The Game Awards 2025: Clair Obscur ist GOTY, das sind die weiteren Gewinner
In der vergangenen Nacht wurden in einem fast vierstündigen Livestream die Game Awards 2025 verliehen. Ausgezeichnet als Spiel des Jahres wurde Clair Obscur: Expedition 33 vom französischen Indie-Entwickler Sandfall Interactive, es gibt aber außerdem noch Sieger in 30 weiteren Kategorien.
Die Game Awards 2025
Die Game Awards haben inzwischen seit elf Jahren Bestand. In der vergangene Nacht wurden in Los Angeles Preise in insgesamt 31 Kategorien verliehen. Die Preisverleihung dominiert hat Clair Obscur: Expedition 33, das neben dem prestigeträchtigen GOTY-Award auch Preise in acht weiteren Kategorien zugesprochen bekam, darunter unter anderem für sein Storytelling, die Musik und als bestes Rollenspiel. Ebenso hat Sandfall Interactive die Preise für das beste Indie-Spiel und gleichzeitig den besten Debüt-Titel eines neuen Entwicklers erhalten – das proklamierte Spiel des Jahres ist tatsächlich das Erstlingswerk des jungen Teams.
Abseits dessen wurden unter anderem Hades II als bestes Actionspiel, Arc Raiders als bester Mehrspieler-Titel und Battlefield 6 für sein Sound-Design ausgezeichnet. Nintendo hat mit Mario Kart World und Donkey Kong Bananza die Preise für den besten Racer und das beste Familienspiel gewonnen. Und Hello Games darf sich über den Titel „Best Ongoing Game“ für das bald zehn Jahre alt werdende No Man’s Sky freuen.
Leer aus gingen hingegen unter anderem Kingdom Come: Deliverance 2, Ghost of Yōtei, Death Stranding 2: On the Beach und The Outer Worlds 2.
Die Sieger wurden von einer Fachjury gekürt, die sich aus den Redaktionen großer Videospielmagazine weltweit rekrutiert. Zuvor konnten Spieler in einer Publikumsabstimmung teilnehmen, deren Ergebnis fließt aber nur mit einem niedrigen Gewicht von 10 Prozent in die Endwertung ein.
Das sind alle nominierten Spiele und die Sieger
Im Nachfolgenden sind alle Gewinner der insgesamt 31 Kategorien sowie die übrigen Nominierten in alphabetischer Sortierung aufgeführt.
Game of the Year
Auszeichnung für das insgesamt beste Spiel des Jahres.
Auszeichnung für Strategietitel oder Simulationen.
The Alters (11 Bit Studios)
Final Fantasy Tactics – The Ivalice Chronicles (Square Enix) (Sieger)
Jurassic World Evolution 3 (Frontier Developments)
Sid Meier’s Civilization VII (Firaxis Games / 2K)
Tempest Rising (Slipgate Ironworks / 3D Realms)
Two Point Museum (Two Point Studios / Sega)
Best Sports/Racing Game
Auszeichnung für das beste Sport- oder Rennspiel.
EA Sports FC 26 (EA Canada / EA Romania / EA)
F1 25 (Codemasters / EA)
Mario Kart World (Nintendo EPD / Nintendo) (Sieger)
Rematch (Sloclap / Kepler Interactive)
Sonic Racing: CrossWorlds (Sonic Team / Sega)
Best Multiplayer Game
Auszeichnung für herausragendes Online-Multiplayer-Gameplay.
Arc Raiders (Embark Studios) (Sieger)
Battlefield 6 (Electronic Arts)
Elden Ring Nightreign (FromSoftware / Bandai Namco Entertainment)
Peak (Aggro Crab / Landfall)
Split Fiction (Hazelight / EA)
Best Esports Game
Auszeichnung für das beste kompetitive E-Sport-Erlebnis.
Counter-Strike 2 (Valve) (Sieger)
DOTA 2 (Valve)
League of Legends (Riot Games)
Mobile Legends: Bang Bang (Moonton)
Valorant (Riot Games)
Best Adaptation
Auszeichnung für herausragende Adaptionen eines Videospiels in andere Medien.
A Minecraft Movie (Legendary Pictures / Mojang / Warner Bros.)
Devil May Cry (Studio Mir / Capcom / Netflix)
The Last of Us: Season 2 (HBO / PlayStation Productions) (Sieger)
Splinter Cell: Deathwatch (FOST Studio / Ubisoft / Netflix)
Until Dawn (Screen Gems / PlayStation Productions)
Best Esports Athlete
Auszeichnung für den E-Sport-Athleten mit den herausragendsten Leistungen.
brawk – Brock Somerhalder (Valorant)
Chovy – Jeong Ji-hoon (League of Legends) (Sieger)
f0rsakeN – Jason Susanto (Valorant)
Kakeru – Kakeru Watanabe (Street Fighter)
MenaRD – Saul Leonardo (Street Fighter)
Zyw0o – Mathieu Herbaut (Counter-Strike 2)
Best Esports Team
Auszeichnung für das beste professionelle E-Sport-Team.
Gen.G – League of Legends
NRG – Valorant
Team Falcons – DOTA 2
Team Liquid PH – Mobile Legends: Bang Bang
Team Vitality – Counter-Strike 2 (Sieger)
Content Creator of the Year
Auszeichnung für den Content Creator, der die Gaming-Community im jeweiligen Jahr besonders geprägt hat.
Caedrel
Kai Cenat
MoistCr1TiKaL (Sieger)
Sakura Miko
The Burnt Peanut
Most Anticipated Game
Auszeichnung für das am meisten erwartete kommende Spiel.
007 First Light (IO Interactive)
Grand Theft Auto VI (Rockstar Games) (Sieger)
Marvel’s Wolverine (Insomniac Games / Sony Interactive Entertainment)
Resident Evil Requiem (Capcom)
The Witcher IV (CD Projekt Red)
Game Changer Award
Sonderauszeichnung für Initiativen, Organisationen oder Personen, die die Gaming-Community positiv beeinflussen.
Girls Make Games (Sieger)
Players‘ Voice
Eine Besonderheit stellt die Kategorie Players‘ Voice dar, in der das Publikum und Spieler weltweit bereits im Vorfeld der Show für ein beliebiges Spiel stimmen können. Der Preis wird ohne das Zutun einer Jury vergeben.
Ein Zauberschwert, ein fremder Planet und ein Held, der Generationen geprägt hat: Ein neuer Kinofilm greift tief in die Popkultur-Trickkiste und will einen Mythos für die große Leinwand neu entfachen. Hier trifft Nostalgie auf großes Kino.
Wenn Ihr in den 80ern vor dem Fernseher saßt oder später mit Actionfiguren gespielt habt, dürfte Euch dieses Universum sofort bekannt vorkommen. Doch was jetzt auf Euch zukommt, ist kein simples Aufwärmen alter Erinnerungen. Das neue Kinoprojekt nimmt den Kern der Vorlage und gießt ihn in ein zeitgemäßes Blockbuster-Format – mit viel Technik, großen Bildern und klarer Mission: alte Fans abholen und neue gewinnen.
Ein Held zwischen zwei Welten
Im Zentrum steht Masters Of The Universe, das die Ursprungsgeschichte neu aufzieht. Prinz Adam lebt zunächst fern seiner eigentlichen Heimat auf der Erde. Erst ein mysteriöses Schwert entfesselt seine wahre Bestimmung – und macht ihn zu He-Man, dem mächtigsten Krieger des Universums. Zurück auf Eternia wartet jedoch kein Heldenthron, sondern ein ausgewachsener Konflikt. Der finstere Skeletor bedroht nicht nur den Planeten, sondern gleich das gesamte kosmische Gleichgewicht.
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Die Titelrolle übernimmt Nicholas Galitzine, der Prinz Adam und He-Man sichtbar voneinander trennt – körperlich wie spielerisch. Ihm gegenüber steht Jared Leto als Skeletor, flankiert von bekannten Figuren wie Man-At-Arms (Idris Elba) und Teela (Camila Mendes). Schon der Trailer zeigt: Hier wird nicht ironisch gebrochen, sondern ernsthaft erzählt – mit Pathos, Wucht und klarer Heldenreise.
Klassik trifft moderne Effektkunst
Regisseur Travis Knight verbindet vertraute Designs aus der Zeichentrickserie mit zeitgemäßer Blockbuster-Ästhetik. Farben, Rüstungen und Schauplätze erinnern bewusst an die Filmation-Vorlage, während visuelle Effekte und Actionsequenzen klar im Jahr 2026 verankert sind. Das Drehbuch setzt dabei weniger auf Augenzwinkern als auf epische Konsequenz, eine bewusste Abkehr von der missglückten Verfilmung aus den 80ern.
Warum dieses Reboot eine echte Chance hat
Nach Jahren voller gescheiterter Anläufe scheint das Projekt endlich dort angekommen zu sein, wo es hingehört: auf der großen Leinwand, mit ausreichend Budget und klarer kreativer Vision. Der Kinostart am 4. Juni 2026 markiert nicht nur die Rückkehr eines Helden, sondern auch den Versuch, aus Spielzeug-Ikonen wieder echtes Kino zu machen. Wenn das gelingt, erlebt Ihr nicht nur Nostalgie – sondern den Start eines neuen Franchise-Kapitels.
Overwatch-Konkurrent Highguard: Hero-Shooter startet mit Bauchlandung
Bild: Wildlight Entertainment
Nach der Ankündigung während der Game Awards hüllten sich die Entwickler des Hero-Shooters Highguard in eisernes Schweigen. Mehr Infos wurden vor wenigen Tagen zum offiziellen Launch versprochen. Ein schlechtes Zeichen? Erste Spieler liefern nun erste Antworten.
Mit vollmundigen Versprechungen haben sich die Entwickler hingegen ganz und gar nicht zurückgehalten. Ein neues Genre soll Highguard begründen, hieß es im Vorfeld. Erste spärliche Bilder zeigten einen Hero-Shooter mit Reittieren, deren wichtigstes Feature zu sein schien, dass die Entwickler zuvor an Titanfall 2 und Apex Legends mitgewirkt haben. Im Netz wurde deshalb reichlich gespottet. Highguard definiere das Genre des „Server-werden-in-6-Monaten-abgeschaltet-Shooters“, hieß es etwa.
Was ist Highguard?
Das neue Genre ist laut Showcase der Entwickler das eines „PvP-Raid-Shooters“, bei dem das Überfallen des Stützpunktes des gegnerischen Teams im Mittelpunkt steht. Dazu muss in einem Gebiet zwischen den Stützpunkten ein „Schildbrecher“ gesichert werden, in dem sich Spieler mit Reittieren schnell bewegen können.
Charaktere haben einen von drei Schwerpunkten: Zerstörung, Infiltration und Ressourcenbeschaffung. Auf Bildmaterial funktionieren sie wie andere Protagonisten eines Hero-Shooters. Während Fähigkeiten individuell sind, können Waffen frei gewählt werden.
Neben Spielfiguren darf ein Team auch seine Basis per Abstimmung wählen. Jede soll wie eine kleine Deathmatch-Karte sein und unterschiedliche Stärken und Schwächen besitzen. Diese Basis kann in der ersten Spielminute gezielt mit Panzerungsplatten an verschiedenen Stellen verstärkt werden. Danach geht es um den Schildbrecher und das Finden stärkerer Ausrüstung, die auf der Karte verteilt liegt.
Nach dem Erlangen eines Schildbrechers geht das Spiel in eine weitere Phase über. Das angreifende Team versucht, Bomben zu legen um Generatoren zu zerstören. Dazu kann es in dieser Phase auf „Raid-Waffen“ zurückgreifen.
Was kann Highguard?
Die Antwort lautet gemäß der Steam-Rezensionen schlicht „Nicht viel“. Kurz nach Start der Server bewerten nur 32 Prozent aller Spieler den Free-to-Play-Titel positiv. Kritisiert werden fehlende Optimierung, rudimentäres Design, es fühle sich an wie eine Alpha. Im besten Fall durchschnittlich und schlicht nicht spaßig, das liest man dabei häufiger. Teils wird das etwa mit großen Karten, langsamem Gameplay dem Mischmasch von Ideen begründet.
Unklar ist allerdings, ob diese Wertungen noch aus dem negativen Voreindruck der Game Awards und der Welle von Spott surfen, Highguard also ein Opfer von klassischem Review-Bombing wird. Die kommenden Tage werden hier ein klareres Bild liefern. Erste Anzeichen sind zwar vorsichtig formuliert nicht unbedingt positiv, erste Eindrücke auf Metacritic fallen aber deutlich besser aus.
Apple-Gerüchte: Neue Gemini-Siri soll im Februar als Beta erscheinen
Die Partnerschaft zwischen Apple und Google ist seit Anfang des Monats offiziell und auch, dass die neue Siri davon profitieren soll. Ende Februar soll es Gerüchten zufolge nun so weit sein und eine erste Beta der Gemini-Siri geben. Die finale Version soll im März oder April für alle Nutzer folgen.
Vorstellung im Februar, Format unklar
Wie der für gewöhnlich gut informierte Marc Gurman von Bloomberg berichtet, soll die neue Gemini-Siri nur noch wenige Wochen vor einer offiziellen Präsentation seitens Apple entfernt sein. Schon in „weniger als einem Monat“ soll die Partnerschaft zwischen Google und dem iPhone-Konzern dann vorgestellt werden. Unklar ist jedoch noch, ob es ein größeres Event oder ein kleineres Medien-Briefing geben wird. Im vergangenen Jahr hatte Apple zur gleichen Zeit Apple Intelligence für die EU angekündigt und dort nur kleinere Briefings gegeben.
The company has been planning an announcement of the new Siri in the second half of February, when it will give demonstrations of the functionality.
Bloomberg
Fertigstellung mit iOS 26.4
Ausgeliefert werden soll die neue Siri dann mit iOS 26.4. Eine erste Beta soll Bloomberg zufolge bereits im Februar folgen. Ob direkt an das Event oder erst wenige Tage später, ist ebenfalls noch offen. Wer sich an eine Entwickler-Beta oder auch wenige Wochen später an eine öffentliche Beta traut, könnte frühen Zugriff auf die neue Siri erhalten.
To introduce those features in iOS 26.4 — scheduled to enter beta testing next month and roll out publicly in March or early April — Apple needed Gemini.
Bloomberg
Wer bekommt die neue Siri?
Abschließen möchte Apple die Entwicklung dieses Versionsstands der Sprachassistentin bis spätestens Anfang April. Dann sollte die Version für alle Nutzer von Apple Intelligence zur Verfügung stehen. Aber wirklich für alle?
Zwar listet Bloomberg als vermutete Systemvoraussetzung nur ein iPhone 15 Pro und damit unveränderte Anforderungen zu den bisherigen KI-Funktionen von Apple – doch ob die Funktionen auch direkt zum Start für Nutzer in der EU zur Verfügung stehen, geht aus dem Bericht nicht hervor. In der Vergangenheit hatte Apple KI-Funktionen zeitweise zurückgehalten oder auch nie eingeführt, wenn der Konzern Bedenken hinsichtlich EU-Regularien gesehen hatte.
Neue Siri seit zwei Jahren angekündigt
Apple wird mit der neuen Gemini-Siri zahlreiche KI-Funktionen einführen (und nachholen) die der Konzern zur WWDC im Juni 2024 angekündigt hatte. Der Zeitpunkt könnte ebenfalls kein Zufall sein: Vor bald einem Jahr hatte Apple die neue KI-Siri (damals noch ohne Gemini) auf dieses Jahr verschoben.
Nochmals überarbeitete GPT-Siri mit iOS 27
Die neue KI-Siri mit Gemini wird jedoch kein vollumfänglicher Chatbot sein, wie es Nutzer von Perplexity oder ChatGPT gewohnt sind. Diesen Schritt will der Konzern jedoch mit iOS 27 nachholen, wenn Siri erneut mit einem noch mächtigeren Gemini-Modell ausgestattet wird. Siri soll dann zu GPT-Siri werden und dafür auch auf Hochleistungs-Cloud-Server von Google zurückgreifen. Bisher (und auch bei der neuen Gemini-Siri) nutzt Apple eigene KI-Server, die auf eigene KI-Chips setzen.
This Siri will be conversational, aware of relevant context and capable of sustained back-and-forth dialogue. (…) The model is expected to be competitive with Gemini 3 and significantly more capable than one supporting the iOS 26.4 Siri.
Bloomberg
Die GPT-Siri könnte bereits im Juni 2026 vorgestellt werden, wenn die alljährliche Entwicklerkonferenz stattfindet und traditionell neue Versionen der Betriebssysteme vorgestellt werden. Für Apple geht es nun Schlag auf Schlag, sollten die Gerüchte wahr sein und die Zeitpläne dieses Mal eingehalten werden können.