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So bauen Sie den erfolgreichen norwegischen Pensionsfonds nach


Die Rente ist sicher! Eine Aussage, der hauptsächlich junge Arbeitnehmer immer seltener trauen dürften. Denn ob die Altersrente in 20, 30 oder gar 40 Jahren auch nur annähernd zur Deckung der Lebenshaltungskosten ausreichen wird, darf stark bezweifelt werden. Abhilfe kann die private Vorsorge schaffen, vor allem über Investitionen an der Börse. Wie gut das funktionieren kann, zeigt der norwegische Statens pensjonsfond (Staatlicher Pensionsfonds). Denn die dahinterstehende Anlagestrategie mitsamt Fondsstruktur hat in der Vergangenheit für eine verlässliche und vor allem vergleichsweise hohe durchschnittliche Rendite gesorgt.

Der norwegische Pensionsfonds verfolgt vor allem drei Ziele. So sollen seine Erträge mögliche Schwankungen der Einnahmen aus dem Gas- und Ölhandel ausgleichen. Ebenso ist er als finanzielle Reserve konzipiert. Und zu guter Letzt: Überschüsse können bis zu einer bestimmten Höhe in das staatliche Rentensystem fließen. Letzteres bietet sich auch in Deutschland an: Ein an den Kapitalmärkten aufgebautes „Generationskapital“ stabilisiert die Rentenkasse und entlastet im besten Fall Steuer- und Beitragszahler. Bis es eine solche zusätzliche Säule gibt, können Privatanleger selbst tätigt werden. Denn der Pensionsfonds lässt sich durchaus nachahmen.

  • Die Qualität des norwegischen Pensionsfonds ist nicht allein auf die durchschnittliche Rendite zurückzuführen – hier schneiden populäre Indizes wie der MSCI World besser ab.
  • Eine exakte Kopie des Portfolios können Privatanleger nicht erstellen, da das Fondsmanagement teilweise in einzelne Gebäude investiert.
  • Anleger, die den Pensionsfonds nachahmen wollen, können sich an dessen Referenzindex und dem von der norwegischen Zentralbank offengelegten Portfolio orientieren.

Im Folgenden erklären wir die Anlagestrategie des Fonds und gehen auf seine konkrete Zusammensetzung ein. Der aber vermutlich wichtigste Punkt: Wir zeigen, mit welchen Anlageprodukten man dem Portfolio möglichst nahekommt – ohne in Tausende Einzelaktien zu investieren.


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