Künstliche Intelligenz
Quantum Machine Learning: Woran der Quanten-Boost für KI scheitert
Klassische Computer stoßen bei Problemen mit vielen Variablen schnell an ihre Grenzen, sei es bei der Entwicklung neuer Medikamente, der Simulation komplexer Materialien oder der Optimierung großer Netzwerke. Künstliche Intelligenz (KI) liefert hier zwar bereits beeindruckende Ergebnisse, aber ein neues Forschungsfeld verspricht einen drastischen Leistungssprung: Quantum Machine Learning (QML), die Kombination aus Quantencomputing und maschinellem Lernen.
Das ist zumindest die Theorie. Denn zwischen dieser Vision und der Praxis klafft derzeit eine große Lücke. Quantencomputer sind noch experimentelle Systeme mit wenigen, fehleranfälligen Qubits und die Forschung zu QML stößt auf praktische Probleme, die den Geschwindigkeitsvorteil zunichtemachen könnten. Das beginnt schon beim grundlegenden, ersten Schritt, dem Einlesen der Daten, und endet beim problematischen Auslesen der Ergebnisse.
- Quantencomputer könnten maschinelles Lernen beschleunigen oder effizienter gestalten. Doch noch gibt es viele technische Hürden zu überwinden.
- Es gibt verschiedene Arten, Quantum Machine Learning zu realisieren. Häufig werden dabei klassische Daten von Quantenalgorithmen verarbeitet, die Algorithmen aus dem klassischen maschinellen Lernen in die Quantenwelt heben.
- Eine der größten Herausforderungen ist, dass klassische Daten aufwendig in den Quantencomputer eingelesen und später tausendfach gemessen werden müssen. Das könnte jeglichen Vorteil zunichtemachen.
Dieser Artikel analysiert, wie QML funktioniert, welche Ansätze heute erforscht werden und welche technischen Hürden sie bremsen. Dabei untersuchen wir die zentrale Frage, wie Quantenalgorithmen und klassisches maschinelles Maschinenlernen tatsächlich effizient zusammenwirken, um KI zu beschleunigen, und wo die Theorie an der Realität scheitert.
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