Datenschutz & Sicherheit

SoundCloud-Hack: HIBP-Datenbank nimmt Daten von 30 Millionen Accounts auf


Beim Online-Musikdienst SoundCloud sind persönliche Daten von Millionen Nutzern geleakt. Mittlerweile hat das Have-I-Been-Pwned-Projekt (HIBP) den Hack in seine Datenbank aufgenommen. Über den Dienst kann man prüfen, ob etwa die eigene E-Mail-Adresse in Datenleaks auftaucht.

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Wie aus einem aktuellen HIBP-Beitrag hervorgeht, sind 29,8 Millionen Konten von dem IT-Sicherheitsvorfall aus dem Dezember vergangenen Jahres betroffen. Dabei haben Angreifer öffentlich einsehbare Kontodaten von Nutzern im großen Stil kopiert. Bezahldaten und Passwörter sollen nicht enthalten sein. Unter die kopierten Daten fallen:

  • Avatare
  • E-Mail-Adresse
  • Geografische Standorte
  • Namen
  • Nutzernamen
  • Profilstatistiken

In einer Stellungnahme gibt SoundCloud an, dass die kopierten Daten rund 20 Prozent der Nutzer betreffen. Der Online-Musikdienst führt aus, dass die Angreifer an einem Dashboard für Zusatzdienste angesetzt haben. Weitere Details zum Ablauf der Attacke sind bislang nicht bekannt.

In der am 13. Januar aktualisierten Stellungnahme gibt SoundCloud an, dass die Kriminellen bereits erpresserische Mails an Mitarbeiter und Nutzer des Dienstes verschicken. Dementsprechend sollten SoundCloud-Nutzer E-Mails aktuell besonders kritisch bewerten. Schließlich können die Angreifer aus den Daten Phishing-Mails stricken, um Opfern für sie wertvolle Daten zu entlocken. Solche Nachrichten sollte man direkt löschen und auf gar keinen Fall auf Links klicken oder sogar Dateianhänge öffnen.

In der Regel erpressen Kriminelle attackierte Unternehmen und drohen mit einem Leak der erbeuteten Daten. Ob in diesem Fall Lösegeld gezahlt wurde, ist zurzeit nicht bekannt. Das Archiv mit den SoundCloud-Nutzerdaten wurde bereits von den mutmaßlichen Angreifern von ShinyHunters über ihre Leaksite zum Download angeboten.

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(des)



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