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Ring Außenkamera Pro im Test


Die Ring Außenkamera Pro nimmt erstmals in 4K-Auflösung und Auto HDR auf, was die Bildqualität im Test enorm verbessert. Mit Dämmerlicht-Bildoptimierung und adaptiver Nachtsicht sorgt sie immer für ein gutes Bild. Und auch in Deutschland lässt sich jetzt mit AI gezielt nach Aufnahmen suchen.

Mit der 2. Generation der Außenkamera Pro beziehungsweise Outdoor Cam Pro spendiert Ring der Sicherheitskamera zum ersten Mal eine 4K-Auflösung mit 3.840 × 2.160 Pixel, KI-Funktionen und ein neues Design. Die erste 4K-Außenkamera von Ring, die allerdings ebenso drinnen genutzt werden kann, soll neue Maßstäbe bei Bildqualität und intelligenter Verarbeitung setzen. Die Grundlage dafür bildet Retinal Vision 4K – die Bildverarbeitungstechnologie der nächsten Generation von Ring. Was das für den Nutzer im Alltag bedeutet, wodurch sich die neue Außenkamera von bisherigen Modellen unterscheidet und ob 4K tatsächlich das Bild erheblich verbessert, klärt ComputerBase im Test.

Die Ring Outdoor Camera Pro ist seit Mitte Oktober in Schwarz und Weiß für 199,99 Euro erhältlich*. Käufer erhalten einen 30-tägigen Gratiszeitraum für das Ring-Abonnement mit KI-Funktionen.

Lieferumfang Ring Außenkamera Pro
Lieferumfang Ring Außenkamera Pro
Ring Außenkamera Pro
Ring Außenkamera Pro
Montageplatte der Ring Außenkamera Pro
Montageplatte der Ring Außenkamera Pro
Sicherungsschraube der Ring Außenkamera Pro
Sicherungsschraube der Ring Außenkamera Pro

Die Technik der Ring Outdoor Cam Pro

Amazon bietet derzeit drei Außenkameras unter der Marke Ring an. Neben der neuen Ring Außenkamera Pro sind dies die Ring Außenkamera Plus und die Ring Außenkamera. Im Folgenden werden diese zur Einordnung der neuen Ring Außenkamera Pro gegenübergestellt.

Ring Außenkamera Pro mit 4K und Ring Außenkamera mit Full HD
Ring Außenkamera Pro mit 4K und Ring Außenkamera mit Full HD
Die Ring Außenkamera Pro setzt auf USB-C
Die Ring Außenkamera Pro setzt auf USB-C
Ring Außenkamera Pro mit verbundenem Stromkabel
Ring Außenkamera Pro mit verbundenem Stromkabel

Dass die neue Ring Außenkamera Pro im Detail mehr kann und leistungsfähiger ist, sieht man ihr auch äußerlich an. Mit Abmessungen von 7 × 14,5 × 7 cm einschließlich verstellbarem Standfuß und Universal-Montageplatte ist sie deutlich stattlicher aufgestellt als etwa die Ring Außenkamera. Das Testmuster „mit Netzstecker“ wird über ein USB-C-Netzteil mit einem 5,45 Meter langen Kabel versorgt. Das 20-Watt-Netzteil ist sowohl für den Innen- als auch Außenbereich geeignet. Die Kamera kann von -20,5 °C bis +48,5 °C betrieben werden. Kamera, Kabel und Netzteil sind zudem witterungsbeständig nach IP65.

Der Standfuß erlaubt das Neigen und Drehen der Ring Außenkamera Pro

Sie kann an der Decke, freistehend oder an der Wand befestigt werden. Je nach Ort kann die Montageplatte an der Rück- und der Unterseite an verschiedenen Punkten befestigt werden, um einen optimalen Blickwinkel zu gewährleisten. Soll die Kamera an der Wand oder Decke befestigt werden, wird die Montageplatte einfach über vier Schrauben befestigt und die Kamera dann aufgesetzt. Um ein schnelles Entwenden zu verhindern, kann die Kamera zusätzlich über eine kleine Schraube mit der Platte verbunden werden. Materialien zur Befestigung wie passende Schrauben und Dübel liefert Ring direkt mit.

Montageplatte und verstellbarer Standfuß der Ring Außenkamera Pro
Montageplatte und verstellbarer Standfuß der Ring Außenkamera Pro
Ring Außenkamera Pro mit Montageplatte
Ring Außenkamera Pro mit Montageplatte

An der Vorderseite der Kamera sitzt neben der Linse ein Mikrofon, ein Umgebungslichtsensor, eine Status-LED, ein Passiv-Infrarot-Bewegungssensor und ein Lautsprecher. An der Unterseite sitzt ein Reset-Button. Die integrierte Sirene kann mit bis zu 85 dB Alarm geben.

Die Ring Außenkamera Pro bietet für die Wand- und Deckenmontage mehrere Aufnahmen für den Standfuß
Die Ring Außenkamera Pro bietet für die Wand- und Deckenmontage mehrere Aufnahmen für den Standfuß
Ring Außenkamera Pro: Befestigung des Standfußes für die Wandmontage
Ring Außenkamera Pro: Befestigung des Standfußes für die Wandmontage

Das erste Einrichten der Ring Outdoor Cam Pro erfolgt über die Ring-App, die sich nach dem Verbinden des Netzteils und dem Start der Kamera automatisch mit dieser verbinden kann. Die App führt den Nutzer dann auch durch die Montage und fragt, wo (Innen- oder Außenbereich) und wie (Wand, Decke oder Standfuß) man die Kamera anbringen möchte. Das Verbinden mit dem WLAN und die ersten Grundeinstellungen wie Bewegungszonen und Bereiche der Privatsphäre, die im Live-Video und Aufnahmen ausgeblendet werden, sind so nach wenigen Minuten erledigt und die Ring Außenkamera Pro liefert direkt im Anschluss Benachrichtigungen auf das Smartphone des Nutzers.

Bereiche der Privatsphäre in der Ring-App konfigurieren

Die Bildoptimierung mit Ring Retinal 4K

Im Test fällt nicht nur auf, dass die Ring Außenkamera Pro im Vergleich zur Ring Außenkamera, die für den Test direkt neben dem neuen Modell betrieben wurde, ein sehr viel breiteres und höheres Sichtfeld mit 140° horizontal und 85° vertikal aufweist, sondern auch das Bild selbst mit 4K-Auflösung sehr viel mehr Details zeigt.

Das nachfolgende Video zeigt einen direkten Vergleich beider Sicherheitskameras zur selben Zeit bei exakt identischen Lichtverhältnissen. Neben der erheblich besseren Bildqualität der Außenkamera Pro ist auch das unterschiedliche Sichtfeld erkennbar.

Grundlage hierfür ist die von Ring „Retinal 4K“ beziehungsweise „Retinal Vision“ genannte Bildtechnik, die auch in der neuen Wired Video Doorbell Pro* und der Floodlight Cam Pro* genutzt wird.

Retinal Vision soll weit über die reine Videoaufnahme hinausgehen: Durch KI-gestützte Verarbeitung will Ring jeden einzelnen Schritt der Bilderzeugung optimiert haben. Dabei steht nicht allein die verbesserte Bildschärfe im Vordergrund, sondern eine höhere Klarheit und Realitätsnähe sollen auch das Fundament für daraus resultierende, leistungsfähigere Funktionen bilden. Denn um ein Bild zu analysieren, muss es zunächst genug klar erkennbare Informationen für diese beinhalten.

Über Retinal Tuning wird mittels AI zudem das Bild verbessert, indem erkannt wird, wo und wie die Kamera angebracht ist und daraufhin das Bild über zwei Wochen hinweg analysiert und automatisch verbessert wird. In der Praxis sollte man darauf achten, dass Auto HDR in den Funktionen aktiviert ist, da so von Sonne überstrahlte Bereiche viel besser zu erkennen bleiben und die Bildqualität deutlich besser ausfällt.

Ein 10-fach „optimierter“ Zoom, der durch die höhere Auflösung möglich wird, soll dabei helfen, Details zu erkennen, indem diese vergrößert werden. Um einen optischen Zoom handelt es sich dabei allerdings nicht. Im Bild fokussierte Bereiche werden allerdings automatisch scharfgestellt. Unleserliche Schrift wird dadurch aber nicht plötzlich gestochen scharf. Das Scharfstellen aus CSI Miami ist in der Realität eben nicht möglich.

Videoeinstellungen der Ring Outdoor Cam Pro

Die Dämmerlicht-Bildoptimierung der Außenkamera Pro sorgt dafür, dass auch bei fast vollständiger Dunkelheit noch ein farbiges Bild angezeigt werden kann. Eine Funktion, die inzwischen immer mehr Anbieter zumindest bei ihren leistungsstärkeren Kameras integriert haben und keine exklusive Funktion der Outdoor Cam Pro ist. Bei Dunkelheit gleicht die adaptive Nachtsicht zudem helles Weiß und tiefes Schwarz aus, um Details in Bereichen sichtbar zu machen, die man sonst nicht erkennen könnte. In diesem Fall wird dann aber kein farbiges Bild mehr angezeigt, sondern die Infrarotbeleuchtung der Kamera wird aktiviert. Dank dieser Techniken kommt die Außenkamera Pro auch ohne Flutlicht aus, das sich bei jeder erkannten Bewegung aktivieren muss.

Nachtsicht der Ring Außenkamera Pro bei Dunkelheit
Nachtsicht der Ring Außenkamera Pro bei Dunkelheit

Amazon weist darauf hin, dass die Bildqualität der Kamera von der Internetbandbreite abhängt. Denn die Videoauflösung, die genutzt wird, hängt auch von der WLAN-Geschwindigkeit am Standort der Kamera ab. Ein gutes Funksignal ist bei der Outdoor Cam Pro deshalb noch wichtiger als bei der Ring Stick Up Cam (Ring Außenkamera), die nur mit Full HD aufzeichnet. Für eine optimale Leistung in 4K wird eine Uploadgeschwindigkeit von 20 Mbit/s benötigt, als Mindest-Uploadgeschwindigkeit empfiehlt Ring 15 Mbit/s. Im Test gab es hiermit keine Probleme. Erste Nutzer, bei denen die Kamera kaum noch das WLAN-Signal erhält, haben sich jedoch anfänglich gewundert, warum kein 4K-Video aufgenommen wird. Denn die Kamera verfügt über eine adaptive Streaming-Bitratentechnologie, die die Videoqualität automatisch an die verfügbare Bandbreite anpasst, um eine stabile Verbindung aufrechtzuerhalten.

Aufnahmen werden bei den Kameras von Ring generell in der Cloud gespeichert, sofern man ein Abonnement abgeschlossen hat. Ohne Ring-Abo, keine Aufnahmen. Eine lokale Speicherung etwa auf einem NAS oder auch auf einer microSD-Karte im Gerät selbst ist nicht möglich.

Einstellungen der Ring Outdoor Cam Pro
Einstellungen der Ring Outdoor Cam Pro
Benachrichtigungseinstellungen der Ring Outdoor Cam Pro
Benachrichtigungseinstellungen der Ring Outdoor Cam Pro

In den USA kann mit Retinal Vision zudem eine weitere Funktion namens Search Party genutzt werden, die in Deutschland nicht zu Verfügung steht. Ring-Kameras können in der Nachbarschaft dabei helfen, vermisste Haustiere zu finden, indem diese auf verschiedenen Kameras erkannt und so lokalisiert werden.

3D-Bewegungserfassung mit Vogelperspektive

Mit der radargestützten 3D-Bewegungserfassung der Außenkamera Pro lassen sich die Benachrichtigungen individualisieren. Anstatt einfach jede Bewegung vor der Kamera zu erkennen und zu melden, kann der Nutzer über eine Vogelperspektive selbst festlegen, welche Bereiche für ihn besonders relevant sind und welche nicht. Dabei ist die Entfernung zur Kamera ausschlaggebend, die bei erkannter Bewegung gemessen und abgeglichen wird. Die 3D-Bewegungserkennung funktioniert auf eine Entfernung von bis zu 9,5 Meter von der Kamera. Über die 3D-Bewegungserfassung kann auch eingesehen werden, welchen Weg Personen auf dem Grundstück genommen haben. Neu ist diese Funktion jedoch nicht, sondern steht auch auf anderen Modellen bereits zur Verfügung.

3D-Bewegungserfassung mit Vogelperspektive

Möchte man jedoch die 3D-Bewegungserfassung mit Vogelperspektive nutzen, lassen sich in der App verschiedene Zonen festlegen, so dass man Bereiche einstellen kann, in denen man über Bewegung nicht informiert werden möchte. In Deutschland, wo man ohnehin nur sein eigenes Grundstück erfassen möchte, kommt dieser Funktion in der Theorie eigentlich keine große Bedeutung zu, da man bei korrekter Platzierung der Kamera ohnehin nur Bewegung auf dem eigenen Grundstück erfassen kann. In der Praxis, wenn man die Kamera zum Beispiel Richtung Gehweg gerichtet hat, kann man so aber einstellen, dass Bewegungen auf diesem eben nicht erfasst werden, sondern erst das Betreten des eigenen Grundstücks durch eine Person eine Benachrichtigung auslöst.

3D-Bewegungserfassung mit Vogelperspektive

Über Bewegungszeitpläne kann man darüber hinaus einstellen zu welchen Zeiten und an welchen Tagen man keine Bewegungsbenachrichtigungen erhalten möchte. Generell lässt sich in der Ring-App aber auch weiterhin einstellen, wann anhand eines Zeitplans beispielsweise zwischen dem Modus „Zuhause“ und „Abwesend“ umgeschaltet werden soll, so dass Aufnahmen nur zu bestimmten Tageszeiten überhaupt vorgenommen werden.

3D-Bewegungserkennung mit Vogelperspektive

Positiv ist generell, dass man bei Ring bereits in der Vorschau der Benachrichtigung ein kurzes, animiertes GIF sieht, das einen ersten Blick darauf erlaubt, was sich vor der Kamera abspielt. So muss man nicht bei jeder Benachrichtigung in die App springen und das Video laden.

Einstellungen der Ring Außenkamera Pro in der Ring-App
Einstellungen der Ring Außenkamera Pro in der Ring-App

Neue Ring Videosuche mit AI

Zum Start der neuen Außenkamera hat Ring auch in Deutschland und Österreich die Videosuche mit AI (Ring Smart Video Search) zumindest als Beta gestartet, die vorerst nur ausgewählten Kunden zur Verfügung steht. Konnte man bisher mit Ring IQ schon zwischen Paketen-, Personen- und Bewegungsalarmen unterscheiden, ist nun im Videofeed auch die Suche nach bestimmten Ereignissen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz möglich. Die KI-Suche ermöglicht es, anhand eines Suchbegriffs wie „rotes Fahrrad“ oder „Hund auf dem Rasen“ gezielt nach diesem Objekt in den aufgezeichneten Videos zu suchen.

Mittels Visual Language Modelling (VLM) werden Texteingaben mit Bildmaterial abgeglichen, wodurch Suchergebnisse unmittelbar zur Verfügung stehen. Nutzer müssen also nicht mehr selbst alle Aufnahmen durchgehen, um die richtige zu finden, sondern eine einfache, gezielte Texteingabe übernimmt dies künftig.

KI-Suche in der Ring-App
KI-Suche in der Ring-App
KI-Suche in der Ring-App
KI-Suche in der Ring-App
KI-Suche in der Ring-App (Herangezoomt)
KI-Suche in der Ring-App (Herangezoomt)

Die Ring KI-Suche ist nicht auf die neue Außenkamera Pro beschränkt, sondern mit sämtlichen Ring-Videotürklingeln und -Kameras kompatibel. Stellt man dem Suchbegriff den Namen der Kamera voran, werden Ergebnisse auf diese Kamera eingeschränkt. Voraussetzung für die Nutzung ist jedoch ein Ring-Home-Premium-Abonnement, worum es im nächsten Abschnitt genauer gehen wird.

Videos mit Alexa

Wie die anderen Ring-Kameras kann auch die Ring Outdoor Cam Pro mit Alexa genutzt werden. Einerseits kann man Sprachbefehle nutzen, um sich auf kompatiblen Geräten das Livebild der Kamera anzeigen zu lassen, andererseits kann man aber auch einen Echo-Lautsprecher aufleuchten lassen, wenn eine Bewegung erkannt wird, oder aber eine Live-Benachrichtigung auf einem smarten Display mit Alexa einblenden lassen. Über einen Echo Show sieht und hört man nicht nur, was vor der Kamera passiert, sondern man kann über diesen auch die Gegensprechfunktion wie in der Ring-App nutzen, um mit Personen vor der Kamera zu sprechen. Diese funktioniert im Test gut, fängt aber weiterhin auch Umgebungsgeräusche stark hörbar ein.

Die Quick-Replies-Funktion, mit der man voreingestellte Antworten abspielen kann, wird von der Kamera aber nicht unterstützt. Diese Funktion ist den smarten Videotürklingeln von Ring vorbehalten.

Welche Funktionen mit welchem Abonnement?

Wer seine Ring Kamera, gleich welches Modell, dauerhaft sinnvoll nutzen möchte, braucht ein Ring-Abonnement. Nur mit diesem stehen alle Funktionen wie die Cloud-Speicherung von Videos für 180 Tage und die Personen- und Paketüberwachung zur Verfügung. Wobei Ring nicht ein Abo anbietet, sondern verschiedene Tarifstufen.

Das Abonnement Ring Home gliedert sich in drei Tarife: Basic, Standard und Premium. Das Basic-Abo enthält Basisfunktionen wie die Videowiedergabe, 180 Tage Speicherung und intelligente Benachrichtigungen. Es kostet 3,99 Euro pro Monat oder 39,99 pro Jahr und gilt nur für ein einzelnes Gerät. Das Standard-Abo für 9,99 Euro pro Monat oder 99,99 Euro pro Jahr deckt hingegen alle Geräte an einem Standort ab, bietet alle Funktionen des Basic-Abos und zusätzlich je nach Gerät kleinere Extras wie das Mobilfunk-Reservesystem für Ring Alarm oder eine tägliche Ereignisübersicht. Im Grunde ist das Standard-Abo aber das Basic-Abo ohne Limitierung auf ein Gerät, lohnt sich also ab drei Kameras.

Smart Alerts der Ring Außenkamera Pro
Smart Alerts der Ring Außenkamera Pro
Aktivieren der intelligenten Ring-Videosuche
Aktivieren der intelligenten Ring-Videosuche
Länge der Aufzeichnungen
Länge der Aufzeichnungen
24/7-Aufnahmen mit Ring Home Premium
24/7-Aufnahmen mit Ring Home Premium

Das Premium-Abo bietet hingegen alle Funktionen inklusive 24/7-Aufnahmen, die bis zu 14 Tage gespeichert werden, und einem kontinuierlichen Live-Video statt maximal 30 Minuten. Nur im Premium-Abo ist zudem die neue Ring-Videosuche enthalten, mit der man Ring gezielt nach Objekten oder Ereignissen in Videos suchen lassen kann. Abseits dieser beiden Extras, also der 24/7-Aufnahme und der KI-Videosuche, unterscheidet sich auch Premium nicht von Standard. Bis zu 10 Kameras können im Abo theoretisch parallel 24/7-Videos aufzeichnen und in die Cloud hochladen, sofern die Internetanbindung ausreichend ist. Denn ein Video mit einer Länge von 1 Minute, benötigt rund 90 MB. 24/7-Aufnahmen in 4K sollte man sich deshalb auch wegen des dauerhaften Uploads gut überlegen.

Automatische Aufnahmen auf verbundenen Geräten
Automatische Aufnahmen auf verbundenen Geräten

Dennoch ist die Aussage von Ring, dass man für die Verwendung einer Ring-Kamera kein Abonnement benötigt, per se richtig. Denn auf das Live-Bild kann man auch ohne Abo zugreifen und auch eine Benachrichtigung bei erkannter Bewegung erhält man auf dem Smartphone ohne Abo, dann allerdings auch ohne Vorschaubild. Bis man bei einer Benachrichtigung also auf das Smartphone geguckt hat, kann der Auslöser schon längst wieder aus dem Bild sein. Und da man keine Aufnahmen sieht, kann man ohne Abo so auch nicht nachvollziehen, was passiert ist.

Fazit

Die Ring Outdoor Cam Pro überzeugt im Test mit einem scharfen 4K-Video und einer starken Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen. Vor allem dann, wenn man sich die Aufnahmen auf dem Smartphone ansieht, überzeugen sie voll und ganz. Die Farb-Nachtsicht und adaptive Nachtsicht, also die hochkontrast Schwarz-Weiß-Nachtsicht mit IR, überzeugen im Alltag ebenso und geben viele Optionen für die Platzierung der Kamera im Außenbereich. Der Bildqualitätssprung von der Ring Außenkamera mit Full HD ist enorm. Darüber hinaus ist der Blickwinkel erheblich größer – weshalb man mitunter Bereiche der Privatsphäre einrichten muss, die mit der alten Kamera noch gar nicht nötig waren.

Ring Außenkamera Pro

Die Personen-, Paket und Fahrzeugerkennung funktioniert zuverlässig. Im Test wurde keine Bewegung vor der Kamera von den Sensoren verpasst. Bei der alten Ring Außenkamera sieht das anders aus. Insbesondere bei Dunkelheit ist sie im direkten Vergleich mitunter zu spät dran gewesen und hat Personen, die nur kurz durch das Bild liefen, gerade noch am Rand oder genau nicht mehr aufgenommen. Für die Ring Außenkamera Pro war dies auch bei absoluter Dunkelheit hingegen kein Problem und Personen wurden zuverlässig erkannt.

Auch die Integration in das Alexa-Ökosystem unter anderem mit Live-Videos und -Benachrichtigungen sowie Sprachsteuerung auf Echo-Show- und Fire-TV-Geräten funktioniert wie schon in der Vergangenheit tadellos. Apple HomeKit oder Google Assistant werden jedoch nicht unterstützt. Zudem fällt im direkten Vergleich mit der Ring Außenkamera auf, dass die neue Pro immer etwas schneller ist und Benachrichtigungen auf dem Smartphone immer kurz vor den Benachrichtigungen der alten Kamera erscheinen. Sie erfasst und verarbeitet demnach schneller, was vor der Kamera passiert. Erkennt eine Kamera eine Bewegung, kann man in der App auch einstellen, dass weitere Kameras automatisch mit der Aufzeichnung starten.

Ring Außenkamera Pro mit Abdeckung über dem Stromkabel
Ring Außenkamera Pro mit Abdeckung über dem Stromkabel
Ring Außenkamera Pro: Befestigung des Standfußes für die Wandmontage
Ring Außenkamera Pro: Befestigung des Standfußes für die Wandmontage
Montageplatte und verstellbarer Standfuß der Ring Außenkamera Pro
Montageplatte und verstellbarer Standfuß der Ring Außenkamera Pro

Der Preis der Ring Außenkamera Pro ist im Vergleich zur Ring Außenkamera aber auch deutlich höher. Die unverbindliche Preisempfehlung der Ring Außenkamera Pro liegt bei 199,99 Euro*. Die Ring Außenkamera kostet hingegen 79,99 Euro (UVP)* und ist häufig im Angebot bereits für 49,99 Euro erhältlich. Das ist ein erheblicher Preisunterschied, der die Ring Außenkamera Pro vergleichsweise teuer erscheinen lässt. Und mit der Ring Außenkamera Plus gibt es für 99,99 Euro (UVP)* noch ein Modell zwischen diesen beiden, das für viele eine ausreichend gute Wahl ist. Zumal all ihre Funktionen und Vorzüge auch erst mit einem Abonnement genutzt werden können, das mindestens 40 Euro im Jahr kostet. Dass für Videoaufnahmen zwingend ein Abo notwendig ist und auch keine lokale Speicherung möglich ist, dürfte vielen Enthusiasten ein Dorn im Auge sein. Wer sich hingegen nicht mit solchen Einstellungen auseinandersetzen sowie eine möglichst einfache Inbetriebnahme nutzen möchte und bereit ist, den Preis der Kamera und des Abonnements zu zahlen, erhält ein Paket, das sehr zuverlässig funktioniert und zuverlässig Aufnahmen in der Cloud speichert, wenn Bewegungen vor der Kamera auftreten. Wer schon andere Ring-Geräte mit Abo nutzt, für den ist die Außenkamera Pro ein sehr gutes Upgrade.

Ring Außenkamera Pro mit 4K und Ring Außenkamera mit Full HD
Ring Außenkamera Pro mit 4K und Ring Außenkamera mit Full HD

Wer hingegen auf 4K verzichten kann, dafür aber eine lokale Speicherung und breite Smart-Home-Unterstützung möchte, kann einen Blick auf die Aqara Camera Hub G5 Pro für 180 Euro (UVP)* werfen, die als Smart-Home-Hub auch Matter, Thread und Zigbee unterstützt.

ComputerBase hat die Außenkamera Pro leihweise von Ring zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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Life is Strange: Reunion: Nächster Teil bringt schon am 27. März Max und Chloe zurück


Schon am 27. März 2026 erscheint mit Life is Strange: Reunion überraschend der nächste Teil der inzwischen elf Jahre alten Spielereihe, wie Publisher Square Enix und Entwickler Deck Nine in einem Livestream bekannt gegeben haben. Als Protagonistin dient diesmal nicht nur Max, sondern auch ihre wiederkehrende Freundin Chloe.

Jetzt ist auch Chloe hella back

Schon Ende 2024 hieß es im Abspann zu Life is Strange: Double Exposure bereits: Max Caulfield wird – wieder – wiederkehren; es werde eine Fortsetzung geben. Das Jahr 2025 über war es dann still, aber jetzt verkündigen Square Enix und Entwickler Deck Nine überraschend: Schon am 27. März 2026 erscheint mit Reunion der nächste Teil der Life-is-Strange-Reihe. Ein erster Trailer zeigt ausgewählte Szenen des Spiels – und Chloe Prize, Max’ Freundin aus dem ersten und die Protagonistin des zweiten Life is Strange, Before the Storm.

Life is Strange: Reunion (Bild: Square Enix)

Und tatsächlich werden in Life is Strange: Reunion beide Charaktere spielbar sein. Aber schlagen sich die Entwickler damit nicht auf die Seite derjenigen Spieler, die im ursprünglichen Life is Strange die Küstenstadt Acadia Bay dem vernichtenden Sturm überlassen haben? Mit einem resoluten „Naja“ beschwichtigt Deck Nine: Im Finale von Life is Strange: Double Exposure hat Max – Achtung, Spoiler – in ihrem Versuch, die Welt zu retten, die beiden Alternativen Zeitlinien zusammengeführt. Somit gibt es jetzt eine Chloe, die Arcadia Bay überlebt hat, sich aber dennoch an ihren Tod auf der Schultoilette der Blackwell Academy erinnern kann.

Zwei Protagonisten, zwei Fähigkeiten

Life is Strange: Reunion werde aber dennoch berücksichtigen, wie sich Spieler damals entschieden haben und darauf etwa mit unterschiedlichen Zwischensequenzen reagieren. Ebenso sollen Spieler im Laufe der Handlung entscheiden können, ob Max und Chloe als Freunde oder Liebhaber zusammenfinden. Und auch spielerisch dominiert das Duett. Die Perspektive soll zwischen Max und Chloe wechseln; beide Charaktere können gesteuert werden, je nach Szene.

Max gewinnt die Fähigkeit aus dem ersten Teil wieder und kann die Zeit zurückdrehen, um im Spielverlauf Dialoge erneut bestreiten zu dürfen oder kleinere Rätsel zu lösen. Dabei sollen Spieler eine direktere Kontrolle über das Rückspulen erhalten und die Fähigkeit häufiger und freier nutzen dürfen. Eine Art automatisches Zurückspulen setzt ein, wo sonst ein „Game Over“ erreicht wäre – damit umschifft das Spiel elegant das sonst nötige Neuladen des letzten automatischen Speicherpunkts. Chloe hingegen soll in Dialogen ihre Schlagfertigkeit als Fähigkeit einsetzen können, wie zuvor in Life is Strange: Before the Storm.

Großes Finale schon Ende März

Inhaltlich dreht sich das neue Life is Strange: Reunion um einen infernalen Brand in der Caledon-Universität, die schon Schauplatz von Double Exposure war. Max könne die Zeit drei Tage zurückdrehen und auf diesem Weg Zeit gewinnen, den Ort aber nicht im Alleingang vor den Flammen bewahren, beschreiben die Entwickler die Handlung.

Neben Chloes Rückkehr ist die zweite Überraschung der Release-Termin: Schon am 27. März 2026 und damit bereits in rund zwei Monaten soll Life is Strange: Reunion für die PlayStation 5, Xbox Series X/S und den PC erscheinen.



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Blender 4.5.6 LTS & 4.2.17 LTS: Stabilität bei Versionen mit Langzeit-Support erhöht


Blender 4.5.6 LTS & 4.2.17 LTS: Stabilität bei Versionen mit Langzeit-Support erhöht

Bild: Blender

Nachdem der aktuelle Blender-Hauptzweig mit Version 5.0.1 im Dezember des vergangenen Jahres sein letztes Update erhalten hat, haben nun die Versionen 4.5.6 LTS und 4.2.17 LTS mit Langzeitunterstützung Aktualisierungen erhalten, die in erster Linie der Fehlerbereinigung dienen. Neue Funktionen sind folglich nicht hinzugekommen.

60 Fehlerbehebungen vorgenommen

Die Release Notes der Version 4.5.6 LTS listen die meisten Korrekturen auf. Unter anderem hat der Grease Pencil zahlreiche Fehlerbehebungen erfahren: So konnte die Anwendung beim Einfügen von Strichen abstürzen, wenn das betreffende Objekt keine Materialien besaß. Gleiches galt für das Weightpainting nach „Convert to GP from Mesh“, sofern keine Vertex-Gruppe ausgewählt gewesen ist. Zudem traten vereinzelt Probleme beim Zeichnen auf Oberflächen auf und in bestimmten Situationen verweigerte Lineart komplett den Dienst.

Im Sculpt-Modus konnte es beim Einsatz des 2D-Pinsels zu Abstürzen kommen, wenn „Grab Active Vertex“ aktiviert war. Im Kurven-Sculpt-Modus reagierte das Drücken der Umschalttaste zum vorübergehenden Wechsel auf den Glättungspinsel nicht. Zudem wurde ein Problem behoben, bei dem das Rückgängigmachen von Pinselstrichen im Textur-Paint-Modus erst sichtbar wurde, sobald die Viewport-Kamera bewegt wurde. Auch beim Versuch, den Pose-Pinsel zu verwenden, konnte Blender abstürzen.

Darüber hinaus traten an weiteren Stellen Stabilitätsprobleme auf. So kam es beispielsweise zu Abstürzen beim USD-Import, wenn innerhalb desselben Skelett-Root-Prim doppelte Blend-Shape-Namen vorhanden gewesen sind. Gleiches galt für das Kopieren des Arbeitsbereichs sowie für die Nutzung des Video-Editors mit einer 1055-PNG-Sequenz. Unter Linux konnte das Kopieren in der Steam-Version von Blender zunächst einen Absturz von Steam auslösen, gefolgt von einem Absturz von Blender selbst, wenn versucht wurde, die Anwendung anschließend erneut zu öffnen.

Auch im Zusammenhang mit der Kamerasteuerung kam es zu Fehlern: Das Aktivieren einer Kamera aus der Outliner-Ansicht „Blender File“ konnte die Szenenkamera löschen. Zudem führte die Walk-Navigation in manchen Fällen dazu, dass die EEVEE-Kameraansicht fehlerhaft gerendert wurde. Ebenso war die Vorschau des Asset-Browsers in der Kameraansicht nicht korrekt dargestellt.

Insgesamt führen die Release Notes für Blender 4.5.6 LTS 60 Korrekturen auf.

Korrekturen auch bei Blender 4.2.17 LTS

Die Release Notes des älteren LTS-Zweigs 4.2.17 enthalten weniger Korrekturen, diese fallen jedoch nicht weniger relevant aus. So konnte es vorkommen, dass beim Baking von Animationen Beschränkungen aus verknüpften Dateien entfernt wurden oder dass bei der Erstellung von NlaStrip der Namensparameter unberücksichtigt blieb. In Blender 4.2.16 LTS trat unter bestimmten Umständen das Problem auf, dass Transformationen für verknüpfte Objekte nicht als mit Keyframes versehen angezeigt wurden. Zudem konnte der Grafikeditor geleert werden, wenn „Vorschau-Bereich“ und „Normalisieren“ gleichzeitig aktiviert waren.

Ab sofort verfügbar

Blender 4.5.6 LTS und 4.2.17 LTS stehen ab sofort auf der Website von Blender zum Download bereit. Alternativ können die korrigierten Versionen wie gewohnt auch über den Link am Ende dieser Meldung bequem aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • Blender

    4,8 Sterne

    Blender ist ein freies Render-Tool, mit dem man Objekte modellieren, texturieren und animieren kann.

    • Version 4.5.6 LTS Deutsch
    • Version 4.2.17 LTS Deutsch
    • Version 5.0.1 Deutsch



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Dark Perk Ergo & Dark Perk Sym: Erste Mäuse von be quiet! sind für rechte und beide Hände


Dark Perk Ergo & Dark Perk Sym: Erste Mäuse von be quiet! sind für rechte und beide Hände

Bild: be quiet!

be quiet! entlässt zwei High-End-Mäuse für rechte und beide Hände in den Handel. Die beiden schon zur Computex gezeigten Geschwister-Produkte Dark Perk Ergo und Dark Perk Sym starten im Februar mit identischer technischer Basis und ergänzen das noch junge Peripherie-Segment des Unternehmens.

Dass be quiet! Mäuse baut, war im Grunde seit der Einführung von Tastaturen, der Dark Mount und Light Mount (Test), klar. Wer A sagt, muss auch B sagen, beide Geräteklassen gehören bei Herstellern wie zwei Hände eigentlich immer zusammen.

Weniger Silent als sonst

Während die für be quiet! markentypische Silent-Ausrichtung bei den Tastaturen über besondere Taster deutlich hervortritt, werden die Mäuse dezenter auf Ruhe getrimmt. Der Hersteller erklärt in einem Nebensatz lediglich, die verbauten optischen Switches vom Typ Omron D2FP-FN2 würden „ein leises und sanftes Auslösen“ erlauben. Um ausgesprochene Silent-Switches, wie sie etwa Logitech in Büromäusen verbaut, handelt es sich jedoch nicht.

Darüber hinaus verfügen die 55 Gramm schweren Mäuse über einen PixArt-PAW3950-Sensor, dessen Auflösung bei maximal 32.000 dpi liegt. Die Abtastrate erreicht mit maximal 8.000 Hz im kabelgebundenen und kabellosen Modus den üblichen Standard im gehobenen Segment. Kabellos sollen die Mäuse eine Laufzeit von 110 Stunden erreichen. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf den Mikrocontroller Nordic nRF54H20, der energiesparend agieren soll. Das gilt allerdings nur, wenn das Polling bei 1.000 Hz liegt, Angaben für den Maximalwert macht be quiet! nicht. Normalerweise verringert sich die Ausdauer dann erheblich.

Die fünf Tasten sowie Sensor und Beleuchtung lassen sich entweder über die IO Center Software unter Windows oder plattformunabhängig im Browser konfigurieren. Änderungen werden direkt auf den Mäusen gespeichert.

Preis und Varianten

Im Handel starten Dark Perk Ergo und Dark Perk Sym ab dem 3. Februar, die Preisempfehlung liegt für beide Modelle bei rund 110 Euro. Unterschiede liegen nur in der Form. Die Dark Perk Ergo eignet sich aufgrund einer leichten Ausbuchtung nur für die rechte Hand, die Dark Perk Sym durch ihre symmetrische Form für beide Hände.



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