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3DMark mit Pathtracing: Der erste Blick auf den neuen 3DMark-Test


UL arbeitet an einer neuen Testsequenz für den bekannten Benchmark 3DMark. Darauf hat UL ComputerBase hingewiesen und die Redaktion zum Computex-Stand von Thermal Grizzly geschickt, wo eine kurze Sequenz des neuen Tests gezeigt wird. ComputerBase hat diese in einem Video festgehalten.

Der 3DMark wird Pathtracing lernen

Nachdem UL zuletzt im Mai 2024 einen neuen Test „Steel Nomad (Test mit über 100 Grafikkarten in 2025)“ veröffentlicht hatte, der sich rein auf die Rasterizer-Grafik konzentriert hat, geht die neue Testsequenz in genau die andere Richtung: Der neue 3DMark-Test wird ein Pathtracing-Benchmark.

Bei dem auf der Messe laufenden Benchmark handelt es sich nach eigenen Aussagen um einen „Next Gen Raytracing Test“, der jedoch noch nicht fertiggestellt ist – und dessen finale Version entsprechend Unterschiede aufweisen kann. Am Ende der Sequenz wird UL etwas spezifischer: Neben Pathtracing wird „Ultra High-End“ erwähnt, auch wenn dies bei Pathtracing-Grafik wenig verwundert.

DLSS 4.5, FSR Upscaling 4.1 und Frame Generation sind mit dabei

Offenbar wird es verschiedene Testreihen geben: So sollen moderne AI-Upsampler wie Nvidia DLSS 4.5 und AMD FSR Upscaling 4.1 eine wichtige Rolle im Test spielen, dasselbe gilt für Frame Generation. Doch auch ein „Native 4K Mode“ wird erwähnt.

Der neue 3DMark-Test wird von Thermal Grizzly gesponsert. Das ist in der Testsequenz auch nur schwer zu übersehen, wiederholt wandern das Firmen-Logo und der dazugehörige Schriftzug über den Bildschirm. 3DMark-Tests werden traditionell von einem Unternehmen mitfinanziert.

Der Erscheinungstermin ist unklar

Wann der Pathtracing-Test des 3DMarks erscheint, ist noch völlig unbekannt. Erfahrungsgemäß kann dies aber noch einige Zeit dauern, UL zeigt gerne erste Sequenzen neuer Tests ein gutes Stück vor Release.

Update

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Billboard März 2026



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Nintendo Direct: Neues zu Kingdom Hearts, Splatoon und The Legend of Zelda: Ocarina of Time


In der aktuellen Direct-Veranstaltung präsentiert Nintendo die kommenden Spiele-Highlights für die Nintendo Switch und Switch 2. Neben zahlreichen Ankündigungen werden auch den zunehmenden Gerüchten um ein Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time ein Ende gesetzt.

Remake des beliebten Zelda-Klassikers

Die Gerüchte um ein Zelda-Remake haben ein Ende. Mit einigen kurzen Szenen kündigt Nintendo am Ende seiner Präsentation das kommende Spiel The Legend of Zelda: Ocarina of Time an. Viel verraten die Sequenzen dabei nicht, jedoch verrät Nintendo, dass das Spiel exklusiv für die Nintendo Switch 2 und noch in diesem Jahr erscheinen soll.

Onimusha: Way of the Sword

Schwertlastig wird es auch im neuen Teil der Onimusha-Reihe. Onimusha: Way of the Sword ist der fünfte (reguläre) Teil der Serie und bringt gewohnt action-lastige Kampfeinlagen mit sich. Als Neuheit nennt Nintendo insbesondere die Implementierung einer Bewegungssteuerung der Joy-Con-2-Controller. Das Spiel soll am 25. September 2026 unter anderem für die Switch 2 erscheinen.

Koop als Zeitvertreib im Team

Beim Ko-op-Titel Orbitals handelt es sich um ein Weltraum-Action-Spiel, das zeichnerisch an einen 90er-Jahre Anime erinnert. Die zwei Entdecker Maki und Omura müssen den Weltraum erforschen und stoßen dabei auf allerhand Gefahren und Rätsel, die es in guter Koop-Manier zu lösen gilt.

Orbitals unterstützt die neue, auf die Switch 2 beschränkte GameShare-Funktion, sodass zwei Spieler den Titel im lokalen Netzwerk mit zwei Endgeräten, aber nur einer Spielkopie spielen können. Das Spiel soll ab sofort im eShop als Download erscheinen.

Das Spiel Big Walk ist ebenfalls ein Koop-Titel, bei dem die Spieler in die Rolle kugliger Figuren schlüpfen, spazieren gehen und dabei Rätsel lösen oder Hindernisse überwinden müssen.

Wofür steht DK – Donkey Kong?

Nintendos hämmernder Lieblings-Gorilla ist dieses Mal direkt mehrfach vertreten. Im Online-Portal stehen der Spielerschaft mit „DK Challenge voll von der Rolle!“ verschiedene Donkey-Kong-Titel zur Auswahl, in denen sich anhand verschiedener Herausforderungen spielerisch gemessen werden kann. Der Modus steht vom 10. Juni, 3:00 Uhr bis 1. September, 9:59 Uhr zur Verfügung.

Für Donkey Kong Bananza kommt mit DK-Insel & Smaragdjagd zudem ein kostenpflichtiger DLC heraus, der noch heute erscheinen soll.

Sport frei!

In Nintendo Switch Sports Resort können sich Spieler abermals sportlich ertüchtigen. Spielerisch knüpft das neue Spiel an seine Vorgänger Wii Sports Resort und Switch Sport an, bietet dabei aber eine wesentlich bessere Grafik. Mit Boxen, Tennis (und Tischtennis), Jetskifahren, Skateboarding, Bogenschießen, Daumenringen, Volleyball, Bowling, Basketball, Golf, Kunstfliegen und Seilspringen stehen insgesamt 12 Sportarten zur Auswahl. Nintendo Switch Sports Resort soll am 22. Oktober 2026 für die Switch 2 erscheinen.

Star Fox – „Let’s rock and roll!

Nach der jüngst zurückliegenden Ankündigung zum Remake des N64-Klassikers Star Fox zeigt Nintendo im Rahmen der aktuellen Direct-Show neue Szenen aus dem bevorstehenden Titel.

Das Spiel wird, wie bereits zuvor benannt, ohne Verzögerungen am 25. Juni 2026 erscheinen. Zudem wird ab heute eine kostenlose Demo verfügbar sein.

Kingdom Hearts IV

Mehrere Jahre war es ruhig um einen weiteren Ableger der Kingdom-Hearts-Reihe, doch nutzt Square Enix die Nintendo-Show, um den neuesten Trailer zu Kingdom Hearts IV zu präsentieren.

Abermals muss sich Protagonist Sora der Dunkelheit stellen und das dieses Mal in der echten Welt. Mit dabei sind seine Weggefährten rund um Donald, Goofy und Co. Details zum angedachten Veröffentlichungsdatum werden nicht genannt, jedoch, dass das Spiel auf allen gängigen Plattformen zeitgleich erscheinen soll.

Splatoon Raiders als Einzelspielerabenteuer

Während sich Splatoon 1 bis 3 auf farbige Mehrspielerschlachten besinnte, präsentiert Nintendo mit Splatoon Raiders nun einen Einzelspielertitel, in dem es in guter Manier ebenfalls um allerhand Farbkleckse geht. Aber dem nicht genug; eine eigene Basis muss errichtet und Waffen sowie Gimmicks hergestellt werden. Weitere Informationen zum Spiel will Nintendo in einer gesonderten Veranstaltung ausschließlich zum Spiel nennen. Erscheinen soll es indes am 23. Juli 2026 für die Switch 2.

Weitere vorgestellte Titel
  • Orbitals (Release 9. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
  • Pokémon Pokopia – Kostenloses Update und Erweiterungspass (Release 9. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
  • Donkey Kong Bananza: DK-Insel & Smaragdjagd (Release 9. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
  • Xenoblade Chronicles Definitive Edition (Release 9. Juni 2026 (digi.), 30. Juli 2026 (phys.), Nintendo Switch 2)
  • Rise of the Tomb Raider: 20 Year Celebration (Release 9. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
  • Snow Runner (Release 9. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
  • DK Challenge voll von der Rolle! (Release 10. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
  • Observer: System Redux (Release 18. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
  • Devil May Cry 5 Devil Hunter Edition (Release 23. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
  • Deltarune Chapter 5 (Release 24. Juni 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
  • Star Fox (Release 25. Juni 2026, Nintendo Switch 2)
  • Rhythm Paradise Groove (Release 2. Juli 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
  • Fitness Boxing 3: Your Personal Trainer Switch 2 Edition (Release 16. Juli 2026, Nintendo Switch 2)
  • Splatoon Raiders (Release 23. Juli 2026, Nintendo Switch 2)
  • Xenoblade Chronicles 2 Switch 2 Edition (Release 30. Juli 2026 (digi.), 1. Oktober 2026 (phys.), Nintendo Switch 2)
  • Final Fantasy XIV Online (Release August 2026, Nintendo Switch 2)
  • Big Walk (Release 4. August 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
  • Lies of P: Complete Edition (Release 6. August 2026 (digi.), 2. Oktober 2026 (phys.), Nintendo Switch 2)
  • Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 (Release 27. August 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
  • RuneScape: Dragonwilds (Release 15. September 2026, Nintendo Switch 2)
  • Fire Emblem: Fortune’s Weave (Release 17. September 2026, Nintendo Switch 2)
  • Onimusha: Way of the Sword (Release 25. September 2026, Nintendo Switch 2)
  • Lords of the Fallen II (Release Herbst 2026, Nintendo Switch 2)
  • Rayman Legends Retold (Release 1. Oktober 2026, Nintendo Switch 2)
  • Kingdom Hearts Kollektion (Realease 8. Oktober, Nintendo Switch 2)
  • Dragon’s Dogma 2: Dark Arisen (Release 9. Oktober 2026, Nintendo Switch 2)
  • Tales of Eternia Remastered (Release 16. Oktober 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
  • Final Fantasy Resonance (Release 22. Oktober 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
  • One Piece: Grand Gourmet (Release 23. Oktober 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
  • Hello Kitty Party Land (Release 29. Oktober 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
  • Metaphor: ReFantazio (Release 12. November 2026, Nintendo Switch 2)
  • Xenoblade Chronicles 3 Switch 2 Edition (Release 3. Dezember 2026, Nintendo Switch 2)
  • Dragon Quest Monsters: Die welkende Welt (Release 3. Dezember 2026, Nintendo Switch und Switch 2)
  • Warhammer 40.000: Space Marine 2 (Release Winter 2026, Nintendo Switch 2)
  • Stellar Blade (Release 2026, Nintendo Switch 2)
  • The Legend of Zelda: Ocarina of Time (Release 2026, Nintendo Switch 2)
  • Jujutsu Kaisen Rumble: Survivaton (Release 2026, Nintendo Switch 2)
  • The Duskbloods (Release 2026, Nintendo Switch 2)
  • Minecraft Switch 2 Edition (Release 2026, Nintendo Switch 2)
  • DayZ Cool Edition (Release 2026, Nintendo Switch 2)
  • Muramasa: Revenant Blades (Release Anfang 2027, Nintendo Switch und Switch 2)
  • Atelier Karia: Das Nachtkönigreich und das Lexikon der Erinnerungen (Release Anfang 2027, Nintendo Switch 2)
  • Ninjala 2: The Uncharted Planet (Release Frühjahr 2027, Nintendo Switch 2)
  • Everbloom (Release Frühjahr 2027, Nintendo Switch 2)
  • Xenoblade Genesis (Release 2027, Nintendo Switch 2)
  • Pikuniku 2 (Release 2027, Nintendo Switch 2)



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Effekt von Social-Media-Verbot gering: Smartphone-Verbote an Schu­len bedingt erfolgreich


Die Forderungen nach Smartphone- und Social-Media-Verboten für Kinder und Jugendliche finden in Deutschland breite Zustimmung. Neue Untersuchungen aus den USA und Australien deuten jedoch darauf hin, dass die erhofften positiven Auswirkungen deutlich geringer ausfallen könnten, als vielfach angenommen wird.

Das Smartphone ist aus dem Alltag vieler Menschen hierzulande nicht mehr wegzudenken, das gilt auch für Jugendliche. Eine neue Erhebung des Ifo-Instituts, über das die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Paywall) berichtet, zeigt, dass knapp die Hälfte der Jugendlichen an Wochentagen zwischen einer und drei Stunden täglich auf Social-Media-Plattformen verbringt. Jeder Fünfte kommt auf bis zu fünf Stunden, zehn Prozent sogar auf noch höhere Nutzungszeiten. An Wochenenden fällt die Nutzung der Studie zufolge nochmals höher aus.

Verbot sozialer Medien wird auch in Deutschland hitzig diskutiert

Von vielen Experten werden Smartphones und insbesondere soziale Medien zunehmend für gesellschaftliche Probleme wie schlechtere Bildungsergebnisse oder psychische Erkrankungen verantwortlich gemacht. Für viele dieser Zusammenhänge liegen bislang jedoch weiterhin nur begrenzte wissenschaftliche Belege vor, dennoch wollen auch politische Entscheidungsträger hierzulande die Nutzung zunehmend einschränken. So wird auch inzwischen offen über ein Verbot sozialer Plattformen für Jugendliche unter 14 Jahren diskutiert.

Der Nutzen solcher Verbote wird von vielen Experten jedoch erheblich infrage gestellt. So empfahl der Deutsche Kinderschutzbund bereits im Februar des vergangenen Jahres, stärker auf die Vermittlung von Medienkompetenzen als auf strikte Verbote zu setzen.

Ökonomen in den USA haben laut dem Bericht inzwischen Daten von Schulen ausgewertet, die Smartphones mithilfe verschließbarer Telefontaschen konsequent aus dem Unterricht verbannten. Die Mobiltelefone mussten hier bereits beim Betreten des Schulgeländes abgegeben werden.

Erfolg bisher nicht belegt

Die Erfolge fallen bislang jedoch überschaubar aus. Positive Auswirkungen auf schulische Leistungen oder das soziale Miteinander konnten kaum nachgewiesen werden, weder verbesserten sich die Prüfungsergebnisse noch ging Online-Mobbing spürbar zurück. Teilweise brachte das Verbot sogar Nachteile mit sich. Der Studie zufolge nahm die Aufmerksamkeit der Schüler im Unterricht langfristig leicht ab. Beim subjektiven Wohlbefinden zeigten sich zunächst negative und später leicht positive Effekte, die insgesamt jedoch begrenzt blieben.

Verbot in Australien im Grunde wirkungslos

Auch beim Ende des vergangenen Jahres in Australien eingeführten Verbot sozialer Netzwerke für Jugendliche unter 16 Jahren macht sich zunehmend Ernüchterung breit. Eine bereits Mitte Mai veröffentlichte Studie eines internationalen Forscherteams, an der auch der Kölner Ökonom Christopher Roth beteiligt war, befragte im Februar 2026 insgesamt 1.027 australische Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren. Die Ergebnisse zeigen, dass 57 Prozent der 14-Jährigen und 68 Prozent der 15-Jährigen die Plattformen trotz Verbots weiterhin nutzen.

Die Forscher führen dies vor allem auf starke Netzwerkeffekte zurück. Jugendliche bleiben auf den Plattformen aktiv, weil sich auch ihre Freunde weiterhin dort aufhalten.

Auch sozialer Druck spielt eine wichtige Rolle. Jugendliche, die sich konsequent an das Verbot halten, werden innerhalb ihrer Altersgruppe häufig als weniger beliebt wahrgenommen. Dadurch fühlen sie sich öfter ausgeschlossen und haben größere Schwierigkeiten, mit ihrem Freundeskreis in Kontakt zu bleiben.

Auch negative Auswirkungen zu beobachten

Die Studie nennt zudem weitere negative Aspekte. So soll das Verbot bei den tatsächlich betroffenen Jugendlichen deutliche Auswirkungen auf deren Nachrichtenkonsum gehabt haben. Rund 41 Prozent der Befragten gaben an, am Vortag Nachrichten über soziale Medien konsumiert zu haben. Etwa ein Drittel folgt gezielt Social-Media-Konten, um Nachrichten zu erhalten.

Soziale Netzwerke dienen damit nicht nur für soziale Kontakte, sondern werden auch aktiv zur Informationsbeschaffung genutzt. Gleichzeitig habe der Zugang zu lokalen Informationen, gesellschaftlichen Debatten und Diskussionen über aktuelle Ereignisse bei den Betroffenen spürbar abgenommen.

Das könnte weitreichende Folgen haben: Rund 39 Prozent nutzen keinerlei klassische Nachrichtenquellen wie Nachrichtenseiten, Apps, Radio, Fernsehen oder Zeitungen. Die Autoren verweisen zudem auf zahlreiche wissenschaftliche Studien, die einen Zusammenhang zwischen regelmäßigem Nachrichtenkonsum, Medienkompetenz und gesellschaftlicher Teilhabe belegen. Wer sich häufiger mit Nachrichten beschäftigt, entwickelt demnach bessere Fähigkeiten zur Bewertung von Informationen und zur Erkennung von Desinformation. Gleichzeitig fördert Nachrichtenkonsum politisches Interesse, gesellschaftliches Engagement und die Beteiligung am öffentlichen Leben.

Studien liefern keinen Nachweis für Wirkung von Verboten

Den Untersuchungen zufolge dürften sowohl Smartphone-Verbote an Schulen als auch umfassende Social-Media-Verbote deutlich weniger Wirkung entfalten, als von vielen Befürwortern regelmäßig behauptet wird. Zwar können sie die Nutzung bestimmter Angebote einschränken, klare Verbesserungen bei Bildung, Wohlbefinden oder sozialem Verhalten lassen sich bislang jedoch kaum nachweisen.



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Psychosen gehen weiter: Senua wird spielerisch freier, aber im Wahn gefangen


Psychosen gehen weiter: Senua wird spielerisch freier, aber im Wahn gefangen

Bild: Ninja Theory

Die keltische Kriegerin Senua kämpft noch immer mit ihrer Psyche. Dass der dritte Teil der Serie schlicht „Senua“ heißt, hat gute Gründe: Spielerisch soll er anders und ein echtes Action-Abenteuer werden, das seinen Spielern mehr Freiheiten ermöglicht.

Mit ihrer Psyche auseinandersetzen muss sich Senau weiterhin. Dieses Mal landet sie dazu in einem Zerrbild des Fegefeuers zwischen Leben und Tod. Von dort aus soll es ins Jenseits gehen, um ihre wichtigen Menschen wiederzusehen. Auf dem Weg zu innerem Frieden stehen erneut albtraumhafte Bestien, angelehnt an Mythen und Sagen, als Symbol für Schmerz, Angst und Zerstörung. Was und wie dargestellt wird, entspringt damit wieder der verzerrenden Wahrnehmung der Protagonistin.

Richtungswechsel erklärt

Soweit, so Senua. Dieses Mal wird daraus aber kein geradliniges Abenteuer. Im Prinzip deutet sich ein Genrewechsel an: Kämpfe sollen taktischer werden und weitere Möglichkeiten erweitert werden, beispielsweise durch die Möglichkeit, Gegner einzeln und lautlos auszuschalten, oder durch alternative Waffen. Dazu kommen Bosskämpfe und „Magie“, hier erklärt als „Verständnis“ und „Überzeugungen“, die es erlauben, die wahrgenommene Realität zu verändern. Das Gameplay wird darüber hinaus in Richtung eines Action-Abenteuers getrimmt. Das bedeutet, Spielern mehr Freiheiten und mehr Rätseln vorzusetzen.

Zumindest in Teilen soll die Spielwelt daher offen werden, ohne dass darunter das Storytelling leidet. Senua wird also kein Open-World-Titel, sondern aus miteinander verbundenen Orten auf der Karte, also offeneren Arealen, bestehen. Geplant ist, ein etwa doppelt so großes Spiel zu bauen wie Hellblade 2, wofür nun das gesamte Studio eingesetzt wird. Das sei, was sich Fans gewünscht haben, erklären die Entwickler – Dinge, die „man von einem Premium-Action-Abenteuer erwartet“. Erfahrung mit dieser Art Spiel hat Ninja Theory durch Devil May Cry oder Heavenly Sword vorzuweisen.

Diesen Richtungswechsel soll der Name abbilden: Senua wird ein anderes Spiel als Hellblade 1 und 2. Ob er aufgeht, ist eine andere Frage. Einige Spiele sind auch deshalb erfolgreich, weil sie nicht sind wie alles andere. Die audiovisuelle Simulation von Psychosen in Hellblade gehört definitiv dazu.

Erscheinungstermin und Plattformen

Die Veröffentlichung von Senu ist bereits für das kommende Jahr geplant. Entwickelt wird das Spiel für den PC, die Xbox Series X|S und die PlayStation 5.



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