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Spotify zeigt jetzt, was deine Freund:innen gerade hören
Die Streaming-Primus Spotify führt neue Social Features wie Höraktivität und Jam-Anfragen ein. Parallel senkt das Unternehmen die Einstiegshürden für die Monetarisierung von Video-Podcasts, um den Bereich zu stärken – und setzt damit ein Signal in Richtung Creator-Fairness, zumindest auf einem Gebiet.
Fast 40 Millionen Nutzer:innen haben seit dem Start der Nachrichtenfunktion bereits rund 340 Millionen Nachrichten über Spotify verschickt. Denn viele User lieben es, ihre Lieblingssongs und -podcasts mit anderen zu teilen. Jetzt können Chat-Kontakte mit zwei neuen Funktionen Hits und Folgen noch einfacher gemeinsam hören spontan in Sessions einsteigen. Über die Höraktivität kannst du optional zeigen, welcher Song bei dir gerade läuft. Und mit der Jam-Funktion wird daraus mit einem Tap eine gemeinsame Hör-Session.

Parallel dazu senkt Spotify die Einstiegshürden für Video-Podcaster und stärkt damit einen für das Unternehmen strategisch zentralen Bereich. Schon 2023 verriet Spotifys Saruul Krause-Jentsch im Interview mit OnlineMarketing.de, dass der Streaming-Dienst Video-Podcasts als neuen Standard etablieren möchte. Spotify reagiert damit aber auch auf eine seit Jahren geäußerte Kritik, wonach viele Creator und Künstler:innen auf der Plattform kaum Geld verdienen.
Spotify führt Messaging ein –
das musst du wissen!

Du siehst, was andere hören und kannst direkt mithören
Mit der neuen Höraktivität kannst du, nur wenn du möchtest, zeigen, welchen Song du gerade hörst – ähnlich wie ein „Jetzt aktiv“-Status in Chats. Wenn gerade keine Musik läuft, wird dein zuletzt gespielter Track angezeigt. Sichtbar ist das nur für Personen, mit denen du bereits geschrieben hast, und nur dann, wenn du die Funktion aktivierst. Einschalten lässt sich die Höraktivität in den „Privacy & Social“-Einstellungen über das Seitenmenü neben „Profil anzeigen“. Ist sie aktiv, erscheint dein aktueller Song direkt in der Chat-Übersicht und oben in den Nachrichten. Tippen andere darauf, können sie den Track sofort abspielen, zur eigenen Bibliothek hinzufügen oder mit einem Emoji reagieren.
Mit „Jam anfragen“ kannst du darüber hinaus direkt aus einem Chat heraus eine gemeinsame Hör-Session starten. Siehst du, dass jemand gerade Musik hört, schickst du eine Anfrage. Wird sie angenommen, hört ihr synchron, fügt gemeinsam Songs zur Warteschlange hinzu und könnt parallel chatten. Spotify zufolge hat sich die Nutzung von Jams im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt, was zeigt, dass viele User das gemeinsame Hören von Musik schätzen und wie wertvoll die neue Funktion ist.
Die beiden Funktionen starten schrittweise und sollen ab Anfang Februar 2026 breit verfügbar sein. Jam-Anfragen können nur Premium User starten, kostenlose Accounts können aber immerhin teilnehmen. Das Mindestalter ist auf 16 Jahre festgelegt.
Video-Podcaster sollen schneller Geld verdienen können
Parallel dazu senkt Spotify die Hürden für die Monetarisierung von Video-Podcasts deutlich. Der Einstieg ins Partner Program galt bislang als hoch und war für viele Creator faktisch kaum erreichbar. Schon zum Start des Spotify Partner Program äußerten Podcast-Produzent:innen Kritik, weil die damaligen Anforderungen an Episodenanzahl, Konsumstunden und aktive Hörer:innen vor allem kleinere und mittlere Formate ausschlossen.
Branchenanalysen zeigen, dass selbst Podcaster mit relevanter Reichweite häufig Schwierigkeiten haben, nachhaltig Geld zu verdienen. Weniger als ein Drittel der aktiven Podcaster erzielt demnach stabile Einnahmen über Werbung oder Plattformprogramme, nur ein sehr kleiner Teil erreicht überhaupt die oberen Erlösbereiche. Ähnliche Verteilungseffekte sind aus der Musik bekannt: Studien zeigen, dass bei Streaming-Plattformen ein Großteil der Einnahmen auf wenige Top Acts entfällt, während die Mehrheit kaum nennenswerte Erlöse erzielt. Immerhin für Video-Podcaster senkt Spotify die Schwellen jetzt:
- Statt zwölf Episoden genügen künftig drei
- Statt 10.000 Konsumstunden reichen 2.000
- Statt 2.000 Zuschauenden genügen 1.000 aktive Hörer:innen
Vergütet wird weiterhin über eine Kombination aus Premium-Views und Werbeeinnahmen aus dem kostenlosen Tarif. Neu hinzu kommen zusätzliche Sponsoring Tools, mit denen Host Ads besser geplant, ausgetauscht und ausgewertet werden können. Eine neue API erleichtert es Creatorn überdies, Video-Podcasts von anderen Plattformen zu übernehmen und direkt auf Spotify zu monetarisieren.
Spotify kombiniert Streams mit Social und stärkt die Videooffensive
Spotify lässt Nutzer:innen teilen Musik jetzt noch einfacher gemeinsam erleben – mit Einsicht in die Höraktivität und Jam-Anfragen. Gleichzeitig reagiert der Streaming-Dienst auf den anhaltenden Video-Boom und in dem Fall auf die wachsende Kritik an hohen Einstiegshürden bei der Monetarisierung. Mit niedrigeren Anforderungen für Video-Podcasts öffnet Spotify das Partner Program für deutlich mehr Creator und stärkt damit den eigenen Videokosmos.
Wie ernst es Spotify mit dem Videokurs ist, zeigen die Entwicklungen der vergangenen Monate: Die Plattform zählte im November 2025 fast 500.000 Video-Podcasts, etablierte neue Distributionswege wie die Ausspielung ausgewählter Formate über Netflix und investierte weiter in Video-Features.
Spotifys Content-Offensive:
Eine halbe Million Video-Podcasts, Rekordzahlen und ein Netflix Boost

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Exklusivstudie: Die Schlitten-Omas von Amazon sind Deutschlands Winter-Werbeliebling
Seit mehr als zwei Jahren ein echter Erfolgsgarant für Amazon: der Spot „Joy Ride“ um drei Seniorinnen, die auf der Piste Spaß haben
Viele Jahre setzten Marken zu Weihnachten auf emotionale, zu Tränen rührende Werbefilme mit großen Botschaften. Dieser Trend ist mittlerweile stark rückläufig. Das belegt die Langzeitstudie „Deutschlands Werbelieblinge“ von Spikes und Yougov, die HORIZONT exklusiv veröffentlicht. In dieser Wintersaison begeistert ein zwei Jahre alter Spot die Deutschen am meisten.
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Kehrtwende mit KI und Community: So kommen Kundenbindungsprogramme 2026 wieder auf Kurs
Neue Bonusprogramme von Rewe und Penny, Payback bei Edeka: Vor genau einem Jahr war viel los im Markt der Kundenbindungsprogramme. Mittlerweile ist die ganz große Aufmerksamkeit nicht mehr da. Wie Kundenbindungsprogramme 2026 wieder auf Kurs kommen können, erklärt Michael Bregulla, Chef der MarTech-Firma Knistr.
Anfang 2025 schien die Loyalty-Welt neu sortiert: Rewe startete Rewe Bonus, Payback wechselte zur Edeka-Gruppe, Lidl und Co. bauten ihre Apps aus. Der
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So einfach machst du Threads Posts zu Instagram Stories
Creator können Threads-Inhalte jetzt noch einfacher auf Instagram teilen, sogar als schon fertige Story und ohne die App zu verlassen. Das pusht die Reichweite.
Metas X-Alternative Threads ist längst zu einem relevanten sozialen Netzwerk avanciert. Inzwischen zählt dieses über 400 Millionen monatlich aktive User, konnte X zuletzt sogar bei den aktiven Mobile Usern überholen und wird dank des globalen Roll-outs von Ads auch für Advertiser immer interessanter. Damit diese auf engagierte User treffen, die viel Zeit auf der Plattform verbringen, setzt Threads auf neue Empfehlungsmechanismen und zahlreiche Feature Updates.
Threads is also seeing strong momentum, again benefiting from recommendation improvements. The optimizations we made in Q4 drove a 20% lift in Threads time spent,
erklärte CFO Susan Li jüngst im Rahmen des Earnings Call Transcripts für das vierte Quartal 2025 bei Meta. Threads versorgt die User und Creator mit Neuerungen wie Topic Spaces und einer Algorithmusanpassung, mit Hervorherbungsoptionen für Podcasts oder auch Gruppen-Chats. Zugleich werden immer neue Posting-Optionen getestet. Es gibt es verschwindende Ghost Posts und die Möglichkeit, lange Beiträge als Textanhang zu ergänzen. Und User können bereits Posts, auch von Dritten, direkt zur Instagram Story hinzufügen. Für die Verbindung zwischen Threads und Instagram gibt es inzwischen ein Update, das Creatorn Zeit spart und zugleich mehr Reichweite verschaffen kann.
Hier hat Threads X überholt:
Daten zeigen Power Shift

Threads Posts ohne Umwege als fertige Instagram Story posten
Wie das Team von Threads über den eigenen offiziellen Account verlauten ließ, können Creator Threads-Inhalte ab jetzt direkt in der Instagram Story posten, ohne dabei die Threads App verlassen zu müssen. So wird ein Post besonders schnell Teil der Instagram Stories und generiert dort neue Reichweite für den Inhalt, auf den hingewiesen werden soll. Um die Option zu nutzen, müssen User in der App nur auf das Sharing Icon tippen und dann die Instagram Story auswählen.
Wir haben es getestet und die Funktion ist bereits verfügbar. Du kannst Posts direkt in die Story überführen, wobei sie unmittelbar in eine fertige Story in der richtigen Größe angepasst werden. Allerdings sind die Posts dann nur als Einbettung vor einem hellen Hintergrund zu sehen. Du kannst sie aber noch mit Stickern, Text, Musik etc. ergänzen.


Gerade bei brandaktuellen Updates kann sich die neue Posting-Option für die Story lohnen. Die Cross-Posting-Möglichkeiten sind auf Threads jedoch umfassend. Du kannst Threads Posts auch als Instagram-Nachricht, Instagram Reel, Instagram Post oder als WhatsApp Status teilen und ihnen so mehr Reichweite und Sichtbarkeit im Meta-Kosmos verschaffen.
Threads macht’s wie Wordle:
Neue Post-Option Tangle im Test

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