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Renault Twingo E-Tech: Neuer Cityflitzer mit Elektro-Power
Der neue Renault Twingo E-Tech (2026) kommt: kompakt, stylisch und voll elektrisch! Retro-Charme trifft moderne Technik, dazu ein niedriger Einstiegspreis unter 20.000 Euro. Perfekt für die Stadt, aber weniger gut für die Langstrecke. Und das ist noch positiv formuliert.
Renault bringt mit dem neuen Twingo E-Tech Electric frischen Wind ins Segment der kleinen Elektroautos. Der Cityflitzer vereint Retro-Charme, moderne Technik und einen richtig attraktiven Preis. Ein echter Game-Changer für alle, die in der Stadt elektrisch unterwegs sein wollen? Sicherlich! Doch es gibt auch Schattenseiten. Aber dazu später mehr.
Retro trifft Elektro – der Renault Twingo ist zurück!
Blicken wir erst einmal auf die Fakten: Wenn Ihr Euch noch an den alten Twingo erinnert: Diese verspielten Formen, die runden Scheinwerfer und das sympathische Gesicht – all das greift Renault mit der Neuauflage des Jahres 2026 wieder auf. Nur dieses Mal in einem richtig modernen Look. Der neue Twingo E-Tech Electric bringt das ikonische Design seines Vorgängers in die Gegenwart und macht ihn fit für die City von morgen. Entwickelt wurde er in Frankreich, mit Unterstützung eines Teams aus Shanghai – gebaut wird er in Slowenien. So schafft Renault den Spagat zwischen klassischem Design, smarter Technik und bezahlbarer Produktion.
Besonders im Stadtverkehr spielt der kleine Twingo seine Stärken aus: winziger Wendekreis, handliche Maße und ein Fahrgefühl, das Euch – wenn es nach Renault geht – sofort ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Ideal also für alle, die sich täglich durch enge Gassen, Parkhäuser oder Innenstädte schlängeln müssen.

Technische Daten: Kompakt, flink und voll elektrisch
Unter der Haube steckt – wie es sich für die urbane Mobilität von morgen gehört – ein rein elektrischer Antrieb mit 60 kW (82 PS). Damit sprintet der kleine Franzose in etwa zwölf Sekunden von 0 auf 100 km/h. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h. Für den Stadtverkehr absolut ausreichend und für kurze Autobahnetappen ebenso. Die Reichweite? Renault gibt bis zu 263 Kilometer nach WLTP-Norm an.
Beim Akku setzt Renault auf eine LFP-Batterie (Lithium-Eisen-Phosphat). Die ist bekannt dafür, langlebig, sicher und vor allem günstig(er) zu sein. Die Netto-Kapazität liegt bei 27,5 kWh, was im Stadtverkehr locker reicht – auf der Autobahn kommt Ihr je nach Fahrweise auf etwa 150 bis 200 Kilometer. Das ist dann schon eher ein Problem. Denn wer möchte mit seinem E-Auto nicht auch mal auf einer längeren Strecke durchstarten? In die Alpen, ans Meer oder im Zweifel auch bis ins benachbarte Ausland? Das ist mit dem Renault Twingo E-Tech (2026) eher schlecht umzusetzen. Und wenn, dann nur mit mehreren Ladepausen.
Ladepower? Geht so!
Apropos Aufladung: Die geht – für ein Auto dieser Größe wenig überraschend – nur mäßig flott über die Bühne:
- AC-Laden mit bis zu 11 kW: an der heimischen Wallbox dauert eine Aufladung von 10 auf 100 Prozent nach Angaben von Renault rund zweieinhalb Stunden.
- DC-Schnellladen mit nur maximal 50 kW: Aufladung von 10 auf 100 Prozent in rund 30 Minuten
Basis des Ganzen ist die neue AmpR-Small-Plattform, die speziell für kompakte Elektro-Stadtmodelle entwickelt wurde.
Innenraum: Klein, aber clever gelöst
innen zeigt sich der Renault Twingo E-Tech Electric modern, aufgeräumt und überraschend praktisch. Euch erwarten ein digitales Cockpit, ein Infotainment-Screen mit allem, was man braucht, und flexible Sitzlösungen. Die Rückbank lässt sich verschieben oder umklappen, falls Ihr mal mehr Platz benötigt – ob für Einkäufe, Sporttaschen oder einen Kurztrip.
Der Twingo ist mit einer Läge von knapp 3,80 Metern und einem Radstand von nur 2,49 Metern zwar kein Raumwunder, aber genau das macht ihn sympathisch: alles drin, was man braucht, und nichts, was überflüssig ist. Ein typisches Stadtauto eben. Viel Komfort für die Langstrecke sucht man hingegen vergeblich.

Preis-Leistungs-Knaller im Elektrosegment
Jetzt kommt das richtig Spannende: Der Einstiegspreis liegt bei unter 20.000 Euro! Damit gehört der neue Twingo E-Tech Electric zu den günstigsten E-Autos auf dem Markt. Für alle, die auf der Suche nach einem preiswerten Elektroauto für die Stadt sind, ist das eine echte Ansage.
Renault positioniert den Twingo damit ganz bewusst als Einstiegsmodell ins elektrische Fahren – kein überteuertes Premiumauto, sondern ein smarter Begleiter für den Alltag. Und genau das macht ihn so attraktiv.
Fazit: Der neue Twingo E-Tech Electric ist bereit für Eure City-Abenteuer
Mit seinem Mix aus Retro-Charme, moderner Technik und fairem Preis trifft der Renault Twingo E-Tech Electric genau den Nerv der Zeit. Er ist kompakt, elektrisch, umweltfreundlich und dabei alles andere als langweilig. Perfekt für alle, die im Großstadtdschungel flexibel, günstig und mit Stil unterwegs sein wollen.
Ob als Zweitwagen, Cityflitzer oder E-Einstieg – der neue Twingo zeigt, dass Elektromobilität nicht teuer oder kompliziert sein muss. Einfach einsteigen, laden und losfahren. Für die Stadt und zum Pendeln zur Arbeit ein fast schon perfektes Auto. Für die Autobahn und für die Langstrecke weniger.
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Streaming während Olympia: So vermeidet Ihr Ruckler
Die Olympischen Winterspiele laufen und viele Wettbewerbe kannst du nur im Stream sehen. Doch was, wenn der Stream ruckelt? Der Grund liegt selten bei ARD, ZDF oder HBO Max, sondern meist bei dir. Wir helfen Euch.
Anders als bei einzelnen Großereignissen schauen bei den Olympischen Winterspielen meist nicht so viele Zuschauer auf einmal zu, als dass der Streaming-Anbieter ins Stottern gerät. Die Wettkämpfe verteilen sich über den ganzen Tag, Wiederholungen laufen zeitversetzt, Highlights werden on demand gestreamt. Überlastete Server sind deshalb bei den öffentlich-rechtlichen Angeboten kaum zu erwarten. Streams von ARD und ZDF gelten technisch als stabil. Wenn das Bild trotzdem unscharf wird oder stehen bleibt, liegt die Ursache fast immer im eigenen Zuhause. Doch wo?
Warum das Heimnetzwerk beim Streaming zum Flaschenhals wird
Videostreaming stellt hohe Anforderungen an die Verbindung – vor allem dann, wenn es live ist. Im Gegensatz zu Mediatheks-Inhalten kann der Stream nicht einfach vorgeladen werden. Jede kurze Unterbrechung im WLAN führt deshalb sofort zu Rucklern oder Nachladepausen. Typisch ist das bei ungünstig platzierten Routern, alten WLAN-Standards oder überlasteten Funknetzen. Viele Haushalte nutzen weiterhin das 2,4-GHz-Band, das zwar eine hohe Reichweite hat, aber störanfällig ist. Nachbarnetze, Bluetooth-Geräte oder Mikrowellen können das Signal zusätzlich beeinträchtigen.
Auch Repeater sind eine häufige Fehlerquelle. Sie sorgen zwar für besseren Empfang in entfernten Räumen, halbieren aber je nach Technik die verfügbare Datenrate. Für einen stabilen Livestream reicht das oft nicht mehr aus.
Wenn zu viele Geräte gleichzeitig online sind
Ein weiteres Problem: Während Olympia läuft, ist das Heimnetz selten exklusiv für den Fernseher reserviert. Smartphones synchronisieren Fotos, Laptops laden Updates, Tablets streamen parallel Videos. All das teilt sich dieselbe Internetleitung – und vor allem dieselbe WLAN-Funkzelle.
Besonders kritisch wird es, wenn mehrere Personen gleichzeitig hochauflösend streamen oder Cloud-Dienste im Hintergrund aktiv sind. Selbst ein schneller Internetanschluss hilft dann wenig, wenn der Router die Daten nicht sauber verteilt. Nicht, dass wir Euch zum Olympia-Gucken während der Arbeit animieren wollen, aber wenn das zu viele Eurer Kollegen machen, kann das Firmen-WLAN schon mal überlastet sein.
Was Ihr tun könnt, um Ruckler zu vermeiden
Die wirksamste Maßnahme – zumindest zu Hause – ist simpel: Verbindet den Fernseher oder Streaming-Stick per LAN-Kabel mit dem Router. Eine kabelgebundene Verbindung ist deutlich stabiler als WLAN. Falls das nicht möglich ist, solltet Ihr im Router das 5-GHz-WLAN aktivieren und bevorzugt nutzen. Hier sind deutlich mehr Kapazitäten vorhanden. Dafür ist die Reichweite etwas geringer. Wenn es trotzdem hakt, kann eine manuell reduzierte Streaming-Auflösung helfen. Ein flüssiges Bild in Full HD ist im Zweifel besser als ein ständig abbrechender 4K-Stream.
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Über 400 Euro günstiger: Lohnt sich dieser Roborock-Deal?
MediaMarkt haut derzeit einen Großteil seines Sortiments zu spannenden Preisen raus. Hierzu zählen natürlich auch Saugroboter wie der Roborock Qrevo Edge 5V1. Das leistungsstarke Modell wird derzeit um über 400 Euro reduziert und ist jetzt zum Spitzenpreis erhältlich.
Möchtet Ihr Euch einen Saugroboter mit Wischfunktion zulegen, bietet die Mehrwersteuer-Aktion von MediaMarkt eine gute Möglichkeit, um einiges zu sparen. Das zeigt auch ein aktueller Deal zu einem Top-Modell der Qrevo-Serie von Roborock. Mit einem Rabatt von über 400 Euro könnt Ihr bei diesem Angebot nichts falsch machen – oder doch?
Roborock Qrevo Edge 5V1 zum Top-Preis: Lohnt sich das?
Schauen wir uns zuerst einmal den Preis genauer an. Aktuell verlangt MediaMarkt noch 549 Euro für den Putzteufel. Seid Ihr jedoch Mitglied des Treueprogramms „myMediaMarkt„, fällt der Preis um weitere 87,65 Euro. Somit kostet der Roborock Qrevo Edge 5V1 noch 461,35 Euro. Das entspricht nicht nur einem extrem starken Angebot, sondern auch einer Ersparnis von über 400 Euro gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung.
Ein kurzer Preisvergleich zeigt allerdings, dass es das Gerät im Netz bereits ab 545 Euro beim nächstbesten Händler gibt. Dadurch ist die direkte Ersparnis zwar etwas geringer, allerdings bekommt Ihr für unter 500 Euro ein sehr leistungsfähiges Modell von einem Top-Hersteller geboten, obwohl es nicht ganz dem Bestpreis entspricht. Dieser lag mit 449,10 Euro bereits etwas niedriger. Eine Empfehlung ist der aktuelle Deal dennoch wert.
Was bekommt Ihr für Euer Geld – Der Saugroboter im Check
Der Saugroboter mit Wischfunktion liefert mit 18.500 Pa eine beeindruckende Saugleistung und empfiehlt sich für Flächen von bis zu 320 m². Die lasergesteuerte Navigation wird durch eine KI-Hinderniserkennung unterstützt und eine ausfahrbare Seitenbürste sorgt zudem dafür, dass jede Ecke gründlich gereinigt wird. Der 5.200-mAh-Akku ermöglicht darüber hinaus eine maximale Laufzeit von 180 Minuten. Ein weiteres Highlight findet sich in der starken Wischfunktion. Diese wird durch zwei rotierende Wischmopps ausgeführt, wovon einer ausfahrbar ist. In der Dockingstation wird Euch zudem ein Großteil der Arbeit abgenommen, da hier die Mopps mit heißem Wasser gereinigt werden und auch die Station sich sauber hält.
Was haltet Ihr von dem Angebot? Ist der Roborock zu diesem Preis interessant für Euch? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!
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RAM ist zu teuer? Ein Modul bei Intel Core Ultra 200S im Test
Intel Core Ultra 200S favorisiert in offizieller Spezifikation Dual-Channel-CUDIMM-6400, dieser ist rar und im Doppelpaket – wie derzeit jeder Speicher – teuer. Doch wie fällt die Leistung mit dem ebenfalls spezifizierten DDR5-5600 in Form eines einzigen Moduls aus? Kann man so sparen? ComputerBase hat den Test gemacht.
Single-Channel: Core Ultra 200 folgt Ryzen 9000X und Ryzen 9000X3D
Nach dem überaus erfolgreichen Test des AMD Ryzen 7 9850X3D mit Single-Channel-RAM und dem Follow-up Single-Channel-RAM mit AMD Ryzen 5 9600X ist nun Intel an der Reihe – auf Wunsch aus der Community. Und der Community-Wunsch ist ComputerBase in diesem Fall Befehl.
Ergibt das überhaupt Sinn?
Doch nüchtern betrachtet ist die Gesamtsituation bei Sockel LGA 1851, den Core Ultra 200S exklusiv nutzt, eine andere als bei Ryzen 9000 mit AM5: Sockel LGA 1851 ist eine „dem Tod geweihte Plattform“. Ob ein Kunde überhaupt darauf setzen sollte, ist schon vor dem Blick auf die Performance mit nur einem Riegel die wesentliche Grundsatzfrage.
Warum? Intel Core Ultra 200S wird die erste und letzte Architektur auf dem Sockel LGA 1851 sein, daran ändert auch der seichte Refresh im Frühjahr nichts. Zum Ende dieses Jahres wird dann Core Ultra 400S, Codename: Intel Nova Lake, im neuen Sockel LGA 1954 die Nachfolge antreten.
Mit diesem Wissen und dem bereits seit über einem Jahr bekannten Gesamtpaket Intel Arrow Lake, das „OK“ ist, aber auch nicht mehr, sollte sich ein potenzieller Neukunde wohl eher bei AMD umsehen. Denn der Sockel AM5 lebt weiter, bekommt garantiert noch eine nächste neue CPU-Generation – und wer weiß, was noch folgt.
Der Artikel erfüllt mehrere Zwecke
ComputerBase hat Arrow Lake-H mit einem RAM-Modul trotzdem getestet. Doch der Artikel liefert auch schon Vorarbeit für weitere, die folgen. Nicht nur wurde diese CPU im Gegensatz zur 245K und 285K zuletzt noch nicht neu getestet, der 265K wird Gerüchten zufolge bis Ostern mit dem 270K Plus auch das wohl lohnenswerteste Refresh-Modell erhalten. Es braucht also ohnehin entsprechend aktuelle Werte für den Vergleich. Auch schnellerer Speicher wird dann mit dabei sein – so wiederum passt heute auch ein kleiner Ausflug zum Nebenschauplatz mit nur einem Modul.
CUDIMM vs. DDR5 – schon die Grundsatzfrage
Intel hatte den Start von Arrow Lake mit einem komplizierten Speichersupport begleitet. Erstmals wurde neuer CUDIMM mit 6.400 MT/s unterstützt, jedoch nur, wenn lediglich ein Slot pro Kanal adressiert wird und zusätzlich das Board auch nur 1 Slot pro Kanal vorweisen kann. 98 Prozent der Mainboards waren damit laut offiziellem Tenor ausgeschlossen – eigentlich, denn bei vielen Platinen funktioniert es trotzdem, ist dann aber bei Problemen nicht vom Support abgedeckt. Diese Regelungen sind auch heute noch in Intels offiziellen Guides so festgehalten.
CUDIMM wurde damit direkt zum Start in eine Nische gedrängt, aus der der Speicher mit steigenden Preisen auch nicht mehr herauskommen dürfte. Im Preisvergleich sind bei über 1.400 DDR5-Angeboten nur 30 überhaupt CUDIMM, 12 davon CSODIMM. Wird auch die Verfügbarkeit mit eingezogen, bleibt nicht einmal ein gutes Dutzend übrig.
Zum Glück laufen Intel Core Ultra 200S aber auch mit normalen DDR5. Bei normalem DDR5-Speicher ist jedoch offiziell maximal DDR5-5600 gesetzt. Der Test deckt heute deshalb das Optimum und den günstigen Einstieg mit normalem DDR5-Speicher in Form eines Moduls ab. Das bedeutet:
- Szenario 1: Dual-Channel DDR5-6400 (CUDIMM)
- Szenario 2: Single-Channel DDR5-5600
Wie sich CUDIMM und DDR5 auf Intel Core Ultra 200S im Normalfall schlagen, hatte ComputerBase im letzten Jahr untersucht:
- DDR5 vs. DDR5-CUDIMM im Test: Von klassischem DDR5-5600 (UDIMM) bis hin zu DDR5-CU-8800 (CUDIMM)
Single- vs. Dual-Channel auf 265K im Test
Der AMD Ryzen 7 9850X3D hat selbst in Spielen im CPU-Limit mit Single-Channel immer noch extrem hohe FPS abgeliefert, beim Ryzen 5 9600X ging es von niedrigerem Niveau schon etwas weiter hinab – nicht immer waren noch 60 FPS möglich. Wie sieht es beim Core Ultra 7 265K aus?
Auswirkungen auf die Speicherbandbreite
Der Wechsel von 2× 16 GB CU-DDR5-6400CL26 auf 1× 16 GB DDR5-5600CL26 hat – wie erwartet – einen gravierenden Rückgang der Speicherbandbreite zur Folge: Von über 100 geht es abwärts auf 47 GByte pro Sekunde, beim Schreiben von 94 auf 42 GB/s. In diesem theoretischen Test ist der Dual-Channel-Betrieb mit schnellem CUDIMM also wie erwartet der klare Gewinner.
Auswirkungen in Anwendungen
Mit stetig wachsendem Praxisbezug bleibt von den theoretischen Unterschieden aber auch beim Core Ultra in Anwendungen deutlich weniger übrig, jedoch vergleichsweise mehr als zuletzt bei AMD Ryzen. Im Durchschnitt über die Anwendungs-Benchmarks waren es beim Ryzen 5 9600X wie beim Ryzen 7 9850X3D vier Prozent Leistungsverlust, beim Intel Core Ultra 7 265K sind es beim Wechsel von Dual-Channel-CU-6400 auf Single-Channel-DDR5-5600 zehn Prozent in Multi-Core-Anwendungen – ausgelöst aber auch hier nur durch ganz gewisse Apps, wie später im Detail deutlich wird. Im Single-Core-Verhalten ändert sich quasi nichts.
Auswirkungen in Spielen
In Spielen sieht es auf den ersten Blick nicht mehr so gut aus, der Intel Core Ultra 7 265K verliert in dieser Konstellation deutlich. Unterm Strich sind es beim Wechsel von 2 × CU-DDR5-6400CL36 auf 1 × DDR5-5600CL26 im Durchschnitt über den Parcours im CPU-Limit 15 Prozent weniger bei den FPS, bei den Frametimes sind es 17 Prozent. Im Großen und Ganzen ist das Verhalten letztlich ähnlich wie beim AMD Ryzen 5 9600X, der etwas weniger verlor.
Große Ausnahmen bestätigen die Regel
Der Blick auf die Einzelergebnisse macht auch in diesem Fall negative Ausreißer von der Norm sichtbar: In Anwendungen ist es erneut Geekbench im Multi-Core-Test, der den größten Unterschied von 24 Prozent zeigt. Aber auch 7-Zip ist dieses Mal mit einem Verlust von 22 Prozent sehr deutlich dabei. Cinebench 2024 Multi verliert reproduzierbar stets elf Prozent.
In Spielen wird das in den beiden letzten Tests ermittelte Bild auch bei Intel dargestellt. Es gibt Spiele, denen es völlig gleich ist, ob ein Modul oder zwei verbaut ist, nicht einmal der Takt hat größere Auswirkungen. Aber es gibt eben auch die Extreme. Allen voran ist es auch bei Intel Marvel’s Spider-Man 2, hier erstmals mit einem Rückgang von sogar 30 Prozent. Die 60-FPS-Marke wird vom Core Ultra 7 265K dennoch weiterhin in jedem Titel überschritten, weil das Ausgangsniveau höher als beim Ryzen 5 9600X liegt.
Diagramme
- Anno 1800 – FPS, Durchschnitt
- Anno 1800 – FPS, 1% Perzentil
- Avowed – FPS, Durchschnitt
- Avowed – FPS, 1% Perzentil
- Baldur’s Gate 3 – FPS, Durchschnitt
- Baldur’s Gate 3 – FPS, 1% Perzentil
- CP2077 Phantom Liberty – FPS, Durchschnitt
- CP2077 Phantom Liberty – FPS, 1% Perzentil
- F1 24 – FPS, Durchschnitt
- F1 24 – FPS, 1% Perzentil
- Horizon Forbidden West – FPS, Durchschnitt
- Horizon Forbidden West – FPS, 1% Perzentil
- Marvel’s Spider-Man 2 – FPS, Durchschnitt
- Marvel’s Spider-Man 2 – FPS, 1% Perzentil
- Outcast A New Beginning – FPS, Durchschnitt
- Outcast A New Beginning – FPS, 1% Perzentil
- Star Wars Outlaws – FPS, Durchschnitt
- Star Wars Outlaws – FPS, 1% Perzentil
- Starfield – FPS, Durchschnitt
- Starfield – FPS, 1% Perzentil
Fazit und Empfehlung
Auch mit einem Intel Core Ultra 7 265K kann man problemlos mit einem Speichermodul arbeiten. In Spielen sind die Auswirkungen im CPU-Limit dann größer und dabei ähnlich gelagert wie beim regulären AMD Ryzen 9000X. Im Durchschnitt sind es -15 Prozent bei den FPS und -17 Prozent bei den Frametimes. Gemessen ist der Unterschied also etwas größer, aber in diesem Fall ist nicht nur der Wechsel auf ein Modul, sondern auch von DDR5-6400 CUDIMM auf DDR5-5600 UDIMM erfolgt.
Der Blick in die Einzelergebnisse zeigt dabei erneut: Von nahezu keinem Unterschied bis hin zu über 20 Prozent, die man im Worst-Case bei den Frametimes im CPU-Limit mit einer RTX 5090 verlieren kann, ist alles in den Ergebnissen vertreten.
Wie in der Vergangenheit schon mehrmals beleuchtet, mag Intel Core Ultra 200S schnellen Speicher durchaus gern, weshalb ein Wechsel auf nur ein Modul nach offizieller Spezifikation DDR5-5600 schon der Worst-Case-Fall darstellt. Das wirkt sich dann auf dieser Plattform auch in Anwendungen deutlicher aus als zuletzt bei AMDs Sockel AM5 gesehen.
Weil der Intel Core Ultra 7 265K mit Dual-Channel-RAM im Gaming bereits auf einem deutlich niedrigeren Niveau als ein Ryzen 7 9850X3D startet und eher nur etwas oberhalb der Region 9600X unterwegs ist, sind die Verluste in Spielen kritischer zu beurteilen als auf der großen Spiele-CPU. Zur Ruckelorgie werden Titel aber auch auf dem Intel Core Ultra 7 265K mit langsamem Speicher im Single-Channel-Betrieb nicht, zumal viele Spieler in vielen Spielen im GPU-Limit hängen. Und die 60-FPS-Marke hat das System auch mit einem Riegel DDR5-5600 – zumindest in den getesteten Spielen – noch geschafft.
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