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E-Mail-Client Mailspring: Nach dem großen Update folgt die Fehlerbehebung


E-Mail-Client Mailspring: Nach dem großen Update folgt die Fehlerbehebung

Bild: Mailspring

Vor rund zwei Wochen haben die Entwickler von Mailspring ein großes Update mit zahlreichen neuen Funktionen veröffentlicht. Mit Version 1.17.2 folgt nun für den in der kostenlosen Variante erhältlichen und für Windows, macOS sowie Linux verfügbaren E-Mail-Client das große Aufräumen, das auch neue Funktionen mit sich bringt.

Kalender erhält weitere Funktionen

Nachdem der Kalender bereits in der vorherigen Version um neue Möglichkeiten erweitert worden war, wird diese Entwicklung mit Version 1.17.2 fortgesetzt. So verfügt der Kalender nun über eine Tagesansicht, die eine deutlich detailliertere Planung ermöglicht. Zusätzlich lassen sich Kalenderereignisse bearbeiten und anschließend wieder mit dem Server synchronisieren. Für die Planung können Termine per Maus verschoben werden, während ein Doppelklick den direkten Zugriff auf die Detailbearbeitung erlaubt.

Verschiedene Fehler behoben und Sicherheit verbessert

Darüber hinaus haben sich die Entwickler in der aktuellen Version der Behebung zahlreicher Fehler gewidmet. So wurde unter anderem eine Race Condition in Kategorie-Auswahlfeldern, etwa bei Ordner- oder Label-Auswahlfeldern, korrigiert, die dazu führen konnte, dass die Sucheingabe blockiert wurde. Eine Race Condition liegt vor, wenn das Ergebnis einer Operation von der unvorhersehbaren zeitlichen Abfolge mehrerer Ereignisse abhängt, wobei mehrere Threads oder Prozesse gleichzeitig auf eine gemeinsame Ressource zugreifen und mindestens einer davon diese verändert.

Ebenfalls behoben wurden Verzögerungen bei der Eingabe im Editor, bei denen unter bestimmten Umständen sowohl die Eingabetaste als auch die Rücktaste mehrfach betätigt werden mussten. Zudem konnte es in der Vergangenheit dazu kommen, dass E-Mails in iCloud-Konten nicht mehr angezeigt wurden. Dieses Problem wurde durch das Deaktivieren von QRESYNC gelöst. In diesem Zusammenhang beseitigten die Entwickler auch Fehler bei der Analyse des „In-Reply-To“-Headers in iCloud-Konten, in denen Spam-Nachrichten ungültige Werte enthielten.

Unter Windows wurden außerdem die Mailsync-Abhängigkeiten für OpenSSL 3.6, die neueste Version von libcurl, iconv, libtidy, libxml2 sowie sasl2 auf vcpkg umgestellt. Parallel dazu wurde openSUSE Tumbleweed in die Mailsync-CI-Tests aufgenommen.

Alle Änderungen und Verbesserungen können den ausführlichen Release Notes entnommen werden.

Ab sofort verfügbar

Mailspring 1.17.2 steht in der kostenlosen Variante ab sofort auf der Projektseite auf GitHub zum Download bereit. Alternativ kann die Anwendung wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • Mailspring

    2,6 Sterne

    Mailspring ist ein schneller und übersichtlicher Mail-Client für jedermann.



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DC3000ME SSD mit PCIe 5.0: Kingston verdoppelt auf 30 TB für 16.000 Euro


Speicher ist knapp und teuer geworden. Das hindert Kingston nicht daran, die Enterprise-SSD-Serie DC3000ME nach oben zu erweitern. Das neue Modell verdoppelt das bisherige Maximum von 15,36 TB auf nun 30,72 TB. Über PCIe 5.0 werden 14 GB/s und 2,6 Millionen IOPS versprochen. Der Preis ist wenig überraschend extrem hoch.

Gut ein Jahr nach der Einführung der DC3000ME-Serie bringt Kingston das neue Modell mit 30,72 TB heraus. Auch dieses liegt im Formfaktor 2,5″ mit 15 mm Bauhöhe und U.2-Anschluss vor. Beim Speicher handelt es sich um TLC-NAND der Enterprise-Klasse (eTLC), nähere Angaben dazu werden nicht gemacht. Laut inoffiziellen Informationen nutzt die Serie einen 16-Kanal-Controller von Marvell (MV-SS1333).

Speicherplatz rauf, Leistung runter

Kingston gibt für das neue 30-TB-Modell einen maximalen sequenziellen Durchsatz von 14.000 MB/s beim Lesen und 9.700 MB/s beim Schreiben an. Die maximalen IOPS beim zufälligen Lesen/Schreiben liegen bei 2.600.000/350.000 – das ist geringfügig weniger als beim Modell mit 15,36 TB.

Bei der Verwaltung von doppelt so vielen Speicherchips stößt die Plattform augenscheinlich an ihre Grenzen, denn die Latenzen sind laut Datenblatt (PDF) sogar deutlich gestiegen: Statt zuvor „<70 µs/< 10 µs“ für die kleineren Modelle stehen dort nun „<175 µs/< 12 µs“ für die Version mit 30,72 TB.

Kingston DC3000ME
Kingston DC3000ME (Bild: Kingston)

Unverändert bleibt es bei 1 Drive Write Per Day (DWPD) für 5 Jahre. Damit wird also garantiert, dass sich der Datenträger 5 Jahre lang täglich vollständig befüllen lässt. Beim neuen Spitzenmodell bedeutet das umgerechnet 56.064 TB oder rund 56 PB geschriebene Daten (TBW/PBW). Die Leistungsaufnahme steigt auf 9 Watt im Leerlauf und bis zu 9,5 Watt beim Lesen. Stromsparmodi kommen demnach nicht zum Einsatz.

Kingston DC3000ME (Bild: Kingston)

Die SSD-Serie verfügt über Stützkondensatoren zum Erhalt noch nicht final geschriebener Daten bei plötzlichem Stromausfall. Darüber hinaus werden eine AES-256-Bit-Verschlüsselung sowie TCG Opal 2.0 Self-Encrypting-Drive-(SED)-Funktionen unterstützt, „um Unternehmen bei der Einhaltung strenger Sicherheits- und Compliance-Anforderungen zu unterstützen“.

Kingston sieht die Serie „für eine breite Palette von Serveranwendungen wie KI, HPC, OLTP, Datenbanken, Cloud-Infrastruktur und Edge-Computing“ vor. Mit dem 30-TB-Modell wolle man „den wachsenden Anforderungen moderner Rechenzentren an Speicherdichte und Leistung“ gerecht werden.

Der Preis ist höher als erwartet

Einen Preis hat Kingston für die DC3000ME mit 30,72 TB zwar nicht genannt, doch schafft der Online-Handel Abhilfe. Bei einem Händler aus Großbritannien wird die SSD für rund 11.846 Britische Pfund vor Steuern angepriesen. Umgerechnet und mit dem hiesigen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent versehen, bedeutet das aktuell über 16.200 Euro.

Fast 12.000 Britische Pfund kostet die Kingston DC3000ME mit 30 TB in UK
Fast 12.000 Britische Pfund kostet die Kingston DC3000ME mit 30 TB in UK (Bild: Memorycow)

Der deutsche Händler Proshop verlangt für die DC3000ME mit 15 TB aktuell knapp 6.000 Euro*. Für den doppelten Speicherplatz ist also mit deutlich mehr als dem doppelten Preis zu rechnen.

Kioxias CD8P-R mit 30,72 TB ist im freien Handel derzeit ab 13.000 Euro zu haben, während die Ultrastar DC SN655 mit gleicher Speicherkapazität inzwischen fast 20.000 Euro kostet.

Geschäftskunden werden sicherlich andere Konditionen bekommen als Endkunden. Dennoch dürften auch diese mittlerweile erheblich mehr pro Terabyte zahlen müssen, denn NAND-Flash-Speicher ist durch den KI-Boom knapp und teuer geworden.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Spotify: Neue Fitness-Kategorie mit Peloton-Kursen gestartet


Spotify: Neue Fitness-Kategorie mit Peloton-Kursen gestartet

Bild: Spotify

Mit der neuen Kategorie „Fitness“ erweitert Spotify sein Angebot um geführte Workout- und Wellness-Erlebnisse. Premium-Abonnenten können auch auf das Kurs-Angebot von Peloton zurückgreifen. Die Peloton-Aktie konnte nach der Bekanntgabe der Partnerschaft um mehr als 6 Prozent zulegen.

Peloton-Kurse für Abonnenten

Alle Spotify-Nutzer erhalten über die neue Kategorie Zugriff auf kuratierte Playlists und Inhalte bekannter Creator, zu denen unter anderem „Yoga With Kassandra“, „Caitlin K’eli Yoga“, „Sweaty Studio“, „Chloe Ting Home Workouts“, „Pilates Body By Raven“, „Abi Mills Wellness“ oder „Sophiereidfit“ gehören. Nur Premium-Abonnenten stehen darüber hinaus derzeit mehr als 1.400 werbefreie On-Demand-Kurse von Peloton zur Verfügung – von Outdoor-Runs bis hin zu Kraft, Cardio, Yoga und Meditation. Spezielles Equipment etwa von Peloton ist für diese Kurse nicht erforderlich.

Neue Fitness-Kategorie in Spotify
Neue Fitness-Kategorie in Spotify (Bild: Peloton)

So finden Premium-Abonnenten den vollständigen Peloton-Katalog:

  1. Die Spotify-App auf Smartphone, Desktop oder TV öffnen
  2. Nach „Fitness“ suchen, um zur Fitness-Kategorie zu gelangen – oder diese unter „Alles durchsuchen“ aufrufen
  3. Workouts und kuratierte Playlists nach Stimmung und Zielen durchstöbern

Die Workouts sind überwiegend auf Englisch verfügbar, mit einzelnen Optionen auf Spanisch und Deutsch. Die Kurse lassen sich zudem für die Offline-Nutzung herunterladen, so dass man für ihre Nutzung etwa auf Reisen nicht auf einen Internetzugang angewiesen ist.

Neue Fitness-Kategorie in Spotify

In Deutschland ist das neue Angebot bereits in der App verfügbar. Dies beinhaltet auch einen eigenen Bereich mit deutschen Peloton-Workouts. Peloton hat angekündigt, das Angebot regelmäßig um neue Inhalte und Disziplinen zu erweitern. Auch Spotify plant, das Fitness-Angebot künftig weiter auszubauen.



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Anker Nano 45 Watt: Ladegerät mit Display für iPhone und iPad startet mit Rabatt


Anker Nano 45 Watt: Ladegerät mit Display für iPhone und iPad startet mit Rabatt

Bild: Anker

Das von Anker zum MWC 2026 vorgestellte Anker Nano Ladegerät mit 45 Watt und integriertem Display ist ab sofort erhältlich und startet mit einem Rabatt von 25 Prozent. Die Besonderheit: Es erkennt verbundene iPhones ab dem iPhone 15 und iPads und stimmt den Ladevorgang auf die Geräte ab.

Zum Start für 30 Euro

Das Anker Nano Ladegerät (45W, Smart Display) ist ab sofort zur unverbindlichen Preisempfehlung von 39,99 Euro im Handel erhältlich. Bis zum 10. Mai bietet Anker aber unter anderem bei Amazon einen Rabatt in Höhe von 25 Prozent auf das neue Ladegerät an, sodass es die nächsten zwei Wochen für 29,99 Euro erhältlich ist*.

Als Farben stehen Schwarz, Weiß und Orange zur Auswahl, letzteres passend zur neuen Farbe des iPhone 17 Pro und Pro Max.

Neben dem iPhone 15, 16 und 17 (ohne iPhone 17e) werden das iPad Pro 11 Zoll (2024/2023/2021/2020), iPad Pro 12,9 Zoll (2022/2021/2020) sowie das iPad Pro 13 Zoll (2024) automatisch erkannt und schonend geladen. Andere Geräte lassen sich ohne die automatische Erkennung mit bis zu 45 Watt laden.

Anker Nano Smart Ladegerät 45 Watt
Anker Nano Smart Ladegerät 45 Watt (Bild: Anker)

Auf das iPhone-Modell abgestimmtes Laden

Mit dem Ladegerät richtet sich Anker in erster Linie an Apple-Nutzer. Das kompakt bauende Anker-Nano-Ladegerät mit 45 Watt und USB-C-Anschluss ist dem Hersteller zufolge der „weltweit erste Smart Display Charger“, der iPhone-Modelle automatisch erkennen kann und darauf abgestimmtes Laden ermöglicht.

Anker Nano Smart Ladegerät 45 Watt (Bild: Anker)

Auf dem kleinen Display an der Oberseite des Ladegeräts werden die Ladeinformationen wie Ladeleistung, Temperatur und Status in Echtzeit dargestellt. Auch das vom Ladegerät erkannte iPhone-Modell wird auf dem Display angezeigt. Denn der 45-Watt-Lader passt die Ladeleistung dynamisch an das angeschlossene Gerät an. Auch eine Begrüßung und einen Schlafmodus gibt es.

Schonendes Laden im Care Mode

Zum Funktionsumfang gehört auch ein TÜV-zertifizierter „Care Mode“, der sich mittels Fingertipp auf das Ladegerät manuell aktivieren lässt. Daraufhin wird ein schonender Ladevorgang gestartet, der die Temperaturen am Ladegerät und iPhone reduzieren soll. Anker spricht hier von bis zu 20 Grad Celsius, die das Ladegerät kühler bleibt, und bis zu 5 Grad Celsius, die das iPhone in diesem Modus kühler lädt. Dies soll vor allem der Lebensdauer des Akkus zugute kommen und diesen verlängern. Denn oft ist kein Aufladen mit maximaler Leistung nötig.

Anker Nano Smart Ladegerät 45 Watt
Anker Nano Smart Ladegerät 45 Watt (Bild: Anker)

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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