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Switch 2: Nintendo bringt VRR mit Update 23 auch am TV im Dock


Mit dem heute veröffentlichten Update baut Nintendo den Funktionsumfang der Switch 2 in mehreren zentralen Bereichen aus. Neu sind VRR im TV-Modus, ein direkter Systemtransfer zwischen zwei Switch-2-Konsolen und zusätzliche Funktionen für GameChat. Auch der Handheld-Modus-Boost und die Mii-Avatare erhalten weitere Möglichkeiten.

Variable Bildwiederholung und Handheld-Modus-Boost nun auch auf dem TV

Mit Version 23.0.0 hält VRR und damit eine variable Bildwiederholfrequenz auf der Switch 2 erstmals auch im TV-Modus Einzug. Bislang bot Nintendo die Funktion ausschließlich im Handheld-Modus an. Unterstützen sowohl das jeweilige Spiel als auch der angeschlossene Fernseher die Technik, kann die Bildwiederholfrequenz der Videoausgabe nun dynamisch an die Leistung des Spiels angepasst werden. Das soll unter anderem eine flüssigere Darstellung mit weniger Aussetzern ermöglichen. Voraussetzung für die Nutzung ist allerdings, dass zugleich die Nintendo-Switch-2-Station aktualisiert wird. Im Zuge der Neuerung hat Nintendo außerdem „Informationen zur Darstellung bei Verwendung der Station“ in „Informationen zur Videoausgabe“ umbenannt, wobei der Menüpunkt fortan zusätzliche Angaben zur Wiedergabe auf angeschlossenen Fernsehern liefert.

Weitere Änderungen betreffen den mit Update 22.0.0 Mitte März eingeführten Handheld-Modus-Boost. Die Funktion erlaubt es, originale Spiele der ersten Nintendo Switch im Handheld- oder Tisch-Modus mit den höheren Grafik- und Leistungseinstellungen des TV-Modus auszuführen, wodurch sich viele ältere Titel mobil mit bis zu 1080p anstelle der ursprünglichen 720p spielen lassen. Mit Version 23.0.0 kann der Handheld-Modus-Boost direkt über die Schnelleinstellungen ein- und ausgeschaltet werden. Darüber hinaus lassen sich damit ab sofort andere Controller verwenden, während die Joy-Con-2-Controller weiterhin an der Konsole angeschlossen bleiben.

Systemtransfer und verbesserter Chat

Mit dem Systemtransfer führt Nintendo darüber hinaus eine neue Funktion ein, über die sich Daten unmittelbar von einer Nintendo Switch 2 auf eine andere übertragen lassen. Zu diesem Zweck ergänzt der Hersteller unter „Systemeinstellungen“ und „System“ die neue Option „Systemtransfer zu Nintendo Switch 2“.

Mehr Komfort soll das Update zugleich bei GameChat schaffen. Die Übersicht zeigt fortan auch Chats an, denen der Nutzer bereits zuvor beigetreten war. Zudem kann nach der Aktualisierung ein neuer Chat gestartet und betreten werden, ohne zuvor Freunde einladen zu müssen. Wird während eines Chats der C-Knopf gedrückt, steht außerdem eine neue Option zur Anpassung der Bildschirmgröße bereit.

Virtuelle Karten und Mii-Avatare ebenfalls mit Neuerungen

Umfangreichere Änderungen erfährt ebenfalls die Verwaltung virtueller Softwarekarten. Im zugehörigen Menü findet sich unter „Virtuelle Softwarekarten“ eine neue Einstellung, über die sich unter anderem überprüfen und bearbeiten lässt, welche eigenen Konsolen virtuelle Softwarekarten verwenden dürfen. Lässt sich beim Start eines Spiels eine virtuelle Softwarekarte nicht von einer anderen Konsole auswerfen, weil diese beispielsweise ausgeschaltet oder nicht mit dem Internet verbunden ist, bietet das System alternativ einen Start über eine Online-Lizenz an. Diese Möglichkeit steht allerdings ausschließlich dem Account zur Verfügung, mit dem die Software gekauft wurde.

Ausgebaut werden mit dem Update auch die Mii-Funktionen rund um die dreidimensionalen digitalen Avatare. Für ein Mii kann fortan ein QR-Code erstellt und mit anderen Spielern geteilt werden. Während der Erstellung oder Bearbeitung eines Mii lässt sich außerdem Musik wiedergeben, wobei dieses Verhalten über „Musik-Einstellungen“ geändert oder vollständig abgestellt werden kann.

Eine weitere, wenngleich kleinere Anpassung betrifft den Ruhemodus der Spielkonsole. Wird in dessen Menü die Lautstärke für „Signal nach Ruhemodus spielen“ verändert, gibt die Konsole den entsprechenden Ton nun unmittelbar wieder, sodass sich die gewählte Lautstärke direkt überprüfen lässt. Darüber hinaus überarbeitet Nintendo die Anzeige der Spielaktivitäten im Profil. Die dort ausgewiesene Spielzeit derselben Software kann nun über mehrere Konsolen hinweg zusammengefasst werden – beginnend mit der Software, die nach der Installation des Updates als Erstes gespielt wurde.

Neben den zahlreichen konkreten Neuerungen nennt Nintendo abschließend nicht näher spezifizierte allgemeine Verbesserungen an der Systemstabilität. Eine detailliertere Übersicht sämtlicher Änderungen und Neuerungen liefern die ausführlichen Release Notes.

Ab sofort verfügbar

Auf einer mit dem Internet verbundenen Nintendo Switch 2 wird das Update für gewöhnlich automatisch heruntergeladen, alternativ lässt sich die Aktualisierung über die Systemeinstellungen manuell anstoßen. Sollte die Installation scheitern, empfiehlt Nintendo, die Konsole neu zu starten und die Aktualisierung anschließend erneut zu versuchen.



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Fliegender Sportwagen: Tesla zeigt neuen Roadster mit Raketendüsen


Fast neun Jahre nach der ersten Vorstellung des neuen Roadsters hat Tesla nun ein neues Modell vorgestellt und dessen Flugfähigkeit demonstriert. Ein Prototyp fuhr an einer Rampe kopfüber und sprang anschließend mit einer vollen Schraube über fünf Fahrzeuge. Die dafür erforderlichen Kaltgasdüsen hatte Elon Musk 2018 angekündigt.

Kopfüber fahren und durch die Lüfte springen

Mit einer spektakulären Präsentation hat Tesla am 15. Oktober auf dem SpaceX-Versuchsgelände in McGregor (Texas) die zweite Generation eines neuen Roadsters vorgestellt. Das Modell von 2008 war das erste Serienfahrzeug von Tesla, eine im November 2017 vorgestellte zweite Generation, die sich grundlegend von dem jetzt vorgestellten Modell unterscheidet, kam hingegen nie auf den Markt.

Tesla Roadster (Bild: Tesla)

Die aktuelle Generation des weißen Elektro-Sportflitzers fuhr zunächst eine steil aufragende, nach innen gekrümmte Schanze hinauf und blieb selbst kopfüber an ihr haften. Anschließend löste sich das Fahrzeug von dem Gerüst, drehte sich in der Luft und landete wieder auf seinen vier Rädern.

Bei einem zweiten Manöver übersprang der Roadster gleich fünf geparkte Autos: ein Cybercab, einen Cybertruck, einen Tesla Semi sowie ein Model Y und Model 3. Auch hier vollführte der Sportwagen eine volle Schraube, also eine vollständige 360-Grad-Rolle um die eigene Längsachse, bevor er wieder aufsetzte.

Das Event fand vor Zuschauern statt und wurde live übertragen.

Gebläse und Schubdüsen machen es möglich

Dass der Roadster selbst kopfüber nicht von der Rampe fällt, verdankt er leistungsstarken Gebläsen an der Unterseite. Sie saugen Luft unter dem Fahrzeug ab und erzeugen einen Sog, der den Sportwagen an die Fahrbahn presst. Laut Tesla entspricht die zusätzliche Anpresskraft bis zum Zweifachen der Gewichtskraft des Fahrzeugs. Das Verfahren soll auch bei gewöhnlichen Fahrsituationen für eine signifikant höhere Straßenhaftung sorgen. Vergleichbare Konzepte nutzen auch der McMurtry Spéirling oder der GMA T.50.

Tesla Roadster (Bild: Tesla)

Sobald der Roadster die Verbindung zur Rampe verliert, kommen die in Kooperation mit SpaceX entwickelten Kaltgasdüsen zum Einsatz. Sie stoßen unter hohem Druck gespeicherte Luft aus und erzeugen dadurch Vortrieb. Anders als bei einem klassischen Raketentriebwerk findet dabei keine Verbrennung statt. Die Druckluft wird in kohlenstofffaserverstärkten Tanks gespeichert, die Tesla in verschiedenen Freiräumen der Karosserie untergebracht hat.

Für die flugfähige Ausführung sind insgesamt zehn Düsen und ein Druckspeicher mit rund 600 Litern Rauminhalt vorgesehen. Damit lassen sich kurze Sprünge und kontrollierte Rotationen in der Luft durchführen.

Von 0 auf ~100 km/h in 0,81 Sekunden

Auch bei der Beschleunigung setzt Tesla auf die zusätzliche Antriebskraft der Düsen. Bei der Vorführung absolvierte ein Roadster den Spurt von 0 auf 60 mph (rund 97 km/h) nach Angaben des Herstellers in lediglich 0,81 Sekunden.

Als Spitzentempo stellt Tesla mehr als 230 mph (rund 370 km/h) in Aussicht. Die Reichweite soll bei über 300 Meilen (rund 480 Kilometern) liegen. Das ist deutlich weniger als die rund 1.000 Kilometer, die Tesla bei der ersten Präsentation im Jahr 2017 angekündigt hatte.

Drei Ausführungen, Fertigungsbeginn 2028

Künftig soll der Roadster in drei Varianten angeboten werden. Den Auftakt bildet der zweisitzige Performance mit aktiver Strömungsführung und Ansaugsystem, aber ohne Kaltgasdüsen. Der ebenfalls zweisitzige Thrust erhält zusätzliche Düsen am Hinterteil, die insbesondere bei der Beschleunigung helfen sollen.

Für Flugmanöver ist dagegen die Rocket-Version vorgesehen. Sie bietet nur noch einen Sitzplatz und erhält zehn rund um das Fahrzeug angeordnete Kaltgasdüsen. Tesla sieht für diese Variante keine reguläre Zulassung vor. Kaufinteressenten können sie zudem nur auf Einladung erwerben.

Tesla Roadster (Bild: Tesla)

Die Massenfertigung soll nach Aussagen von Elon Musk 2028 anlaufen. Ursprünglich hatte Tesla den neuen Roadster bereits 2017 vorgestellt und eine Markteinführung für 2020 angekündigt.

Endgültige Verkaufspreise gibt es erstmal noch nicht. Auf der Roadster-Homepage werden für die Performance-Version 50.000 US-Dollar und für den Thrust 250.000 US-Dollar als Reservierungsanzahlungen verlangt. Mit den späteren Verkaufspreisen sind diese Beträge nicht gleichzusetzen.



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Nvidia ist tabu: TikTok-Mutter will maß­ge­schneiderte KI-Chips von MediaTek


Nvidia ist tabu: TikTok-Mutter will maß­ge­schneiderte KI-Chips von MediaTek

Bild: Dennis Krause

Der Mutterkonzern von TikTok, ByteDance, soll kurz vor einer Vereinbarung mit MediaTek über maßgeschneiderte KI-Chips für seine Rechenzentren stehen, wie Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet. Eine endgültige Einigung soll aber noch nicht erzielt sein.

ASICs für ByteDances Rechenzentren

MediaTek soll sogenannte ASICs (Application-Specific Integrated Circuits) an ByteDance liefern, die speziell an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst sind. Um welche Größenordnungen es sich dabei handeln soll, ist bislang allerdings nicht bekannt. Die mögliche Kooperation könnte ByteDance im derzeit stark nachgefragten Markt aber zusätzliche Chips für den Ausbau seiner KI-Infrastruktur sichern und MediaTek dabei helfen, über sein Geschäft mit Mobilprozessoren hinauszuwachsen. Falls die Vereinbarung zustande kommt, wäre der Mutterkonzern von TikTok nach Google der zweite große Kunde, für den MediaTek solche ASICs fertigt.

ByteDance kann nicht auf Nvidia zurückgreifen

ByteDance muss sich nach Alternativen zu Nvidia umsehen, da die geltenden US-Exportbeschränkungen den Zugang chinesischer Unternehmen wie Alibaba und Tencent zu den neuesten KI-Beschleunigern erheblich einschränken.

Direkte Partnerschaften mit Chipherstellern sind nach den geltenden US-Exportbeschränkungen möglich, solange die KI-Rechenleistung einen bestimmten Grenzwert nicht überschreitet. Bereits Anfang des Jahres soll ByteDance laut Bloomberg eine ähnliche Vereinbarung mit Qualcomm getroffen haben, um Millionen von KI-Chips zu beschaffen.

Ausbau der Infrastruktur kostet Milliarden

ByteDance erwägt dem Bericht zufolge, seine Ausgaben für Rechenzentren und KI-Infrastruktur auf bis zu 70 Milliarden US-Dollar zu erhöhen. Das wäre mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Für 2027 könnten die Ausgaben 100 Milliarden US-Dollar erreichen. Im September hatte sich das Unternehmen ein Darlehen über 30 Milliarden US-Dollar gesichert, um stärker in KI zu investieren.

Für MediaTek wäre eine solche Vereinbarung wichtig, um sich unabhängiger von Smartphone-SoCs aufzustellen und mit Qualcomm und Broadcom bei ASICs zu konkurrieren. Für dieses Jahr rechnet das Unternehmen mit Umsätzen aus dem KI-Chip-Geschäft von rund zwei Milliarden US-Dollar. Im kommenden Jahr strebt MediaTek jedoch bereits einen Anteil von 15 Prozent am Markt mit einem geschätzten Volumen von 80 Milliarden US-Dollar an.

ByteDance und MediaTek haben die Gespräche bislang nicht offiziell bestätigt, sie sollen jedoch kurz vorm Abschluss stehen.



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iPad mini: Apple testet OLED-Display mit 120 Hz


iPad mini: Apple testet OLED-Display mit 120 Hz

Apple soll beim neuen iPad mini mit OLED neben einem 60-Hz-Display auch eine Displayvariante mit 120 Hertz testen. Der Konzern könnte das für Ende Oktober erwartete „ProMotion-iPad“ damit erstmals auch unterhalb der iPad-Pro-Modelle anbieten.

ProMotion noch unsicher

Nach Angaben von Bloomberg-Reporter Mark Gurman im Power-On-Podcast sei das Thema in der Gerüchteküche noch kontrovers: Gurman will gehört haben, dass ein ProMotion-Display mit 120 Hz getestet wird. Noch ist unklar, ob Apple das kleine iPad tatsächlich mit ProMotion ausstattet oder weiterhin auf ein 60-Hz-Display setzen wird. ProMotion nennt der Konzern bisher alle Displays mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz.

This has been a bit of a controversial topic in the rumor mill. I have been told of iPad Mini units with 120 hertz ProMotion. But I’ve also been told of iPad mini units that cap at 60 hertz. So as of now, I would say it’s a coin flip.

Mark Gurman

Wie schätzt die Community die Lage ein? Wird Apple mit dem neuen iPad mini nicht nur OLED, sondern auch ein ProMotion-Display mit 120 Hertz einführen?

Wird es ProMotion auf dem iPad mini mit A20 Pro (2026) geben?
  • Ja, ProMotion wird Teil des nächsten iPad mini

  • Nein, Apple wird ProMotion erst in iPad-mini-Iterationen nach 2026 verbauen

  • Nein, ProMotion wird auf absehbare Zeit ein Pro-Feature bleiben.

Neues iPad mini könnte teurer werden

Im Podcast greift Gurman auch sein am vergangenen Sonntag verbreitetes Gerücht auf, dass das iPad mini deutlich teurer werden könnte. In Anbetracht der neuen, weit höheren Preise für den Apple TV 4K der 4. Generation und den neuen HomePod mini 2 fühlt sich Gurman in seiner Vorhersage bestärkt, auch wenn er den genauen Betrag weiterhin nicht verifizieren kann. Sicher sei nur, dass es teurer werde.

Ausgewählte Preiserhöhungen im Vergleich

Das neue iPad mini soll für den möglichen höheren Preis auf OLED setzen – hier sind sich die Gerüchte einig. Mit dem A20 Pro soll das kleine iPad auf den Chip der aktuellen (Pro-)iPhones wechseln, die Chip-Leistung könnte damit deutlich ansteigen, wie ein Vergleich über den Geekbench-7-Benchmark zeigt. Eine Vorstellung wird für Ende Oktober erwartet: Zum 28. Oktober lädt Apple Influencer erneut zu einer Launch Experience ein.



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