So viel Dreck hat man in einer Kosmetikkampagne bisher noch nicht gesehen! › PAGE online
Eindrucksvoller kann man kaum zeigen, was für Spuren ein Tag in New York auf der Haut hinterlässt: Die Kreativagentur Uncommon macht für die Kosmetikmarke NIOD sichtbar, was sonst verborgen bleibt – und das mit einer besonderen Gesichtsbehandlung.
Und einer Gesichtsbehandlung versteht man die Reinigung der Haut, sanftes massieren, vielleicht noch ein Peeling, aber vor allem alles, was die Haut glatter, kleinporiger und strahlender macht.
Nicht so in der Kampagne, die von der Londoner Kreativagentur Uncommon für die Kosmetikmarke NIOD entwickelt wurde.
Denn dort sorgt ein Tag in New York City für das Facial. Und zu dem gehören mehr als 20 Pollenarten, jede Menge Autoabgase mit den unterschiedlichen Inhaltsstoffen, urbane Allergene, Feinstaub und Unmengen anderer toxischer Stoffe, die in der Luft herumschwirren.
Alles, was man sieht, ist das Still eines Gesichts, das die Kreativen mit den Schadstoffen bespachteln, es eindampfen und Emulsionen überziehen.
Spot, der unter die Haut geht
So viel Umweltdreck hat man bisher noch in keiner Kosmetikkampagne gesehen. Doch »The New York Facial« zeigt es alles – und es bleibt im Gedächtnis, was bei einem Tag in der Großstadt alles in die Haut eindringt.
Luftschadstoffe in städtischen Gebieten können die Pigmentierung der Gesichtshaut um mehr als 20 Prozent erhöhen. Und NIOD, eine kanadische Kosmetikmarke, die auf wissenschaftlich fundierte Hautpflege spezialisiert ist, hat das Spray Superoxide Dismutase 3 Enzyme Mist (SDEM3) entwickelt, das Schäden durch Umweltreizstoffe verhindern soll.
Begleitet wird die Kampagne von Kosmetikkits, die in London, New York, Los Angeles und Toronto verteilt wurden und ein »giftiges« »The New York Facial«-Produkt enthalten, das aber nicht zu öffnen war.