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SpaceX deutet nach verzögerten Plänen für Mondlandung „einfacheres“ Starship an


Eigentlich wollten die USA 2024 Astronauten wieder zum Mond bringen, mehr als 50 Jahre nachdem der letzte Mensch den Erdtrabanten betreten hat. Dieser Zeitplan war bereits vor Jahren als zu ambitioniert bezeichnet worden und konnte nicht eingehalten werden. Jetzt hat das von der NASA für die bemannte Mondlandung beauftragte Weltraumunternehmen SpaceX eine „vereinfachte Missionsarchitektur“ ins Spiel gebracht, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.

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Vor knapp zwei Wochen hatte der derzeit amtierende NASA-Chef SpaceX mit Vertragsentzug für die bemannte Mondlandung gedroht, weil das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk bei den Vorbereitungen für die Rückkehr der Menschheit zum Mond hinter dem Zeitplan sei. Die USA wollen laut Sean Duffy noch in der bis Anfang 2029 dauernden aktuellen Amtszeit von US-Präsident Donald Trump zum Mond zurückkehren und befinden sich dabei in einem Wettrennen mit China. Gleichzeitig hat Duffy nun auch offiziell eingestanden, dass die bemannte Mondlandung 2027 nicht mehr klappen wird. Angestrebt werde jetzt 2028. Dafür sollten die mit der Mission beauftragten Unternehmen bis letzte Woche entsprechende Zusicherungen abgeben.

Die NASA hatte bereits im April 2021 entschieden, dass SpaceX die Mondlandefähre für die Artemis-Mission 2024 bauen soll, um Menschen in dem Jahr auf dem Mond abzusetzen. Doch es gibt Verzögerungen bei der Entwicklung des Human Landing Systems (HLS) sowie der notwendigen Raumanzüge. Das HLS soll Astronauten aus dem Mondorbit zur Mondoberfläche und zurück befördern. Das Systemdesign sieht vor, dass SpaceX eine Tankstelle im Erdorbit platziert. Dort muss das HLS Treibstoff und Sauerstoff tanken, bevor es zum Mond aufbricht. Genau dieser Tankvorgang ist allerdings alles andere als trivial, sodass Sicherheitsexperten der NASA die Mondlandung 2027 bezweifelt hatten.

Jetzt hat SpaceX im Rahmen einer umfassenden Stellungnahme einen neuen Ansatz angedeutet, um Astronauten schneller auf die Mondoberfläche zu bringen, als die bisherigen Pläne für die Artemis-3-Mission vorsahen. Details bleibt Musks Weltraumunternehmen allerdings schuldig. „Als Reaktion auf die jüngsten Forderungen haben wir eine vereinfachte Missionsarchitektur und ein vereinfachtes Betriebskonzept vorgestellt und prüfen diese derzeit formell“, heißt es seitens SpaceX. „Wir sind überzeugt, dass dies eine schnellere Rückkehr zum Mond ermöglicht und gleichzeitig die Sicherheit der Besatzung verbessert.“

SpaceX hat diese Pläne bislang allerdings nicht öffentlich erörtert. Somit bleibt unklar, ob es sich um Änderungen am Starship selbst oder an anderen Missionselementen wie der Orion-Raumkapsel oder der Rakete handelt, dem „Space Launch System“ (SLS). Allerdings betont das Unternehmen den bislang eingeschlagenen Weg zum Mond: „Starship ist weiterhin gleichzeitig der schnellste Weg, Menschen zur Mondoberfläche zurückzubringen, und ein zentraler Baustein des Artemis-Programms, das darauf abzielt, eine dauerhafte und nachhaltige Präsenz auf der Mondoberfläche zu etablieren.“

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Zwar verweist SpaceX auf die bisher im Rahmen des HLS-Auftrags vereinbarten Meilensteine, die überwiegend vorzeitig oder planmäßig erreicht wurden. Allerdings gibt das Raumfahrtunternehmen zu, dass die Betankung im Orbit ein bislang nicht getestetes und wichtiges Element dieser Mission ist. „Die nächsten wichtigen Meilensteine im Flugbetrieb, die speziell mit HLS zusammenhängen, werden ein Langzeitflugtest und der Treibstofftransferflugtest im Weltraum sein“, heißt es seitens SpaceX.

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Diese Tests erfordern, ein Starship für einen längeren Zeitraum im Orbit zu platzieren, um die Systeme zu überprüfen. Anschließend soll ein zweites Starship andocken, um Treibstoff zu tanken. Das Weltraumunternehmen nennt sogar einen Zeitplan: „Der genaue Zeitpunkt hängt vom Fortschritt der anstehenden Flugtests ab, bei denen die neue Starship V3-Architektur vorgestellt wird, aber beide Tests sollen im Jahr 2026 stattfinden“, sagt SpaceX.


(fds)



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Russische Drohnen mit Starlink-Antennen: Gegenwehr laut Musk schon erfolgreich


Schon wenige Tage nachdem die Ukraine mit SpaceX-Chef Elon Musk Kontakt aufgenommen hat, weil russische Drohnen über Starlink ferngesteuert wurden, zeigen erste Gegenmaßnahmen Wirkung. Das hat Musk am Sonntag auf dem Kurznachrichtendienst X publik gemacht und umgehend eine bestätigende Antwort des ukrainischen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow erhalten. Später hat er dort ausgeführt, dass fortan nur noch autorisierte Starlink-Antennen in der Ukraine funktionieren sollen, Nutzer und Nutzerinnen müssten ihre deshalb „in den kommenden Tagen“ authentifizieren. Die restlichen Antennen sollen abgeschaltet werden, womit auch das russische Militär keine mehr einsetzen können dürfte.

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Der Austausch auf X

Hintergrund der raschen Gegenwehr sind Berichte über russische Drohnen, an denen Starlink-Antennen gefunden wurden, die vorige Woche die Runde gemacht haben. Danach hat die ukrainische Regierung Kontakt zu SpaceX aufgenommen und Lösungsvorschläge gemacht. Welche genau, war aber nicht publik gemacht worden. Unklar ist deshalb, was außer der Beschränkung auf autorisierte Starlink-Antennen noch umgesetzt wurde. Musk hatte Kritik anfangs brüsk zurückgewiesen und auch erklärt, dass die angebliche Nutzung durch Russland gegen die Nutzungsbedingungen von Starlink verstoßen würde. Dazu passt, dass er jetzt davon spricht, dass die unautorisierte Nutzung nun verhindert würde. Kyjiw bittet er, sich zu melden, wenn noch mehr getan werden könnte.

Fedorow hat dann noch versichert, dass die ersten Schritte „richtige Resultate“ bringen würden. Man arbeite eng mit SpaceX an „wichtigen weiteren Schritten“. Dem US-Milliardär dankt er für die Unterstützung und nennt ihn einen „echten Helden der Freiheit und wahren Freund der ukrainischen Menschen“. Die leiden aktuell besonders, in der bitterkalten Millionenmetropole Kyjiw sind seit Tagen tausende Wohnblöcke ohne Heizung. Russland hat aber zugesichert, vorübergehend keine Angriffe auf Energieanlagen durchzuführen. Die haben sich laut Präsident Wolodymyr Selenskyj stattdessen auf andere Infrastruktur verlagert.

Als Russland jetzt damit begonnen hat, für die Angriffe Starlink einzusetzen, wurde damit eine für die Ukraine besonders wichtige Technik zweckentfremdet. Das Satelliteninternet hat längst einen großen Teil der Kommunikationsinfrastruktur ersetzt, die durch die Kämpfe zerstört wurde. Nicht nur die Truppen des Landes sind auf das Funktionieren der Technik angewiesen, sondern auch Krankenhäuser, Schulen und andere Einrichtungen kommunizieren darüber. Insgesamt hat die Ukraine Zehntausende der nötigen Antennen erhalten, der Großteil wurde von Polen gestellt. Zwischenzeitlich hatte Elon Musk Zweifel an seiner Zuverlässigkeit gestreut, aber das ist längst überwunden.


(mho)



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Windows 11 erreicht eine Milliarde Nutzer 150 Tage eher als Windows 10


Microsoft hat nach eigenen Angaben die Nutzerzahl von einer Milliarde bei Windows 11 übertroffen. Das aktuelle Betriebssystem konnte diese Marke innerhalb von 1576 Tagen nach der Einführung erreichen. Damit hat Windows 11 die Milliardenmarke genau 150 Tage schneller geknackt als der Vorgänger, denn Windows 10 hat für eine Milliarde 1706 Tage benötigt. Allerdings ist bislang unklar, ob es sich bei der Milliarde um täglich aktive Anwender handelt, welchen Anteil neue Geräte ausmachen und wie viele das Update von Windows 10 durchgeführt haben.

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Diese Angaben blieb Microsoft-Chef Satya Nadella schuldig, als er die Milliardenmarke während des Gesprächs mit Analysten anlässlich der jüngsten Quartalszahlen erwähnte. Zuletzt hat Microsoft die Erwartungen übertroffen, die Börse den schwächeren Cloud-Ausblick aber bestraft. „Windows hat einen großen Meilenstein erreicht: 1 Milliarde Windows 11-Nutzer“, sagte Nadella. „Ein Anstieg von über 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.“

Windows 11 hat die Nutzerzahlen im Dezember wohl noch einmal steigern können. Denn während der Hausmesse Microsoft Ignite Mitte November 2025 hatte Windows-Chef Pavan Davuluri noch erklärt, dass „sich fast eine Milliarde Menschen auf Windows 11 verlassen“. Seitdem wurde diese Marke offenbar erreicht. Das Vorgängerbetriebssystem hat die Milliardenmarke vor fast genau sechs Jahren genommen. Mitte März 2020 verkündete Microsoft, dass Windows 10 auf einer Milliarde Geräten läuft.

Eigentlich wollte Microsoft dies schon zwei Jahre zuvor erreichen. Doch schon Mitte 2016 musste der Konzern zugeben, dass 1 Milliarde Windows-10-Installationen bis 2018 nicht zu schaffen sind. Microsoft begründete dies mit dem Fokus auf das Smartphone-Hardware-Geschäft. Das war jedoch kurzlebig, denn rund ein Jahr später, im Herbst 2017, schob Microsoft Windows Mobile auf das Abstellgleis.

Dort ist jetzt auch Windows 10 zu finden, schließlich hat Microsoft den Support für dieses Betriebssystem inzwischen eingestellt, sodass Nutzer keine Updates mehr erhalten. Da dies auch Sicherheitsaktualisierungen betrifft, bleiben eventuelle Sicherheitslücken offen. Diese könnten von Cyberkriminellen ausgenutzt werden, um ihre Rechte in Systemen auszuweiten, sich einzunisten oder sich in Netzwerken fortzubewegen, für Spionage oder etwa für Ransomware-Angriffe. Für solche Systeme bietet Microsoft Supportverlängerungen für Windows 10 an, auch für Privatanwender.

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Trotzdem konnte Microsoft Windows 11 bislang nicht durchsetzen, denn die Nutzerzahlen von Windows 10 sind sogar wieder gestiegen, wie aus Statistiken im letzten Herbst hervorging. Auch für Dezember 2025 melden die Marktforscher von Statcounter angestiegene Nutzerzahlen von Windows 10, während sie bei Windows 11 zurückgegangen sind. Im Januar drehte sich die Entwicklung aber wieder, sodass Windows 11 auf nun 62 Prozent Marktanteil aller Windows-Systeme kommt, während Windows 10 auf 36 Prozent sinkt.


(fds)



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Windows-Update-Vorschau bringt MIDI 2.0 und verbessert Fortsetzen von Apps


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Microsoft hat die Vorschauen auf den nicht sicherheitsrelevanten Teil der kommenden Windows-Updates zum Patchday im Februar veröffentlicht. Sie stehen bislang für Windows 11 25H2 und 24H2 bereit. Der Hersteller verbessert etwa das geräteübergreifende Fortsetzen von Apps und bringt die MIDI-2.0-Unterstützung für alle.

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Die Änderungen kündigt Microsoft im KB-Beitrag KB5074105 an. Windows landet nach Installation auf den Builds 26200.7705 respektive 26100.7705. Die größten Neuerungen, die offiziell für alle im Februar kommen sollen, umfassen etwa das Fortsetzen von Android-Apps auf Windows 11. Zunächst war die Funktion auf Spotify beschränkt, Microsoft ermöglicht nun aber auch das Fortsetzen von Arbeiten in Word, Excel oder Powerpoint sowie Weitersurfen im Webbrowser.

Explizit nennt Microsoft den Vivo-Browser sowie das Weiterarbeiten an Dateien, die in der Copilot-App auf Honor-, Oppo-, Samsung-, Vivo- oder Xiaomi-Handys geöffnet wurden. Die öffnen sich in den zugehörigen Microsoft-365-Apps, sofern diese installiert sind, andernfalls im Standard-Webbrowser auf dem PC. Mit Dateien, die offline auf dem Handy gespeichert sind, klappt das jedoch nicht.

Die zweite große Änderung betrifft die Windows-MIDI-Dienste. Microsoft verbessert die MIDI-Unterstützung mit erweitertem Support für MIDI 1.0 und 2.0, einschließlich vollem WinMM- und WinRT-MIDI-1.0-Support. Unterstützt werden Features wie Translation, über Anwendungen hinweg geteilte MIDI-Ports, änderbare Port-Namen, Loopback und sogar App-to-App-MIDI. Zudem haben die Entwickler an der Performance geschraubt und Fehlerkorrekturen einfließen lassen. „Das liefert Musikern eine bessere Erfahrung“, schreibt Microsoft. Ein App-SDK und Tools-Paket ist als eigenständiger Download auf Windows-MIDI-Services-Webseite verfügbar, jedoch bislang unsigniert, was zu Sicherheitswarnungen beim Herunterladen und der Installation führen könne – das soll sich im Februar zum offiziellen Release offenbar erledigen. Die Entwicklung hat Microsoft vor einem Jahr angekündigt und in einer ersten Rohfassung in eine Windows-Insider-Vorschau gepackt; nun soll es also so weit sein, dass die Software nutzbar ist.

Es haben auch wieder viele kleinere Verbesserungen Einzug gehalten. So soll der Einstellungs-Agent auf Copilot+-PCs mehr Sprachen unterstützen und erweiterte Unterstützung etwa für Deutsch, aber auch Chinesisch, Hindi, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch. Die Sprachsteuerung soll mehr Kontrolle durch feinere Einstellungsmöglichkeiten liefern. Außerdem unterstützt Windows ab jetzt Windows Hello Enhanced Sign-in Security (ESS) mit unterstützten externen Fingerabdrucklesern. Das hat das Unternehmen erst seit Oktober in den Insider-Vorschau-Versionen getestet und ist nun schon einsatzbereit. Viele weitere Verbesserungen und Korrekturen listet Microsoft in dem KB-Beitrag auf.

Zuletzt hatte Microsoft im November eine Vorschau auf die kommenden Updates geliefert. Ende Dezember gönnt das Unternehmen Admins eine Pause und setzt dann im Januar die Verteilung von Update-Vorschauen fort.

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(dmk)



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