Social Media
Social Media Präsenz: Ist das noch Pflicht?
Organische Reichweite im freien Fall, die Feeds überflutet von KI-generierten Inhalten. Da stellt sich unweigerlich die Frage: Lohnt es überhaupt noch, Zeit und Energie in Social Media zu investieren? Braucht man wirklich noch eine Präsenz auf diesen Plattformen? Neben der Unmenge an KI-Content, kommt mit dem Entertainment-Shift eine zweite Entwicklung hinzu, die einem die Lust auf Social Media gründlich verderben kann.
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Was ist damit gemeint? Social Media waren einst angetreten, damit wir uns mit unseren realen Menschen virtuell vernetzen und austauschen können. Im Feed sahen wir vorrangig Freunde und die Personen, mit denen wir am häufigsten interagierten. Inzwischen sind Social Media Plattformen vorrangig Entertainment-Plattformen zum passiven Konsum von Inhalten. Mehr zum Entertainment-Shift findest du auch hier im Blog.
Nur echt mit blauem Haken
Bevor wir über ein paar strategische Gründe nachdenken, ob dein Unternehmen oder deine Marke überhaupt noch eine aktive Social Media Präsenz benötigt, gibt es einen Grund, den du keinesfalls übersehen solltest: Sicherheit. Das Social Web ist voller Fake-Accounts, die Logos kopieren, Inhalte stehlen und sich nur durch kleine Details wie einen abweichenden Handle verraten.

Wenn du auf allen relevanten Plattformen zumindest einen verifizierten Account führst, kannst du jederzeit klarstellen: Nur dieser Kanal ist echt. Mehr dazu haben wir dir hier in der praktischen Übersicht zu den wichtigsten Social Media Verifizierungen zusammengestellt.
Ohne Social Media kein erster Eindruck
Ja, Social Media kann manchmal frustrierend sein. Algorithmen ändern sich ständig, neue Features tauchen auf, und man hat das Gefühl, immer hinterherzulaufen. Doch ein entscheidender Punkt bleibt: Für viele Menschen ist Social Media das wichtigste Medium überhaupt, fester Bestandteil ihres Alltags und oft der erste Kontaktpunkt mit Marken und Unternehmen.
Gerade für jüngere Zielgruppen ist Social Media das Leitmedium schlechthin. Und trotz aller Anpassungen in den Feeds gilt: Mit relevanten, ansprechenden Inhalten lassen sich nach wie vor Reichweite und Sichtbarkeit erzielen, auch wenn die Plattformen organische Inhalte zugunsten von Paid-Modellen gerne einschränken. Die eigentliche Frage lautet daher: Verfügst du über genügend Ressourcen, um kontinuierlich hochwertigen, organischen Content zu produzieren?
Social Media Präsenz oder Zeit für ansprechende Inhalte: Worum geht es wirklich?
Organischer Content bewegt nach wie vor, aber der Aufwand steigt und die Inhalte müssen stärker auf die Zielgruppen zugeschnitten sein. Nur wenn dein Content wirklich relevant ist, entsteht Interaktion. Denn in den Feeds werden vor allem Beiträge bevorzugt, die Reaktionen wie Teilen, Liken oder Kommentieren hervorrufen. Die Frage, ob man überhaupt noch eine Social Media Präsenz braucht, ist daher oft nur ein Vorwand für die eigentliche Überlegung: Habe ich genügend Zeit und Ressourcen, um organischen Content kontinuierlich zu produzieren?

Natürlich beanspruchen auch Performance Inhalte wie Paid Ads Ressourcen. Da hier jedoch die Reichweite planbarer ist, wollen wir an dieser Stelle über organischen Content sprechen. Denn die Realität im Social Media Management lautet: Organische Inhalte erzielen nicht immer die gewünschte Sichtbarkeit. Damit muss man leben.
Entscheidend ist vielmehr, sinnvolle Kennzahlen zu definieren, die eigene Zielgruppe genau zu kennen und klar zu wissen, welche Geschichten man auf Social Media erzählen will. All das kostet Zeit und genau das solltest du im Blick behalten, wenn du eine Social Media Präsenz für eine Marke oder ein Unternehmen konzipierst. Der Aufbau einer ansprechenden Social Media Präsenz ist keine Aufgabe für nebenher.
SEO, GEO und mehr: Social Media wirkt auch außerhalb der Plattformen
Die Frage, ob ein Unternehmen oder eine Marke eine Social-Media-Präsenz braucht, hängt oft von den Entwicklungen auf den Plattformen selbst ab. Dabei geraten jedoch Faktoren leicht aus dem Blick, die außerhalb von Social Media wirken. So können aktive Präsenzen deine SEO-Bemühungen unterstützen, indem sie wertvolle Social Signals liefern. Welche Vorteile Social Media darüber hinaus für die Offpage-Optimierung bietet, erfährst du hier im Blog.
Ein weiterer Aspekt: Social Media spielt auch eine Rolle für die sogenannte GEO (die Optimierung von Inhalten für die Suche in GenAI-Tools). Ob dein Unternehmen oder deine Marke in den Antworten einer KI überhaupt auftaucht, hängt nicht zuletzt davon ab, ob du eine relevante Social Media Präsenz vorweisen kannst.
Braucht man Social Media wirklich? Ja, mit Strategie!
Social Media bleibt trotz aller Herausforderungen ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Markenkommunikation und daher bleibt auch eine Social Media Präsenz Pflicht. Entscheidend ist nicht die Frage nach dem ‚Ob‘, sondern nach den verfügbaren Ressourcen: Nur wenn du wirklich Zeit und Ressourcen für eine Strategie und die tägliche Betreuung investierst, erzielst du nachhaltige Sichtbarkeit und Relevanz für deine Zielgruppen. Ohne ist eine Social Media Präsenz nur eine Spielerei auf irgendeiner Plattform.
Social Media
Wie KI-Bilder Marketing und Unternehmenskommunikation verändern
Künstliche Intelligenz verändert Art und Tempo, wie Unternehmen visuelle Inhalte entwickeln. Wo früher Fotoshootings, Models, Designspezialisten und aufwendige Nachbearbeitungen nötig waren, entstehen heute in Sekunden Bilder und Kampagnen per Textbefehl. Doch wer das Potenzial dieser Technologie nutzen will, braucht mehr als ein gutes Tool: Er braucht Tool-Know-how und eine klare Vorstellung von der gewünschten Bildwirkung.
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Was sind KI-Bilder
Ein KI-generiertes Bild ist ein Bild, das mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt wurde. Hierfür analysiert die KI Millionen von Bilddaten, erkennt typische Strukturen, Lichtverhältnisse und Kompositionen und setzt dieses Wissen ein, um ein neues Motiv zu generieren.

Was KI-Bilder leisten können
KI-generierte Bilder unterscheiden sich grundlegend von Stockfotos. Während lizenzfreie Bilder aus Datenbanken oft austauschbar und wenig spezifisch wirken, lassen sich KI-Bilder exakt auf Zielgruppen und Corporate Design abstimmen. Sie sind individualisierbar, anpassbar und nahezu grenzenlos einsetzbar – ob für Mock-ups, Produktpräsentationen oder Imagekampagnen.
Gerade im Marketing eröffnen KI-generierte Bilder neue Wege, Ideen schnell zu visualisieren und zu testen. Erste Entwürfe lassen sich kostengünstig entwickeln und testen, bevor sie in Produktion gehen. Alternative Varianten können ebenso schnell generiert und erneut getestet werden. Das spart Zeit und Kosten.
Fotografieren oder generieren: Authentizität verliert an Bedeutung
Noch gelten KI-Bilder oft als unnatürlich. Doch der Maßstab „authentisch“ verliert in der Bildkommunikation zunehmend an Relevanz. Schon heute ist kaum zu unterscheiden, ob ein Motiv fotografiert oder generiert wurde. Entscheidend bleibt allein die Wirkung auf die Zielgruppe.
Ein gutes Bild im Marketing, ist ein Bild, das berührt, oder Interesse weckt – unabhängig davon, wie es entstanden ist. Für Unternehmen heißt das: Glaubwürdigkeit entsteht nicht mehr durch die Kamera, sondern durch Bilder, die zur Marke und zur Botschaft passen.
Wie gute KI-Bilder entstehen
Einfach gesagt: Ohne Wissen kein gutes Bild. Gerade Einsteiger machen den Fehler, mit einem einfachen Prompt zu starten und das Erstbeste Ergebnis zu akzeptieren. Professionelle Ergebnisse entstehen erst, wenn Sie wissen,
- welches Tool für welchen Zweck geeignet ist,
- wie Sie präzise Prompts für Bilder formulieren,
- und welche Fachbegriffe, Stile oder Techniken aus Fotografie oder Design Sie einbeziehen sollten.

Auch die Reihenfolge der Eingaben entscheidet über das Ergebnis: Was zuerst genannt wird, gewichtet die KI stärker. Widersprüche im Prompt – etwa zwischen Lichtstimmung und Farbton – führen schnell zu unklaren Bildern. Gute KI-Bilder entstehen, wenn jede Anweisung logisch aufeinander aufbaut und präzise formuliert ist.
Bild-Qualität und -Auflösung prüfen
KI-generierte Bilder sind in der Regel für den Bildschirm optimiert. Einfach generierte Bilder beispielsweise über ChatGPT müssen hinsichtlich Auflösung und Detailtreue überprüft werden. Einige Tools bieten bereits High-Resolution-Funktionen oder Up-Scaling-Optionen. Sinnvoller für Bilder in hoher Auflösung ist aber die Nutzung spezialisierter Tools wie Midjourney, Flux oder Leonardo AI, die qualitativ hochwertige Renderings und konsistente Ergebnisse liefern.
Die technische Qualität von KI-Bildern lässt sich kontrollieren. Entscheidend im Marketing ist, ob das Bild die gewünschte Wirkung erzielt. Denn auch ein leicht unscharfes Motiv kann stark sein, wenn es Emotion oder Dynamik vermittelt.
Rechtliche Fragen bleiben offen
Grundsätzlich basieren KI-Modelle auf Trainingsdaten aus bestehenden Bildern. Theoretisch kann es dadurch zu Ähnlichkeiten kommen. In der Praxis ist das Risiko gering, wenn Prompts individuell und markenkonform formuliert werden. Dennoch sollten Unternehmen prüfen, ob ihre Motive Persönlichkeitsrechte oder Markenlogos berühren. Wie bei klassischen Fotos gilt: Verantwortung trägt der, der veröffentlicht.
Neue Rolle für Kreative
Für Beschäftigte in Fotografie, Design und Marketing verändert sich die Arbeit grundlegend. Der kreative Prozess der Bildgestaltung verschiebt sich von der Aufnahme zur Steuerung. Wer früher mit Kamera und Licht arbeitete, gestaltet heute über Sprache, Stilparameter und Komposition. Erfolgsentscheidend ist die Klarheit darüber, welches Bild sie wollen.
Die Werkzeuge ändern sich, das Prinzip bleibt: Ein starkes Bild entsteht aus einer klaren Idee. Damit wächst auch die Verantwortung, die neuen Tools und Möglichkeiten bewusst einzusetzen und zu verstehen, wie KI Bilder generiert und was sie dafür an Information benötigt.
Fazit: Wissen, was wirkt
KI-Bildgenerierung ist eine Zäsur im Marketing. Ob für einzelne Visuals oder Kampagnen: Unternehmen, die ihre Teams frühzeitig qualifizieren, profitieren von Geschwindigkeit, Flexibilität und gestalterischer Freiheit. Doch die Qualität der Ergebnisse hängt nicht vom Tool ab, sondern vom Wissen derjenigen, die es bedienen. Wer versteht, wie KI funktioniert, kann mit ihr neue und sehr individuelle Bilder erschaffen, die nicht nur gut aussehen, sondern klar definierte Zwecke erfüllen.
Hinweis: Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag. Es besteht keine bezahlte Kooperation.
Social Media
Threads mit Ads – Jetzt auch in Deutschland
Kaum hat Threads den Konkurrenten X in der mobilen Nutzung überholt, schon dreht Meta die Monetarisierung auf und startet mit Ads. Zufall? Ich glaube es fast nicht.
Mit der Einführung von Werbung auf Threads vollzieht Meta einen Schritt, der absehbar war – und trotzdem Fragen aufwirft. Denn anders als bei früheren Plattform-Starts kommt Threads nicht als eigenständiger Werbekanal daher, sondern wird nur in ein bestehendes System eingehängt. Für Werbetreibende klingt das erst einmal bequem. Es bringt aber auch ein paar Nachteile mit sich.
Werbung auf Threads: Was Meta bis jetzt umsetzt

Meta hat mit einem Hilfeartikel zur Werbung auf Threads klargestellt, was technisch möglich ist – und was nicht. Anzeigen erscheinen direkt im Threads-Feed und werden über den Meta Ads Manager gebucht. Ein eigener Threads-Account ist nicht notwendig. Wer heute Kampagnen auf Facebook und Instagram schaltet, kann Threads also grundsätzlich als zusätzliche Platzierung hinzunehmen.
Unterstützt werden klassische Formate: Bild-, Video- und Karussell-Ads. Auch die Integration in Advantage+-Kampagnen ist vorgesehen. Damit positioniert Meta Threads nicht als Experimentierfläche, sondern als regulären Bestandteil des eigenen Werbenetzwerks.
Was aber auffällt: Es gibt auch nach ersten Tests in den USA keine große Produktankündigung, keine Case Studies und keine Versprechen zu Reichweite oder Performance. Threads Ads kommen fast beiläufig.
Keine eigenen Zielgruppen, kein eigenes Targeting
Ein zentraler Punkt bei der aktuellen Umsetzung: Interaktionen auf Threads können aktuell nicht für das Targeting genutzt werden. Likes, Replies oder Follows auf Threads lassen sich nicht in Custom Audiences überführen. Auch Retargeting auf Basis von Threads-Aktivitäten ist nicht vorgesehen.
Das bedeutet: Targeting und Optimierung laufen weiterhin über den bestehenden Meta-Datenraum, also primär über Facebook und Instagram. Threads ist aus Werbesicht (noch) keine Plattform mit eigener Datenlogik, sondern eine zusätzliche Ausspielungsfläche.
Für Performance-getriebene Kampagnen ist das eine klare Einschränkung. Für Reichweiten- und Markenkommunikation hingegen weniger problematisch, sofern man Threads auch genau dafür einsetzt.
Threads Ads sind textnäher
Auch bei den Werbemitteln zeigt sich, dass Threads nicht einfach Instagram in anderer Optik ist. Die kreativen Vorgaben sind vergleichsweise reduziert: kurze Texte, wenige visuelle Spielereien, keine interaktiven Zusatzfunktionen wie Umfragen oder Sticker.
Das passt zur Plattformlogik. Threads lebt von Text, Einordnung und Kontext, nicht von visueller Überinszenierung. Wer hier mit klassischen Social-Ads inklusive Call-to-Action-Druck und Hochglanz-Visuals arbeitet, dürfte schnell an Grenzen stoßen.
Interessant wird Threads Ads vor allem für Marken, die bereits gelernt haben, inhaltlich zu argumentieren statt nur Aufmerksamkeit zu kaufen.
Spannend in dem Zusammenhang: Da Threads bei Instagram mitläuft, sind auch keine reinen Text-Ads möglich, wie sie vielleicht für eine Art Native-Advertising sinnvoll wären.
Advantage+ macht Threads zur Default-Platzierung
Meta setzt auch bei Threads stark auf Automatisierung. In Advantage+-Kampagnen wird Threads standardmäßig als Platzierung integriert, sofern man sie nicht aktiv ausschließt. Auch rückwirkend, also bei bereits laufenden Kampagnen. Vielleicht habt ihr eure Ads also schon in Threads ausgespielt, ohne es zu wissen.
Wer ernsthaft verstehen will, wie Threads als Werbekanal funktioniert, wird um manuelle Tests nicht herumkommen. Sonst bleibt am Ende nur die Erkenntnis, dass die Kampagne insgesamt funktioniert hat – ohne zu wissen, welchen Anteil Threads tatsächlich hatte.
Einordnung: sinnvoller Schritt, aber kein Selbstläufer
Dass Meta Threads monetarisiert, war zu erwarten. Plattformen mit relevanter Nutzung müssen (leider) irgendwann Geld verdienen. Neu ist eher, wie unspektakulär dieser Schritt erfolgt.
Für Werbetreibende heißt das: Threads Ads sind kein neuer Wunderkanal, sondern eine zusätzliche Option im Media-Mix. Interessant vor allem für Markenaufbau, Reichweite und kontextuelle Präsenz, weniger für schnelle Abverkäufe oder ausgefeilte Retargeting-Strategien.
Ob Threads sich langfristig als relevanter Werbekanal etabliert, hängt weniger von Meta als von den Nutzer:innen ab. Und davon, ob Werbung im Feed als Mehrwert wahrgenommen wird oder als Störung.
Social Media
Aktuelle Trends, Studien und Statistiken
Hier findest du die neuesten Trends, Studien und Statistiken rund um Social Media, Social Media-Marketing und Branding für dich zusammengestellt. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.
Die Social Media Welt ändert sich rasant, da ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Praktischerweise stellen Plattform-Betreiber, Anbieter von Analysetools und Marktforschungsinstitute Studien und Insights zur Verfügung, die einiges an Wissenswertem über die Nutzung von Social Media und die neuesten Entwicklungen bereithalten. Damit du nicht lange suchen musst, stellen wir dir in diesem Artikel fortlaufend spannende Studien und Reports vor.
Aktuelle Insights und die neuesten Studien gibt es auch jederzeit hier im AllSocial Newsletter!
Aktuelle Trends, Studien und Statistiken aus der Social Media-Welt 2026
+++ Dieser Artikel wird laufend aktualisiert und die neuesten Studien und Reports sind direkt oben im Artikel eingefügt. Der Artikel ist eine von der AllSocial-Redaktion unabhängig zusammengestellte Auswahl an Studien und Trend Reports. Es besteht keine bezahlte Kooperation zu den Anbietern.+++
Social Media 2026: TikTok dominiert, Instagram verliert, Facebook erlebt ein Video-Revival
Metricool Social-Media-Studie 2026
Top Learnings
- TikTok bleibt trotz rückläufiger Kennzahlen die reichweitenstärkste Plattform mit durchschnittlich 28.482 Views und 944 Interaktionen pro Video
- Reichweite und Interaktionen auf TikTok gehen zurück, dennoch steigen 17 Prozent der Accounts in eine höhere Follower-Klasse auf

- Instagram verliert deutlich an organischer Sichtbarkeit, während Karussells rund dreimal mehr Interaktionen erzielen als Einzelbilder
- Facebook erlebt ein starkes organisches Comeback durch Videoformate mit 51 Prozent mehr Reichweite und 56 Prozent mehr Interaktionen
- LinkedIn wird selektiver: Karussells steigern Interaktionen um 247 Prozent, Umfragen erhöhen die Reichweite um 158 Prozent
- YouTube behauptet seine Rolle als stabiler Reichweiten- und Community-Kanal mit 30 Prozent mehr Views pro Video
- X entwickelt sich weiter zur Diskursplattform: Interaktionen steigen, Link-Klicks verlieren deutlich an Wirkung
- Bluesky erzielt hohe Engagement-Werte, insbesondere bei kleinen und mittleren Accounts, und bietet ein aktives Umfeld für organische Gespräche
Überblick und Inhalt
Die Social-Media-Studie 2026 von Metricool analysiert die Entwicklung organischer Reichweite, Interaktionen und Formatperformance auf Basis von über 1 Million Accounts und rund 39 Millionen Beiträgen auf Plattformen wie TikTok, Instagram, Facebook, YouTube, LinkedIn, X und Bluesky.

Die Ergebnisse zeigen, dass Social Media 2026 weniger von Veröffentlichungsfrequenz geprägt ist als von Relevanz, Formatlogik und echter Interaktion. Plattformen priorisieren Inhalte, die Nutzer binden und aktivieren. Klassische Feed-Posts verlieren an Sichtbarkeit, während visuelle, strukturierte und dialogorientierte Formate an Bedeutung gewinnen.

Für Social Media Manager*innen bedeutet das eine stärkere Ausrichtung auf plattformspezifische Strategien. TikTok bleibt die zentrale Discovery-Plattform, Instagram belohnt erzählerische Formate, Facebook gewinnt über Video an organischer Reichweite zurück. LinkedIn wird selektiver und bevorzugt Inhalte mit erkennbarem Mehrwert. YouTube bleibt stabil für nachhaltige Sichtbarkeit, während X und Bluesky vor allem für Austausch und Community-Interaktion relevant sind.
Quelle
Die Ergebnisse stammen aus der Social-Media-Studie 2026 von Metricool, die zentrale Plattformen wie TikTok, Instagram, Facebook, YouTube, LinkedIn, X und Bluesky untersucht. Die Analyse liefert Einblicke in organische Reichweite, Interaktionen und Formatperformance und zeigt, welche Inhalte von professionellen Accounts wie Brands und Creatorn auf den verschiedenen Plattformen 2026 besonders sichtbar bleiben.
Metricool Social-Media-Studie 2026 (dies ist kein Affiliate-Link, die Studie ist gegen Angabe deiner Mail-Adresse kostenfrei verfügbar)
*Hinweis: Dieser Artikel ist eine von der AllSocial-Redaktion unabhängig zusammengestellte Auswahl an Studien und Trends Reports. Es besteht keine bezahlte Kooperation.
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