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UX/UI & Webdesign

Safari auf Abwegen – Design Tagebuch


Das App-Icon von Safari gehört zu den bekanntesten Interface-Symbolen im Apple-Ökosystem. Es kombiniert eine Kompass-Metapher mit einer reduzierten Formsprache: kreisförmiger Rahmen, zentrale Nadel, klare Kontraste. Das Aussehen des Safari-Icons innerhalb der aktuellen Beta-Version von iOS 27 sorgt für Irritationen.

Über die Jahre wurde das App-Icon von Safari, so wie andere App-Icons von Apples Betriebssystemen auch, wiederholt angepasst – von skeuomorph geprägten Darstellungen (Ledertextur, Notizblock-Abriss, metallische Oberflächen) mit Tiefe und Reflexen hin zu flacheren, stärker abstrahierten Varianten, die sich in aktuelle UI-Systeme einfügen sollen.

Das Safari-App-Icon von Apple nutzt seit je her ein Kompassmotiv, um das Thema Navigation im Web visuell darzustellen. Das Design besteht aus einer blauen Kreisfläche, in dessen Zentrum eine Nadel platziert ist, die sich zu beiden Seiten rautenförmig verjüngt – eine Seite weiß/grau, die andere rot. Die im Icon ursprünglich enthaltene Kompassrose sowie die Weltkarte im Hintergrund wurden im Zuge der Einführung von iOS 7 und dem Trend hin zu einem schlichteren Design (flat design) entfernt.

Safari iOS 27 Beta 5 App Icon
Safari iOS 27 Beta 5 App Icon

Beim Safari-Icon der aktuellen iOS-27-Beta-Version 5 fällt auf, dass die Nadel mittig nicht mehr durch eine gerade Linie farblich geteilt ist. Stattdessen ist die rote Nadelseite konvex gewölbt, sodass diese in die weiße, konkav gewölbte Nadelseite hineinreicht (siehe Abb. oben). Ein transluzentes, mittig platziertes Kreiselement deutet einen Stift an, wie er typisch für ein Uhrwerk ist, bei dem Stunden- und Minutenzeigen, leicht in der Höhe versetzt befestigt, separat voneinander um den Mittelpunkt rotieren.

Im Umfeld von Social Media haben mehrere User angemerkt, dass diese Art der Gestaltung völlig falsche Assoziationen erzeugt, eben die einer Uhr. Manch Kommentator und Redakteur deutet die Gestaltung als Beleg dafür, dass Apple in Sachen UI-Design vollends die Orientierung verloren habe. Denn schließlich besteht eine Kompassnadel aus lediglich einem Teil, nicht aus zwei separaten Zeigern. Die Rotation der Nadel ist immer nur als ganzes möglich. Die Icon-Gestaltung suggeriert hingegen, die Nadelseiten könnten einzeln rotieren. Was natürlich Unsinn ist. Zur Veranschaulichung eine Abbildung.

Kompassnadel versus Uhrzeiger, Bildquelle: Troika, Betzold, Bildmontage: dt
Kompassnadel versus Uhrzeiger, Bildquelle: Troika, Betzold, Bildmontage: dt

Im ursprünglichen Safari-Icon (iOS 1–6) ist die Darstellung der Nadel samt mittig angedeutetem Stift korrekt. Wenn auch das Design Geschmacksache war bzw. ist – zumindest ist die Darstellung logisch korrekt. Irgendwo zwischen iOS 7 und iOS 27 muss im verantwortlichen Apple-Entwicklerteam das Verständnis in Sachen Bildmetaphorik verloren gegangen sein, könnte man schlussfolgern.

Möglicherweise spielt hierbei auch das (mutmaßlich) geringe Alter der App-Entwickler bei Apple eine Rolle. Für die Gen Z ist beispielsweise das Speichersymbol keine Diskette, sondern pure Abstraktion. Viele UI-Elemente sind skeuomorphe Fossilien: Ob Telefonhörer, Lupe oder Notizbrett – junge Nutzer begreifen die Funktion intuitiv. Die analoge Referenz bleibt oftmals verborgen. Einen Kompass darzustellen, ohne diesen jemals in Händen gehalten geschweige den eingesetzt zu haben, kann im KI-Zeitalter anspruchsvoll sein. Tatsächlich sind derlei Unlogiken typisch für gängige LLMs.

Das Safari-Icon zeigt, wie sensibel Mikroentscheidungen sein können: Eine veränderte Farb- bzw. Lichtkante oder eine minimal andere Proportion kann die Assoziation signifikant verschieben. In diesem Fall suggeriert die veränderte Gestaltung eine andere Mechanik, nämlich die eines Uhrwerks. Auch kleine Details im Design sind wichtig – und können die Bedeutung eines Zeichens verändern. iOS 27 wird voraussichtlich im September 2026 für alle Nutzer veröffentlicht – vielleicht ja mit korrigierter, dann logischer Safari-App-Symbolik.



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So riecht das Parfüm von Ärzte ohne Grenzen › PAGE online


»Un parfum sans frontières« und das mit einer besonderen Duftprobe, die in den Anzeigen in deutschen Magazinen beiliegt: Mediaplus hat für Ärzte ohne Grenzen eine Kampagne entwickelt, die auf ganz eigene Weise Aufmerksamkeit schafft – und überrascht.

So riecht das Parfüm von Ärzte ohne Grenzen › PAGE online

Hilfsorganisationen haben es immer schwerer, Sichtbarkeit zu generieren – und Unterstützung.

Zu viele Krisen herrschen, die Zukunft scheint unsicher und die Menschen sind besorgt. Und dazu noch gibt es diese unablässige Rauschen der Medien, das viel Aufmerksamkeit kostet.

Das spürt auch die Ärzte ohne Grenzen, die seit mehr als 50 Jahren Menschen in Not versorgen und das in über 40 Ländern, unabhängig und zu 97 Prozent Spenden finanziert.

Um die Menschen für die medizinische Nothilfe zu sensibilisieren, hat die Agentur Mediaplus, die zur Serviceplan Group gehört und Ärzte ohne Grenzen seit 2021 unterstützt, eine besondere Kampagne entwickelt.

Duft ohne Grenzen

Die Kreativen haben für die Ärzte ohne Grenzen »Un parfum sans frontières« entwickelt und das mit einem besonderen Dreh.

Nicht nur, dass es sich um das Parfüm einer Hilfsorganisation handelt, überrascht, einem schicken Flakon und blumiger Bildwelt inklusive.

Man ist erst recht verblüfft, wenn man die kleine Probe öffnet, wie sie so häufig auf den Parfümanzeigen in Magazinen zu finden ist: Denn statt nach Parfüm riecht sie nach Desinfektionsmittel.

Mit dieser besonderen Duftprobe macht die Kampagne auf die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen aufmerksam und darauf, dass Unterstützung weiterhin dringend gebraucht wird.

»Dieser Duft kennt keine Grenzen« heißt es dazu, zeigt, dass Gesundheit der größte Luxus ist und, was für die Arbeit der Hilfsorganisation lebensnotwendig ist.

Zum Riechen und OOH

Die Kampagne mit den Duftproben wird in Magazinen wie Cosmopolitan und Good Health ausgespielt, in denen auch sonst Parfum-Anzeigen mit Probe zu finden sind.

Anzeigen samt QR-Code, der zur Website von Ärzte ohne Grenzen führt, in Brigitte, Gala, BUNTE, freundin, Emotion und im F.A.Z. Magazin.

Darüber hinaus werden über den Online-Parfümhändler Flaconi Postkarten mit Duftproben versendet und in ausgewählten Beauty-Salons ausgelegt. Gleichzeitig sind digitale OOH Plakate im Umfeld von Parfümerien wie Douglas am Ku’Damm in Berlin zu sehen.

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Wenn mal was schiefgeht – Versicherungen für Designer:innen › PAGE online


Wie schützt man sich, ohne in Beitragszahlungen zu ertrinken? Welche Policen sind für Kreative echt wichtig – und welche eher Geldverschwendung? PAGE gibt einen Überblick, um auf das Thema Versicherungen aufmerksam zu machen.

Wenn mal was schiefgeht – Versicherungen für Designer:innen › PAGE online
Versicherung Icons erstellt von Magnific – Flaticon

»Ich habe eine private Haftpflicht, das reicht mir«, »meine AGB schützen mich vor allen Regressansprüchen«, »gegen Fehler im Druck oder Urheberrechtsfallen kann man sich als Designer:in sowieso nicht sinnvoll absichern.«

Das sind drei weit verbreitete Glaubenssätze in der Designszene – und sie stimmen so nicht. Wer als Freelancer:in oder Studio-Gründer:in kreativ arbeitet, bewegt sich täglich zwischen knappen Deadlines, teuren Produktionsauflagen und komplexen Lizenzrechten. Und die private Haftpflicht winkt bei beruflichen Fauxpas nur müde ab, und AGB halten vor Gericht selten das, was man sich von ihnen verspricht.

F**k! Kaffee auf dem Mac – oder 50.000 falsche Flyer

Man stelle sich vor: Freitagabend, 17:30 Uhr. Die Druckdateien für eine neue Verpackungslinie liegen bei der Druckerei, die Kampagnen-Assets sind freigegeben. Doch am Montag geht’s dann los: Ein Zahlendreher im EAN-Code der frisch gestalteten Joghurtbecher-Etiketten. Die komplette Charge von 50.000 Bechern ist unlesbar für (Supermarkt-)Scanner und wandert direkt in den Müll. Möglicher geschätzter Schaden: 18.000 Euro. Und als wäre das nicht genug, fordert der Kunde Schadensersatz für den verzögerten Verkaufsstart.

Szenarien wie dieses klingen nach einem wahrlich albtraumhaften Drehbuch für selbstständige Grafik-, UI/UX- oder Brand-Designer:innen. Glücklicherweise geschieht so etwas nicht jeden Tag, ausschließen kann man es jedoch nicht. Und Szenarien gibt es zu genüge, das wissen erfahrene Freelancer:innen nur zu gut. Dennoch haben nicht alle auf dem Schirm, was die versicherungstechnische Grundabdeckung beinhalten sollte.

Ob es der klassische Tippfehler in der Druckdatei ist, das aus Versehen nicht lizenzierte Stock- oder nicht richtig gekennzeichnete KI-Foto auf dem Key-Visual, der verschüttete Espresso über dem Prototyp-Prozessor des Kunden oder ein Cyberangriff, der Kundendaten offenlegt: Wer kreativ arbeitet, trägt Verantwortung. Und wo Verantwortung liegt, lauern auch finanzielle Risiken.

Die meisten Kreativen starten in die Selbstständigkeit mit viel Leidenschaft, gutem Werkzeug und einem gesunden Optimismus. Das Thema Versicherungen wird dabei manchmal gerne verdrängt. Es gilt als trocken, kompliziert und vor allem teuer.

Aber während ein kaputtes iPad schon mal aus der eigenen Tasche ersetzt werden kann, reichen Sach- oder Vermögensschäden im Fünf- bis Sechsstelligen schnell aus, um eine noch so erfolgreiche Freelance-Existenz über Nacht zu vernichten. Was gehört also zwingend in den Werkzeugkasten von Designer:innen – und was könnte Geldverschwendung sein?*

Must-haves – der existenzielle Schutzschirm

Wer als Designer:in selbstständig ist, haftet im Ernstfall mit dem gesamten privaten Vermögen. Deshalb geht es bei den Pflichtversicherungen schlichtweg um Existenzsicherung. Zwei Säulen sind für alle Freelancer:innen im Designbereich unverzichtbar.

1) Die KSK

Bevor wir über Haftpflichten sprechen, stehen der Schutz der eigenen Gesundheit und Vorsorge an erster Stelle. Für freiberufliche Designer:innen in Deutschland ist die Künstlersozialkasse (KSK) das wohl mächtigste Werkzeug. Die KSK ist aber keine eigene Krankenkasse, sondern agiert wie ein virtueller Arbeitgeber. Sie übernimmt 50 Prozent der Beiträge zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Die andere Hälfte zahlt man selbst – genau wie eine angestellte Person. Aber nicht jeder wird aufgenommen. Man muss nachweisen, dass man künstlerisch oder publizistisch tätig ist und damit seinen Hauptlebensunterhalt bestreitet. Graphic Designer, Illustratorinnen, UI/UX-Designer oder Webdesignerinnen fallen in der Regel darunter. Die KSK ist das fundamentale Sicherheitsnetz für alle selbstständigen Kreativen.

2) Die Berufshaftpflicht (inklusive Vermögensschadenhaftpflicht)

Viele Freelancer:innen wiegen sich mit ihrer privaten Haftpflichtversicherung in trügerischer Sicherheit. Dabei schließen private Policen jegliche beruflichen Tätigkeiten kategorisch aus. Wenn im Job etwas schiefgeht, steht man ohne Schutz da. Um diesem Risiko vorzubeugen, teilt sich eine professionelle Absicherung für Kreative in zwei entscheidende Komponenten.

Die erste Komponente ist die Berufshaftpflicht, die bei Sach- und Personenschäden einspringt. Sie sichert Risiken ab, wenn physisch etwas zu Schaden kommt. Der typische Klassiker im Designer:innen-Alltag: Bei einer Präsentation im Headquarter des Kunden stößt man ungeschickt den Espresso über den Prototyp-Laptop des Art Directors, oder ein Besucher stolpert im eigenen Studio über ein unachtsam verlegtes Kabel.

Dann gibt es noch die zweite Komponente: die Vermögensschadenhaftpflicht. Anders als beim Handwerker geht es bei Designer:innen selten um zerbrochene Scheiben, sondern fast immer um reine finanzielle Verluste, die dem Kunden durch die eigene Arbeit entstehen. Die Stolperfallen im Arbeitsalltag sind vielfältig. Eine unbedacht genutzte Schriftart oder ein Stock-Foto ohne passende Lizenz können teure Abmahnungen und Urheberrechtsklagen nach sich ziehen. Auch Druckfehler – etwa ein kleiner Zahlendreher in der IBAN auf 100.000 Flyern oder falsche Farbprofile – führen schnell zu Nachdruckkosten im vier- bis fünfstelligen Bereich. Verursacht ein Frontend-Bug kurz vor dem Black Friday den Ausfall eines Online-Shops, drohen zudem Klagen auf entgangene Gewinne. Und so weiter. Und so weiter.

Ein entscheidender Zusatznutzen einer guten Vermögensschadenhaftpflicht liegt in ihrer Funktion als »passiver Rechtsschutz«. Wird eine Schadensersatzforderung gestellt, prüft die Versicherung zuerst, ob der Anspruch rechtlich überhaupt begründet ist. Unberechtigte Forderungen wehrt sie auf eigene Kosten ab – falls nötig auch vor Gericht. Erst wenn feststeht, dass der Fehler tatsächlich beim Designer oder der Designerin lag, übernimmt sie die Schadenssumme.

Wann Zusatzschutz Sinn macht

Als nächstes geht es um Risiken, die stark vom individuellen Setup, dem Lebensalter und der täglichen Arbeitsweise abhängen. Hier bewegen wir uns im Bereich der optionalen Absicherungen, die das berufliche Risikomanagement abrunden können.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Die wohl wichtigste persönliche Vorsorge ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Kreative unterschätzen oft, wie physisch und mental belastend der Berufsalltag vor dem Bildschirm und in Kombination mit verschiedensten Lebenssituationen sein kann. Es sind eher selten Unfälle, die zum Ausfall führen, sondern oft auch psychische Überlastungen wie Burnout oder beispielsweise chronische Haltungsschäden. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert das monatliche Einkommen, wenn die eigene Arbeitskraft längerfristig wegfällt. Da die Beiträge mit steigendem Eintrittsalter und Vorerkrankungen deutlich steigen, lohnt sich der Abschluss idealerweise so früh wie möglich – sprich bei Beginn der Selbstständigkeit beziehungsweise in jungen Jahren.

Rechtsschutzversicherung

Eine weitere Überlegung wert ist die gewerbliche Rechtsschutzversicherung (oft auch Firmen- oder Berufs-Rechtsschutz für Selbstständige genannt). Kurzer Exkurs zum Begriff »gewerblich«: Als freiberufliche:r Designer:in (Graphic, UI/UX, Motion etc.) ist man im Sinne des Steuer- und Gewerberechts kein Gewerbetreibender, sondern übt einen freien Beruf aus. Man benötigt keinen Gewerbeschein und zahlt keine Gewerbesteuer. Das Wort »gewerblich« ist in diesem Kontext reine Versicherungssprache.

Der Rechtsschutz hilft also, wenn Freie selbst die Interessen durchsetzen müssen. Das klassische Szenario betrifft säumige Auftraggeber: Ein Kunde verweigert nach monatelanger Arbeit grundlos die Zahlung des vereinbarten Honorars oder nutzt Entwürfe weiter, obwohl der Vertrag gekündigt wurde. Der Rechtsschutz übernimmt in solchen Fällen das finanzielle Risiko von Anwalts- und Gerichtskosten, damit man nicht aus Angst vor hohen Verfahrenskosten auf sein gutes Recht verzichten muss.

Inhalts- und Equipment-Versicherung

Zudem spielt für viele Studio-Inhaber:innen und mobil arbeitende Freelancer:innen die Inhalts- und Equipment-Versicherung eine Rolle. Das Arbeitswerkzeug moderner Designer:innen – vom leistungsstarken MacBook Pro über spezialisierte Render-Rigs bis hin zur hochwertigen Kameraausstattung für Content-Produktionen – summiert sich schnell auf fünfstellige Beträge. Eine spezialisierte Elektronik- oder Inhaltsversicherung deckt Schäden durch Diebstahl, Feuer oder Wasser ab. Gute Policen schützen das Equipment dabei nicht nur im heimischen Studio, sondern auch weltweit unterwegs im Workspace, beim Kunden oder auf Reisen. Für Fotograf:innen oder Content Creators, die sehr teures Equipment verwenden, beispielsweise eine absolute Empfehlung!

Checkt eure Situation und Versicherungen

Versicherungen sind für Kreative ein betriebswirtschaftliches Werkzeug! Wer sich selbstständig macht, sollte das Thema weder aus Angst vor Bürokratie verdrängen noch sich aus Panik überversichern. Die Kunst besteht darin, existenzbedrohende Risiken konsequent auszulagern sowie alltägliche Kleinschäden selbst zu tragen.

Was also die berufliche Existenz oder das gesamte Ersparte kosten kann – wie eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung, ein teurer Produktionsfehler oder eine schwere Krankheit –, gehört abgesichert. Kleinere Schäden wie ein gesprungenes Smartphone-Display lassen sich hingegen oft entspannter aus dem eigenen Puffer begleichen, statt monatlich teure Beitragsraten zu zahlen. Mit der richtigen Kombination aus KSK und einer maßgeschneiderten Berufshaftpflicht steht das Fundament bereits zum Großteil.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Es lohnt sich, einen jährlichen Policen-Check durchzuführen und die Deckungssummen gegebenenfalls regelmäßig anzupassen. Wenn zum Beispiel ein Studio wächst, man Angestellte beschäftigt oder deutlich höhere Projektvolumina betreut, muss eventuell auch der Versicherungsschutz mitwachsen.

Passend zum Thema: Vorsicht vor Scheinselbstständigkeit 

Passend zum Artikel: KI professionell nutzen & rechtlich auf der sicheren Seite bleiben

*Anm. d. Red.: Der Artikel stellt keine offizielle Rechtsberatung dar. Es gibt zum Beispiel eine Rechts- und Steuerberatung für Mitglieder beim BDG – Berufsverband Kommunikationsdesign.



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Vector stelt seine Weichen neu – mit einem Redesign von Zeichen & Wunder › PAGE online


Vector ist ein Stuttgarter Softwarespezialist mit 4.500 Angestellten. In Zeiten von KI und Cloud-Technologien erweitert das Unternehmen seine globale Ausrichtung – und das mit einem eindrucksvoll überarbeitetem Erscheinungsbild von Zeichen & Wunder, das so klar wie komplex ist.

Vector stelt seine Weichen neu – mit einem Redesign von Zeichen & Wunder › PAGE online

Der Stuttgarter Softwarespezialist Vector baut im Zuge eines umfassenden Strategieprogramms seine Position als führender Tool- und Softwareexperte weiter aus.

Dazu gehört, dass er sich auch außerhalb des Automotive-Umfeld positioniert und international auch Branchen wie MedTech, Aerospace, Industrial, Agriculture und Railway in den Blick nimmt.

Und das alles mit einem neuen Markenauftritt von der Münchner Branding- und Designagentur Zeichen & Wunder, die Vectors globale Neuausrichtung mit einem Redesign begleitet, das eng mit der internen Strategie verbunden ist.

Dazu gehört, dass die Kreativen das Unternehmen bei der Markenstrategie beraten haben, das Markendesign weiterentwickelten und die Implementierung begleiteten.

So entstand eine »Marke als Kompass«, die die Umgestaltung des Softwarespezialisten visualisiert.

Prägnant und leuchtend

Im Mittelpunkt des Redesigns steht das Logo, das signifikant überarbeitet wurde, dessen Wiedererkennbarkeit aber dabei erhalten blieb.

Ganz in Rot ist es jetzt gehalten und zwar in einem helleren und leuchtenderen Ton. Darüber hinaus wurde nicht nur die Farbe, sondern es wurden auch die Proportionen zwischen Schrift und dem Vector Arrow, der Richtung Zukunft zeigt, ausgeglichen.

Gleichzeitig bilden das V des Markennamens und das des Arrows jetzt eine Einheit.

Die Schrift wurde individuell überarbeitet, die einzelnen Buchstaben wirken klarer und prägnanter. Gleichzeitig wurde, wie es von Zeichen und Wunder heißt, auf eine unkomplizierte Lizenzierung und eine einfache, internationale Anwendung geachtet.

Abstraktes sichtbar machen

Das Vector-Rot wurde durch eine zweite Farbwelt ergänzt. Kühle Blau- und Grautöne unterstreichen das Technische der Marke, dynamische Farbverläufe bringen Bewegung und Wärme in das Erscheinungsbild.

Gleichzeitig werden so die Gestaltungsmöglichkeiten erweitert, die durch ein flexibles Layoutraster und modulare Gestaltungselemente zusätzlich unterstützt werden.

Ein Schwerpunkt lag zudem auf der Visualisierung der komplexen Softwareprodukte von Vector.

Stilisierte technische Darstellungen ziehen sich durch den Markenauftritt: halbtransparente Automodelle, deren technologischen Elemente durch schwebende Rauten visualisiert werden, die sich auch in anderen Darstellungen der Softwarearchitekturen finden.

Dazu zeigen feinlinige Icons wie Pfeile, die direkt in die Mitte treffen, Köpfe, in denen sich Zahnräder drehen oder Laptops, denen ein Licht aufgeht.

Agiler Arrow – und AI

Die Bildwelten hingegen erzählen von Schnellzügen und VR-Technologie, alles ist dynamisch in in Bewegung und Richtung Zukunft ausgerichtet.

Das unterstreicht auch der Vector Arrow, der in allen Bereichen des Markenauftritts ein Eigenleben führt. Und das alleinstehend als Bildmarke und in den verschiedenen Größen, überlebensgroß und bildfüllend, klein und agil und dabei immer mit innovativer Schubkraft versehen.

Bei alledem wurde auch AI eingesetzt, »von der Exploration erster Ideen bis zur Ausarbeitung von Bildsprache, CGI, Ikonografie und Layout«, wie es von Zeichen & Wunder heißt, die als AI-ready Brand Rules gleichzeitig die Grundlage für eine AI-gestützte Markenanwendung bilden.

Aber auch für ein paar augenzwinkernde Details haben sich die Kreativen Zeit genommen: ein Pixel-Dino ist auf Sticker und Pins zu finden, dazu kommen Blitze und auch ein »Taschakka« und die Feststellung: »I’m a Vectorian«.




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