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Terramaster D1 SSD Pro: Passiv gekühltes SSD-Gehäuse für 7 GB/s via Thunderbolt 5


Wem die möglichen 3.800 MB/s mit dem TerraMaster D1 SSD Plus nicht genügen, für den hat der Hersteller jetzt ein noch schnelleres externes SSD-Gehäuse im Programm. Das D1 SSD Pro nutzt Thunderbolt 5 und ermöglicht so einen Durchsatz von über 7.000 MB/s in der Spitze. Damit ist es für den Einsatz von PCIe-4.0-SSDs interessant.

Das neue DAS-Flaggschiff von TerraMaster

Nicht nur im Bereich Network Attached Storage (NAS), sondern auch beim Direct Attached Storage (DAS) ist TerraMaster mit verschiedenen Produkten im Markt vertreten. Letzten Sommer wurde mit dem TerraMaster D1 SSD Plus ein Vollaluminium-Kühlrippengehäuse mit USB4 vorgestellt, das eine entsprechend schnelle SSD vorausgesetzt, Datentransfers mit bis zu 3.800 MB/s ermöglicht.

Jetzt lässt der Hersteller das TerraMaster D1 SSD Pro folgen, das dank schnellerer Schnittstelle noch mehr Durchsatz erlaubt. Bei diesem Produkt kommt Thunderbolt 5 mit 80 Gbit/s zum Einsatz. Laut den Benchmarks vom Hersteller mit einer Samsung 990 Pro (Test) mit 4 TB am Mac M4 Pro wurden so Datenübertragungsraten von rund 7.000 MB/s beim sequenziellen Lesen und 6.800 MB/s beim sequenziellen Schreiben erreicht. Das liegt nahe am Maximum, das diese SSD im internen Einsatz im M.2-Slot erreicht. Letztlich dürfte der Protokoll-Overhead einige MB/s kosten.

TerraMaster D1 SSD Pro (Bild: TerraMaster)

Ob mit einer PCIe-5.0-SSD noch etwas mehr Leistung möglich wäre, muss sich erst zeigen. Zumindest wird auch diese Schnittstelle von dem verbauten M.2-2280-Steckplatz unterstützt.

Nach außen wird von PCIe/NVMe auf USB respektive Thunderbolt übersetzt. Am USB-C-Anschluss liegt je nach angeschlossenem System entweder USB (bis USB4) oder Thunderbolt (bis Version 5) an. Bietet das Host-System nur eine ältere Version der jeweiligen Schnittstelle, wird die Geschwindigkeit entsprechend gedrosselt, aber die Kompatibilität bleibt bestehen.

LEDs zeigen an, ob gerade Thunderbolt/USB4 (weißes Licht) oder langsameres USB (Orange) genutzt wird.

Massiv passiv gekühlt

Schon die D1 SSD Plus ist mit 246 Gramm ein massiver Aluminium-Klotz mit Kühlrippen. Die D1 SSD Pro legt mit 270 Gramm noch etwas mehr Material auf die Waage. Es kommen nun insgesamt 38 Kühlrippen (19 pro Seite) zum Einsatz. Den Wärmeübergang von der SSD an das Gehäuse schafft ein „thermisches Silikonpad“. Die große Kühlfläche soll dafür sorgen, dass selbst unter anhaltender Last eine „ideale Arbeitstemperatur von etwa 36–49 °C“ eingehalten wird, thermisches Drosseln wäre damit kein Thema mehr.

TerraMaster D1 SSD Pro (Bild: TerraMaster)

Das ansonsten ähnliche Design unterscheidet sich vom Plus-Modell auch darin, dass die Form nicht ganz oval ausfällt, sondern an den Stirnseiten abgeflacht ist. Dadurch lässt sich die D1 SSD Pro mit der schmalen Seite aufstellen, was etwas Platz auf dem Schreibtisch spart.

TerraMaster D1 SSD Pro (Bild: TerraMaster)

Zum Lieferumfang gehört eine Tasche, in der neben der SSD auch das Anschlusskabel (USB-C zu USB-C) verstaut werden kann. TerraMaster wirbt zudem mit Schutzvorrichtungen gegen Kurzschlüsse, Überspannungen und elektrostatische Entladung (ESD). Zudem wird mit der TPC Backupper-Software geworben, die es aber ohnehin kostenlos auf den Support-Seiten von TerraMaster zum Download gibt.

High-End auch beim Preis

Mit der genannten Ausstattung ist das TerraMaster D1 SSD Pro ohne Frage ein externes SSD-Gehäuse der Oberklasse. Dafür müssen allerdings auch stolze 299,99 US-Dollar berappt werden, was selbst in Zeiten hoher SSD-Preise den Preis manches Datenträgers übertrifft. In Deutschland wird das SSD-Gehäuse auch über Amazon vertrieben, wo der Preis aktuell bei 269,99 Euro* liegt.

Eine kaum günstigere Alternative stellt das OWC Express 1M2 80G dar, das bei ähnlicher Ausstattung aktuell für rund 240 Euro zu haben ist. Mit rund 180 Euro* deutlich günstiger ist das Ugreen Thunderbolt 5 M.2 NVMe SSD Enclosure, das allerdings auf weniger Aluminium und dafür einen Lüfter setzt.

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