Apps & Mobile Entwicklung

Speicher­preise im Check: RAM inzwischen viermal so teuer, Scalper schlagen zu


Speicher­preise im Check: RAM inzwischen viermal so teuer, Scalper schlagen zu

Mitte Januar blickt ComputerBase erneut auf die Preisentwicklung bei RAM, HDDs und SSDs. Diese haben sich gegenüber der letzten Analyse vor einem Monat nochmals verteuert. Die Stichproben zeigen, dass RAM inzwischen mehr als viermal so teuer wie im September ist. Mutmaßliche Scalper mit Angeboten auf eBay erschweren die Analyse.

Hinweise zur (geänderten) Methodik

Jeweils ein Dutzend der Mitte Oktober 2025 populärsten (nach Aufrufen) Speicher­produkte im Preisvergleich sind die Basis für die Studie zur Preisentwicklung von RAM, HDD und SSD im Online-Handel. Der Überblick zeigt die Teuerung jedes Produkts in Prozent und liefert abschließend einen Durchschnittswert.

Eine Änderung gibt es: Neuerdings ist die Liste der Händler im Preisvergleich bei manchem Produkt voll von kleineren, unbekannten eBay-Händlern. Hier drängt sich die Vermutung auf, dass sich diese erst im Zuge der Speicherkrise eingedeckt haben, um aus den weiter steigenden Preisen Profit zu schlagen – „Scalper“ werden solche Akteure umgangssprachlich genannt.

Auffällig viele Angebote bei unbekannten eBay-Händlern lassen Scalper vermuten

Die eBay-Verkäufer bieten die Kits teils erheblich günstiger als renommierte Online-Shops an. Da aber ein gewisses Risiko besteht, nicht die gewünschte Ware zu erhalten und solche Angebote den allgemeinen Preistrend verfälschen, werden eBay-Angebote fortan nicht bei der Analyse berücksichtigt.

Aktuelle DRAM-Preise

Über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel waren die Preise für Arbeitsspeicher nicht mehr sonderlich angestiegen. Diese Pause stellte sich aber als trügerisch heraus, denn Stand Mitte Januar ging es wieder kräftig hinauf. Aus dem „RAM-Preise nach 3 Monaten mehr als verdreifacht“ von Mitte Dezember muss jetzt ein „RAM-Preise nach 4 Monaten mehr als vervierfacht“ werden. Im Durchschnitt beträgt die Preissteigerung gegenüber dem September nämlich rund 344 Prozent.

Aktuelle HDD-Preise

Bei den Festplatten sind die gegenwärtig geringsten Preissteigerungen zu beobachten. Lag die durchschnittliche Teuerungsrate vor einem Monat noch bei rund 34 Prozent, sind es jetzt etwa 46 Prozent. Zwei Modelle sind sogar etwas günstiger geworden.

Aktuelle SSD-Preise

Deutlicher ist der Preisanstieg bei den SSDs. Dieser lag vor einem Monat noch bei knapp 42 Prozent, jetzt sind es bereits 74 Prozent. Dabei sind einige Modelle inzwischen mehr als doppelt so teuer wie vor vier Monaten. Laut jüngsten Berichten könnte es bei den SSDs noch erheblich teurer werden, denn der NAND-Hersteller Sandisk soll die Preise für Speicherchips verdoppeln.



Source link

Beliebt

Die mobile Version verlassen