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So kannst du KI-Ergebnisse in der Suche aktiv ausschalten
Keine Lust auf KI-Antworten? Microsoft führt für Bing erstmals eine offizielle Opt-out-Funktion ein. Nutzer:innen und Branchenbeobachter:innen diskutieren jedoch über die Umsetzung.
Microsoft Bing führt eine neue Möglichkeit ein, KI-generierte Antworten auszublenden. Wie Microsofts Search-Chef Jordi Ribas auf X mitteilte, steht ab sofort eine Vorschauversion einer Browser-Erweiterung für Chrome und Edge zur Verfügung. Mit einem Klick können Nutzer:innen die von Copilot generierten Antworten in den Bing-Suchergebnissen ein- oder ausblenden.
We just shipped a preview extension in Bing that lets you toggle AI chat-like features on or off with just one click. It’s a simple but important step we’re taking to ensure that our users always feel confident they have a choice in the search experience we’re providing. pic.twitter.com/ZYFZafMini
— Jordi Ribas (@JordiRib1) June 5, 2026
Laut Ribas soll die neue Funktion sicherstellen, dass Bing User selbst entscheiden können, welche Sucherfahrung sie im jeweiligen Moment bevorzugen. Erkenntnisse aus der Nutzungsforschung hätten gezeigt, dass viele Menschen KI-Antworten nicht bei jeder Suche nutzen möchten. Alternativ zur Erweiterung können Nutzer:innen auch einfach den Zusatz -ai an ihre Suchanfrage anhängen. Die Copilot-Antworten werden dann ausgeblendet und Bing zeigt ausschließlich Suchergebnisse ohne KI-generierte Antworten an.
Bing bekommt neue KI-Bildersuche mit Kategorien und Zusammenfassungen

Der Wunsch nach KI-freier Suche wächst, doch Microsofts Lösung wirft Fragen auf
KI wird bei Google, Meta und auch Microsoft immer stärker zum Standard. Bing bietet Nutzer:innen nun jedoch immerhin die Möglichkeit, sich per Opt-out gegen KI-Antworten zu entscheiden. Denn offenbar wünschen sich weiterhin viele Menschen eine Suche ohne KI-generierte Antworten. Von dieser Entwicklung profitiert beispielsweise DuckDuckGo. Die Suchmaschine berichtete Ende Mai, dass sich die Aufrufe ihrer No AI-Suchseite seit der Ankündigung von Googles KI-Offensive verdreifacht hätten. Zwar bietet auch DuckDuckGo inzwischen eigene KI-Funktionen an, diese sind jedoch optional und nicht fester Bestandteil der Suchergebnisse.
Since Google revealed its plans for an AI search overhaul, visits to our „No AI“ search page have tripled…and they’re still rising! Want to make it your default on Chrome or Firefox? Grab our No-AI extensions and banish AI-assisted answers, chat, and AI images. (1/3)
— DuckDuckGo (@duckduckgo.com) 29. Mai 2026 um 20:04
Auch eine im Frühjahr 2026 von der Content-Marketing-Agentur Orbit Media veröffentlichte Studie zur Nutzung von KI-Suchen zeigt, dass KI-Antworten nicht bei allen auf Zustimmung stoßen. Demnach ignorieren 23 Prozent der Befragten KI-Zusammenfassungen in Suchmaschinen bewusst, weitere sieben Prozent haben sie vollständig deaktiviert.
Für Diskussionen sorgt allerdings die gewählte Umsetzung der Opt-out-Funktion. Einige User fragten auf X, warum Microsoft dafür eine separate Browser-Erweiterung entwickelt, statt einen einfachen Schalter direkt in Bing oder den Kontoeinstellungen anzubieten. Unter anderem stellten der Journalist Mayank Parmar und der Account ikol diese Frage öffentlich auf X an Microsoft.
Why a browser extension over a toggle on SERP? Is that coming soon? And if it’s for feedback, wouldn’t it be easier to get feedback by integrating it directly into Bing for a small subset of users?
— Mayank Parmar (@mayank_jee) June 7, 2026
Why an extension and not a setting/flag for the Bing account/session?
— ikol (@ikol8989z) June 5, 2026
Warum Microsoft die Funktion zunächst über eine Browser-Erweiterung und nicht direkt in Bing anbietet, ließ der Konzern bislang offen. Die Erweiterung befindet sich aktuell noch in der Vorschauphase. Denkbar ist daher auch, dass Microsoft zunächst Erfahrungen mit der Nutzung sammelt und das Interesse an einer dauerhaft KI-freien Suche besser einschätzen möchte. Ob daraus später eine fest integrierte Funktion der Bing-Suche wird, ist bislang unklar. Die deutsche Suchmaschine Ecoais bietet bereits die Möglichkeit, aktiv KI-Suchergebnisse wie KI-Overviews und den KI-Chat ein- und auszustellen.
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Digital Bash: Marketing Leadership im KI-Zeitalter
Marketing Teams stehen unter wachsendem Effizienzdruck, KI verändert Prozesse und immer mehr Tools sorgen für zusätzliche Komplexität. Beim Digital Bash On Tour x monday.com – Future Marketing Leadership am 17. Juni zeigen unsere Expert:innen, wie Marketing-Verantwortliche ihre Teams erfolgreich durch die Herausforderungen von KI, Effizienzdruck und wachsender Tool-Vielfalt führen und welche Strategien 2026 wirklich Wirkung entfalten. Jetzt kostenlos Ticket anfragen!
Marketing Teams sollen heute gleichzeitig kreativer, datengetriebener, effizienter und KI-kompetent sein. Kein Wunder, dass viele Organisationen an ihre Grenzen stoßen. Wie moderne Marketing Leadership unter diesen Bedingungen funktionieren kann, zeigt der kommende Digital Bash On Tour x monday.com – Future Marketing Leadership.
Am 17. Juni 2026 erwarten dich in München praxisnahe Vorträge, aktuelle Best Practices und konkrete Einblicke in KI-gestützte Workflows, Marketing Operations, moderne Führung und effiziente Zusammenarbeit. Führende Köpfe aus Marketing, Technologie und Leadership zeigen, wie Unternehmen ihre Teams und Prozesse zukunftssicher aufstellen können.
Das klingt nach genau den Themen, die dich aktuell beschäftigen? Dann frage jetzt dein kostenloses Ticket an. Neben spannenden Vorträgen profitierst du von hochwertigem Networking, wertvollen Insights aus der Praxis sowie Food & Drinks in besonderer Atmosphäre direkt vor Ort in München.

4 Sessions, 4 Perspektiven: So sieht modernes Marketing Leadership aus
Beim Digital Bash On Tour x monday.com – Future Marketing Leadership dreht sich alles um die Frage, wie Marketing Teams KI, Prozesse und Führung so verbinden, dass daraus messbarer Business Impact entsteht. Gemeinsam mit den Expert:innen von monday.com und weiteren Branchenprofis schauen wir darauf, wie moderne Marketing-Organisationen effizienter, transparenter und zukunftssicher arbeiten können.
Im Fokus stehen unter anderem KI-gestützte Workflows, Marketing Operations, Tool-Komplexität, mentale Belastung durch moderne Arbeit sowie die Balance zwischen Effizienz, Kreativität und Markenführung. Freue dich auf praxisnahe Vorträge, eine Live-Demo, konkrete Use Cases und ehrliche Einblicke aus der Marketing-Praxis.
Abgerundet wird das Event durch ein Panel zur Frage, wie KI Marketing Leadership verändert. Gemeinsam diskutieren die Expert:innen, wie Teams aus Marketing-Entscheider:innen Technologien und kreative Prozesse künftig zusammenführen können.
Das Event findet live im OutOfOffice München (Eisbach) statt. Zwischen Isar, Englischem Garten und Münchens Kreativszene bietet die Location den idealen Rahmen für inspirierende Gespräche, neue Kontakte und spannende Perspektiven.
Diese Speaker liefern dir praxisnahe Insights rund um moderne Marketing Leadership
Auf dich warten spannende Vorträge und wertvolle Insights zahlreicher Marketing-Verantwortlicher und Branchenprofis. Mit dabei sind Viktoria Klam und Philipp Dess von monday.com, Selina Hehl als Unternehmerin, Speakerin und Psychologin sowie Torben Heimann von Performance.cc, Iurie Matraguna von Serotalin, Silke Sauer von der FAU Erlangen-Nürnberg und Anna Gersten von der Therme Erding.
Im Laufe des Events erwarten dich praxisnahe Insights und konkrete Antworten auf Fragen, die Marketing-Führungskräfte aktuell besonders beschäftigen, darunter:
- Wie können KI-gestützte Workflows Marketing-Prozesse effizienter machen?
- Wie gelingt der Spagat zwischen Effizienz, Kreativität und Markenführung?
- Welche Rolle spielt KI künftig für Marketing Leadership und Team-Steuerung?
- Wie lassen sich komplexe Tool-Landschaften sinnvoll organisieren?
- Warum geraten viele Teams durch moderne Arbeitsweisen zunehmend unter Druck?
- Wie entsteht messbarer Business Impact durch moderne Marketing-Prozesse?
Das komplette Programm mit Sessions wie „Zu viele Tools, zu wenig Wirkung: Wie KI Ordnung ins Marketing-Chaos bringt“, „Warum moderne Arbeit unser Gehirn überfordert und was sich jetzt ändern muss“ sowie dem Panel „Zwischen Effizienz und Kreativität: Wie KI Marketing Leadership verändert“ findest du auf unserer Event Website.


Networking statt Buzzwords: Austausch mit Marketing-Entscheider:innen
Neben den Vorträgen bleibt viel Raum für Gespräche, neue Perspektiven und wertvollen Austausch. Beim Networking, in den Pausen oder beim gemeinsamen Lunch kannst du dich direkt mit anderen Marketing-Entscheider:innen, den Speakern und Branchenprofis vernetzen, Erfahrungen teilen und neue Impulse für deine tägliche Arbeit mitnehmen.
Wir freuen uns auf ein spannendes Event mit vielen wertvollen Insights und auf deine Teilnahme.
Limitierte Tickets – jetzt Platz sichern
Die Teilnahme am Digital Bash On Tour x monday.com – Future Marketing Leadership ist kostenlos. Da die Plätze vor Ort jedoch begrenzt sind, ist eine Ticketanfrage erforderlich. Nach deiner Anmeldung erhältst du zeitnah eine Zu- oder Absage.
Freue dich auf praxisnahe Insights, konkrete Strategien und wertvolle Impulse rund um Marketing Leadership, KI, effiziente Workflows und messbaren Business Impact. Sichere dir jetzt die Chance auf einen Platz und tausche dich mit führenden Marketing-Köpfen und Branchenprofis direkt vor Ort in München aus.
Internetnutzung in Deutschland gesunken
– und eine neue Art des Zugriffs lauert

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„Oh, Chrome!“: So herrlich teilt Apple in seiner neuen Kampagne gegen Google aus
Apple zieht Google auf
Apple, Google und Microsoft fahren sich in den Werbeblöcken bisweilen gegenseitig an den Karren. Opfer der jüngsten Werbeattacke ist Google. Dessen Chrome-Browser darf in der neuen Apple-Kampagne zwar auf den ersten Blick mächtig glänzen. Doch das ist nur Fassade. In Wahrheit ist der Film für Google ein Schlag in die Magengrube.
Beim Thema Privatsphäre versteht Apple keinen Spaß. Wie wichtig dem Konzern die Daten seiner Kunden sind, zeigte sich Anfang der Woche,
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Intelligenz und Gefahr: Claude Fable 5 und Claude Mythos 5
Jetzt veröffentlicht Anthropic die KI-Modelle der Mythos-Reihe. Es sind die besten, aber auch gefährlichsten Modelle des Unternehmens bisher. Deshalb und aufgrund des erwarteten Usage-Ansturms gibt es viele Einschränkungen.
Anthropic hat erst vor wenigen Wochen das hochleistungsfähige KI-Modell Claude Opus 4.8 vorgestellt, das schneller, schlauer und besser für den agentischen Einsatz als alle vorherigen Versionen ist. Jetzt kommt ein Modell, das alle bisherigen Modelle von Anthropic in den Schatten stellt. Mit Claude Fable 5 kommt das beste Anthropic-Modell aller Zeiten für die Allgemeinheit. Es brilliert in verschiedenen Bereichen, von Software-Entwicklung über wissenschaftliche Recherche bis hin zu visueller Wahrnehmung. Gerade bei langen und komplexen Aufgaben zeigt sich der Vorsprung gegenüber anderen Modellen. Claude Fable 5 gehört zur Mythos-Reihe, in der auch Claude Mythos 5 veröffentlicht wird – allerdings nur für eine kleine User-Gruppe im Project Glasswing. Beide Modelle kommen mit großen Sicherheitsvorkehrungen daher, da das KI-Unternehmen selbst warnt:
Releasing a model this capable comes with risks.
Nun erwartet Anthropic einen Ansturm der User und zeigt, in welchem Umfang die Modelle genutzt werden können. Bald sollen noch mehr Zugriffsoptionen auch für Claude Mythos 5 kommen. Und das, obwohl genau dieses Modell bereits für große Diskussionen um das Gefahrenpotential von hochintelligenten KI-Modellen gesorgt hat.
Erfahre in unserem ausführlichen Beitrag, warum der Launch von Anthropics Mythos-Modellen so problematisch ist, wovor das Unternehmen selbst warnt und auf welche Gefahren sich verschiedene Branchen in der Digitalwelt einstellen müssen.
Trotz Risiken:
Anthropics Modell Mythos kommt

Claude Fable 5 und Claude Mythos 5: Anthropics Megamodelle
Die beiden neuen KI-Modelle von Anthropic gehören zur Modellreihe Mythos und basieren auf der gleichen Modellstruktur. Beide Modelle zeigen im Test für verschiedene Benchmarks herausragende KI-Fertigkeiten und übertreffen zum Beispiel beim Agentic Coding und im Bereich Cybersicherheit nicht nur die Mythos Preview und Claude Opus 4.8, sondern auch Modelle wie GPT-5.5 und Gemini 3.1 Pro. Der Launch dieser Megamodelle soll Anthropics Plan, möglichst vielen Usern schnell neue KI-Optionen zu bieten, vorantreiben.
Dabei spielt die Sicherheit aber eine gewichtige Rolle, weshalb es Nutzungseinschränkungen für die Modelle gibt. Bei Claude Fable 5, das umfassend zur Verfügung gestellt wird, könnten die optimierten Fähigkeiten im Bereich der Cybersicherheit zu arglistigen Zwecken eingesetzt werden – ein Problem, das bereits für Diskussionen rund um die Sicherheit von Unternehmen, Organisationen und Usern geführt hat. Darum werden bei einigen Anfragen an das Modell Antworten des Modells Claude Opus 4.8 ausgespielt. Anthropic präzisiert jedoch nicht, bei welchen Themen genau das der Fall ist. Es soll jedoch in weniger als fünf Prozent der Anfragen vorkommen.
Die Sicherheitsvorkehrungen sollen ohnehin noch deutlich weiter ausgebaut werden. Schon jetzt gibt es eine Reihe von Classifiern, die als separate KI-Systeme potentielle Missbrauchsversuche der Modelle aufdecken sollen. Dazu kommt eine neue Vorgabe zur Datenspeicherung: Die Daten von Business-Kunde:innen, die bei der Nutzung von Mythos-Modellen generiert werden, müssen 30 Tage gespeichert werden. Sie werden nicht für das KI-Training genutzt, sind an menschliche Logins gebunden und sollen aber bei der Abwehr von neuartigen Cyberangriffen und Jailbreaks helfen.
Während Claude Fable 5 für die breite Allgemeinheit ausgerollt wird, steht Claude Mythos 5 nur einigen Usern zur Verfügung – vorerst.
Kosten und Zugriffsoptionen für die Modelle: Weitere Zugänge in Planung
Claude Fable 5 ist öffentlich verfügbar und wird bis zum 22. Juni in den Abonnements Pro, Max und Team sowie bei Enterprise-Abos mit einzelnen Usern ohne Aufpreis integriert. Danach müssen die User aber extra für die Nutzung zahlen und Credits aufwenden. Die Kosten für das Modell liegen bei zehn US-Dollar pro Million Input Tokens und 50 US-Dollar pro Million Output Tokens. Im späteren Verlauf der Entwicklung des Modells möchte Anthropic Claude Fable 5 als Standardmodell in allen Abonnements integrieren, möglichst schnell. Developer können Claude Fable 5 derweil in der Claude API nutzen. Anthropic erwartet eine hohe Nachfrage nach dem neuen Modell, weshalb die Zugriffsoptionen vorsichtig evaluiert werden.
Claude Mythos 5 hingegen können nur einige ausgewählte Researcher aus dem Biologiebereich einsetzen und einige Testpartner:innen aus dem Project Glasswing. Dort sind die Restriktionen für die Nutzung erweitert und Cybersicherheitsvorkehrungen noch strenger. Denn im Rahmen von Project Glasswing sollten ursprünglich insbesondere Sicherheitslücken mit dem Modell identifiziert und für eine Optimierung der Cybersicherheit in den Fokus gerückt werden. Künftig könnte Claude Mythos 5 aber auch für mehr User bereitgestellt werden, sofern ein erweitertes Trusted Access Program eingeführt wird.
Da aber Claude Fable 5 und Claude Mythos 5 grundsätzlich die gleiche Modellstruktur besitzen, verpassen User abgesehen von den Sicherheitsvorteilen nicht allzu viel ohne Zugriff auf Claude Mythos 5. Denn Anthropic betont, dass die Modelle sich nur durch die Sicherheitsvorgaben unterscheiden. Die unterschiedlichen Namen weisen bereits auf die grundlegende Ähnlichkeit hin. Fable nimmt Bezug auf das Lateinische: dort heißt fabula so viel wie „das Gesagte“. Das entspricht grob der Übersetzung des bekannten griechischen Wortes Mythos.
Fähigkeiten und Gefahren der Mythos-Modelle
Die Fähigkeiten der neuen Anthropic-Modelle sind immens. Dafür liefert das Unternehmen im eigenen Post zur Veröffentlichung zahlreiche Beispiele. Claude Fable 5 kann etwa bei einer 50 Millionen Zeilen langen Ruby-Codebasis eine Migration in nur einem Tag durchführen, was normalerweise Wochen Arbeit für ein Team bedeutet. Auch das Spielen von Spielen auf Basis von Reasoning-, Gedächtnis- und Vision-Optimierungen funktioniert. Das Modell schlug Pokémon FireRed nur mithilfe von Screenshots.
Claude Mythos 5 wiederum kann sogar eigenständig neue Hypothesen in der Molekularbiologie aufstellen und in der Genomforschung zum Beispiel Zelldaten für zahlreiche Spezies über Millionen von Zellen hinweg als Basis aufbauen, um maschinell Muster zu erkennen. Anthropic weiß, dass das viele Vorteile für die branchenübergreifende Weiterentwicklung mit sich bringt:
The capabilities of models like Fable 5 and Mythos 5 have the potential to do profound good for the world.
Gleichzeitig könnten die Fähigkeiten der Modelle zu Angriffen führen und gelten als Risikofaktor. Die Risiken werden vom Unternehmen als „substantiell“ eingestuft. Dabei verlässt man sich auf die Sicherheitsvorkehrungen und hofft womöglich, dass die Fähigkeiten der eigenen – und anderer – KI-Modelle nicht übermäßig zu bösartigen Zwecken eingesetzt werden. Keine KI-Entwicklung ohne Risiko, so könnte das Fazit lauten. Die Frage ist, wie groß das Risiko letztlich ist und welche Probleme auf die Digitalbranche zukommen, wenn KI-Modelle selbst Angriffe auf Banken, Forschungszentren, Medien und weitere Organisationen automatisieren könnten. Wir werden es in den nächsten Monaten und Jahren sehen. Die Hoffnung bleibt, dass die enormen KI-Möglichkeiten immerzu auch als Grundlage für Schutz- und Abwehrmechanismen dienen werden.
Anthropics Mega-IPO:
Dieser Börsengang könnte Tech-Geschichte schreiben

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