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„Sendung mit der Maus“-Star Ralph Caspers steigt bei Startup Tuktoro ein


Die Elterngeneration kennt ihn noch aus „Wissen macht Ah!“. Jetzt steigt „Sendung mit der Maus“-Moderator Ralph Caspers beim Bildungsstartup Tuktoro ein.

Vom TV ins VC: Ralph Caspers mit der Maus.
picture alliance / Artcolor

Ralph Caspers kennen die meisten aus „Wissen macht Ah!“ oder im Zusammenhang mit einer großen, orangefarbenen Maus. Jetzt hat sich der TV-Moderator mit einem neuen tierischen Kumpan zusammengetan. Der sieht aber eher aus wie eine Katze und hilft Kindern beim Mathe-Lernen, vernetzt mit einer App.

Tuktoro ist eine bauchige, leuchtende Figur im lila Pulli, mit der Kinder im Vorschul- und Grundschulalter spielerisch Mathe lernen sollen. Ohne Leistungsdruck zu erzeugen. Über eine App lassen sich Lernspiele starten, bei denen zum Beispiel Würfelbilder erkannt oder Rechenmuster gelöst werden müssen.

Von der „Sendung mit der Maus“ zum „Mathelernen mit der Katze“?
Tuktoro

Für Tuktoro-Mitgründer Elisha Benner ist der Einstieg mehr als nur ein Deal. Caspers sei „eine absolute Bildungslegende“, sagt er zu Gründerszene. Dass der Moderator jetzt als Business Angel sein Startup unterstützt, erfülle ihm deshalb einen Kindheitstraum. Benner kennt den Moderator noch aus seiner eigenen Kindheit als „Sendung mit der Maus“-Zuschauer. Caspers präsentiert das Format seit 1999.

Der Moderator soll für Tuktoro aber kein Werbegesicht werden, sagt Elisha Benner im Gespräch mit Gründerszene. „Er wird uns konkret beim Entwickeln neuer Lerninhalte für die App unterstützen.“ Ein erstes Treffen mit Vibecoding gab es schon. Investiert hat Caspers auch, allerdings einen kleineren, symbolischen Beitrag, sagt Benner.

Caspers hofft, damit den Ruf eines eher unbeliebten Schulfachs zu verbessern. „Bei meiner Arbeit spreche ich auch regelmäßig über Mathe“, sagt er, „das ist sehr viel unterhaltsamer, als die meisten Menschen denken. Mit TukToro lässt sich Mathe buchstäblich in die Hand nehmen – was fürs Begreifen einfach sehr hilfreich ist.“

Ein TV-Kollege hat beide zusammengebracht

Vernetzt hat die beiden ein weiterer Angel bei Tuktoro: Peter Krachten von der Impact-zentrierten Münchner Angels-Plattform Better Ventures. Er und Ralph Caspers kennen sich als ehemalige Kollegen vom WDR. Krachten war dort Regisseur.

Das Tuktoro-Team von Gründer und CEO Elisha Benner (rechts).
a2zebra

Caspers gesellt sich außerdem zu den bereits investierten Angels Patric Faßbender und Marcus Stahl, die Toniebox auf den Markt gebracht haben. Inhaltlich passt das gut zusammen. In beiden Fällen geht es um Hightech-Spielfiguren.

Keine Mäuse von den Löwen

Hinter Tuktoro steht das Berliner Startup A2zebra. Das ist bereits aus dem Fernsehen bekannt: In der „Höhle der Löwen“ gab es für das Team am Ende keinen Deal. Die TV-Investoren hielten die angestrebte Bewertung von fünf Millionen Euro für überzogen. Aber nach dem Auftritt sammelte das Tuktoro-Team um Benner 2,5 Millionen Euro Finanzierung ein.

Ob das TukToro-Tier tatsächlich eine Katze ist oder nicht, will Benner übrigens gar nicht festlegen. Den Kopf der Figur kann man austauschen. Vielleicht kommt ja eines Tages auch einer in Mausform auf den Markt. Das würde Caspers sicherlich freuen.





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