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Surviving Mars: Relaunched: Neuauflage von Paradox‘ Mars-Aufbauspiel ist erschienen
Surviving Mars: Relaunched ist erschienen. Die Neuauflage der Aufbausimulation, die sich auf halbem Weg zwischen Remaster und Remake einordnet, bündelt alle bisherigen Erweiterungen mit technischen Optimierungen. Außerdem stellt sie die Basis für neue DLCs im Jahr 2026. Das Originalspiel ist nicht länger verfügbar.
Aufgebohrte Komplettfassung mit neuen Inhalten
Siebeneinhalb Jahre nach dem Debüt im März 2018 hat Publisher Paradox Interactive die Koloniesimulation Surviving Mars als technisch und spielerisch überarbeitete Version veröffentlicht. Relaunched entstand unter der Ägide des ursprünglichen Entwicklers Haemimont Games und enthält das Basisspiel sowie alle bisher erschienenen Zusatzinhalte, das heißt auch die drei größeren Erweiterungen Green Planet, Below and Beyond und Space Race. Als Rechtfertigung der Neuveröffentlichung dienen darüber hinaus eine verbesserte Grafik, eine umfangreiche Mod-Unterstützung und außerdem neue Transportoptionen und politische Gameplay-Mechaniken.
Des Weiteren wird es im Jahr 2026 zwei neue Erweiterungen geben, die das Aufbauspiel auf dem roten Planeten weiter wachsen lassen sollen, wie Paradox schon vor drei Wochen bekanntgegeben hat. Spieler erhalten aber schon zum Re-Release gestern Abend neue Gameplay-Inhalte, denn kaum ein Bereich des Spiels wurde nicht in irgendeiner Art und Weise überarbeitet oder um neue Features ergänzt.
Hervorzuheben sind an dieser Stelle die beiden von einem anderen Entwicklerstudio beigesteuerten und von Spielern bis zuletzt stark kritisierten Erweiterungen Below and Beyond und Martian Express, die in der Konsequenz komplett überarbeitet wurden. Es handelt sich um die unterirdische Erschließung des roten Planeten und um ein Zugsystem, mit dem Kolonisten und Ressourcen über größere Entfernungen transportiert werden können.
Parallel ermöglicht die neue Martian Assembly eine höhere politische Tiefe mit Fraktionen, Gesetzgebung und der Möglichkeit, die Unabhängigkeit vom Mutterplaneten Erde und dem ursprünglich gewählten Sponsor der Mars-Mission anzustreben. Die Entwickler nennen darüber hinaus eine modernisierte Grafik mit insbesondere besserer Beleuchtung und höher auflösenden Texturen, eine überarbeitete Benutzeroberfläche und zahlreiche Qualitätsverbesserungen. Darüber hinaus gibt es eine plattformübergreifende Mod-Unterstützung für bequemes Erstellen, Teilen und Verwalten von Modifikationen sowie tiefere Mechaniken bei Ressourcenmanagement, Forschung und Terraforming.
Zwei neue Erweiterungen sind bereits angekündigt
Bei den beiden zukünftigen Erweiterungen handelt es sich um Feeding the Future und Machine Utopia. Erscheinen sollen sie im zweiten respektive vierten Quartal 2026. Der erste DLC soll das Thema Nahrung tiefgreifend erweitern, unter anderem mit neuen Zutaten, Produktionsketten und Mahlzeiten, die die Zufriedenheit und Gesundheit der Kolonisten beeinflussen. Die zweite Erweiterung werde derweil das Zeitalter der Maschinenarbeit auf dem Mars einläuten. Details zu beiden Addons bleiben Paradox Interactive und Heamimont Games aber noch schuldig.
Allerdings werden beide Erweiterungen im Rahmen eines Prime Mission genannten Expansion Pass‘ erhältlich sein, der wiederum bereits Teil der Ultimate Edition des Spiels ist. Schon heute bekommen Käufer dieser Version zudem einen neuen Missionssponsor und ein neues Politik-Gebäude.
Reichlich Lesestoff zum Relaunch
Über die vergangenen Wochen seit der Ankündigung der Neufassung im August hat Paradox in einer achtteiligen Serie verschiedene Kernbestandteile des Spiels für Neueinsteiger beleuchtet und mitunter auch beschrieben, welche Neuerungen jeweils auf Veteranen warten. Interessierten Spielern steht also reichlich Lesestoff bereit.
Die wichtigsten Gameplay-Elemente und Neuerungen haben es außerdem in acht kurze Videos geschafft, die über YouTube abrufbar sind.
Für Mars-Veteranen 20 Euro günstiger
Surviving Mars: Relaunched ist für den PC auf Steam, via Epic Games Store und im Microsoft Store erschienen. Außerdem ist der Titel für PlayStation 5 und Xbox Series X|S verfügbar. Zum Release der Neufassung wurden das ursprüngliche Spiel und die bisher separat verfügbaren alten Zusatzinhalte wie angekündigt aus dem Verkauf gezogen, bleiben für Besitzer aber weiterhin spielbar.
Die unverbindliche Preisempfehlung von Surviving Mars: Relaunched liegt bei rund 40 Euro. Besitzer der Originalversion erhalten die Neufassung allerdings zum Upgrade-Preis von rund 20 Euro, sofern Kauf und Upgrade auf derselben Plattform und mit demselben Nutzerkonto erfolgen. Für Spieler des Originals, die keine DLCs gekauft haben, ist das folglich ein gutes Angebot, kosteten alle ursprünglichen Zusatzinhalte zusammen immerhin rund 90 Euro, falls gerade keine Rabattaktion lief. Für diejenigen Spieler, die ohnehin bereits alle Inhalte besitzen, fällt der Upgrade-Preis aber nicht weiter.
Die Ultimate Edition schickt Paradox hingegen für rund 60 Euro an den Start. Besitzer des ursprünglichen Spiels erhalten auch hier einen Preisnachlass von 20 Euro, der aber entsprechend nur rund 33 Prozent und nicht 50 Prozent Rabatt entspricht. Es ist derweil angesichts Paradox‘ allseits bekannter DLC-Politik gut vorstellbar, dass die beiden in Aussicht gestellten Erweiterungen im Jahr 2026 nicht die letzten dieser Art sein werden – dass Paradox den Entwickler Heamimont Games erst im Februar dieses Jahres gekauft hat, wird sich schließlich finanzieren müssen.
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Mewgenics: Neuer Indie-Hit schickt Zuchtkatzen in den Kampf

Der erste (Indie-)Hit des Jahres ist Mewgenics, das „ultimative rundenbasierte Katzen-Roguelite“. Das sagen nicht nur seine Entwickler. Auch Tester feiern das Rundentaktik-Spiel und vergeben hohe Wertungen. Auch nach über 100 Spielstunden hat es noch Neues parat.
Die Qualität von Mewgenics kommt nicht aus dem Nichts. Hinter dem Spiel stecken Edmund McMillen, der The Binding of Isaac und Super Meat Boy entwickelt hat, sowie Tyler Glaiel, der Entwickler von Closure und The End Is Nigh. Die beiden erfolgreichen Indie-Entwickler haben ihr Können gebündelt: In Mewgenics züchten Spieler Katzen, vererben dabei ihre Fähigkeiten sowie Besonderheiten und trainieren sie in verschiedenen Rollen wie Krieger, Magier und Tank.
Anschließend ziehen sie in Abenteuer mit rundenbasierten Kämpfen, wo weitere Entscheidungen warten. Dort können über 1.000 Fähigkeiten, 900 Gegenstände und interaktive Optionen auf den Schlachtfeldern eingesetzt werden. Im Laufe der Abenteuer entstehen so immer stärkere Katzen, ein größeres Zucht-Haus – und neue Ideen. Die Welt des Spiels erschließt sich Stück für Stück durch immer größere Erkundungsrunden mit immer mächtigeren Katzen.
Darum ist Mewgenics gut
Das Konzept geht dem Vernehmen nach auf. Der Schnitt auf Metacritic liegt bei 90 Punkten. Das Spiel schaffe spannende Situationen, sei strukturell auf das Ausprobieren unterschiedlicher Dinge ausgelegt und schaffe es auch nach dutzenden Stunden noch zu überraschen.
Rock, Paper, Shotgun findet nach über 100 Stunden noch neue Mechaniken. „Das Spiel ist nie damit zufrieden mehr vom gleichen zu bieten“, lautet das Urteil. Es gebe nach jeder Kampfrunde eine Geschichte zu erzählen. Selbst Fehlschläge oder Pech beim „Würfeln“ der Spielzüge werden damit überaus faszinierend. Zudem stellt das Spiel einen vor spannende Entscheidungen.
Eurogamer lobt zudem die Abwägung zwischen Belohnung und Risiko sowie verrückte Synergie-Effekte zwischen Katzen-Fähigkeiten. Das endet häufig im Chaos, aber in produktivem, unterhaltsamem Chaos, das PC Gamer als eine der größten Stärken des Spiels benennt.
Geringe Anforderungen
Auch die Systemanforderungen gehören dazu: Laut Steam braucht das Spiel nur vier Rechenkerne von 2014, 8 Gigabyte RAM und 6 Gigabyte Speicherplatz. Diese Mindestanforderungen sind allerdings nur eine Richtlinie, auch mit weniger Leistung könne das Spiel noch funktionieren, schreiben die Entwickler.
Bis zum 24. Februar kann Mewgenics mit einem kleinen Einführungsrabatt auf Steam für rund 26 Euro erworben werden.
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Der Messenger wird viel praktischer
Der beliebte Messenger erweitert seine Features, die ihr auch ohne Handy benutzen könnt. WhatsApp hilft euch dabei, nun noch besser mit Freunden und Kollegen in Kontakt zu bleiben – ganz ohne Smartphone.
WhatsApp ist und bleibt primär eine App, die ihr auf eurem Smartphone benutzt. Doch manchmal ist die Nutzung am PC deutlich bequemer – nicht nur dann, wenn ihr im Büro seid oder das Handy mal wieder verschollen ist. Abhilfe schafft hier seit langer Zeit die Web-Version des beliebten Messengers. Genau diese haben die Entwickler laut WABetaInfo jetzt um nützliche Features erweitert.
WhatsApp Web: Anrufe und Videochats jetzt ohne Handy
Wenngleich die wichtigste Nutzung von WhatsApp in normalen Text-Chats zu finden ist, nutzen viele Anwender den Messenger auch für Anrufe. Egal ob Sprach- oder Videoanrufe: Die App ist eine gute Alternative zum klassischen Telefon. Das Problem war aber bislang, dass ihr für diese Anrufe zur App greifen musstet.
Das ändert sich nun mit der bereits bekannten Web-Version von WhatsApp. Diese könnt ihr schon seit langer Zeit mit eurem Konto über einen QR-Code im Browser mit der App auf dem Smartphone verbinden, um zum Beispiel Textchats zu führen. Ist die Verbindung einmal eingerichtet, könnt ihr das Handy dann beiseitelegen.
Wie WABetaInfo berichtet, haben die Entwickler WhatsApp Web in der Beta-Version um Sprach- und Videoanrufe erweitert. Dabei handelt es sich aktuell nur um direkte Anrufe mit einem einzelnen Kontakt. An Gruppenanrufen wird derzeit noch gearbeitet. Die Installation einer separaten App ist nicht länger nötig, ihr müsst lediglich die Webseite web.whatsapp.com aufrufen und dort euren Account verknüpfen.
Wie bei WhatsApp üblich, sind auch die Anrufe Ende-zu-Ende verschlüsselt. Die neuen Web-Anrufe geben euch des Weiteren die Möglichkeit, euren Bildschirm mit dem Gegenüber zu teilen. Ihr müsst zunächst einen Videochat starten, bevor ihr diese Funktion nutzen könnt.

Beta-Version macht den Anfang
Wie bereits erwähnt, bekommen zunächst nur Nutzer der Beta-Version von WhatsApp Zugriff auf die neuen Telefonfunktionen. Im Gegensatz zu den Apps für iOS oder Android ist der Zugang zu diesen Vorabversionen deutlich einfacher. Ihr müsst nach der Anmeldung lediglich unter Einstellungen > Hilfe und Feedback die Beta aktivieren. Danach kann es allerdings noch einige Zeit dauern, bis ihr die neuen Features in euren Chats seht.
Wie WABetaInfo weiter schreibt, ist die Erweiterung der Anruffunktionen auch eine wichtige Verbesserung für Linux-Nutzer. Für das alternative Betriebssystem gibt es keine eigene App, sodass ihr zur Nutzung der Webseite – oder eures Handys – gezwungen seid. Aber auch Windows-Nutzer, die die neue App nicht mögen, greifen lieber auf die Alternative im Browser zurück. Und genau diese hat nun eine nützliche Verbesserung erhalten.
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Kurzgesagt-Strategiespiel: Star Birds erhält Pflanzen, Tiere und eine neue Roadmap

Star Birds, das Early-Access-Strategiespiel der Berliner Entwickler von Toukana Interactive, wird weiter ausgebaut. Mit einer neuen Roadmap konkretisieren die Entwickler die nächsten Schritte der Early-Access-Phase und geben zugleich erstmals einen Zeitrahmen für die Veröffentlichung der finalen Version bekannt.
Seit September im Early Access
Das Strategiespiel ist am 10. September im Early Access auf Steam erschienen und entsteht in Zusammenarbeit mit dem Edutainment-Animationsstudio Kurzgesagt. Seit der Veröffentlichung wird Star Birds von den Spielern auf Steam „sehr positiv“ bewertet. Aktuell liegt der Anteil positiver Rezensionen bei rund 96 Prozent, allerdings auf Basis von nur einigen hundert Bewertungen.
Pflanzen, Tiere und Spinnenenten
Ein erster größerer Schritt in diese Richtung war das Flora-&-Fauna-Update, das zunächst in einem Beta-Zweig erprobt und anschließend ordentlich veröffentlicht wurde. Mit ihm wurden neue Level und das Sternensystem Paradeira eingeführt, das erstmals Pflanzen und tierische Lebensformen ins Spiel bringt.
Pflanzen lassen sich anbauen und weiterverarbeiten, wodurch neue Produktionsketten entstehen, etwa zur Nahrungsversorgung der Vogelcrew. Gleichzeitig sorgen neue Lebensformen für zusätzliche Herausforderungen beim Ausbau der Asteroiden. Auch der Level-Generator für den freien Spielmodus wurde in diesem Zuge erstmals erprobt.
Der nächste konkrete Meilenstein ist Level 11 mit den sogenannten Spider Ducks, das sich derzeit noch im Beta-Test befindet. Die neue Spezies erlaubt es, Transportwege unter bestehenden Rohrleitungen zu verlegen und damit Layouts flexibler zu gestalten. Hintergrund ist ein häufiger Wunsch aus der Community nach mehr Freiheit beim Platzieren von Produktionsketten. Der offizielle Release von Level 11 steht laut den Entwicklern kurz bevor.
Roadmap für 2026
Darüber hinaus arbeitet das Team am nächsten großen Inhaltsupdate, das unter anderem Verbesserungen am Ressourcenfluss in Fabriken bringen soll. Ziel sei es, den Spielern mehr Kontrolle darüber zu geben, wie Rohstoffe verteilt und weiterverarbeitet werden. Außerdem ist die Einführung von Controller-Unterstützung geplant, inklusive erster Optimierungen für das Steam Deck. Auch der freie Spielmodus soll weiter ausgebaut werden und künftig ein eigenes Belohnungssystem erhalten.
Mit Blick auf die weitere Entwicklung haben die Entwickler erstmals auch einen Zeitplan für den vollständigen Release genannt. Das kommende große Update soll zugleich das letzte größere Inhaltsupdate vor dem finalen Start sein. Die Vollversion soll ein weiteres Sternensystem einführen und die Geschichte rund um die Kurzgesagt-Vögel und die Strangelets zu einem Finale bringen. Aktuell peilt das Studio das Ende des Early Access und damit die Spielversion 1.0 für den Herbst 2026 an.
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