Datenschutz & Sicherheit

Schadcode-Lücken in IBM WebSphere Application Server Liberty und Netcool/OMNIbus


Admins, die Instanzen mit IBM WebSphere Application Server Liberty oder Tivoli Netcool/OMNIbus verwalten, sollten ihre Systeme zeitnah absichern. Geschieht das nicht, können Angreifer im schlimmsten Fall Schadcode ausführen. Bislang hat IBM keine laufenden Angriffe erwähnt. Für WebSphere Application Server Liberty gibt es bislang aber nur eine vorläufige Lösung, um Computer vor Attacken zu schützen.

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In einer Warnmeldung beschreiben die Entwickler, dass Angreifer WebSphere Application Server Liberty über eine Path-Traversal-Lücke (CVE-2025-14914 „hoch“) attackieren können. Systeme sind aber nur verwundbar, wenn das restConnector-1.0- oder restConnector-2.0-Feature aktiv ist.

Ist das gegeben, können Angreifer aufgrund von unzureichenden Überprüfungen präparierte Zip-Archive hochladen und so Dateien in eigentlich abgeschotteten Pfaden überschreiben. Am Ende kann es zur Ausführung von Schadcode kommen.

Davon sind den Entwicklern zufolge die Versionen 17.0.0.3 bis einschließlich 26.0.0.1 bedroht. Bislang ist noch kein Sicherheitsupdate erschienen. IBM verweist in einem Beitrag auf eine „vorläufige Lösung“ (Interim Fix), um Instanzen trotzdem zu schützen.

Die Schwachstelle (CVE-2026-1188 „mittel“) in Tivoli Netcool/OMNIbus betrifft IBM Runtime Environment Java. An dieser Stelle können Angreifer auf einem nicht näher beschriebenen Weg Speicherfehler auslösen. So etwas führt in der Regel zu Abstürzen. Oft gelang in diesem Kontext aber auch Schadcode auf PCs und kompromittiert sie.

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Davon sind IBM zufolge die Ausgaben 8.1.0 bis einschließlich 8.1.0.35 betroffen. Tivoli Netcool/OMNIbus 8.1.0.36 soll gegen die geschilderte Attacke gerüstet sein.


(des)



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