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Werbeoffensive: Mit dieser Food-Porn-Kampagne macht Rewe Frische zum Marken-USP


Aldi und Lidl werben mit der Preisführerschaft, Edeka mit der Liebe zu Lebensmitteln. Und Rewe? Für den Kölner Handelsriesen soll in Zukunft die Frische der in den Filialen dargebotenen Lebensmittel zum Alleinstellungsmerkmal der Marke werden. Entsprechend massiv ist die Werbekampagne, die nun startet.

Bislang war Rewe in diesem Jahr kommunikativ eher defensiv unterwegs. Um satte 35 Prozent sind die Brutto-Werbeausgaben des Kölner Lebensmitteleinzelhändlers wie berichtet im ersten Quartal gegenüber Vorjahr gesunken. In den kommenden Wochen wird Rewe den Werbedruck aber wieder hochfahren. Grund ist die Kampagne „Frische hat einen Namen – Rewe“, mit der sich das Unternehmen als Vorreiter und erste Adresse für frisches Obst und Gemüse positionieren will. 
Markenstrategisch wird dem Thema eine hohe Bedeutung beigemessen. Entsprechend ambitioniert ist auch das Ziel der Kampagne, die der sogenannte Creative Hub – gemeint ist das Rewe-Marketingteam und die Kreativagentur Saatchi & Saatchi – umgesetzt hat und die über das gesamte Jahr hinweg präsent sein soll. „Frische ist für uns ein zentraler Markenkern“, gibt Elke Wilgmann die Marschrichtung vor. Mit der Kommunikationsoffensive wolle der Konzern diesen Anspruch sichtbar machen. „Unser Ziel ist es, Kundinnen und Kunden zu zeigen, dass sie bei Rewe jederzeit auf Qualität, Regionalität, Saisonalität und ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis zählen können“, erklärt die Marketing-Geschäftsleiterin des Konzerns. Ziel sei es, Frische nicht nur als Leistungsversprechen, sondern als festen Bestandteil der Marke zu verankern. 
Beim Mediamix wird entsprechend auch nicht gekleckert, sondern geklotzt. Für breite Aufmerkamkeit sollen vor allem TV-Spots sowie digitale und klassische Außenwerbeformate sorgen. Auch auf Social Networks wird der Auftritt zu sehen sein. Hier setzt der Konzern, der beim Thema Social Media mit der Agentur Butter zusammenarbeitet, auch auf Influencer Marketing. So hat Rewe etwa eine Partnerschaft mit Laura Larsson vereinbart. Die Creatorin soll Rewe auf  TikTok und Instagram den Frischekick verpassen. 

Frische ist für uns ein zentraler Markenkern.

Elke Wilgmann

Am präsentesten wird die Kampagne in den kommenenden fünf Wochen sein. Bis Ende Mai wird die eigens von der Omnicom Media Group für Rewe geschmiedete Düsseldorfer Spezialagentur PION3ERS die Werbefilme auf reichweitenstarken TV-Sendern schalten. Bei den TV-Spots, die Saatchi & Saatchi gemeinsa mit der Produktionsfirma TwinFilm und Regisseur Matthäus Bussmann umgesetzt hat, springt Rewe auf den Food-Porn-Trend auf – inszeniert sein Obst und Gemüse also mit hochwertigen Makroaufnahmen. Ab Ende Mai hält Rewe das Thema dann auf seinen eigenen digitalen Kanälen sowie in den sozialen Netzwerken mit Fokusmaßnahmen zu Saisonalität und Regionalität am Köcheln. 

Flankiert wird die Kampagne mit aufmerkamkeitsstarken Maßnahmen am Point of Sale und einer neuen Angebotsmechanik. So wird es am PoS künftig regionale Sonderaufbauten in den Obst- und Gemüseabteilungen geben. Damit will Rewe seiner Kundschaft beweisen, dass die Marke Frische nicht nur verspricht, sondern diese im Markt auch sichtbar und erlebbar macht.

Für Kaufimpulse soll hingegen eine neue wöchentliche Angebotsmechanik sorgen, bei der es fünf ausgewählte Obst- und Gemüseartikel zu besonders attraktiven Preisen gibt. Zusätzlich sollen Kundinnen und Kunden im Kampagnenzeitraum wöchentlich über Rewe-Bonus-Coupons 20 Prozent Preisnachlass auf wechselndes frisches Obst und Gemüse erhalten.

Fitnessmarke Max Balance

Mit dieser Kampagne umgarnen Edeka und Netto Sportskanonen

Der Longevity-Trend treibt seltsame Blüten: Immer mehr Menschen sind nicht mehr einfach nur in einem Fitnessstudio angemeldet. Nein, sie gehen auch tatsächlich hin! Das wissen auch die Entscheider der Edeka-Gruppe. Die umgarnen echte und Möchtegern-Sportskanonen nun mit einer massiven Kampagne für Max Balance.



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Google Analytics bekommt AI Traffic Measurement


Google Analytics soll jetzt automatisch Klicks von KI-Diensten messen, damit du Trends verfolgen kannst. Die Verknüpfung von Gemini und dem Google Business Profile bietet derweil KI-Support für Performance-Daten, Profiloptimierung und sogar Antworten auf Reviews. Die neuen Business Notebooks sollen die Übersicht erleichtern.

Gute Nachrichten für alle, die ihren Traffic auf Google und beim Google Business Profile (GBP) besser analysieren möchten. Google Analytics erhält ein Update und das AI Assistant Measurement, mit dem AI Traffic aus verschiedenen Quellen zugeordnet werden kann. Das Google Business Profile wiederum bekommt umfassenden Gemini Support und liefert dir KI-gestützt Informationen und Tipps, die deine Präsenz auf Google langfristig optimieren.


Google bringt AI Performance Reports in die Search Console

Google-Schriftzug, Ask AI Mode-Schriftzug in Suchleiste, dunkler Hintergrund
© Google via Canva

AI Assistant Measurement bei Google Analytics: Direkt sehen, welche Chatbots Traffic senden

Schon lange wünschen sich Google User bessere Analysemöglichkeiten für den Traffic ihrer Seiten, der auf KI-Suchkontexte zurückzuführen ist. Mit den lange erwarteten AI Performance Reports in der Search Console hat Google dahingehend einen wichtigen Schritt unternommen. Allerdings zeigen die Berichte zwar Impressions und in Antworten erscheinende URLs an, aber keine Klicks aus AI Overviews und dem AI Mode. Als wichtige Ergänzung für die übergeordnete Traffic-Analyse dient Google Analytics. In dieser Umgebung hat Google kürzlich das AI Assistant Measurement eingeführt. Der offizielle Google Analytics Account hat die Funktion noch einmal vorgestellt. Denn Google hat erkannt:

AI search is exploding, creating a massive blind spot for website traffic. While clicks are shifting, visibility shouldn’t[.]

Das Feature liefert automatisiert Traffic-Daten für Klicks, die von diversen Chatbots stammen. User müssen dabei nicht selbst auf die URL-Parameter achten. Google Analytics zeigt an, welche Chatbots den Traffic senden, ob ChatGPT, Gemini oder der Copilot. Auch die AI Overviews von Google werden berücksichtigt. Dafür kommt der AI Assistant Channel neben die Kanäle Organic und Paid Search. Mit diesem können die User Trends und Entwicklungen für ihren AI Traffic immerzu im Auge behalten.

Wann genau die Funktion für alle Google Analytics 4 User verfügbar sein wird, hat Google nicht explizit angegeben. Die meisten sollten die Messoption schon jetzt oder in naher Zukunft in der Analyse sehen können.

Verknüpfung von Google Business Profile mit Google Analytics und Gemini möglich

Seit Juni können Inhaber:innen eines Google Business Profiles dieses mit Google Analytics Properties verknüpfen. So lassen sich schnell relevante First-Party-Daten aus dem Business Profile integrieren. Ein neuer Berichtsbereich im Analytics-Kontext hebt dann Metriken aus dem GBP hervor, darunter Interaktionen, Anrufe, Buchungen, Navigationsanfragen oder Website-Klicks.

Zusätzlich kommt eine Verknüpfungsoption für das Google Business Profile und Gemini. Damit wird Gemini zum AI Assistant für das Profil und kann basierend auf dem Wissen rund ums Unternehmen Vorschläge zur Verbesserung machen und die Profilanpassung übernehmen. Nachfragen wie: „Wie hat sich mein Unternehmen diesen Monat geschlagen?“ initiieren eine Analyse durch Gemini. Bei dieser können Search Impressions, Anrufdaten, Kund:inneninteraktionen, Bewertungen und dergleichen mehr miteinbezogen werden. Gemini kann beispielsweise aber auch auf kritische Bewertungen des Unternehmens reagieren und bei der Beantwortung helfen. Darüber hinaus kann die KI automatisch Updates zu Öffnungszeiten oder saisonalen Besonderheiten einpflegen, wenn die Daten verknüpft sind. Das kann hilfreich für viele Unternehmen sein, da es nicht selten vorkommt, dass Öffnungszeiten oder Sonderzeiten auf Google nicht ganz aktuell sind.

Diese neue Funktion wird noch in diesem Monat weltweit ausgerollt. Das trifft ebenso auf die neuen Business Notebooks zu. Sie bieten einen dedizierten Bereich, in dem Quellen, Chats und jetzt auch Informationen aus dem GBP sowie die eigene Website verwaltet werden können. Die Business Notebooks können zentrale Insights aus den gesammelten Inhalten hervorheben. Und du kannst mit ihrer Hilfe basierend auf den Inhalten direkt Assets passend zu deiner Marke erstellen lassen oder auf identifizierte Trends eingehen. Zusätzlich informieren die Business Notebooks über To-dos, wenn zum Beispiel eine Anfrage nicht beantwortet wurde. Auch Vorschläge zur Optimierung von Preisstruktur, Produktdarstellung oder Content kann das Feature liefern, als unmittelbare Hilfestellung für mehr Wettbewerbsfähigkeit.


Google launcht Search Profiles:

Personalisierte Präsenz in der Suche für mehr Sichtbarkeit

Smartphone Mockup mit Google Search Profile, Follow Button, About-Text und Reitern sowie Videos vor hellem Hintegrund
© Google via Canva

Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

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E-Commerce: Joybuy verlegt Black Friday in den Sommer


Die JD-Tochter Joybuy drängt immer stärker in den europäischen Handel.

Der zum chinesischen Handelskonzern JD.com gehörende Onlinehändler Joybuy startet einen eigenen Aktionszeitraum im Sommer, unter anderem in Deutschland. Damit kommt der Anbieter auch Amazon in die Quere.

Der chinesische Onlinehändler Joybuy will sich in Europa mit einer zusätzlichen Schnäppchenaktion im Sommer profilieren. Die Tochter de

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Neue Amazon-Integration: Pinterest macht Storefronts shoppable



So profitieren Creator von der Amazon Storefront-Verknüpfung

Creator können ihre Amazon Storefront künftig direkt mit dem Pinterest-Profil verknüpfen. Nach der Einrichtung werden die Affiliate-Informationen automatisch übernommen, wenn berechtigte Amazon-Produkte in Pins markiert werden. Das manuelle Einfügen einzelner Affiliate Links entfällt. Zusätzlich wird die Amazon Storefront direkt im Profil angezeigt. Nutzer:innen erhalten damit einen weiteren Weg, die Produktempfehlungen und kuratierten Sammlungen ihrer Lieblings-Creator zu entdecken. Für Creator bringt die Verknüpfung mehrere Vorteile:

  • weniger manueller Aufwand bei Affiliate Links
  • mehr Sichtbarkeit für Produktempfehlungen
  • direkte Verknüpfung von Inspiration und Shopping
  • zusätzliche Monetarisierungsmöglichkeiten auf Pinterest
Drei Smartphone Screens zeigen die neue Amazon-Integration auf Pinterest. Links wird ein Pin erstellt, in der Mitte können Amazon-Produkte für den Pin gesucht und ausgewählt werden, rechts wird ein markiertes Produkt mit automatisch hinterlegter Affiliate-Verknüpfung angezeigt.
Amazon Storefront-Verknüpfung auf Pinterest, © Pinterest

Mehr als 50 Prozent der User nutzen Pinterest laut Unternehmensangaben zum Shoppen oder zur Produktsuche. Pro Monat wird die Plattform über 80 Milliarden Mal durchsucht. Mit der neuen Amazon Storefront-Verknüpfung will Pinterest diese hohe Kauf- und Suchintention künftig noch stärker in konkrete Kaufabschlüsse und Monetarisierungsmöglichkeiten für Creator übersetzen.

Zum Start steht die Amazon Storefront-Verknüpfung nur einem Teil der Creator Community zur Verfügung. Pinterest dürfte die Verfügbarkeit der Integration jedoch schrittweise auf weitere Creator ausweiten. Darüber hinaus hat die Plattform bereits weitere Storefront-Kooperationen angekündigt.

Pinterest setzt auf Creator-Empfehlungen im KI-Shopping-Paradox

Die Art, wie Menschen Produkte entdecken und Kaufentscheidungen treffen, verändert sich derzeit grundlegend. Vor allem jüngere Zielgruppen nutzen zunehmend generative KI-Tools wie ChatGPT oder Perplexity, um Produkte zu recherchieren, Angebote zu vergleichen und Empfehlungen einzuholen. Damit verlagern sich Teile der Customer Journey zunehmend von klassischen Suchmaschinen hin zu KI-gestützten Antwort- und Empfehlungssystemen.

Doch die Nutzung steigt schneller als das Vertrauen. So ergab eine Befragung von BigCommerce und Future Commerce aus dem Jahr 2025, dass bereits 33 Prozent der Gen Z KI-Plattformen für die Produktrecherche klassischen Suchmaschinen vorziehen. Eine weitere Analyse von PartnerCentric aus dem Jahr 2025 zeigt, dass 58 Prozent der Gen Z Produktempfehlungen von KI-Chatbots skeptisch gegenüberstehen. Fast die Hälfte der Befragten gab zudem an, KI nehme ihnen den Spaß am Einkaufen. Pinterest könnte genau von diesem Shopping-Paradox profitieren. Denn die Plattform setzt auf etwas, das KI trotz aller Fortschritte bislang nicht liefern kann: authentische und vertrauenswürdige Empfehlungen.

Denn wer Produkte recherchiert oder Kaufentscheidungen vorbereitet, sucht häufig nicht nur nach Informationen, sondern auch nach Inspiration und glaubwürdiger Einordnung. Auf sozialen Plattformen werden diese Bedürfnisse oft von Entertainment-Inhalten überlagert und „Pinterest ist kein Ort zum ziellosen Scrollen“, betont das Unternehmen. Gleichzeitig stehen viele KI-Dienste trotz wachsender Nutzung weiterhin vor einem Glaubwürdigkeitsproblem. Wer nicht von algorithmisch ausgespielten Videos abgelenkt werden möchte oder lediglich eine KI-Antwort sucht, sondern Empfehlungen echter Menschen, landet daher häufig bei Pinterest.


Team Spirit als Lifestyle:
Diese Pinterest-Trends prägen den Sommer 2026

Frau mit Denim Cap und blauer Schminke unter Augen jubelt
© Pinterest via Canva

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