglichen unnötigen eingehenden Verkehr zum Datacenter Manager blockieren, Backups auch clientseitig verschlüsseln und für Zugriffe über unsichere Netzwerke ein sicheres VPN einsetzen. Das dürfte nicht allzu schwierig sein, da der Datacenter Manager grundsätzlich die Proxmox-VE- und Backup-Server-Instanzen kontaktiert – und nicht umgekehrt. Bei der Proxmox Solutions GmbH ist man sich des Problems bewusst und will mittelfristig weitere Sicherheitsmaßnahmen verfügbar machen.
Verfügbarkeit und Preise
Der Proxmox Datacenter Manager 1.0 steht wie auch das Proxmox VE und der Proxmox Backup Server unter der GNU Affero General Public License v3 (GNU AGPLv3). Alle Produkte sind kostenlos einsetzbar und stehen frei zum Download bereit. Wie bei den anderen Produkten gibt es einen geringen Einstiegspreis für den Zugriff auf das Enterprise-Repository sowie gestaffelte Preise je nach Support-Level. Zugriff auf das Enterprise-Repository für den neuen Proxmox Datacenter Manager 1.0 kostet 540 Euro (netto) pro Jahr, zusätzlicher Support ist für 1080 bis 4320 Euro pro Jahr erhältlich.
Noch ein wichtiger Hinweis aus der FAQ zum Proxmox Datacenter Manager: Der Proxmox Datacenter Manager kann das Enterprise-Repository nur nutzen, wenn mindestens 80 Prozent der konfigurierten Remote-Systeme über ein gültiges Basic- oder höheres Abonnement verfügen.
Update: Proxmox Backup Server 4.1
Außerdem wurde der Proxmox Backup Server auf Version 4.1 aktualisiert. Er ist eine quelloffene, dedizierte Sicherungs- und Wiederherstellungsplattform, die für das gesamte Proxmox-Universum inkrementelle und verschlüsselte Backups erstellt.
Das neue Release erweitert die bestehende Traffic-Kontrolle um die Möglichkeit, Bandbreitenlimits jetzt auch benutzerbasiert festzulegen. Dadurch lassen sich Backup- und Restore-Workloads feiner priorisieren, etwa indem geschäftskritische Dienste mehr Bandbreite erhalten oder Produktions- und Testumgebungen klar getrennt werden.
Die neue Version erlaubt es, die Anzahl der Threads für das Lesen der Backup-Daten von der Festplatte und für die Prüfsummenberechnung in Verifizierungs-Jobs frei zu konfigurieren. Durch diese an die Hardware und den Workload anpassbare Parallelität lassen sich Verifizierungszeiten deutlich verkürzen und der Gesamtdurchsatz steigern.
Außerdem ergänzt der Proxmox Backup Server 4.1 die in Version 4.0 eingeführte S3-Unterstützung um die Option, die Bandbreite für Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge zu S3-Endpunkten zu begrenzen. Dadurch lassen sich Netzwerkengpässe vermeiden, insbesondere in gemeinsam genutzten oder bandbreitenbeschränkten Umgebungen.
(fo)
Künstliche Intelligenz
Wegen Unklarheiten bei Anonymisierung: Pläne für Charité-Datenbank auf Eis
Nach scharfer Kritik der Berliner Datenschutzbeauftragten Meike Kamp an Plänen für eine Gesundheitsdatenbank des Berliner Krankenhauses Charité stoppt das Abgeordnetenhaus das Vorhaben vorerst. Angesichts der Bedenken der Beauftragten werde die Gesetzesänderung nicht wie bisher angedacht beschlossen, teilte der Sprecher für Inneres der SPD-Fraktion, Martin Matz, der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Wissenschaftsverwaltung werde beauftragt, den Entwurf zu überarbeiten.
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Laut Plänen von CDU und SPD soll die Charité gesetzlich ermächtigt werden, eine zentrale Datenbank mit nicht personenbezogenen Gesundheitsdaten aufzubauen. Dies soll Forschung, Innovation, Lehre und Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen fördern, wie es im Entwurf zur Änderung des sogenannten Universitätsmedizingesetzes hieß. Nutzen sollen die Datenbank zum Beispiel Forscher und Studenten.
Brandbrief an Abgeordnetenhaus
Datenschutzbeauftragte Kamp hat in einem Brandbrief an das Abgeordnetenhaus festgestellt, dass der Gesetzentwurf von CDU und SPD „in seiner derzeitigen Form unklar und unverständlich“ sei. Auch fehle eine Begründung, warum das Vorhaben, für das offenbar Daten von Charité-Patienten verwendet werden sollen, überhaupt notwendig sei.
Der Entwurf mache nicht deutlich, welche – womöglich auch personenbezogenen – Daten zu welchem Zweck gesammelt werden sollen und wie sie anonymisiert werden, kritisiert Kamp. Der Entwurf in seiner gegenwärtigen Form ermögliche „staatenübergreifende Nutzung“, also Übermittlung oder Offenlegung erhobener Gesundheitsdaten an Dritte außerhalb der EU.
„Ich empfehle daher dringend, die Vorschrift erheblich zu überarbeiten“, betont Kamp. „Dabei wäre es zunächst erforderlich, die mit der Errichtung der Gesundheitsdatenbank verfolgten Zwecke klarzustellen, und dabei auch zu überprüfen, ob die Vorschrift vor dem Hintergrund bereits bestehender gesetzlicher Regelungen überhaupt notwendig ist.“
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Landesparlament beteiligte Datenschutzbeauftragte nicht
SPD-Politiker Matz bejaht die Notwendigkeit: „Die Einrichtung einer Forschungsdatenbank mit anonymisierten Versorgungsdaten ist ein wichtiges Projekt“, meint er. „Diese Forschungen sollen in Berlin stattfinden können und nicht nur an ausländischen Universitätskliniken.“ Ziel bleibe, das Vorhaben bis 2029 umzusetzen. „Die vorgesehene Formulierung mag verbesserungsfähig sein, da nehmen wir die Kritik der Datenschutzbeauftragten an.“
Kamp kritisiert in dem Zusammenhang auch, dass sie entgegen gesetzlicher Vorgaben vom Parlament nicht zu dem Novellenentwurf angehört worden sei – obwohl das Vorhaben die Verarbeitung personenbezogener Gesundheitsdaten und damit besonders sensible Bereiche betreffe.
(mack)
Künstliche Intelligenz
Top 5: Das beste Ambilight für jeden Fernseher – einfach nachrüsten ab 80 Euro
Philips Hue Sync Box
Philips Ambilight gibt es auch zum Nachrüsten. Wir testen, wie gut sich Hue Sync zusammen mit den Hue Play Lightbars schlägt.
- Ambilight-Feeling
- kostenlos für Hue-Besitzer
- einfache Installation
- nur über PC / Mac
- Bereiche weniger differenziert als bei Ambilight
- leichte Verzögerung
Philips Hue Sync Box im Test: Das Nachrüst-Ambilight
Philips Ambilight gibt es auch zum Nachrüsten. Wir testen, wie gut sich Hue Sync zusammen mit den Hue Play Lightbars schlägt.
Die kostenlose Software Hue Sync bietet zusammen mit Philips-Hue-Lampen das von Philips-Fernsehern bekannte Ambilight-Lichterlebnis zum Nachrüsten. Wir zeigen im Test, wie Installation und Betrieb von der Hand gehen.
Ein Hauptargument für den Kauf eines Philips-Fernsehers ist Ambilight. Dabei analysiert eine Software das dargestellte Bild und auf der Rückseite des Gerätes installierte LEDs illuminieren die Wand hinter dem TV in passenden Farben. Das soll nicht nur augenschonender als Fernsehen im ansonsten stockfinsteren Raum sein, sondern auch die Stimmung der gezeigten Szenen intensiver machen. Denn da die Farben weit über den Bildschirmrand hinausgehen, taucht der Nutzer so intensiver in die Szene ein.
Zwar gibt es viele mehr oder weniger gute und teils umständliche Bastellösungen, wie etwa der heise-Artikel „ Licht-Chichi“ zeigt. Sie versprechen Ambilight auch ohne Neukauf des Fernsehers. Aber es geht auch einfacher. Hue Sync heißt eine kostenlose Software von Hue-Hersteller Signify.
Was benötigt man für Hue Sync?
Wer Ambilight nachrüsten will, der benötigt einen Rechner mit Windows 10 oder MacOS Sierra, eine aktuelle Hue-Bridge (erkennbar an der eckigen Form), passende farbige Leuchtmittel von Hue oder kompatibler Hersteller und ein Smartphone mit installierter Hue-App. Rechner und Hue-Bridge müssen dabei im gleichen WLAN oder zumindest am gleichen (WLAN)-Router hängen.
Los geht’s: Einrichtung
Als erstes wird die kostenlose Sync-Software benötigt. Die lässt sich direkt auf der Homepage des Herstellers herunterladen, ist anschließend mit wenigen Klicks installiert. Für die Installation müssen entsprechende farbige Lampen so platziert werden, dass sie dem Nutzer nicht direkt in die Augen strahlen, sondern hinter und auf Wunsch auch neben dem entsprechenden Ausgabe-Display auf eine Wand.
In der Hue -App auf dem Smartphone muss (ggf. nach dem Einbinden neuer Leuchtmittel) anschließend ein Entertainment-Bereich definiert werden, in den durch einfaches Anhaken die gewünschten Lampen virtuell einsortiert werden. Praktisch: Jede Lampe, die so ausgewählt wird, blinkt zur einfachen Identifizierung kurz auf. Das gilt auch für das anschließende Anpassen der Positionierung der Lampen in der App per Drag&Drop, damit Hue Sync später weiß, wo sich die Lampen tatsächlich befinden. Nur so kann die Software die richtigen Farben pro Leuchtmittel ausgeben.
Hue Sync: Die Software
Die Software läuft in einem kleinen Fenster auf dem Windows- oder MacOS-Rechner und kann bei Bedarf minimiert werden. Sie arbeitet dann im Hintergrund weiter. Die Illuminierungen passend zu Inhalten lassen sich getrennt für Szenen, Spiele, Musik und Videos aktivieren, dort gibt es jeweils unterschiedliche Intensitätseinstellungen von „subtil“ über „normal“ und „hoch“ bis hin zu „intensiv“. Diese Einstellungen geben an, wie sensibel und häufig die Farben an die jeweilige Wiedergabe angepasst werden und wie abrupt die Farbübergänge gestaltet werden.
In der Kategorie „Szenen“ lässt sich das verwendete Hintergrundlicht wie von Hue-Lampen aus der Smartphone-App bekannt als Stimmungslicht unabhängig vom gezeigten Display-Inhalt einstellen. Zur Verfügung stehen dafür 10 Presets, die zudem in ihrer Helligkeit angepasst werden dürfen. Die Kategorie „Spiele“ erlaubt in den tieferen Einstellungen das Übernehmen der vom Hersteller der Games vorgegebenen Beleuchtungs-Settings, die zudem noch auf bestimmte Razer-Gaming-Produkte wie das Keyboard Razer Death Stalker Chroma (Preisvergleich) oder die Razer Black Widow Tournament Edition Chroma V2 (Testbericht) ausgeweitet werden dürfen.
Anhand der Kategorie „Musik“ wird Hue Sync dazu angehalten, Farben nicht mehr anhand des gezeigten Bildes, sondern zum Takt und der Art der Musik zu verwenden. Früher hieß das mal Lichtorgel und war ein Hit auf jeder Party.
Die „Video“-Kategorie sorgt dafür, dass sich die verwendeten Lichter wie das eingangs erwähnte Philips Ambilight verhalten. Wie bei allen Kategorien erfolgen die Lichtanpassungen erst nach einem Klick auf den Button „Synchronisierung starten“. Alternativ wird die Synchronisierung auch automatisch bei jedem Start des Rechners aktiviert. Außerdem gibt es noch weitere Optionen wie etwa eine Verzögerungseinstellung für kabellose Lampen wie die Hue Go, um im Zweifel manuell Synchronität zwischen Darstellung und Lampensteuerung herzustellen.
Hue Sync mit Hue Play im Alltag
Es wurde eingangs bereits erwähnt: Hue Sync funktioniert nur über einen PC oder Laptop, am besten per HDMI-Kabel, aber auch kabellos über Standards wie Chromecast. Dann muss aber gegebenenfalls eine entstehende Latenz bei der Übertragung in den Einstellungen der Sync-Software justiert werden. Angeblich arbeitet Signify aber auch daran, Hue Sync auf smarte Fernseher zu bringen. Da das zum Zeitpunkt des Tests noch nicht möglich war, haben wir überwiegend einen Laptop samt HDMI-Kabel verwendet.
Ja, das hat schon was: Die weiße Wand hinter dem Fernseher erstrahlt auf der einen Seite im satten Blaugrün der Karibik, während die andere Seite das warme Gelbweiß des Sandstrandes wiederspiegelt. Dadurch taucht man tatsächlich weiter in die Szenerie ein, man ist quasi mittendrin statt nur dabei. Allerdings hätte es im Test ruhig noch eine weitere Lampe sein dürfen, die eine dedizierte dritte Farbe für den oberen Bildschirmrand erlaubt hätte. Mehr scheint hingegen kaum sinnvoll, da die Hue-App am Smartphone beim Einrichten der Entertainment-Bereiche nur eine zwei- und keine dreidimensionale Positionierung passender Leuchtmittel erlaubt. Entsprechend ist es unmöglich, dass eine Lampe den oberen und eine andere Lampe den unteren linken Bereich hinter dem Screen unterschiedlich illuminiert – beide würden nur als „links“ erkannt und die gleiche Farbe abstrahlen. Für die inzwischen sehr aufwändige und differenzierte Ambilight-Technologie ist Hue Sync also kein vollwertiger Ersatz.
Hinzu kommt, dass bei schnellen Farbwechseln eine leichte Verzögerung zu erkennen ist, die schnell störend wirkt. Das lässt sich bis zur Unmerklichkeit minimieren, indem man die Intensität der Farbanpassungen senkt – uns hat im Test tatsächlich der „subtile“ Modus am meisten zugesagt, bei dem nicht nur keine Verzögerung mehr bei Farbwechseln auffiel, sondern sich das Farbenspiel der Hue-Lampen darüber hinaus mit fließenden Verläufen unaufdringlich im Hintergrund hält. Dadurch bemerkt man das zusätzliche Licht schon bald gar nicht mehr – aber wehe, die Hintergrundlampen werden abgeschaltet! Dann fehlt nämlich plötzlich die zuvor kaum mehr wahrgenommene Untermalung umso mehr – offensichtlich macht Hue Sync also irgendetwas richtig.
Preis
Die Philips Hue Sync Box HDMI kostet über 300 Euro und damit mehr als ihr besserer Nachfolger.
Fazit
Links, rechts, oben – Hue Sync enfaltet sein volles Potenzial ab drei einzelnen Hue-Leuchtmitteln. Aber bereits zwei Lampen für links und rechts erweitern den Fernsehinhalt an die dahinterliegende Wand. Die Frage ist aber, ob die Software wirklich einen Mehrwert bietet. Wir finden: Ja, Hue Sync hat seine Daseinsberechtigung. Signify bietet die Software kostenlos an und erweitert das Einsatzgebiet ohnehin schon vorhandener Philips-Hue-Lampen – schließlich funktioniert Sync grundsätzlich mit allen aktuellen farbigen Hue-Leuchtmitteln. Störend empfanden wir die leichte Verzögerung. Einen Grund, dieses Feature als Hue-Besitzer nicht wenigstens mal auszuprobieren, gibt es trotzdem keinen. Für eine gezielte Anschaffung von Hue-Leuchtmitteln für Sync erscheint der Mehrwert in Relation zum Preis etwas zu gering.
Künstliche Intelligenz
Ballernd bergbauen: „Deep Rock Galactic: Survivor“ für iPhone und iPad im Test
Wie es sich für einen Zwerg gehört, will der rotbärtige Protagonist von Deep Rock Galactic: Survivor nur eines: ungestört mit schwerem Werkzeug durch den Tagebau wühlen.
Nachdem es beim Vorgänger Deep Rock Galactic zum Abbau in die Tiefe ging, bleibt Survivor an der Oberfläche. Der linke Daumen steuert den Zwerg durch die isometrischen, zufällig generierten Spielstufen.
Wann immer der Spieler ihn mit Gestein in Kontakt bringt, schwingt er selbsttätig die Spitzhacke. Die Spielstufen geben vor, welche Edelsteine er sammeln muss, um Boni zu erhalten.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Ballernd bergbauen: „Deep Rock Galactic: Survivor“ für iPhone und iPad im Test“.
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