Das Hamburger Indie-Mag »The AI Art Magazine« trifft den Nerv der Zeit. Deshalb hat jetzt der Open Call für die dritte Ausgabe begonnen – und das erneut mit einem spannenden Thema.
Drehten sich die ersten beiden Ausgaben des »The AI Art Magazine« um die Themen »Celebrating the Fusion« und »Critical Intelligence«, geht es jetzt in die dritte Runde – und in den Raum hinein.
Mit dem Titel »Spatial Intelligence«, »Räumliche Intelligenz«, ist es überschrieben. Und der Raum ist schon immer ein interessantes Thema gewesen. Erst recht, seit er sich mit dem Digitalen ausweitet und gleichzeitig auflöst, ungeahnte Möglichkeiten bietet und neu definiert werden muss. Und jetzt kommt noch KI dazu …
Und so erkundet »The AI Art Magazine« die Transformation des Raums von einer passiven Kulisse zu einem »lebendigen, sensiblen System, das zuhört, reagiert und Bedeutung erzeugt«. Dass Dialog wird und der menschliche Körper aktives Medium und jede Bewegung sich in eine Anweisung verwandelt, wie es von den Magazin-Machern heißt.
Jury mit KI-Kollegin
Und zu den Magazin-Machern gehört Mike Brauner des Hamburger polardots.studio, während das Konzept von Christoph Grünberger stammt, Principal Creative Art & AI bei Jung von Matt – und zu den PAGE Top50 gehört.
Darüber hinaus entscheidet bei jeder Ausgabe eine eindrucksvolle 13-köpfige und internationale Jury, welche Arbeiten in dem Magazin gezeigt werden. Zu den Juror:innen gehören neben AI Artist Grit Wolany, Foto- und Video-Künstler Boris Eldagsen, Visionärin Sara Giusto, das Kurator:innen Duo Auronda Scalera + Dr. Alfredo Cramerotti und mit Xiaomi ist sogar ein KI-Jurymitglied dabei.
Zu dem Open Call sind noch bis zum 31. Januar 2026 Künstler:innen und Praktiker:innen an der Schnittstelle von Kunst, Design und Technologie eingeladen, Arbeiten einzureichen, die mit oder durch künstliche Intelligenz entstanden.
Hunderte haben das für die vorherigen Ausgaben getan und so wurden jetzt für die dritte Ausgabe drei Kategorien eingeführt.
KI als hochwertiger Print
Die Kategorien reichen von Bild, von statischen Arbeiten als einzelnes Werk oder als zusammenhängende Serie, über Bewegtbilder, die mit Zeit arbeiten zu Raumbildern, die sich über »Raum, Präsenz oder Umgebung entfalten«.
Die ausgewählten Arbeiten werden schließlich in der dritten Ausgabe des Printmagazins zu sehen sein.
KI auf Papier? Die Macher folgen damit ihrer Leidenschaft für ein haptisches Produkt und verwandeln jede Ausgabe in das »Archiv eines bestimmten Zeitpunkts«.
Und das ist aufwändig mit verschiedenen Veredelungen und mit einer Fadenbindung ausgestattet und zeigt auf mehr als 150 Seiten neben Essays und Gesprächen rund um Kunst und Technologie, um die 50 Arbeiten aus dem Open Call.
Doch bevor die dritte Ausgabe von »The AI Art Magazine« im April 2026 erscheint, kann man den Einreichungs-Prozess als »Mind the Gate«, als digitales Tor, auf der Magazin-Website verfolgen.
Mit jeder Einreichung formt sich dort ein Durchgang, der, begleitet von einem eigenen Log-Eintrag, »eine Momentaufnahme einer Position zu einem bestimmten Zeitpunkt« ist. Nach und nach ebnen die Tore so einen gemeinsamen Weg, der gleichzeitig für ein wachsendes Archiv steht.