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Redmagic 11 Pro im Test: Gaming-Handy mit 144-Hz-AMOLED-Display & Flüssigkühlung


Das Redmagic 11 Pro liefert dank des Snapdragon 8 Elite Gen 5 geballte Power und ist durch und durch für Gaming optimiert.

Mit dem Gaming-Handy Redmagic 11 Pro liefert Nubia den Nachfolger des Ende 2024 erschienenen 10 Pro (Testbericht). Ein stärkerer Prozessor, ein größerer Akku und eine Luft- und Flüssigkühlung zählen zu den Neuerungen des Nachfolge-Modells. Erneut gibt es das Smartphone in unterschiedlicher Ausführung.

Wir haben die Variante mit 16 GB RAM und 512 GB SSD getestet und zeigen, ob das 11 Pro erneut als Gaming-Smartphone überzeugen kann. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Design

Das Redmagic 11 Pro macht kein Geheimnis daraus, dass es ein Gaming-Smartphone ist. Das kantige Gehäuse mit silbernem Metallrahmen leuchtet vorrangig beim Zocken an mehreren Stellen bunt vor sich hin, dank der installierten LEDs. Wenn das bisher nicht Hinweis genug war, sollten Schriftzüge wie WIN MORE GAMES und GAME MODE keine Zweifel mehr offen lassen. Die Rückseite ist komplett verglast und gewährt unter anderem Einblick auf die Flüssigkühlung, die während des Spielens durchgepumpt wird.

Die Kameras auf der Rückseite befinden sich unter dem Glas, wodurch das Smartphone flach auf dem Tisch liegt. Mit seinem 6,85-Zoll-Display hat es die Maße 163,8 × 76,5 × 8,9 mm und wiegt knapp 240 g. Die Verarbeitung ist makellos und das Redmagic 11 Pro fühlt sich äußerst hochwertig an. Es ist zudem nach IPX8 wasserdicht (in Süßwasser bis zu 30 Minuten bei einer maximalen Tiefe von 1,5 m). Da das Smartphone Lüftungsschlitze hat, dringt Staub auf Dauer unweigerlich ins Gehäuse ein, das soll laut Hersteller jedoch nicht die Leistung des Geräts beeinträchtigen.

Display

Das 6,85-Zoll-AMOLED-Display wartet mit einer Auflösung von 2688 × 1216 Pixeln (431 PPI) im 20:9-Format auf. Das sieht man, denn Schrift, Icons und Medieninhalte sehen auf dem Display gestochen scharf aus. Die Bildwiederholfrequenz liegt bei 144 Hz und passt sich automatisch der Situation an, was vorwiegend dem Akku zugutekommt. Neben dem Automatikmodus kann man aber auch bei Bedarf manuell zwischen 144, 120, 90 und 60 Hz wechseln. Das AMOLED-Display hat eine fantastische Bildqualität und besticht durch eine vollständige Abdeckung des DCI-3P-Farbraums mit knalligen Farben. Dank einer Helligkeit von bis zu 1800 Nits bleiben sie drinnen wie draußen erhalten und das Display durchgehend problemlos ablesbar.

Die Abtastrate des Touchdisplays erreicht bis zu 3000 Hz, es reagiert damit unheimlich schnell und präzise auf Berührungen. Besonders beim Zocken ist das natürlich wichtig. Multi-Finger-Eingaben sind hingegen auf 360 Hz beschränkt. Ohne Notch und durch einen super schlanken Rahmen hat das Redmagic 11 Pro eine Screen-to-Body-Ratio von 95,3 Prozent. Sowohl das Display als auch die Rückseite des Geräts sind durch Corning Gorilla Glass geschützt, allerdings wird nicht bekannt gegeben, um welche Version es sich handelt. Zusätzlich ist von Werk aus eine Schutzfolie installiert.

Kamera

Nubia hat beim Redmagic 11 Pro alles in die Hardware gesteckt, um das Spielerlebnis mit dem Smartphone zu optimieren. Die Kamera-Performance ist da eher zweitrangig. Es ist also kein Wunder, dass die Bildqualität Fotos wie beim Vorgänger 10 Pro eher zu Wünschen übrig lässt.

Die Hauptkamera arbeitet mit 50 Megapixeln, während eine zweite 50-Megapixel-Kamera für die Weitwinkelaufnahmen zuständig ist. Eine Telelinse mit dreifach optischem Zoom gibt es nicht, eine optische Bildstabilisierung (OIS) für die Hauptkamera dafür schon. Für Makroaufnahmen ist eine 2-Megapixel-Kamera zuständig. Den zehnfachen digitalen Zoom kann man auf der höchsten Stufe kaum gebrauchen, da die meisten Details verloren gehen. Die Selfie-Kamera arbeitet mit 16 Megapixeln und ist unter dem Display versteckt. Sie nimmt beim Zocken, Surfen oder Videostreaming also nichts von der Bildfläche in Anspruch, büßt dafür aber etwas an Qualität ein.

Im Alltag lassen sich mit den Kameras passable Fotos schießen, je nach Lichtverhältnissen jedoch mit reduziertem Dynamikumfang. Mit der Abenddämmerung kommt sie noch relativ gut klar, bei Einbruch der Dunkelheit wird es aber schwierig. Auch tagsüber liefert sie draußen nur durchwachsene Ergebnisse.

Videos nimmt das Redmagic 11 Pro in HD (30/60 FPS), Full-HD (30/60 FPS), 4k (30/60 FPS) und 8k mit 30 FPS auf. Video- und Soundqualität sind hier brauchbar, wenngleich die Bildstabilisation immer mal wieder etwas zu kämpfen hat. Bei unruhigen Händen macht sich das im Video schnell bemerkbar.

Ausstattung

Das Redmagic 11 Pro ist ein wahres Leistungsmonster. Mit einem Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 kommt es mit so ziemlich jedem Game im Playstore problemlos klar. Der High-End-Prozessor arbeitet mit acht Kernen bei einer maximalen Taktung von 4,6 GHz. Unterstützt wird er in unserem Testgerät von 16 GB LPDDR5T RAM und dem hauseigenen Redcore-R4-Gaming-Chip.

Erwartungsgemäß spiegelt sich die geballte Power des 11 Pro auch in den Benchmarks wider. Hier erzielt es die höchsten Werte aller von uns bisher getesteten Smartphones. Bei PCMark Work 3.0 Benchmark erreicht es 27.000 Punkte, bei 3DMark Wild Life Extreme 8200 Punkte. Spiele wie Call of Duty Mobile und PUBG Mobile laufen durchgehend flüssig, selbst bei komplett aufgedrehten Grafikeinstellungen, und profitieren von den 144 Hz des AMOLED-Displays. Auch grafisch intensivere Games wie Black Desert Mobile, Wuthering Waves, Zenless Zone Zero sowie Genshin Impact sind auf höchster Stufe kein Problem für das Redmagic 11 Pro.

Für die Kühlung steht neben einem Lüfter mit 24.000 RPM (Drehungen pro Minute) auch eine Flüssigkühlung parat. Diese ist dank der verglasten Rückseite jederzeit sichtbar und dadurch auch Teil der Optik des Smartphones. Das Kühlmittel soll laut offiziellen Angaben zudem selbst bei einem Aufprall nicht auslaufen können. Trotz der ausgeklügelten Kühltechnik wird das Redmagic 11 Pro unter Last ziemlich warm. Während das im Winter selbst bei längeren Gaming-Sessions noch verkraftbar ist, dürfte die zusätzliche Wärme im Hochsommer schnell unangenehm werden. Immerhin ist der Lüfter dafür selbst auf Hochtouren verhältnismäßig leise. Ohne Sound aus den Lautsprechern hört man ihn definitiv surren, mit eingeschaltetem Sound verschwindet er aber in der Geräuschkulisse.

Als Speichermedium ist in unserem Testgerät eine 512 GB SSD (UFS 4.1 Pro) verbaut. Diese liefert ausreichend Speicherplatz, um auch größere Spiele wie das über 50 GB große Call of Duty Mobile problemlos unterzubringen. Die günstigste Variante des 11 Pro kommt mit einer 256-GB-SSD und 12 GB RAM. Hier könnte es dann doch relativ schnell an Speicherplatz mangeln. Wem selbst 512 GB zu wenig sind, kann auf das Modell mit 24 GB RAM und einer 1 TB großen SSD zurückgreifen. Die drei Varianten unterscheiden sich ausschließlich in der Menge an RAM und Speicherplatz. Alle anderen Komponenten bleiben gleich. Einen microSD-Kartenslot, um den Speicher nachträglich zu erweitern, gibt es beim 11 Pro nicht.

Der USB-C-3.2-Gen-2-Anschluss unterstützt Power Delivery sowie die Bildwiedergabe per Displayport. Das Redmagic 11 Pro verfügt über einen SIM-Slot für zwei Nano-SIM, unterstützt jedoch keine E-SIM. Für die drahtlose Verbindung stehen Wi-Fi 7 mit HBS, 5G, Bluetooth 5.4 und NFC zur Verfügung, also eine moderne Ausstattung. Die Ortung findet mit Dual-GPS, Beidou, Galileo und Glonass statt.

Für den Sound sorgen zwei Stereo-Lautsprecher, die erstaunlich laut werden können. So laut, dass sie uns beim Starten eines Spiels zuerst einmal einen Schrecken eingejagt haben. Der Klang ist kräftig und für Smartphone-Speaker nicht schlecht. Wie auch bei den Vorgängermodellen gibt es beim 11 Pro einen 3,5-mm-Klinkenanschluss.

Software

Das Redmagic 11 Pro läuft unter dem Betriebssystem Redmagic OS 11, basierend auf Android 16. Während des Testzeitraums wurden mehrere Updates veröffentlicht und aufgespielt, der Sicherheitspatch ist vom November 2025 und hinkt demnach leider etwas hinterher. Software-Support gibt es nur die von der EU vorgeschriebenen fünf Jahre lang, mehr wird nicht zugesagt.

Zu den vorinstallierten Programmen wie der Google Suite gibt es auch einiges an Bloatware, welche sich aber problemlos deinstallieren lässt. Nervig ist das trotzdem. Die deutsche Übersetzung des Betriebssystems ist an mehreren Stellen halb gar und gespickt mit Schreib- sowie Grammatikfehlern.

Den Game-Space ruft man wie gewohnt per rotem Schalter, Magic Key genannt, am Gehäuse auf. Er bietet mehrere Einstellungsmöglichkeiten für die CPU- und GPU-Leistung per Spiel an. Im Spiel selbst aktiviert man über das hinzuschaltbare Overlay unter anderem auch die Touch-Schultertasten (520-Hz-Abtastrate) des Smartphones. Den Magic Key kann man auch mit anderen Aktionen belegen, wie dem Öffnen der Kamera oder dem Aktivieren der Taschenlampe.

Die videospieltypischen LEDs steuert man über die Systemnavigation an. Hier wählt man Farbe und Lichteffekt oder schaltet sie bei Bedarf komplett ab.

Akku

Mit einem 7500-mAh-Akku ausgestattet, erreicht das Redmagic 11 Pro im simulierten Battery Test von PCMark eine Laufzeit von knapp 9 Stunden (mit GPS, Bluetooth und 144-Hz-Abtastrate). Das ist verglichen mit anderen Mobilgeräten ein niedrigerer Wert. Allerdings ist der Benchmark nicht immer zuverlässig und in diesem Fall wenig aussagekräftig.

In der Praxis kann sich die Akkuleistung aber sehen lassen. Im Alltag hält eine Ladung locker mehr als zwei Tage durch. Beim Dauerzocken kommt es auf das Spiel an. Nach einer Stunde Call of Duty Mobile haben wir bei uns beispielsweise nur etwas mehr als 10 Prozent des Akkus aufgebraucht.

Dank der Schnellladefunktion mit 80 Watt per inkludiertem Netzteil muss man auch nicht lange warten, bis das Smartphone erneut einsatzbereit ist. Achtung: In unserem Fall war es eines mit Steckertyp A, für den man in Deutschland einen Adapter benötigt. Das 11 Pro unterstützt erstmals auch kabelloses Laden mit bis zu 80 Watt.

Wir laden das Redmagic 11 Pro von 0 Prozent auf 80 Prozent in 38 Minuten, nach etwa 55 Minuten ist es dann bei 100 Prozent. In den Einstellungen lässt sich zudem die maximale Aufladung begrenzen. So kann man den Ladevorgang zum Beispiel schon bei 80 Prozent automatisch beenden, um den Akku zu schonen.

Preis

Das Redmagic 11 Pro in Silber mit 16 GB RAM und 512 GB SSD kostet 799 Euro auf der Herstellerwebsite. Auf Amazon kostet es 829 Euro. Die schwarze Version gibt es aktuell nur auf Amazon für ebenfalls 829 Euro zu kaufen. Die Variante mit 12 GB RAM und 256 GB SSD gibt es nur in Schwarz und ohne Glasrückseite. Auf Amazon kostet sie aktuell 679 Euro. Das 1-TB-Modell mit 24 GB RAM ist aktuell ausverkauft.

Fazit

Fakt ist, wer eine herausragende Performance beim mobilen Zocken möchte, kommt um das Redmagic 11 Pro ab 679 Euro kaum herum. Das 6,85-Zoll-Smartphone liefert modernste Technik und ist für Gaming optimiert. Dank Snapdragon 8 Elite Gen 5 kommt das 11 Pro mit so ziemlich jedem Spiel problemlos klar und das auf den höchsten Grafikeinstellungen. Der 144-Hz-AMOLED-Bildschirm liefert kräftige Farben, gestochen scharf.

Der 7500-mAh-Akku versorgt das Gaming-Handy mit ausreichend Strom, um mehrere Stunden problemlos zocken zu können. Die Schnellladefunktion, jetzt auch kabellos möglich, lädt das Smartphone in kürzester Zeit mit bis zu 80 Watt wieder auf. Abstriche muss man primär bei der Kamera machen, die ist hier nur zweitrangig. Trotz Luft- und Flüssigkühlung wird das Gerät ziemlich warm. Die deutsche Übersetzung des Betriebssystems hat ebenfalls Verbesserungspotenzial.

Trotzdem überzeugt das Redmagic 11 Pro da, wo es drauf ankommt: beim Zocken. Wer damit wenig anfangen kann, ist mit einem anderen Smartphone deutlich besser bedient.



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Speicherknappheit: Marktforscher erwarten das Ende günstiger Notebooks


Die durch den KI-Hype verursachte Speicherknappheit wird laut Prognose von Gartner den PC- und Smartphonemarkt stark in Mitleidenschaft ziehen. Die Marktforscher gehen davon aus, dass der PC-Absatz im Jahr 2026 um 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr fällt. Beim Smartphone-Absatz erwarten die Marktforscher ein Minus von 8,4 Prozent.

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„Es handelt sich um den stärksten Rückgang der Geräteauslieferungen seit mehr als zehn Jahren“, erklärt dazu Ranjit Atwal, Senior Director Analyst bei Gartner. „Die höheren Preise werden die Auswahl an verfügbaren Geräten spürbar einschränken und viele Käufer dazu bewegen, ihre bestehenden Geräte länger zu nutzen. Das wird die bisherigen Upgrade-Zyklen nachhaltig verändern.“

Ein Ende der Kostenspirale sieht Gartner auch noch nicht. Die Preise für Arbeitsspeicher (DRAM) und SSDs dürften der Schätzung nach bis Ende 2026 um bis zu 130 Prozent steigen. Infolgedessen sollen sich PCs im Durchschnitt um 17 Prozent und Smartphones um 13 Prozent gegenüber 2025 verteuern.

Auf der Käuferseite rechnen die Marktforscher damit, dass Privat- und Geschäftskunden wegen der gestiegenen Kosten die Erneuerung herauszögern und ihre vorhandenen Geräte länger nutzen. Bei Geschäftskunden soll die Nutzungsdauer im Schnitt um 15 Prozent steigen, bei privaten Verbrauchern um 20 Prozent. Bei Smartphones würden Käufer dann eher zu generalüberholten oder gebrauchten Modellen greifen.

Besonders soll es das Segment der günstigen Einstiegs-Geräte treffen. Die Kosten für Speicher machen sich nämlich für die Hersteller gerade dort bemerkbar – bei Notebooks und Komplett-PCs sollen sie demnach künftig 23 Prozent der gesamten Materialkosten ausmachen statt wie bisher 16 Prozent. „Dieser starke Anstieg nimmt den Anbietern die Möglichkeit, die Kosten zu absorbieren, wodurch margenschwache Einstiegs-Laptops unrentabel werden“, sagt Analyst Atwal.

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Seiner Einschätzung nach wird das Segment der Einstiegs-PCs unter 500 US-Dollar bis 2028 verschwinden. Damit dürfte er hauptsächlich Notebooks meinen, die anders als Desktop- beziehungsweise Mini-PCs etwa kein Display, keinen Akku und keine Tastatur benötigen. Auch die Durchdringung des Marktes mit KI-PCs, also mit dedizierter Neural Processing Unit (NPU), dürfte sich weiter verzögern.

Beim Anteil des Speichers an den Gesamtkosten könnte Gartner sogar recht konservativ geschätzt haben. Hersteller HP berichtete am Mittwoch bei Bekanntgabe seiner Geschäftszahlen zum ersten Quartal 2026, dass der Anteil an den PC-Materialkosten in diesem Jahr ungefähr bei 35 Prozent liegen dürfte. Das entspreche einer Verdoppelung im Vergleich zum Vorquartal. HP geht dabei auch von weiter steigenden Kosten aus, die größten Auswirkungen erwartet die Firma in der zweiten Jahreshälfte.

Die Speicherkrise hat inzwischen fast alle Speichertypen erreicht: von DDR5-Riegeln in Desktop-PCs über LPDDR5X für Notebooks und Smartphones bis hin zu SSDs und HDDs. Laut Branchenstimmen wie dem Phison-Chef Khein-Seng Pua kann sich die Knappheit noch eine ganze Weile hinziehen. Interne Prognosen seines Unternehmens zufolge könnte das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei Speicherchips auch gut bis mindestens 2030 anhalten. Das würde bedeuten: Speicher bleibt noch einige Jahre knapp und Hersteller können Preise diktieren.

Grund für die Speicherkrise ist die gewaltige Nachfrage durch Hyperscaler für ihre KI-Rechenzentren. Das Konzept Angebot und Nachfrage wird dabei praktisch ausgehebelt: Normalerweise würde durch die hohen Preise die Nachfrage sinken, wodurch sich die Preise wieder einpendeln müssten. Derzeit kaufen Hyperscaler jedoch alles auf, was verfügbar ist, unabhängig von den Kosten. Zugleich dauert es Jahre, bis Speicherhersteller den Bau neuer Werke abschließen und die Serienproduktion beginnen können.


(axk)



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c’t-Workshop: Observability für Kubernetes-Umgebungen aufbauen


Wer Kubernetes für Cloud-native Anwendungen nutzt, muss jederzeit wissen, was im System passiert. Observability macht das Verhalten laufender Systeme sichtbar und hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen. Doch wie sammelt man die relevanten Daten ein, speichert sie sinnvoll und leitet daraus die richtigen Schlüsse ab?

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Der Workshop Observability für Kubernetes-Umgebungen verbindet theoretisches Verständnis mit praxisnahen Übungen. Im Mittelpunkt stehen die drei Säulen der Observability: Metriken, Logs und Distributed Traces. Anhand des Grafana-LGTM-Stacks – bestehend aus den vier Open-Source-Projekten Loki, Grafana, Tempo und Mimir – lernen die Teilnehmer, Betriebsdaten zu sammeln, zu visualisieren, Trends zu erkennen und Alarme einzurichten. So lässt sich der Ressourcenbedarf fundiert einschätzen und eine zuverlässige Betriebsüberwachung aufbauen.

Der Workshop deckt den gesamten Observability-Workflow ab: Zunächst erhalten die Teilnehmer eine Einführung in die Grundlagen und den Grafana-LGTM-Stack. Anschließend sammeln sie mit Grafana Alloy Observability-Daten, nutzen vorhandene Datenquellen und erheben anwendungsspezifische Informationen. Darauf aufbauend erstellen sie Dashboards in Grafana, lernen Abfragen zu formulieren und richten Alarmierungskanäle mit passenden Schwellenwerten ein.

Die Teilnehmer lernen die Zusammenhänge kennen zwischen Metriken, Logs und Distributed Traces und wissen, wie sie Fehlverhalten gezielt erkennen und Ursachen eingrenzen. Außerdem erfahren sie, wie sich auf Basis etablierter Standards viele Daten automatisch erheben lassen, bevor ein manueller Eingriff nötig wird.

Durch den Workshop führt Nicholas Dille, Senior DevOps Engineer bei der Haufe Gruppe. Dort verantwortet er mit seinem Team die zentralen Dienste für die Softwareentwicklung und gibt intern Workshops und Vorträge. Er beschäftigt sich intensiv mit Kubernetes, Observability und CI/CD in heterogenen Umgebungen. Docker zeichnete ihn acht Jahre lang als Captain aus, Microsoft 13 Jahre lang als Most Valuable Professional.

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Der Workshop richtet sich an alle, die Kubernetes für den Betrieb Cloud-nativer Anwendungen einsetzen und ihre Fähigkeiten in Überwachung und Alarmierung vertiefen wollen. Der Umgang mit Kubernetes und das Deployment mit Standardwerkzeugen wie Helm sollten zum Alltag gehören. Erste Berührungspunkte mit der Erhebung und Auswertung von Metriken werden vorausgesetzt; Erfahrung mit Prometheus ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

  • Datum: 30. April 2026
  • Uhrzeit: 9 Uhr bis 17 Uhr
  • Preis: 792,00 Euro (Frühbucherpreis bis 02. April 2026)

Weitere Informationen sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Workshop.


(abr)



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Adobe Firefly: KI-Werkzeug schneidet Videos


Adobe erweitert sein KI-Studio Firefly um das Schnellschnittwerkzeug Quick Cut. Es erzeugt per Texteingabe einen ersten Rohschnitt aus vorhandenem Videomaterial. Die Beta-Version ist ab sofort verfügbar.

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Die Startseite der Web-App von Adobe Firefly enthält ab sofort einen Eintrag „Video bearbeiten (Beta)“. Ein Klick darauf öffnet einen Online-Video-Editor, in dem man Videoprojekte in den Auflösungen 1080p und 720p erstellen kann.

Das Schnellschnittwerkzeug soll das zeitaufwendige Sichten und Strukturieren von Rohmaterial beschleunigen. Statt Video-Clips manuell zu ordnen, beschreiben Nutzer ihr Videoprojekt als Prompt, etwa ein Interview, eine Produktvorführung oder einen Veranstaltungsrückblick. Adobe empfiehlt den Schnellschnitt für kurze Formate für soziale Netzwerke.

Nutzer können außerdem im Prompt das Seitenverhältnis über ein Dropdown-Menü eingeben, die Länge des Videos bestimmen und auf Wunsch eine B-Roll-Spur hinzufügen. Die KI analysiert das Material und generiert eine erste Fassung des Videos.

Laut Adobe wandelt das Schnellschnittwerkzeug textliche Vorgaben direkt in eine bearbeitbare Zeitleiste um. Im Editor lässt sich die Rohfassung mit klassischen Videoschnittwerkzeugen ändern und verfeinern. Anschließend kann man sie als Videodatei herunterladen. Ein Export des Projekts nach Premiere Pro ist nicht möglich.



Der Online-Video-Editor enthält eine Schaltfläche „Schnellschnitt“, die eine Seitenleiste mit Promptfenster und weiteren Einstellungen öffnet.

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Das Werkzeug ergänzt das Firefly-Angebot, das ursprünglich nur Bild- und Videoinhalte mithilfe generativer KI erzeugte, aber nicht bearbeitete oder arrangierte. Bilder lassen sich bereits bearbeiten. Mit dem Online-Editor samt Schnellschnitt macht Adobe einen weiteren Schritt, Firefly in eine Umgebung für KI-Anwendungen innerhalb der Creative Cloud zu erweitern.

Quick Cut steht ab sofort in der Beta-Phase innerhalb der Firefly-App bereit. Interessierte können sich noch bis zum 16. März 2026 im Web unter firefly.adobe.com anmelden.


(akr)



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