Datenschutz & Sicherheit
Sicherheitslücken: Nvidia CUDA Toolkit lässt Schadcode passieren
Nvidias Programmierschnittstelle CUDA weist Sicherheitslücken auf, wodurch unter anderem Schadcode auf Systeme gelangen kann. Davon sind je nach Sicherheitslücke Linux und Windows bedroht. Eine reparierte Ausgabe von CUDA Toolkit schafft Abhilfe.
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Verschiedene Gefahren
Konkret sind von den Lücken (CVE-2025-33228 „hoch“, CVE-2025-33229 „hoch“, CVE-2025-33230 „hoch“, CVE-2025-33231 „mittel“) Nsight Systems und Nsight Visual Studio unter Linux und Windows betroffen. So können Angreifer etwa mit manipulierten Strings im Kontext des Installationspfads an den Schwachstellen ansetzen.
Sind Attacken erfolgreich, können Angreifer unter anderem unbefugt auf Daten zugreifen oder sogar Schadcode ausführen. Letzteres führt in der Regel zu einer vollständigen Kompromittierung von Computern.
In einer Warnmeldung von Nvidia finden sich derzeit keine Hinweise auf laufende Attacken. Um Systeme zu schützen, sollten Admins die mit Sicherheitspatches ausgerüstete CUDA-Toolkit-Version 13.1 installieren. Die Warnmeldung liest sich so, dass alle vorigen Ausgaben verwundbar sind.
In jüngster Vergangenheit hat Nvidia vorwiegend KI-Software mit Sicherheitsupdates versorgt.
(des)