Künstliche Intelligenz
Software Testing: Wind und Wetter – Testen von Windrädern
In dieser Episode sprechen Richard Seidl und Florian Wartenberg über das Testen von Windturbinen. Software trifft Stahl, Sensorik und Wetter. Das Gespräch führt von modularen Steuerungen und Safety-Logik zu Hardware-in-the-Loop, Labor-Simulation und Feldtests.
Weiterlesen nach der Anzeige
Daten aus ganzen Flotten, Analytics und Predictive Maintenance gelten als Taktgeber für Qualität und Tempo. Auch Regulierung spielt eine Rolle, von Blitzschutz bis zum Cyber Resilience Act (CRA). Themen sind zudem Onshore und Offshore, Updates over the Air und der Umgang mit Variantenvielfalt.
Bei diesem Podcast dreht sich alles um Softwarequalität: Ob Testautomatisierung, Qualität in agilen Projekten, Testdaten oder Testteams – Richard Seidl und seine Gäste schauen sich Dinge an, die mehr Qualität in die Softwareentwicklung bringen.
Die aktuelle Ausgabe ist auch auf Richard Seidls Blog verfügbar: „Wind und Wetter – Testen von Windrädern – Florian Wartenberg“ und steht auf YouTube bereit.
(mdo)
Künstliche Intelligenz
OLED mit echtem RGB: LG und Samsung machen Monitore Windows-freundlicher
Die beiden wichtigsten Zulieferer von OLED-Panels für PC-Monitore verbessern in einem großen Schritt ihre Technik. Samsung Display und LG Display ordnen die Subpixel bei ihrer nächsten OLED-Generation klassisch in vertikalen roten, grünen und blauen Streifen (RGB) an. Von allen großen Monitorherstellern dürften 2026 damit neue Modelle erscheinen, etwa von Asus, Gigabyte und MSI.
Weiterlesen nach der Anzeige
RGB-Streifen haben sich bei PC-Monitoren als optimal erwiesen. Insbesondere Windows-Betriebssysteme kommen damit am besten klar: Das sogenannte Cleartype-Subpixel-Rendering von Microsoft kennt ausschließlich RGB. Es hübscht Text auf, indem es jeden Subpixel einzeln ansteuert und damit etwa Bögen abrundet.

Vergleich verschiedener Subpixel-Layouts: links LGs bisherige Bauweise mit eingefügtem weißem Subpixel, in der Mitte Samsungs bisherige Anordnung und rechts LGs neue Variange. Samsungs neue sieht ähnlich aus, nur mit flacheren grünen und blauen Streifen.
(Bild: LG)
Rolle vorwärts bei Samsung
Der Technikschritt ist vor allem bei Samsungs Quantum Dot Organic Light Emitting Diodes (QD-OLED) weitreichend. Bisher hat der Hersteller die Subpixel im Dreieck angeordnet, was zu Farbsäumen an allen kontraststarken Kanten führte. Insbesondere Text wirkte aufgrund von violett-roten Farbsäumen ausgefranst.
Bei der dreieckigen Anordnung überlagern sich die drei Farben nur in der Mitte und erzeugen dort ein Weiß. Oben bleibt immer ein grüner Rand, links ein roter, rechts ein blauer. Bei dünnen horizontalen Streifen bleiben dagegen nur links und rechts dünne Farbstreifen übrig. Bei modernen Panels sind sie allerdings so dünn, dass sie kaum bis gar nicht wahrnehmbar sind.
Samsung nennt seine neue Anordnung „V-Stripe“. Das V bezieht sich auf die Größe der Subpixel, wobei das Zeichen > besser zur Veranschaulichung ist: Der rote Streifen links ist am höchsten, der grüne in der Mitte etwas kleiner und der blaue rechts am kleinsten.
Weiterlesen nach der Anzeige
Der Hersteller gleicht damit die unterschiedliche Leuchtkraft der drei Farben aus: Die zugrundeliegende organische Schicht leuchtet selbst blau, weshalb hier keine Umwandlung notwendig ist, die Helligkeit kostet. Die roten und grünen Farben entstehen dagegen mithilfe von Quantenpunkten.

Samsungs erstes V-Stripe-Panel ist für ultrabreite Monitore.
(Bild: Samsung Display)
Knalligere Farben bei LG
LG setzt bereits auf vertikale Subpixelstreifen, fügt bisher jedoch ein rein weißes Subpixel ein, um die Helligkeit zu erhöhen (RGWB). Daher stammt auch der Name WOLED. Auf der Schattenseite schafft WOLED bisher nicht so satte Farben wie QD-OLED. Gelbe Flächen erzeugen zudem schmale vertikale Farbsäume. Die neue Generation dürfte beide Nachteile ausbessern.
Um den Helligkeitsverlust ohne das weiße Subpixel auszugleichen, vergrößert LG laut Ankündigung die Licht emittierende Pixelfläche. Die schwarzen Ränder um die Pixel herum sollten also künftig kleiner sein.
Erste Monitore auf der CES
LG legt als Erstes ein 27 Zoll großes Panel mit 4K-Auflösung (3840 x 2160 Pixel, Ultra HD) und 240 Hertz auf. Der Hersteller will aber auch neue Marktsegmente erschließen. LG könnte etwa Samsungs Vormacht bei Smartphone-Displays angreifen.
Samsungs erstes V-Stripe-Panel kommt mit einer Diagonale von 34 Zoll im 21:9-Seitenverhältnis und 360 Hertz. Die Auflösung ist unbekannt; denkbar wären 3440 x 1440 Pixel.
Samsung liefert das Panel laut eigener Aussage seit Dezember 2025 unter anderem an Asus, MSI und Gigabyte aus. Auf der Elektronikmesse CES nächste Woche dürften daher schon Monitore zu sehen sein. Spätestens ab Sommer sollten sie verfügbar sein.
(mma)
Künstliche Intelligenz
Astronomie: Erstmals präzise Masse eines einsamen Exoplaneten ermittelt
Einer internationalen Forschungsgruppe ist es erstmals gelungen, präzise die Masse sowie Entfernung eines einsamen Exoplaneten zu ermitteln und damit auch zum ersten Mal einwandfrei zu belegen, dass es sich bei dem Himmelskörper nicht um einen Stern handelt. Das hat die Universität Peking jetzt bekannt gemacht, wo Forschungsleiter Dong Subo arbeitet. Möglich war das dank eines Mikrolinsenereignisses, das von Observatorien auf der Erdoberfläche und von Weltraumteleskopen beobachtet wurde. Laut den dabei gesammelten Daten kommt der etwa 9800 Lichtjahre entfernte Himmelskörper ungefähr auf die Masse des Saturn. Die Forschungsgruppe geht davon aus, dass er in einem Sternsystem entstanden ist und später aus diesem herausgeschleudert wurde.
Weiterlesen nach der Anzeige
Ideale Umstände für Vermessung
Als Mikrolinseneffekt wird in der Astronomie ein Spezialfall von sogenannten Gravitationslinsen bezeichnet, bei denen ein massereiches Objekt im Vordergrund Lichtstrahlen dahinter liegender Objekte so stark biegt, dass sie davor mehrfach zu sehen sind. Mikrolinsen erzeugen dabei aber – anders als große Gravitationslinsen – keine voneinander trennbaren Bilder. Lediglich eine Aufhellung des dahinter liegenden Objekts ist auszumachen. Trotzdem verrät diese Aufhellung Details zum Objekt im Vordergrund, vor allem, wenn diese Mikrolinsen von unterschiedlichen Standorten aus beobachtet werden. Über die sogenannte Parallaxmessung können dann die grundlegenden Werte zur Masse und Entfernung dieses Vordergrundobjekts ermittelt werden.
Einsame Exoplaneten werden seit Anfang des Jahrtausends gefunden, noch ist aber viel über sie unbekannt. Im Fall des jetzt vermessenen Himmelskörpers gehen die Forscher und Forscherinnen davon aus, dass das Objekt in einer protoplanetaren Scheibe entstanden ist und nicht allein im interstellaren Raum. Dynamische Prozesse müssten es dann aus seiner „Geburtsstätte“ herausgeschleudert haben, woraufhin es jetzt einsam durch die Milchstraße treibt. Der Himmelskörper komme auf genau 0,219 Jupitermassen. Das Team sieht die gleichzeitige Beobachtung solcher Mikrolinsenereignisse auch für die Analyse anderer einsamer Planeten als erfolgversprechend. Die Entdeckung stellt es in einem Forschungsartikel im Wissenschaftsmagazin Science vor.
(mho)
Künstliche Intelligenz
D-Ticket-App endlich mit Apple-Wallet-Support – wenn man weiß wo
Frohe Kunde zum neuen Jahr: Ohne die Nutzerschaft in den Release Notes ihrer App zu informieren, hat der Verkehrssoftwarespezialist HanseCom eine Unterstützung für die Apple Wallet auf dem iPhone in seine D-Ticket-App implementiert. Der Wunsch, diese einzubauen, besteht bereits seit gut drei Jahren. Technische Gründe, warum es so lange nicht klappte, konnte die Firma nicht mitteilen. „Bald bequem in Apple Wallet aufbewahren“ hatte der Entwickler schon im Frühjahr 2023 angekündigt.
Weiterlesen nach der Anzeige
E-Mail-Rechnung oder Neubestellung
Nun ist der Wallet-Support aber da – wie lange er schon umgesetzt ist, ließ sich zunächst nicht prüfen. Es ist allerdings denkbar, dass es bereits im Herbst geschah, da die Funktion leicht übersehen werden kann. So taucht der Apple-Wallet-Support nur an zwei Stellen für Nutzer direkt sichtbar auf: Wenn man ein frisches Deutschlandticket löst (dann erfolgt eine direkte Information) sowie in den E-Mail-Rechnungen, wo sich ein Link zum Anlegen der Karte befindet (auch für Google Wallet). Da letztere nicht bei allen Nutzern auf dem Handy, sondern auf Mac oder PC landen, ist dieser leicht zu übersehen beziehungsweise nur mit Mühen aufs Handy übertragbar.
Laut D-Ticket-App-FAQ gibt es aber noch einen anderen Weg: Man muss sich tief ins Einstellungsmenü in den Bereich „Meine Verträge“ begeben und dort dann suchen (siehe Screenshot). Wo man hingegen nicht fündig wird, ist beim Ticket selbst – dort taucht nur der QR-Code auf, jedoch kein Link zum Hinterlegen in der Wallet. Diese Bedienentscheidung dürfte dazu geführt haben, dass viele User das neue Feature noch nicht mitbekommen haben.
Nicht alle Verkehrsbetriebe – aber das ist letztlich egal
Leider unterstützt die D-Ticket-App bei der Wallet-Nutzung nicht alle Verkehrsbetriebe – wobei für den Kunden letztlich egal ist, welchen man wählt, denn das Ticket gilt ja deutschlandweit. „Du kannst die Wallet-Funktion derzeit nutzen, wenn du bei einem der folgenden Verkehrsunternehmen registriert bist: Bahnen der Stadt Mohnheim (BSM), Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG), Hagener Straßenbahn (HST), moBiel, Mecklenburg-Vorpommersche-Verkehrsgesellschaft (MVVG), Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw), NEW mobil Mönchengladbach, Ruhrbahn Mülheim, Ruhrbahn Essen, Stadtbus Dormagen (SDG), Städtische Nahverkehrsgesellschaft (SNG) Suhl/Zella-Mehlis, Stadtwerke Neuss, Stadtwerke Solingen, Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB), VGV Velbert, Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim (VLP), Verkehrsverbund Vogtland (VVV), Verkehrsunternehmen Wartburgmobil (VUW), Wuppertaler Stadtwerke (WSW), ZVON Oberlausitz-Niederschlesien“, heißt es. Verwirrenderweise klappte es beim Kurztest in der Mac & i-Redaktion aber auch mit der OVG Oberhavel Verkehrsgesellschaft mbH.

Nett: Das Wallet-Ticket aktualisiert sich nach der Hinterlegung brav autonom. „Wenn du das Ticket einmal in die Wallet geladen hast, aktualisiert es sich automatisch, solange dein Abonnement aktiv ist.“ Die D-Ticket-App ist nützlich, wenn man schnell ein Deutschlandticket benötigt: Sie erlaubt die Verwendung von Kreditkarten und Paypal-Zugängen und verkauft das aktuelle Ticket auch im aktuellen Monat – man wird also nicht zum Vorverkauf gezwungen.
Weiterlesen nach der Anzeige
(bsc)
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenIllustrierte Reise nach New York City › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenAus Softwarefehlern lernen – Teil 3: Eine Marssonde gerät außer Kontrolle
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenSK Rapid Wien erneuert visuelle Identität
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenNeue PC-Spiele im November 2025: „Anno 117: Pax Romana“
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommandozeile adé: Praktische, grafische Git-Verwaltung für den Mac
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenDonnerstag: Deutsches Flugtaxi-Start-up am Ende, KI-Rechenzentren mit ARM-Chips
-
UX/UI & Webdesignvor 2 MonatenArndt Benedikt rebranded GreatVita › PAGE online
