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5 neue Startups: BeatSquares, Execurater, Leadary, Rethinking Job, Lumina


#Brandneu

Neue Gründerinnen und Gründer machen sich auf den Weg! Wir präsentieren heute folgende Auswahl frischer Startups, die man kennen sollte: BeatSquares, Execurater, Leadary, Rethinking Job und Lumina.

5 neue Startups: BeatSquares, Execurater, Leadary, Rethinking Job, Lumina

Heute präsentiert deutsche-startups.de wieder frische Startups, die in letzter Zeit an den Start gegangen sind oder gerade erst ihren Stealth-Mode verlassen haben. Weitere neue Unternehmen findet ihr in unserem Newsletter  Startup-Radar.

BeatSquares 
Das Berliner KI-Startup BeatSquares, von Mark Page und René Boschins an den Start gebracht, bereitet journalistische Inhalte automatisiert in Podcasts, Newsletter oder interaktive Formate um.

Execurater
Bei Execurater aus München handelt es sich um eine spezialisierte Plattform, um Firmen, Führungskräfte und Unternehmenskultur anonym zu bewerten. „Execurater ermutigt Führungskräfte dazu, konstruktives Feedback als Chance für Wachstum zu sehen“, erläutert das von Suleiman Khan gegründete Unternehmen.

Leadary
Die Jungfirma Leadary aus Meerbusch, von Elias Buttler an den Start gebracht, entwickelt intelligenten KI-Agenten für eine automatisierte Kundenkommunikation. Das Produktprogramm umfasst dabei KI-Telefonassistenten, Chatbots sowie eine WebRTC-basierte Voice-Integration, mit der Kunden per Klick direkt auf der Website ein Sprach Gespräch mit der KI starten können.

Rethinking Job
Rethinking Job aus Wörthsee, von Stefan Wickenhäuser angeschoben, offeriert mit Luca „die erste Human Operational Intelligence Plattform“. Luca führt KI-gestützte 1:1-Dialoge, erkennt strukturelle Energieverluste und übersetzt sie in konkrete Steuerungsimpulse für Führungskräfte. „Was kein ERP, kein BI und kein HR-Tool zeigt, macht Luca messbar – in Euro, in Echtzeit, ohne Rollout“, heißt es.

Lumina
Hinter Lumina aus München steckt eine AI-native Production-Intelligence-Plattform für industrielle Fertigungslinien. Ziel der Software ist es, „Produktionslinien transparent (‚legible‘) zu machen und manuelle Fehlersuche durch datengetriebene, agentische Analyse zu ersetzen“, erklärt das Team der Gründer Aly Barakat, Mohamed El Sherbini und Peter Essam Khalil.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Digital Business & Startups

+++ neosfer +++ Commerzbank +++ Games +++ TT49 +++ German Venture & Growth Forum +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Commerzbank macht seinen Frühphaseninvestor neosfer dicht +++ Games-Revival! Die Spiele-Szene meldet sich zurück +++ Geld für Ausgründungen: TT49 (90 Millionen) +++ 24 VCs starten German Venture and Growth Forum +++

+++ neosfer +++ Commerzbank +++ Games +++ TT49 +++ German Venture & Growth Forum +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 10. Juni).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

neosfer
+++ Bitter! Die Frankfurter Commerzbank macht ihren Frühphaseninvestor neosfer, der zugleich als Innovationseinheit fungierte, dicht – wie unter anderem Gründerszene berichtet. Als Corporate Venture Capitalist investierte neosfer seit 2013 in „Gründer:innen, deren Geschäftsmodelle und Teams das Potenzial haben, zu skalieren und einen Mehrwert für die Gesellschaft und Anwender:innen zu liefern“. Zum Portfolio des Investors zählen derzeit 24 Beteiligungen, darunter bekannte FinTechs wie Bling, Candis und pliant. Das Team rund um Matthias Lais und Kai Werner verbuchte in den vergangenen Jahren zudem 13 Exits, darunter Gini, Grover und Tillhub. „Die bestehenden strategischen Startup-Beteiligungen werden in der Commerzbank fortgeführt“, schreibt neosfer-Macher Lais auf Linkedin. Das Ende von neosfer steht im Zusammenhang mit der Commerzbank-Strategie Momentum 2030. Die Großbank verspricht sich davon mehr Effizienz und Profitabilität im laufenden Abwehrkampf gegen die Übernahmeversuche der Unicredit. Für die deutsche Startup-Szene ist das Aus von neosfer dennoch ein Verlust. Der Investor gehörte über ein Jahrzehnt zu den sichtbarsten Corporate-Venture-Capital-Einheiten des Landes und war für viele Gründerinnen und Gründer ein wichtiger Brückenbauer zwischen Startup- und Konzernwelt. (Linkedin, Gründerszene) Mehr über neosfer

Games
+++ Die Games-Szene meldet sich zurück! Lange Zeit war es erstaunlich ruhig um deutsche Games-Startups. Zuletzt häufen sich jedoch die positiven Signale. So sammelte das Münchner Gaming-Startup welevel eine größere Millionensumme von Transcend, Burda Principal Investments und Bitkraft Ventures ein. Das Hamburger Startup Minit Games überzeugte unterdessen LVP, Sony Innovation Fund und mehrere Business Angels von seiner Vision einer Plattform für kurzformatige HTML5-Games. Das Berliner Social-Gaming-Unternehmen Born (früher Slay) sicherte sich zudem 15 Millionen US-Dollar von Accel, Tencent und weiteren Investoren. Mit Honig Games trat zuletzt zudem ein weiteres Games-Startup auf den Plan. Das von ehemaligen wooga- und MetaBit-Games-Mitarbeitern gegründete Berliner Unternehmen, das auf Puzzle Games setzt, gewann bereits Behold Ventures, IBB Ventures und mehrere Business Angels als Investoren. Zudem sind uns zuletzt Voya Games und Shiny aufgefallen. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte der Exit von JustPlay. Der koreanische Spielekonzern NCSoft übernahm die Mehrheit am Berliner Casual-Gaming-Startup und bewertete das Unternehmen dabei mit rund 202 Millionen US-Dollar. Nach einer längeren Ruhephase macht die deutsche Games-Szene damit wieder verstärkt auf sich aufmerksam. Mehr über Games

TT49
+++ Geld für Ausgründungen! Mit TT49 ist ein neuer Early-Stage-Investor für DeepTech-Startups am Start. Hinter dem neuen Geldgeber steckt die Fraunhofer-Gesellschaft. TT49 tritt die Nachfolge des Fraunhofer-Technologietransfer-Fonds (FTTF) an, der zwischen 2019 und 2023 insgesamt 39 Spin-offs finanzierte. Der neue Fonds positioniert sich als Pre-Seed-Investor für Ausgründungen und Spin-offs aus der Fraunhofer-Gesellschaft. Erstmals richtet sich das Angebot aber auch an Startups aus anderen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie dem DLR, der Leibniz- und Max-Planck-Gesellschaft sowie deren Partnerhochschulen. Beim First Closing sammelte das Team rund um Matthias Keckl, Tobias Schwind, Johann C. Siemes und Joerg Wamser bereits 70 Millionen Euro ein. Die Zielgröße des Fonds liegt bei 90 Millionen. Mit Qurie unterstützt TT49 bereits sein erstes Startup. Die Freiburger Jungfirma entwickelt elektrokalorische Kühlsysteme, die ohne Kompressor, Kältemittel und Druckaufbau auskommen. Hoffentlich gelingt es TT49, noch mehr Forschungsergebnisse aus deutschen Laboren in erfolgreiche Unternehmen zu überführen. Mehr über die TT49

German Venture & Growth Forum
+++ Milliardenschwere VC-Allianz! 24 Venture-Capital-Fonds aus Deutschland und Europa starten das German Venture and Growth Forum. Zu den Initiatoren gehören unter anderem HV Capital, Earlybird, Project A, Cherry Ventures und weitere führende Investoren. Hinter der Initiative steckt ein bekanntes Problem der deutschen Startup-Szene: Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke und Stiftungen verwalten hierzulande rund 2,8 Billionen Euro, investieren bislang aber nur einen Bruchteil davon in Venture Capital. Das neu gegründete Forum möchte dies ändern und institutionelle Investoren stärker für die Anlageklasse gewinnen. Begleitend dazu veröffentlichen die beteiligten Fonds ein Playbook, das den Einstieg in Venture- und Growth-Investments erleichtern soll. Nach Berechnungen der Initiative könnten bei einer stärkeren Beteiligung institutioneller Investoren jährlich bis zu 15 Milliarden Euro zusätzlich für deutsche Startups und Wachstumsunternehmen mobilisiert werden. Ein Thema, das die deutsche VC-Szene seit Jahren umtreibt. (Manager Magazin)

Cleverklagen
+++ Bereits seit sechs Jahren arbeiten Lucas Rößler und Fabian Beulke an Cleverklagen. „Von Anfang an haben wir ohne Investoren gearbeitet. Das hat uns früh gezwungen, wirtschaftlich zu denken und schnell profitabel zu werden“, erzählt Gründer Rößler. Mehr über Cleverklagen

Startup-Radar
+++ Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: AITHEA, ioncentric, Elephant, caremare und Invertix. Mehr im Startup-Radar

#JOBS

Autoland
+++ Unser Job des Tages! Autoland sucht einen Online Marketing Manager (m/w/d) Performance Marketing | SEO | SEA. Seit über vier Jahrzehnten steht der Name Autoland für höchste Kundenorientierung, Top Preise und beste Qualität. Mit 37 Standorten in 10 Bundesländern, über 1.500 engagierten Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 1 Milliarde Euro in 2025 ist Autoland das größte herstellerunabhängige Automobilhandelsunternehmen in Deutschland.

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#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ SpaceTech Isar Aerospace bekommt 270 Millionen +++ KI-Telefonassistent fonio.ai erhält 14,6 Millionen +++ HealthTech Tokura sammelt Millionensumme ein +++ NexDash kauft March Transporte +++ DeepIP übernimmt PatentMaker. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker



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Digital Business & Startups

Über 15 millionenschwere Startup-Pleiten, über die die Szene spricht


Nicht alle Startups sind eine Erfolgsgeschichte! Leider sind auch 2026 schon wieder einige millionenschwere deutsche Startups, Scaleups und Grownups gescheitert. Neben dem Berliner MedTech-Startup Caresyntax, dem Berliner Musikunternehmen Native Instruments schlitterte auch der Hamburger Consumer-Good-Incubator Vivere in die Insolvenz.

Zudem verkündete die 2012 gegründete Berliner Restaurant-Reservierungsplattform Quandoo ihren Abschied an. Der Aufbau von Quandoo kostete bis Ende 2023 bereits mehr als 260 Millionen Euro. Für negative Schlagzeilen sorgten zudem das Hamburger HR-Unternehmen Joblift, das Bonner Unternehmen Code Intelligence und das Berliner Bluttest-Startup Aware.

Startups, die 2026 gescheitert sind (Auswahl)

Quandoo
Die 2012 gegründete Berliner Restaurant-Reservierungsplattform Quandoo stellt Ende September ihren Betrieb ein. Das Unternehmen spricht dabei von einer „geschäftlichen Entscheidung“. Dies sei eine globale Entscheidung, die alle Länder betreffe, in denen Quandoo seine Dienste anbiete, teilt das Team weiter mit. Ein Blick auf die Zahlen, zeigt das ganze Dilemma bei Quandoo. Die Reservierungsplattform, die seit 2015 zu Recruit Holdings gehört, erwirtschaftete über Jahre hinweg massive Verluste. 2024 lag der Jahresfehlbetrag bei 23,8 Millionen Euro (Vorjahr: 22,3 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von Quandoo bis Ende 2023 bereits mehr als 260 Millionen. Das japanische Unternehmen Recruit Holdings hatte Quandoo einst für beachtliche 198,6 Millionen übernommen. Mehr über Quandoo

Caresyntax
Das Berliner MedTech-Startup Caresyntax schlitterte im Sommer in die Insolvenz. Das Grownup (Berlin und San Francisco), 1991 von Dennis Kogan und Björn von Siemens (Urururenkel von Werner von Siemens) gegründet, möchte Kliniken und Krankenhäuser unterstützen, Operationen sicherer und effizienter durchzuführen. Symbiotic Capital, BlackRock, Aescuvest, Optum Ventures, Cure Capital, Relyens Group und Co investierten zuletzt imposante 180 Millionen US-Dollar (Eigen- und Fremdkampital) in Caresyntax. 2021 sammelte das Team bereits 130 Millionen ein. Mehr über Caresyntax

Native Instruments
Das millionenschwere Berliner Musikunternehmen Native Instruments (50 Millionen Investment in 2017) schlitterte im Frühjahr in die Insolvenz. Das Unternehmen, 1996 gegründet, kümmert sich um Software und Hardware für digitale Musikproduktion. Die Beteiligungsgesellschaft Francisco Partners übernahm 2021 die Mehrheit an Native Instruments. Im Mai übernahm dann die US-amerikanische DJ-Tech-Firma inMusic die insolvente Firma. Mehr über Native Instruments

Vivere
Der 2018 gegründete Hamburger Consumer-Good-Incubator Vivere schlitterte im Frühjahr in die Insolvenz (Eigenverwaltung). In den vergangenen Jahren flossen knapp 30 Millionen Euro in das Unternehmen. Zu den Investoren der FMCG-Firma, die einst von Christopher Glatzel und Sebastian Johnston (2021 ausgestiegen) gegründet wurde, gehören unter anderem Redalpine, InnoStarterFonds (IFH) und Rockaway Ventures. Die Hanseaten starteten in den vergangenen Jahren nach eigenen Angaben rund 10 Marken und 150 Produkte. Auf der Website werden aktuell Marken wie Prowess, Lincoln und Portion erwähnt. Zudem bietet das Team auch einen B2B-Service an. Mehr über Vivere

Noscendo
Das millionenschwere Duisburger MedTech-Unternehmen Noscendo schlitterte im Sommer in die Insolvenz. Das Unternehmen, 2018 gegründet, entwickelt softwaregestützte Lösungen zur Identifizierung und Bewertung von Krankheitserregern. Investoren wie Earlybird, Wieland Capital, Paua Ventures, der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Revent sowie ein Family Office investierten in den vergangenen Jahren rund 27 Millionen Euro in die Jungfirma. Mehr über Noscendo

Joblift
Das Hamburger HR-Unternehmen Joblift, eine Jobsuchplattform, schlitterte im Frühjahr in die Insolvenz. Das 2015 gegründete Unternehmen sammelte in den vergangenen Jahren rund 26 Millionen Euro ein – unter anderem von DN Capital, Cherry Ventures und Redline Capital. 2023 erwirtschaftete das Unternehmen (ohne US-Geschäft) einen Umsatz in Höhe von 10,5 Millionen Euro (Vorjahr: 16 Millionen). Der Jahresfehlbetrag lag bei 6,4 Millionen (Vorjahr: 4,8 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von Joblift bis Ende 2023 bereits rund 28 Millionen. Mehr über Joblift

Code Intelligence
Das Bonner Unternehmen Code Intelligence, das auf Application Security Testing für Entwickler setzt, schlitterte im Frühjahr in die Insolvenz. In den vergangenen Jahren flossen rund 14 Millionen Euro in das Unternehmen, das 2017 von Khaled Yakdan, Sergej Dechand und Matthew Smith gegründet wurde. Zu den Investoren des Unternehmens gehören Tola Capital, LBBW Venture Capital und High-Tech Gründerfonds. 2023 erwirtschaftete das Team einen Verlust in Höhe von 6,4 Millionen (Vorjahr: 3 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von Code Intelligence bis Ende 2023 bereits 10,6 Millionen. Mehr über Code Intelligence

Aware
Das millionenschweres Berliner Bluttest-Startup Aware schlitterte im Frühjahr in die Insolvenz. Das Startup, 2021 von den EyeEm-Gründern Florian Meissner und Ramzi Rizk sowie Ferdinand Schmidt-Thomé gegründet, setzt auf Bluttests – samt App zur Auswertung von Gesundheitsdaten und Abo-Modell. In den vergangenen Jahren eröffnete das Unternehmen zahlreiche Standorte für Blutentnahmen in ganz Deutschland und expandierte sogar nach Amsterdam und Wien. Zu den Investoren von Aware gehören Lakestar, Cherry Ventures und June Fund. Zuletzt flossen 15 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Mehr über aware

FarmInsect 
Das Münchner AgriTech FarmInsect schlitterte im Frühjahr in die Insolvenz. Das junge Unternehmen, 2020 von Thomas Kuehn, Wolfgang Westermeier und Andre Klöckner gegründet, bietet eine Lösung, um Insektenlarven aus Ernteresten herzustellen – samt Rückverfolgung der Erntereste über eine IT-Plattform. Der norwegische ClimateTech-Investor Sandwater, Bayern Kapital, Minderoo Foundation, EIC Fund und Co. investierten im Jahre 2023 rund 8 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen bis Ende 2024 rund 11 Millionen in FarmInsect. Mehr über FarmInsect

VisionHealth 
Das Münchner HealthTech VisionHealth schlitterte im Sommer in die Insolvenz. Das Unternehmen aus München, 2017 von Sabine Häußermann gegründet, entwickelt die digitale Gesundheits-App Kata, ein Produkt zur Verbesserung der Inhalationsbehandlung bei Atemwegserkrankungen. DB Speciality Invest, also der Life-Science-Unternehmer Dietrich Bruchmann, investierte zuletzt 3 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 10 Millionen in VisionHealth. DB Speciality Invest hielt zuletzt 50,1 % an VisionHealth. Mehr über VisionHealth

Cirplus
Das 2018 gegründete Hamburger Startup Cirplus, eine digitale Beschaffungsplattform für recycelte Kunststoffe, wird liquidiert. „There is a moment when responsible entrepreneurship means not clinging on at all costs, but returning capital, protecting integrity, and admitting that the current setup of your company no longer offers a viable path forward. Seven and a half years after founding Cirplus, that moment is now“, schreibt Gründer Christian Schiller. Das Recycling-Unternehmen sammelte in den vergangenen Jahren mehr als 5,5 Millionen ein. Mehr über Cirplus

4tiitoo 
Das Münchner Startup 4tiitoo (forty two), das sich um die KI-gestützte Blick- und Sprachsteuerung von Computern kümmert, schlitterte im Frühjahr in die Insolvenz. Das Unternehmen, 2013 von Tore Meyer und Stephan Odörfer gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 5,5 Millionen Euro ein – unter anderem vom High-Tech Gründerfonds (HTGF). Zuletzt plante das Unternehmen laut Jahresabschluss 2023 eine weitere Investmentrunde. Mehr über 4tiitoo

EmmySoft 
Das 2021 gegründete Düsseldorfer HR-Startup EmmySoft schlitterte im Frühjahr in die Insolvenz. Das Unternehmen setzt auf „Digital Recruiting Solutions“. „Die Lösung transformiert den gesamten Recruitingprozess für BewerberInnen, ArbeitgeberInnen und HeadhunterInnen und bietet eine neue Art der Transparenz“, verspricht das Team. In den vergangenen Jahren flossen rund 5 Millionen in das Unternehmen – insbesondere von Geschwister Oetker Beteiligungen und dem Family Office Zimmermann Invest. Mehr über EmmySoft

Coachwhisperer 
Das junge SportsTech Coachwhisperer schlitterte im Frühjahr in die Insolvenz. Das Unternehmen aus Jena, 2021 gegründet, positioniert sich als „Live-Kommunikationssystem für den Sport“. In den vergangenen Jahren flossen rund 3 Millionen Euro in Coachwhisperer. Zu den Investoren gehörte unter anderem Fußball-Weltmeister Julian Draxler. Mehr über Coachwhisperer

Zentur.io
Das Landshuter Startup Zentur.io, das eine Software für Wärmenetzbetreiber entwickelt, schlitterte im Frühjahr in die Insolvenz. Die Jungfirma, 2021 von Michael Detke und Alexander Stoll gegründet, wurde in den vergangenen Jahren von Bayern Kapital, Enpulse Ventures und 5X Ventures finanziell unterstützt. 2024 floss dabei eine siebenstellige Summe in Zentur.io. Mehr über Zentur.io

Kloster Kitchen
Im April schlitterte das Ingwer-Shot-Startup Kloster Kitchen in die Insolvenz. Wie zu vernehmen war, konnten sich die Gesellschafter des Unternehmens nicht auf eine weitere Finanzierung einigen. Zu den Investoren von Kloster Kitchen, 2015 gegründet, gehörten in den vergangenen Jahren unter anderem BayBG, die Intro Gruppe um den Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl sowie der Fruchtsaft-Hersteller Eckes-Granini, der 2022 ausstieg. Mehr über Kloster Kitchen

Tipp: Über 25 millonenschwere Startups, die 2025 leider gescheitert sind

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Foto (oben): Shutterstock



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Investor im Meeting eingeschlafen: Gründer teilen schlimmste Erlebnisse


Investor im Meeting eingeschlafen: Gründer teilen schlimmste Erlebnisse

US-amerikanische Gründer und Investoren, darunter Cloudflare-Gründer Matthew Prince (links) und der Risikokapitalgeber Vinod Khosla (rechts), lieferten sich online ein Wortgefecht.
Ramsey Cardy/Sportsfile via Getty Images; Tasos Katopodis/Getty Images

Wer heute im Silicon Valley Geld einsammelt, könnte morgen öffentlich mit seinen Investoren abrechnen. Genau das tun zumindest derzeit mehrere amerikanische Tech-Gründer – und sorgen damit für Unruhe in der Startup-Szene.

Auslöser der Debatte ist Greg Isenberg, Moderator des ‚The Startup Ideas Podcast‘. Auf X schilderte er vergangene Woche seine Erfahrungen bei der Suche nach 15 Millionen Dollar frischem Kapital für eine Serie-A-Runde – und löste damit eine Welle von Kritik an Risikokapitalgebern aus.

„12 Leute im Meeting. Einer der GPs ist komplett eingeschlafen. 30 Minuten lang tief und fest. Niemand hat es bemerkt. Alle haben einfach weitergemacht“, schrieb Isenberg und bezog sich dabei auf einen namentlich nicht genannten General Partner.

Isenberg habe seine Präsentation fortgesetzt und die Folien einem Investor gezeigt, den er als „bewusstlosen Mann in einem Herman-Miller-Stuhl“ bezeichnete. „Das ist Risikokapital“, schrieb er dazu auf X.

Andere Zeiten, andere Sitten

Aus Sicht von Travis Kalanick hat sich die Welt des Venture Capitals in den vergangenen Jahren grundlegend verändert – früher seien Pitch-Gespräche deutlich informeller abgelaufen, antwortete der Uber-Gründer auf den Post Isenbergs.

Travis Kalanick berichtet von einem Pitch im Lexus.

Travis Kalanick berichtet von einem Pitch im Lexus.

Kalanick erinnert sich an ein Fundraising-Meeting im Jahr 2001, das nicht in einem Konferenzraum, sondern in einem geparkten Lexus stattfand. Während der Gründer auf dem Beifahrersitz saß, habe der Investor seinen Laptop übernommen.

Der Investor habe den Rechner demnach „gepackt“, ihn „auf seinen dicken Bauch“ gelegt, gegen das Lenkrad gedrückt und selbst begonnen, durch die Präsentation zu klicken, erzählt Kalanick. „2001 lief das Fundraising ganz anders.“

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„Was wäre, wenn du sie alle entlässt?“

Dieser Austausch verbreitete sich wie ein Lauffeuer in der Nischen-Community bereits erfolgreicher Millionärs- und Milliardärsgründer, die ständig online sind. Und weitere Gründer und CEOs mischten sich ein.

Cloudflare-CEO Matthew Prince erinnert sich daran, dass ein Partner von Sequoia Cloudflare abgelehnt habe, weil „er nicht glaubte, dass eine Frau ein Unternehmen für Sicherheitsinfrastruktur leiten könne“.

Prince verrät außerdem, dass er sich auch einmal mit Khosla Ventures getroffen habe, um über eine Investition in die Serie-C-Finanzierungsrunde von Cloudflare zu sprechen. Vinod Khosla, der legendäre Tech-Investor und Namensgeber der Firma, lud Prince und seine Mitgründer zum Abendessen ein, so Prince.

Gegen Ende des Gesprächs habe sich Khosla vorgebeugt und gesagt: „Ich bin von dir beeindruckt, von den anderen nicht so sehr. Was wäre, wenn du sie entlässt und ich dir all ihre Aktien gebe?“

Prince sagte, er sei so geschockt gewesen, dass er nie wieder mit Khosla gesprochen habe.

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VCs verteidigen sich in X-Beiträgen

Auf den Beitrag von Prince reagierten weitere Gründer und teilten ihre eigenen Erfahrungen mit Investor Vinod Khosla. Die Diskussion gewann schnell an Dynamik – so sehr, dass Khosla einen Großteil seines Samstags damit verbrachte, öffentlich Stellung zu beziehen. In mehr als einem Dutzend Beiträgen auf X reagierte er auf die Vorwürfe.

Teilweise wies er die geschilderten Vorfälle zurück und forderte Belege. In den meisten Beiträgen wiederholte er jedoch vor allem eine Botschaft: Ehrlichkeit sei die beste Strategie.

Vinod Khosla (links), US-amerikanischer Unternehmer und Investor, hat sich auf X zu den Vorwürfen verteidigt.

Vinod Khosla (links), US-amerikanischer Unternehmer und Investor, hat sich auf X zu den Vorwürfen verteidigt.

„Ich liege oft falsch, gebe aber immer ehrliche Meinungen ab. Manche finden das hart, aber heuchlerische Höflichkeit schadet Gründern“, schrieb er in einem Beitrag. „Brutale Ehrlichkeit gibt die Chance, sie zu bewerten und die Meinung anzunehmen oder abzulehnen. Großartige Gründer entscheiden sich für Ehrlichkeit. Es macht keinen Spaß, brutale Ehrlichkeit anzubieten.“

Auf eine Anfrage von uns nach einer Stellungnahme reagierte Khosla nicht.

Andere Branchenvertreter stellten sich hinter Vinod Khosla. So verwies der Frühphaseninvestor und Gründer Blake Byers auf Khoslas außergewöhnliche Karriere. Noch bevor er zu einem der einflussreichsten Risikokapitalgeber im Silicon Valley wurde, war Khosla Mitgründer von Sun Microsystems, einem der prägenden Technologieunternehmen der frühen Computerindustrie. „Er ist einer der aufrichtigsten Risikokapitalgeber, die es je gab“, schrieb Byers.

„Aha! Ihr Vater war ein Versager!“

In die Reihe ungewöhnlicher Investorengespräche reiht sich auch der Angel-Investor und Robotik-Experte Mark Cummins ein. Bei einem Pitch-Gespräch mit einem Partner einer französischen Venture-Capital-Firma ging es zunächst nicht um sein Unternehmen, sondern um die Karrieren seiner Eltern.„‚Was hat Ihr Vater gemacht?‘, fragte mich der Partner mit starkem französischen Akzent“, schrieb Cummins auf X.

Als er erklärte, sein Vater habe eine Ausbildung zum theoretischen Physiker absolviert, bevor er in die Wirtschaft wechselte, habe der Investor geantwortet: „Aha! Ihr Vater war ein Versager!“ Als Cummins anschließend erzählte, seine Mutter sei Biochemikerin gewesen und später Lehrerin geworden, folgte laut seiner Schilderung die nächste Bemerkung: „Auch eine Versagerin!“

Cummins versuchte daraufhin, das Gespräch zurück auf sein Unternehmen zu lenken. „Ich habe hundert Mitarbeiter und wir brauchen Finanzmittel. ‚Möchten Sie etwas über mein Unternehmen erfahren?‘“

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Auch Claire Vo teilte eine Erfahrung, die ihr aus Gesprächen mit Investoren besonders in Erinnerung geblieben ist. Die Gründerin von ChatPRD berichtet, dass sie während eines Pitches einmal von einem Investor unterbrochen wurde. Dieser habe ihr gesagt, er sei froh, dass sie nicht versuche, gleichzeitig Kinder zu bekommen und ein Unternehmen aufzubauen.

„Ich liebe es, eine albtraumhafte VC-Geschichte zu erzählen!“, schrieb Vo.

Später reagierte sie auch auf die Debatte um Vinod Khosla. Einen seiner Beiträge, in dem er sich gegen die Vorwürfe verteidigte, verwandelte sie nach eigenen Angaben in einen „Pop-Punk-Kracher“.

 





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