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BBC feiert zur WM die Fankultur – und zeigt dabei einmal mehr ihr Können! › PAGE online


Die BBC ist bekannt für ihre außergewöhnlichen Kampagnen, vor allem auch für diejenigen, die sie zu Sportereignissen zündet. Gemeinsam mit dem Illustrator Dan Evans ist jetzt eine ganz besondere entstanden, die diejenigen feiert, ohne die der Fußball nichts wäre: die Fans!

BBC feiert zur WM die Fankultur – und zeigt dabei einmal mehr ihr Können! › PAGE online

Ganz in Weiß und in besonderem Stopptrick gefilmt war die Kampagne der BBC zu den Olympischen Winterspielen, zur Olympiade in Tokio hingegen wurde sie sehr übermütig und verblüffte zur UEFA-Frauen-EM mit einem Spot mit kickenden Tonfiguren.

Egal auf welche Weise stechen die Kampagnen des hauseigenen Studios BBC Creative immer wieder heraus.

So auch die zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026, die heute beginnt und von gemischten Gefühlen und von Protesten begleitet wird.

Und dabei ehrt die BBC das, was den Fußball so groß macht: die Fans und ihre Fankultur.

Platz ist auch auf dem Nagel: Screenshot aus »Let’s Make It Iconic«

In Maschen abtauchen

Im DIY-Stil, ganz so wie viel entsteht, was man auf den Tribünen der Stadien sieht, ist »Let’s Make It Iconic« entstanden: aus Live-Action und 2D-Animation, Stopp-Motion und Illustrationen von Dan Evans, einem Meister in Sachen Stadium-Choreografien mit visuellen Elementen und das unter anderem für Vereine wie den FC Arsenal.

Und so werden in dem Spot zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 Sticker und Fan-Schals, Emaillepins und Trommeln lebendig – und das bis hin zu einem haushohen Banner mit sieben Fußballern, die zu den Stars der WM gehören.

Der Spot, der unter der Regie von Nicos Livesey entstand, Künstler und auch Musikvideoregisseur, lässt die Spieler auf Hauswänden kicken, taucht in die Maschen der Fanschals ein, die Ikonen wie Diego Maradona verewigen, und stellt unvergessliche Momente der Fußballgeschichte dar.

Und er verwickelt den Jahrhundertspieler Maradona in ein rasantes Duell gegen Erling Haaland, der bei der WM für Norwegen spielt.

Produziert hat den Mixed-Media-Clip, wie auch den aufsehenerregenden Spot zur Frauen-EM-Kampagne, Blinkink aus London.

Mehr zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026: Vertikaler Fußball: Spektakulärer »Team Forest«-Spot, Fußball, Lifestyle & Patti Smith, Witzig & musikalisch: Schottland feiert WM-Teilnahme auf eigene Art!

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Jubiläumsausstellung von 100 Beste Plakate: Die besten aus 25 Jahren! › PAGE online


Seit fast 60 Jahren findet der Wettbewerb 100 Beste Plakate statt. Und während im Kulturforum Berlin gerade die aktuellen Gewinnerarbeiten gefeiert werden, wird am 13. Juni eine Jubiläumsschau der 100 besten Plakate aus 25 Jahren eröffnet! Ein Who’s Who der Plakatgestaltung, hier schon mal eine Auswahl!

Jubiläumsausstellung von 100 Beste Plakate: Die besten aus 25 Jahren! › PAGE online
Theater Basel Saison 2015/2016, Kinder der Sonne, Raffinerie AG für Gestaltung, CH Bild: Raffinerie AG für Gestaltung/Beste Plakate e. V.

Typo-Kunst und leuchtendes Blau für das Ruhrlandmuseum, Instrumente als Samen für das Jazz Festival Willisau, Niedrigpreise aus dem Discounter, die für die Berliner Oper auf Hochkultur treffen, Smiley’s mit Down-Syndrom oder Schriftgewitter für das Welt Format Graphic Design Festival:

Auf was für spannende Siegerarbeiten der Wettbewerb »Die 100 Besten Plakate« zurückblicken kann, ist für jeden, der sich für Plakatkunst interessiert, ein Ereignis.

Aus den letzten 25 Wettbewerbsjahren wurden insgesamt 100 Plakate ausgewählt, jeder Jahrgang ist vertreten – und das alles ist ein Ritt durch ein Vierteljahrhundert eines Best-ofs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Zu sehen sind die Einzelarbeiten und Serien, die eine Tour de Force durch die Entwicklung des Grafikdesigns sind, im Center for Visual Arts Berlin. Und während manche Plakate eindrucksvolle Zeugnisse ihrer Zeit sind, ist es verblüffend, wie viele zeitlos wirken.

Inspirierender Rückblick

Zu der Ausstellung erscheint die Publikation »Die 100 Besten der 100 Besten – 100 Beste Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in 25 Jahren«. Deren Konzept und Gestaltung, genauso wie auch das Plakat, das selbst ein perfekter Kandidat für eine Auszeichnung ist, stammen von Jumping He.

Am 13. Juni 2026 wird die Ausstellung um 17 Uhr eröffnet, es sprechen Prof. Susanne Stahl, Gründerin des Designstudio Stahl R und Präsidentin des Vereins 100 Beste Plakate e. V., Präsident Prof. Fons M. Hickmann und Prof. Niklaus Troxler, legendärer– Grafikdesigner und Gründungsmitglied des Vereins 100 Beste Plakate e. V.

Die Ausstellung »Die 100 Besten der 100 Besten« ist bis zum 15. August 2026 im Center for Visual Arts Berlin (Unter den Eichen 101, 12203 Berlin) geöffnet.

Am schönsten ist es natürlich, die Plakate live zu sehen und auch das Treffen der Szene zur Eröffnung ist sicherlich ein Ereignis.

Aber hier schon mal ein Einblick in die packende Auswahl und 25 Jahre Plakatdesign:

 

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Vertikaler Fußball: Spektakulärer »Team Forest«-Spot für den WWF › PAGE online


KI? Wie langweilig! In dem verblüffenden »Team Forest«-Spot, den Studio Birthplace für den WWF drehte, verwandeln Stuntteams, Fußballtalente und aufwendige Seilkonstruktionen die Baumwipfel eines Regenwalds in ein vertikales Fußballfeld.

Vertikaler Fußball: Spektakulärer »Team Forest«-Spot für den WWF › PAGE online

Studio Birthplace kann es einfach: Engagierte Kampagnen in Hollywood-Manier zu drehen.

Schließlich haben Jorik Dozy und Sil van der Woerd genau dort gelernt, eine Karriere bei Star Wars und Co. aber an den Nagel gehängt, um sich mit ihrem Können für das zu engagieren, was ihnen wichtig ist.

Ob für Greenpeace und gegen Oillympics, für Artenschutz und gegen Plastikmüll und und und … Themen gibt es ja leider genug.

Einen besonders spektakulären Spot hat Studio Birthplace (hier im großen Porträt), das in den Niederlanden und in Indonesien zu Hause ist, jetzt für den WWF gedreht.

Dafür hat es das Blätterdach eines indonesischen Regenwaldes in ein Spielfeld verwandelt und zeigt Fußball in der Vertikalen.

Echte Stunts statt KI

Grün füllt das gesamte Blickfeld aus, Stämme ragen in luftige Höhen und bald sieht man Fußballspieler:innen über den Waldboden und dann die Stämme heraufrasen, immer dem Ball hinterher, nebeneinander, miteinander, gegeneinander. Bis sie irgendwann das Blätterdach des Regenwaldes durchbrechen und es in ein riesiges Spielfeld verwandeln.

Dort spielt das Team Forest, das aus professionellen Fußballer:innen und Stunt-Performer:innen besteht und dazu aufruft, mit den Regenwäldern eines der wichtigsten Ökosysteme der Welt zu schützen und ihre Wiederherstellung zu unterstützen.

Dabei setzt Studio Birthplace ganz auf den menschlichen Faktor. Denn wie langweilig – und gefühlt so weit von und weg – ist es, das alles einfach mit KI zu prompten.

Viel aufregender ist natürlich, wenn der Mensch selbst ins Spiel kommt, das Können und die Zusammenarbeit und der gemeinsame Einsatz dafür, was zum Erhalt unseres Planeten so wichtig ist.

Spektakuläres Teamplay

So wurden zwischen den schwindelerregend hohen Baumwipfeln verschiedene Seil- und Rigging-Systeme installiert, um ein Spiel zu ermöglichen, das sowohl spektakulär als auch sicher für alle Spielenden ist.

Stuntteams testeten es immer wieder, schließlich kickten die Fußballer:innen den Ball. Jede Sequenz ist bis ins letzte Detail durchchoreografiert und zwischen Fußballer:innen, Rigging-Operator:innen und Kamerateams abgestimmt.

Genauso wichtig aber war es, wie es von Studio Birthplace heißt, den Wald während der Dreharbeiten selbst nicht zu beschädigen. So wurden über der Vegetation spezielle Gerüstkonstruktionen errichtet, die die Natur schützen und Eingriffe so gering wie möglich hielten.

Das ist ein Prinzip, das die gesamte Arbeit von Studio Birthplace durchzieht, das immer wieder auch Spenden- oder andere Hilfsprojekte an Orten, an denen es arbeitet, initiiert.

Das »Team Forest«, das im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft für ein anderes Fairplay und für eine Teamarbeit zum Erhalt der Wälder plädiert, entstand in der Verbindung von den Live-Action-Aufnahmen mit visuellen Effekten und zeigt, dass nur durch gemeinsames Handeln die bedrohten und tropischen Wälder zu retten sind.

Kraft und Bedeutung der Wälder

»Ein Großteil der Umweltkommunikation basiert auf Verlust und Dringlichkeit. Diese Aspekte sind wichtig, doch wir wollten einen anderen Weg gehen – einen positiven«, sagen Sil van der Woerd und Jorik Dozy. »Team Forest soll Menschen einladen, statt sie zu konfrontieren. Indem wir die Schönheit, Kraft und Faszination der Wälder durch die universelle Sprache des Fußballs zeigen, möchten wir eine Verbindung schaffen zu dem, was wir schützen wollen.«

Deswegen entstand über den Spot hinaus zudem eine Plattform, die das gemeinsame Engagement sichtbar macht und Menschen aus aller Welt vereint, die sich für Wälder, Ökosysteme und Wildtiere einsetzen.

Die Unterstützung wird sichtbar, Fortschritte auch.

Dafür können Interessierte einen Avatar erstellen und damit Teil des Team Forest werden. Gleichzeitig klärt die Plattform über die Bedeutung von Waldökosystemen auf, die Sauerstoff produzieren, Kohlenstoff speichern und zahlreiche Wirkstoffe für Medikamente liefern.

Und die nicht nur der Lebensraum von mehr als der Hälfte aller an Land lebenden Arten sind, sondern auch von mehr als 1,6 Milliarden Menschen, die in oder nahe von Wäldern leben. Und von denen viele auf das angewiesen sind, was diese bieten.

Deshalb plädieren Studio Birthplace und der WWF dafür, Mitglied von Team Forest zu werden.

 



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„Das ist groß.“ – Niedersachsen lanciert Standortkampagne. Welcher Effekt geht eigentlich von derlei Standortkampagnen aus? – Design Tagebuch


Mit dem Claim „Niedersachsen. Das ist groß.“ startet die niedersächsische Landesregierung am 8. Juni 2026 eine umfassende Standortkampagne. Sie löst den bisherigen Slogan „Niedersachsen. Klar.“ ab und soll das Bundesland als Wohn-, Arbeits- und Investitionsstandort neu positionieren.

In den letzten Jahren wurde von verschiedenen Wirtschaftsakteuren, Verbänden und landesnahen Institutionen die Forderung erhoben, das Land Niedersachsen benötige eine stärkere/bessere Profilierung. Eine vom Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall in Auftrag gegebene, Anfang des Jahres veröffentlichte Umfrage kam zu dem Ergebnis, dass Niedersachsen bundesweit zwar als attraktives Urlaubsland mit schöner Landschaft wahrgenommen wird, als Wirtschafts- und Industriestandort jedoch kaum Profil besitzt, weshalb Fachkräfte und Investoren nur unzureichend angesprochen werden und eine neue Standortkampagne als notwendig angesehen wird.

Die nun vorgestellte Kampagne umfasst zunächst vier Motive zu den Themen Landwirtschaft, Automobilindustrie, Erneuerbare Energien und Familie, die sich an die eigene Bevölkerung richten. Im Herbst 2026 folgt eine Wirtschaftskampagne, die Investoren und Fachkräfte adressiert. Bespielt werden Außenwerbeflächen, Social Media, Tageszeitungen, Radio und TV. Unter der Domain dasistgross.de wurde die zentrale Kampagnen-Website gelauncht – (ausschließlich in deutscher Sprache verfügbar).

Auszug der Pressemeldung

„Niedersachsen ist nicht nur ein großes Land, sondern seine Menschen haben in der Vergangenheit Großes geleistet und tun das bis heute. Das belegen wir mit der neuen Standortkampagne – ebenso wie das Potenzial, das unser Land für die Bevölkerung, Fachkräfte und Investor*innen bietet. Wenn wir auf unsere Stärken vertrauen und sie offensiv bewerben, können wir den Herausforderungen unserer Zeit begegnen. Wir haben mit Niedersachsen.next unsere Wirtschaftsagentur neu aufgestellt und präsentieren uns jetzt mit dem Claim sehr selbstbewusst. Als Nächstes werden wir die Ansiedlung auf neue Füße stellen und steigen mit der sich anschließenden Wirtschaftskampagne sehr umfänglich in die Standortvermarktung ein, um Niedersachsen weiter zukunftsfest zu machen.“ – Olaf Lies, Niedersächsischer Ministerpräsident –

Niedersachsen. Das ist groß. Standortkampagne – Motiv Baby, Quelle: Landesregierung Niedersachsen

Das Pfeifen zu Beginn des Songs „Wind of Change“ der Rockgruppe Scorpions dient im Rahmen der Kampagne als akustische Klammer und Soundlogo. Für die Abmischung zeichnet Grammy-Preisträger Hans-Martin Buff verantwortlich, der Sound Engineer der Scorpions. Als Kampagnenbotschafter wurde Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder aus Braunschweig gewonnen. Sein Auftritt im Imagefilm wurde mithilfe von KI-Produktion realisiert.

Mit Start der neuen Standortkampagne verschwindet der im Jahr 2016 eingeführte, hier im dt vorgestellte Claim „Niedersachsen. Klar“. Im Webauftritt des Landes unter niedersachsen.de wurde der bisherige Claim bereits durch das neue Kampagnenlogo respektive den neuen Claim ausgetauscht.

Niedersachsen Claim – vorher und nachher, Bildquelle: Landesregierung Niedersachsen, Bildmontage: dt
Niedersachsen Claim – vorher und nachher, Bildquelle: Landesregierung Niedersachsen, Bildmontage: dt

Den Kreativauftrag gewann die Berliner Agentur Scholz & Friends nach einer europaweiten Ausschreibung (siehe Pressemeldung vom 22.01.2026). Koordinierende Stelle auf Auftraggeberseite ist die Wirtschafts- und Innovationsagentur des Landes Niedersachsen.next.

Das Budget ist auf bis zu zehn Millionen Euro für 2026 und 2027 ausgelegt. Die Kampagne läuft zunächst bis Ende 2027.

Wirksamkeit von Claims und Standortkampagnen – Beispiel Baden-Württemberg

Die Wirksamkeit von Claims und Standortkampagnen ist empirisch schwer zu belegen. Im Rahmen wissenschaftlicher Evaluation lassen sich zwar Akzeptanz und Beliebtheit von Claims / Slogans ermitteln, wie im Jahr 2017 von der Universität Hohenheim in einer bundesweiten Studie untersucht, konkrete Aussagen in Bezug darauf, ob die damit verbundene Werbung/Kampagne zu mehr Investitionen, mehr Fachkräftezuzug, zu einer höheren Bekanntheit des Landes und messbaren Imageverbesserungen beiträgt, können auf Basis derlei Studien jedoch nicht getroffen werden.

Die genannten Effekte sind bei Standortkampagnen auch deshalb generell schwer messbar, weil viele Faktoren gleichzeitig wirken (Arbeitsmarkt, Gehälter, Konjunktur, Steuerpolitik, Infrastruktur usw.).

In der genannten Studie der Uni Hohenheim landete „Niedersachsen. Klar.“ übrigends auf dem letzten Platz. Am positivsten bewertet wurde seinerzeit der Claim „Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“, mit dem Baden-Württemberg bis vor einigen Jahren für sich geworben hatte.

Seit 2021 positioniert sich Baden-Württemberg als „The Länd“. Das Budget dieser Kampagne lag in den ersten beiden Jahren bei 21 Millionen Euro – damit doppelt so hoch wie in Niedersachsen. Aus Marketing-Sicht war „The Länd“ wahrscheinlich eine der erfolgreichsten deutschen Standortkampagnen der letzten Jahre, wenn man nach Bekanntheit, Medienresonanz und Wiedererkennung bewertet. Die Landesregierung Baden-Württembergs verwies auf hohe Verkaufszahlen von Merchandise-Produkten und 550 Millionen Impressionen im deutschsprachigen Raum. Da eines der zentralen Kampagnenziele allerdings darin besteht, Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben, sind diese Zahlen kein Beleg für die Wirksamkeit der Kampagne dahingehend.

Belastbare Nachweise, dass die Kampagne die mit ihr verbundenen zentralen Ziele erreicht hat, fehlen bis heute. Zwar verzeichnet Baden-Württemberg im Jahr 2026 einen quantitativ höheren Zuzug von Fachkräften aus Drittstaaten als noch vor zehn Jahren, allerdings ist die Steigerung primär auf die Erleichterungen des Bundesrechts (FEG) sowie die strukturellen Beschleunigungen durch die Landesagentur LZF zurückzuführen. Inwieweit die Steigerung in Zusammenhang mit der Kampagne steht, bleibt völlig offen. Kritiker bemängeln bis heute, dass die Landesregierung in Baden-Württemberg zwar Reichweiten und Aufmerksamkeit hervorhebt, doch keine harten Kennzahlen zu wirtschaftlichen Ergebnissen veröffentlicht habe.

Auch die Landesregierung in Niedersachsen dürfte sich in den kommenden Jahren mit ähnlichen Forderungen seitens Verbänden und Wirtschaftsakteuren konfrontiert sehen. Menschen, die ein Interesse an der langfristigen Entwicklung des Landes haben, möchten natürlich wissen, ob die mit einer kostspieligen Kampagne verbundenen Ziele tatsächlich auch erreicht werden, zumal hierbei Steuermittel aufgewendet werden, was generell ein sensibles Thema im Kontext Werbung/Außendarstellung ist.

Mediale Resonanz kann Aufmerksamkeit erzeugen und ein Land/Bundesland respektive eine Stadt/Region temporär auf die Landkarte von Investoren oder Fachkräften setzen. Die finale Entscheidung für eine Investition oder eine Arbeitsaufnahme wird jedoch auf Basis von harten Kennzahlen getroffen: Verfügbarkeit von Wohnraum, Geschwindigkeit der Behörden, Qualität der Schulen, steuerliche Belastung und digitale Anbindung. Neben den harten ökonomischen und infrastrukturellen Bedingungen sind auch und insbesondere soziokulturelle und gesellschaftliche Faktoren entscheidend, ob eine Fachkraft ein Land als attraktiven Lebensmittelpunkt auswählt und dort auch langfristig bleibt. Eine Standortkampagne kann all diese Bedingungen und Faktoren nicht beeinflussen, es kann lediglich die Wahrnehmung lenken. Und zwar im Positiven wie im Negativen.

Wie sieht es mit der medialen Resonanz und den Reaktionen aus der Designbranche aus? Hier ein Stimmungsbild zur Kampagne „Niedersachsen. Das ist groß“.

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Mediengalerie

Weiterführende Links

 

Hintergrundinfo: Liste der 16 deutschen Bundesländer, sortiert nach ihrer Flächengröße (gerundete Werte).

Bundesland Fläche (ca. in km²)
1 Bayern 70.542
2 Niedersachsen 47.710
3 Baden-Württemberg 35.748
4 Nordrhein-Westfalen 34.112
5 Brandenburg 29.654
6 Mecklenburg-Vorpommern 23.295
7 Hessen 21.115
8 Sachsen-Anhalt 20.454
9 Rheinland-Pfalz 19.858
10 Sachsen 18.450
11 Thüringen 16.202
12 Schleswig-Holstein 15.804
13 Saarland 2.571
14 Berlin 891
15 Hamburg 755
16 Bremen 420



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