Apps & Mobile Entwicklung

Sandboxie Plus 1.16.9 & Classic 5.71.9: Sandbox-Umgebung setzt auf verbesserte Stabilität


Das neue Jahr beginnt bei der von David Xanatos fortgeführten Isolationssoftware Sandboxie mit einem größeren Update. Im Mittelpunkt der neuen Versionen 1.16.9 sowie der klassischen Variante 5.71.9 stehen vor allem Verbesserungen bei Stabilität und Zuverlässigkeit, aber auch kleinere Neuerungen sind Teil des neuen Updates.

Zuverlässigeres Arbeiten

Dabei sollen laut Entwickler die Änderungen und Optimierungen der für Windows verfügbaren freien Sandbox-Umgebung in erster Linie auf Stabilität, Kompatibilität und allgemeine Robustheit abzielen, was sich in zahlreichen Anwendungsszenarien positiv bemerkbar machen soll. Damit soll Sandboxie nicht nur für den täglichen Einsatz im privaten Umfeld, sondern ebenso in Hochsicherheits- und Hochlastumgebungen sowie für professionelle oder serverseitige Bereitstellungen sicherer und verlässlicher werden. Auch die Anwendungskompatibilität soll sich dadurch deutlich verbessert haben.

Verbesserungen bei Browser und E-Mail

Von den Anpassungen sollen auch weitverbreitete und damit viel genutzte Anwendungen wie Webbrowser und E-Mail-Clients durch eine reibungslosere und stabilere Nutzung profitieren. So wurden unter anderem Probleme behoben, die in Kombination mit aktuellen 146er-Versionen von Thunderbird auftraten oder bei Firefox AppModel-Runtime-Fehler im Windows-Ereignisprotokoll verursachten. Darüber hinaus bleibt der Tor-Browser nun auch bei höchster Sicherheitsstufe stabil. Gleiches gilt für Fehler, die speziell bei portablen Browsern mit eigener Sandbox-Struktur auftraten. Dazu zählt ein seit langem bestehendes Problem, bei dem die Tooltips von Chrome Portable einfrieren konnten.

Systemweite Verbesserungen

Auch auf Systemebene gab es Optimierungen: So konnte in der Vergangenheit eine hohe GPU-Auslastung unter Windows Server 2022 zu einem Absturz des Sandboxie-Treibers und anschließendem Bluescreen führen – dieses Problem wurde jetzt behoben. Ebenso sollte Microsoft Office wieder ordnungsgemäß arbeiten, nachdem die Entwickler einen Fehler in der OfficeClickToRun.exe korrigiert haben, der die Funktion von Microsoft Word beeinträchtigte. Zudem verarbeitet Sandboxie jetzt Software-Lebenszyklusvorgänge effizienter, was längere Verzögerungen beim Deinstallieren oder Entfernen von Anwendungen beseitigt, die ausschließlich innerhalb einer Sandbox installiert wurden.

Ebenso sollte jetzt der Proxy-Tester der Anwendung fehlerfrei arbeiten, nachdem Testläufe zuvor aufgrund der Lokalisierung von ping.exe in nicht-englischen Windows-Versionen scheitern konnten. Ferner sollte WinMerge beim Lesen der Registrierung nicht mehr einfrieren.

Nur wenige Neuerungen

Unter den wenigen Neuerungen finden sich die Ergänzung der norwegischen Bokmål-Übersetzung, darüber hinaus hebt Sandboxie nun die zuletzt verwendete Box hervor.

Alle Neuerungen und Veränderungen können den ausführlichen Release Notes entnommen werden.

Ab sofort verfügbar

Sandboxie Plus 1.16.9 und Sandboxie Classic 5.71.9 stehen ab sofort auf der Projektseite auf Github zum Download bereit. Alternativ können die neuen Versionen auch in diesem Jahr wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung angebrachten Link aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Beide Varianten unterscheiden sich nicht nur in ihrer Oberfläche, sondern auch teilweise im Funktionsumfang: Während Sandboxie Classic weiterhin auf die MFC-basierte Benutzeroberfläche setzt, verfolgt die Plus-Version mit Qt als Grundlage einen moderneren Ansatz. Dies hat allerdings zur Folge, dass viele speziell für die Plus-Oberfläche entwickelte Neuerungen in der klassischen Variante fehlen – auch wenn sich einige davon durch manuelles Editieren der sandboxie.ini aktivieren lassen.

Downloads

  • 4,6 Sterne

    Sandboxie ermöglicht das Installieren und Ausführen von Programmen in einer isolierten Umgebung.

    • Version Plus 1.16.9 Deutsch
    • Version Classic 5.71.9 Deutsch
    • +2 weitere



Source link

Beliebt

Die mobile Version verlassen