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Künstliche Intelligenz

Realbotix: humanoide Roboter mit austauschbarem Design


Das Startup Realbotix entwickelt an seinem Sitz in Las Vegas humanoide Roboter für dialogorientierte Anwendungen. Im Jahr 2025 konnte das Unternehmen nur erste Prototypen vorweisen. Auf der CES 2026 stellte Realbotix gleich drei fertige Ganzkörpermodelle vor: Aria, Melody und David.

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Sie sollen in den Bereichen „Service“ und „Interaktion“ zum Einsatz kommen. Gemeint sind Messestände, Schulungsumgebungen, Empfangsbereiche von Hotels, Versicherungen oder Einkaufstempeln, aber auch medizinische Anwendungen, sagte Realbotix-CEO Andrew Kiguel im Gespräch mit heise online.

Über KI-Sprachmodelle können sich Nutzer mit den Puppen unterhalten. Die Sprachausgabe ist mit den Bewegungen von Lippen und Kiefer gekoppelt, um das Gesprochene visuell zu begleiten. Stationäre Roboter werden über Netzstrom betrieben, mobile Varianten kommen mit integrierten Akkus für zeitlich begrenzten autonomen Betrieb.

Die Androiden von Realbotix sehen hochwertigen Sexrobotern von RealDoll oder Irontech Doll täuschend ähnlich. Solche Nutzungszwecke wies das Unternehmen aber im Gespräch mit heise online kategorisch zurück.

Realbotix bietet im Wesentlichen zwei verschiedene Module an: Büsten- und Ganzkörpervarianten in Lebensgröße. Köpfe, Gesichter und Gehäuseteile lassen sich austauschen. Preise für die Büsten beginnen bei 20.000 US-Dollar, für komplette Roboter bei 95.000 US-Dollar.

Einzeln ansteuerbare Aktuatoren bewegen Mund, Augenlider, Augenbrauen und Wangen. Servomotoren mit Positionsrückmeldung steuern Kopfbewegungen sowie Arme und Oberkörper. Laufen können die animierten Puppen nicht.

Optionale Kameras in den Augen nehmen das Gesichtsfeld der Roboter auf. Software zur Gesichts- und Objekterkennung verarbeitet das Kamerabild. So kann der Roboter Objekte im Blick behalten und über die Pupillen verfolgen können. Mikrofone mit Richtungsfilterung erfassen gesprochene Sprache. Auf der Messe funktionierte die Kommunikation aufgrund des Hintergrundlärms jedoch nur über Handmikrofone.

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Eins von drei Realbotix-Modellen für die Interaktion etwa auf Messen oder in Empfangsbereichen heißt David.

(Bild: heise medien / André Kramer)

Realbotix bietet Erweiterungen gegen Aufpreis an. Die angesprochene Gesichtserkennung ist so ein Extra. Erhältlich sind ferner zusätzliche austauschbare Köpfe, individuell angepasste Stimmen sowie die Einbindung eigener KI‑Modelle der Nutzer.

Auf Wunsch fertigt Realbotix individuelle Charaktere an. Die zusätzlichen Kosten beginnen laut Unternehmen bei 20.000 US‑Dollar, etwa für eigens modellierte Gesichter. Der Grad der Individualisierung reicht von einfachen Änderungen wie einem anderen Hautton bis hin zu vollständig neu gestalteten humanoiden Figuren.



Warum nicht eine Cyberpuknt-Büste? Gegen Aufpreis geht Realbotix detailliert auf Kundenwünsche ein. Dieses Modell verfolgt Gesprächspartner über Kameras in den Pupillen.

(Bild: heise medien / André Kramer)

Die Roboter nutzen firmeneigene, angepasste KI-Modelle. Weitere Angaben zu den KI-Modellen oder zum Training machte das Unternehmen nicht. Über WLAN verbinden sich die Roboter mit dem Internet. Je nach Anwendung verarbeiten sie die Daten lokal oder in der Cloud. Auch externe KI‑Modelle lassen sich einbinden. etwa über Schnittstellen von OpenAI, Hugging Face oder lokale Installationen wie LM Studio.

Parallel arbeitet Realbotix an einer eigenständigen KI unabhängig von der Hardware. Nutzer sollen damit KI‑Figuren über ein Abonnement auf beliebigen Geräten verwenden können, ohne einen Roboter zu besitzen.

Die aktuell in den Robotern eingesetzte KI konzentriert sich auf Dialogfunktionen und die Steuerung der mechanischen Komponenten. Gespräche unterstützt das System derzeit ausschließlich auf Englisch. Grund dafür sind laut Realbotix Einschränkungen bei der Lippensynchronisation in anderen Sprachen innerhalb der genutzten Cloud‑Dienste. Das Unternehmen will künftig aber auch andere Sprachen unterstützen.

Über eine mobile App lassen sich Dialoge, Bewegungsprofile und Persönlichkeitsparameter konfigurieren. Dadurch können die Roboter für unterschiedliche Einsatzszenarien angepasst werden.

heise online ist Medienpartner der CES 2026


(akr)



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Künstliche Intelligenz

Interview zur Digitalisierung: Wie Niedersachsen den Rollout beschleunigen will


c’t: Frau Pörksen, Ihr Ministerium hat zusammen mit dem IT-Dienstleister Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg und dem Start-up Datenschmiede.ai einen Feldversuch zur Registermodernisierung durchgeführt. Was wurde genau untersucht?

Anke Pörksen: Die Idee der Registermodernisierung ist, dass Behörden auf die bei anderen Behörden liegenden Daten zugreifen können, wenn die Betroffenen dem Datenaustausch zustimmen. Bevor das möglich ist, sollten die Register [Datenbestände der Verwaltung, Anm. d. Red.] überprüft und vorbereitet werden.

Eine dieser vorbereitenden Maßnahmen ist die Zuordnung der Identifikationsnummer zu natürlichen Personen in den Registern nach dem Identifikationsnummerngesetz. Dabei ist ein entscheidender Faktor die Qualität der vorhandenen Namens- und Adressdaten, sowie das Erkennen von Dubletten. Mit unserem Versuch wollten wir herausfinden, ob die Software der Datenschmiede.ai ein geeignetes Tool ist, diese Faktoren positiv zu beeinflussen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Interview zur Digitalisierung: Wie Niedersachsen den Rollout beschleunigen will“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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Künstliche Intelligenz

Huawei Watch GT 6 41 mm im Test: Smartwatch für Damen mit langer Akkulaufzeit


Die Huawei Watch GT 6 in der 41-mm-Variante für Damen setzt auf ein elegantes Design, eine lange Akkulaufzeit und eine Vielzahl an Fitness-Features.

Mit der 41-mm-Varainte der Watch GT 6 will Huawei eigenwilliges, aber elegantes Design mit den Vorzügen einer Smartwatch und umfangreichen Fitness-Features vereinen. Als besondere Verkaufsargumente führt der chinesische Hersteller zudem eine hohe Akkulaufzeit sowie ein besonders helles Display ins Feld.

Wir haben die Watch GT 6 in der 41-mm-Variante mit 1,32-Zoll-AMOLED-Display im Alltag getestet und klären, für wen sich der Kauf wirklich lohnt. Eher für Herren konzipiert ist die Huawei Watch GT 6 mit 46 mm (Testbericht), die ein gänzlich anderes Design und mehr Akkukapazität bietet.

Design & Tragekomfort

Obwohl es sich bei der Huawei Watch GT 6 um eine vollwertige smarte Sportuhr mit diversen Fitness- und Gesundheitsfunktionen handelt, erinnert insbesondere die 41-mm-Variante optisch an eine Designer-Armbanduhr. Das ist laut Huawei auch so gewollt, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass das Design dieser Variante Geschmackssache ist.

Die abgerundete Lünette wirkt schlicht und elegant, doch die ovalen Ösen, durch die das Armband geführt wird, setzen einen auffälligen optischen Akzent, der gut auf den übrigen Körperschmuck abgestimmt sein will. Huawei bietet die 41-mm-Version in verschiedenen Farben mit unterschiedlichen Armbändern an – wobei das violette und das schwarze Silikonarmband nicht so recht zum eleganten Look der Uhr passen wollen. Weitaus stimmiger wirken die Modelle mit braunem oder weißem Lederarmband sowie die goldene Version mit Milanaise-Armband.

Trotz des filigranen Äußeren macht die Watch GT 6 einen robusten Eindruck. Alle Bestandteile sind solide verarbeitet und überstanden im Test auch Stürze aus anderthalb Metern Höhe auf Fliesen- und Steinboden ohne sichtbare Schäden. Laut Herstellerangaben ist die Watch GT 6 bis 5 ATM wasserbeständig und damit zum Schwimmen im flachen Wasser geeignet. Auch unter der Dusche lässt sich die Smartwatch tragen – Kontakt mit heißem Wasser sollte man allerdings vermeiden.

Display

Die von uns getestete 41-mm-Variante kommt auf eine Display-Diagonale von 1,32 Zoll. Die Auflösung liegt bei 466 × 466 Pixeln – wodurch das kleinere Modell mit 352 PPI eine etwas höhere Pixeldichte erreicht als die größere 46-mm-Version mit 317 PPI.

Die Displayhelligkeit ist eines der zentralen Verkaufsargumente der Watch GT 6: Huawei gibt bis zu 3000 Nits an, eine Steigerung um 1800 Nits gegenüber dem Vorgänger Watch GT 5. Im Praxistest hinterlässt das Display dann auch einen hervorragenden Eindruck. Die Helligkeit lässt sich stufenlos regulieren und reicht bereits auf mittlerem Niveau aus, um die Anzeige selbst bei starker Sonneneinstrahlung gut ablesen zu können. Eine automatische Helligkeitsanpassung ist ebenfalls an Bord und lässt sich bei Bedarf im Einstellungsmenü aktivieren – auch sie funktioniert im Test einwandfrei.

Einrichtung & Bedienung

Um die Huawei Watch GT 6 in vollem Umfang nutzen zu können, benötigen wir – wie bei Smartwatches üblich – die passende Companion-App auf dem Smartphone. Infolge der US-Sanktionen ist die Installation von Huawei Health auf Android deutlich umständlicher – denn die App gibt es nicht mehr im Play Store. iPhone-Nutzer hingegen bekommen die App regulär über den App Store.

Stattdessen müssen Android-Nutzer einen QR-Code scannen und die APK-Datei manuell installieren. Der gesamte Vorgang dauert zwar nicht besonders lange, ist aber ein lästiger Zusatzschritt. Dazu muss man unter Android einmalig die Berechtigung erteilen, Apps über externe Quellen zu installieren – diese Option sollte man aus Sicherheitsgründen anschließend wieder deaktivieren.

Die Huawei-Health-App setzt kein Benutzerkonto voraus – die Smartwatch lässt sich also auch ohne Huawei-Account via Bluetooth mit der App koppeln. Wer allerdings auf Premium-Dienste wie Health+ zugreifen oder bereits vorhandene Daten einer anderen Huawei-Uhr importieren möchte, muss sich mit einem Account anmelden.

Ist die Software installiert und die Uhr mit dem Smartphone verbunden, führt eine kurze Einleitung in die Bedienung der Watch GT 6 ein. Die funktioniert intuitiv und problemlos: Wer bereits Erfahrung mit Smartwatches hat, findet sich schnell zurecht – alle anderen dürften nach kurzer Eingewöhnung ebenfalls keine Schwierigkeiten haben. Das Touch-Display reagiert angenehm zügig auf Eingaben. Ruckler oder Fehlbedienungen traten im Test nicht auf, und auch mit feuchten oder verschmutzten Fingern lässt sich die Watch GT 6 über das Display problemlos steuern.

Training & Fitness

Auch wenn sich die Watch GT 6 bewusst als Lifestyle-Produkt präsentiert, kann sich ihre Ausstattung an Trainings- und Fitness-Features sehen lassen. Die Uhr bietet mehr als 100 verschiedene Trainingsprofile, wobei besonders Ausdauersportler auf ihre Kosten kommen, die viel zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind.

Für Radfahrer stehen zusätzliche Datenfelder wie FTP-Werte, Neigung, Distanz und Tempo zur Verfügung, Skifahrer können auf Daten wie Geschwindigkeit und Strecke zugreifen. Läufer erhalten neben Tempo und zurückgelegter Strecke zusätzlich Schrittfrequenz, Schrittzahl und Höhenmeter. Allen Profilen gemein ist die Aufzeichnung von Herzfrequenz und Trainingsdauer.

Die Pulsmessung erfolgt erwartungsgemäß über einen optischen Sensor am Handgelenk. Im Test können wir der Huawei-Uhr dabei eine hohe Genauigkeit attestieren: Erfreulicherweise kommt die Smartwatch auch mit schwankendem Puls – etwa beim Krafttraining oder bei HIIT-Einheiten – gut zurecht. Abweichungen im Vergleich mit einem Brustgurt bewegen sich im niedrigen einstelligen Bereich von bis zu fünf Schlägen pro Minute.

Die Watch GT 6 verfügt zudem über ein integriertes GPS-Tracking, das laut Huawei um 20 Prozent genauer arbeiten soll als beim Vorgänger. Ob die Routenaufzeichnung tatsächlich exakt um diesen Wert besser ist, ließ sich im Test nicht verifizieren – das GPS arbeitete stets einwandfrei und genau. Die Aufzeichnung zurückgelegter Strecken funktioniert zuverlässig und ohne nennenswerte Abweichungen von der tatsächlichen Route. Ansonsten lässt sich mit der Uhr auch offline navigieren, sofern zuvor das entsprechende Kartenmaterial über die Huawei-Health-App heruntergeladen wurde. Im Offline-Laufmodus gibt Huawei eine Laufzeit von bis zu 40 Stunden an.

Wer möchte, kann sich in der Huawei-Health-App kostenlos per KI individuelle Trainingspläne fürs Laufen erstellen lassen – verfügbar für 5 km, 10 km, Halbmarathon oder Marathon. Dazu erfragt die KI Parameter wie Körpergröße, Alter, Gewicht und bisherige Lauferfahrung. Der auf Basis unserer Eingaben erstellte Trainingsplan machte im Test einen soliden Eindruck und eignet sich vorwiegend für ambitionierte Hobbysportler.

Wer mehr Unterstützung oder Anleitung beim täglichen Training sucht, kann zusätzlich auf das kostenpflichtige Huawei Health+ zugreifen. Der Premium-Dienst ist für Käufer der Watch GT 6 in den ersten drei Monaten kostenlos und kostet danach 7,99 Euro pro Monat. Enthalten sind Workouts für verschiedene Sportarten, Dehn- und Yogaübungen, geführte Meditationen sowie Pläne zum Abnehmen. Ob sich Health+ lohnt, hängt von den individuellen Bedürfnissen ab – für die gebotenen Inhalte halten wir den Preis aber für fair.

Schlaf & Gesundheit

Die Huawei Watch GT 6 bringt erwartungsgemäß auch diverse Gesundheitsfunktionen sowie eine Schlafanalyse mit. Im Fokus steht ein ganzheitliches Tracking des eigenen Wohlbefindens: Die Uhr überwacht neben der Herzfrequenz auch HRV- und Blutsauerstoffwerte. Eine Messung des Stresslevels ist ebenfalls an Bord – im Test empfanden wir dieses Feature als akkurat. Wer sich gestresst fühlt, kann direkt über die Uhr eine Atemübung starten, die zur Entspannung beitragen soll. Mehr als ein nettes Gimmick ist das allerdings nicht.

Die Schlafanalyse zeichnet Schlafphasen, Schlafdauer, Wachzeiten, Herz- und Atemfrequenz sowie die Blutsauerstoffsättigung auf. Das funktioniert im Test einwandfrei: Schlafdauer und Wachzeiten werden zuverlässig erkannt, und auch die Bewertung der Schlafqualität deckt sich weitgehend mit dem subjektiven Empfinden. Selbst Nickerchen am Tag erfasst die Uhr zuverlässig. Lediglich Wachphasen erkennt die Uhr nicht immer. In der App finden sich zudem hilfreiche Tipps zur Verbesserung des Schlafs. Abonnenten von Huawei Health+ können zusätzlich auf eine Auswahl an Schlafmusik zugreifen, die für Nutzer der kostenlosen Version nur eingeschränkt zur Verfügung steht.

Weiterhin verfügt die Watch GT 6 über eine Funktion zur Emotionserkennung. Die Software erfasst dabei alle drei bis 20 Minuten automatisch den Gefühlszustand und ordnet ihn als „Angenehm“, „Neutral“ oder „Unangenehm“ ein – basierend auf den gemessenen körperlichen Daten. Eine Möglichkeit, Emotionen manuell einzutragen oder Stresssymptome zu notieren, gibt es leider nicht. Im Test lieferte die Emotionserkennung ordentliche Ergebnisse, in etwa vergleichbar mit der Stressanalyse. Allzu viel Gewicht sollte man der Auswertung allerdings nicht beimessen – dafür ist sie zu allgemein gehalten.

Anders als die Huawei Watch GT 6 Pro bietet die Watch GT 6 kein EKG-Feature. Immerhin gibt es eine Pulswellenanalyse, die mithilfe des optischen Sensors ebenfalls Vorhofflimmern oder Unregelmäßigkeiten des Herzschlags erkennen kann. Die Messung dauert 45 Sekunden und liefert im Test ein plausibles Ergebnis – das allerdings keine ärztliche Diagnose ersetzen kann.

Nicht zuletzt hat Huawei auch bei der Watch GT 6 die Frauengesundheit im Blick und ermöglicht das Tracking des eigenen Zyklus. In der App lassen sich Zeitpunkt und Dauer der vergangenen Periode eintragen; anhand von Daten wie Herzfrequenz, HRV, Hauttemperatur und Atemfrequenz berechnet die Uhr den Eisprung sowie fruchtbare Tage.

Ein großer Pluspunkt: Die Basaltemperatur lässt sich manuell nachtragen und körperliche Symptome – inklusive Zustand des Zervixschleims – können notiert werden. Damit ist Huawei Health derzeit eine der wenigen Apps auf dem Markt, die in Kombination mit einer Smartwatch die Anwendung der symptothermalen Methode (NFP) zumindest inoffiziell unterstützt.

Weitere Features

Die Auswahl an zusätzlichen Features bietet keine nennenswerten Überraschungen, sondern Smartwatch-Standard: Es gibt eine Benachrichtigungs- und Telefoniefunktion, wobei sich Letztere auf das Entgegennehmen von Anrufen beschränkt, die auf dem Smartphone eingehen – einen eSIM-Slot gibt es nicht. Dafür lassen sich über das integrierte Mikrofon per Knopfdruck Sprachnotizen aufnehmen. Eingehende Nachrichten können per Schnellantwort oder über die kleine Displaytastatur der Uhr beantwortet werden.

Erfreulicherweise verfügt die Watch GT 6 über einen integrierten Musikspeicher von 64 GB, auf den sich über die Huawei-Health-App eigene Songs zum Offline-Hören laden lassen. Streaming-Dienste wie Spotify, Deezer oder Amazon Music werden aber nicht unterstützt. Ebenso fällt die Auswahl an zusätzlichen Apps, die sich auf der Smartwatch installieren lassen, überschaubar aus – zur Verfügung steht lediglich ein eingeschränktes Angebot aus der Huawei App Gallery.

Hier kommen erneut die US-Sanktionen zum Tragen, die sich auch beim kontaktlosen Bezahlen via NFC bemerkbar machen: Die Funktion erfordert ein Nutzerkonto bei Quicko Wallet, das auf einem Prepaid-Modell basiert: Das Guthaben muss separat aufgeladen werden – dabei fallen Aufladegebühren von jeweils 26 Cent an. Im Vergleich zu Google Wallet oder Apple Pay ist das in der Praxis deutlich umständlicher – die meisten Nutzer dürften deshalb weiterhin lieber per Smartphone bezahlen.

Akku

Huawei gibt die Akkulaufzeit der 41-mm-Variante mit bis zu 14 Tagen an, die 46-mm-Version soll bis zu 21 Tage durchhalten. Bei typischer Nutzung verspricht der Hersteller bis zu 7 Tage. Diese Angaben decken sich mit unseren Testergebnissen: Bei drei jeweils anderthalbstündigen Sporteinheiten pro Woche – zwei davon mit aktiviertem GPS –, automatischer Displayhelligkeit und aktivierten Benachrichtigungen musste die Watch GT 6 nach knapp einer Woche wieder an die Ladeschale.

Über die beiliegende Ladeschale unterstützt die Uhr zudem Schnellladen und ist innerhalb einer Stunde wieder vollständig aufgeladen.

Preis

Huawei bietet die Watch GT 6 in zwei Gehäusegrößen an, die in der Standardvariante mit Kunststoffarmband jeweils 229 Euro (UVP) kosten. Wer sich für ein Armband aus Kunstleder entscheidet, zahlt 249 Euro, das Modell mit Nylonarmband schlägt mit 269 Euro zu Buche. Am teuersten ist die Watch GT 6 mit Milanaise-Armband für 299 Euro.

Der Straßenpreis liegt zum Testzeitpunkt je nach Variante bei unter 180 Euro – lediglich die goldene 41-mm-Version mit Milanaise-Armband ist mit rund 250 Euro etwas teurer.

Fazit

Huawei macht mit der Watch GT 6 vieles richtig, auch wenn die Uhr nicht frei von Schwächen ist. Dass die Smartwatch bei App-Auswahl, Streaming-Diensten und kontaktlosem Bezahlen Abstriche machen muss, ist allerdings weniger dem Hersteller als den US-Sanktionen anzulasten.

Abgesehen davon bekommen Käufer mit der 41-mm-Variante eine überzeugende Smartwatch mit vielen nützlichen Trainings- und Gesundheitsfunktionen. Das hervorragende GPS-Tracking und die präzise Herzfrequenzmessung bilden das Herzstück eines Gesamtpakets, das insbesondere für Frauen dank der umfangreichen Möglichkeiten zum Zyklustracking eine echte Bereicherung darstellt. Die gute Akkulaufzeit und der vergleichsweise günstige Preis machen die Watch GT 6 zu einer klaren Kaufempfehlung.



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Lokale KIs mit OpenClaw nutzen: Agenten und Bildgenerierung auf eigener Hardware


In Kombination mit modernen Cloud-KIs von Anthropic, Google, OpenAI und Co. ist OpenClaw ein vielseitiges Werkzeug mit mächtigen Agenten-Funktionen. So können Nutzer ihrer KI verschiedene Jobs anvertrauen und sie etwa E-Mails senden, Buchungen vornehmen oder Skripte schreiben und ausführen lassen. Doch was ist mit lokalen KIs: Lassen sie sich sinnvoll in das OpenClaw-Framework integrieren?

Wir haben genau das ausprobiert und OpenClaw mit den lokalen Anwendungen Ollama (für agentische Sprachmodelle) und ComfyUI (zur Bildgenerierung) verbunden. Im Bereich typischer Endanwender-LLMs kommen einige infrage, die grundlegende agentische Funktionen wie Lesen und Schreiben von Dateien sowie Ausführen von Skripten über OpenClaw beherrschen und keine Monstergrafikkarten benötigen. Eines der Modelle passt in den Grafikspeicher von 16-GByte-Grafikkarten, etwa einer GeForce RTX 5060 Ti.

  • OpenClaw kann nicht nur mit großen Cloud-KIs arbeiten, auch lokale LLMs lassen sich in das Agenten-Framework einbinden, wo sie Funktionen übernehmen können, die über reine Chats hinausgehen.
  • Für den Artikel testen wir OpenClaw im Zusammenspiel mit Ollama. Das gewählte LLM passt in den Videospeicher einer 16-GByte-Grafikkarte. Es kann uns etwa Skripte schreiben und wiederkehrende Aufgaben in Form von Cronjobs abarbeiten, die wir zuvor mit einer Cloud-KI erstellt haben. So nimmt die lokale KI der großen aus der Cloud Arbeit ab und senkt den Verbrauch kostenpflichtiger Token.
  • Auch die lokale Bildgenerierung über ComfyUI haben wir an OpenClaw angeschlossen. So kann man etwa im mobilen Messenger einen Prompt eingeben, den die KI nutzt, um ein Bild in ComfyUI zu erstellen und anschließend via Messenger an den Nutzer zu senden.

Der Artikel erläutert, wie man Ollama-LLMs für agentische Funktionen über OpenClaw unter der Linux-Distribution Ubuntu einsetzen kann. Ein Praxisbeispiel erklärt, wie die lokale KI etwa in Cronjobs kleinere wiederkehrende Aufgaben erledigt. So nimmt sie den teuren Cloud-Modellen Arbeit ab und senkt den kostenpflichtigen Token-Verbrauch. Zudem verknüpfen wir ComfyUI zur lokalen Bildgenerierung mit OpenClaw. Auf einen Befehl, etwa über einen mobilen Messenger, gibt dann eine nichtlokale KI Befehle an die . So können Nutzer etwa komplexere Bildgenerierungs-Workflows in OpenClaw nutzen, die einfache Bildgeneratoren nicht bieten. Der Artikel setzt voraus, dass eine grundlegende Einrichtung von OpenClaw bereits stattgefunden hat. Eine kurze Einführung zur Installation und Konfiguration von OpenClaw finden Sie hier.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Lokale KIs mit OpenClaw nutzen: Agenten und Bildgenerierung auf eigener Hardware“.
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