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Social Media und Jugendliche: Verbot könnte laut Bluesky vor allem kleinen Startups schaden


Bluesky warnt davor, dass staatliche Social-Media-Verbote für Jugendliche kleinere Akteure benachteiligen und die Marktmacht großer Technologiekonzerne weiter stärken könnten. Das Unternehmen befürwortet zwar den Schutz junger Nutzer, zu strenge Regeln könnten jedoch kleinere Plattformen und den Wettbewerb weiter einschränken.

Für neue Plattformen kaum zu stemmen, für große reicht die Portokasse

Dies erklärte Rose Wang, Chief Operating Officer von Bluesky, gegenüber CNBC am Rande des South by Southwest London (SXSW), eines genreübergreifenden Innovationsfestivals, das Technologie, Wirtschaft, Kunst, Musik und Film miteinander verbinden möchte. Dabei äußerte sie sich kritisch zu aktuellen Regulierungsbestrebungen verschiedener Regierungen im Bereich sozialer Netzwerke, in deren Zuge auch weitreichende Social-Media-Verbote für Jugendliche diskutiert werden. Ihrer Ansicht nach würden solche Maßnahmen vor allem kleinere Plattformen treffen, denen häufig die Ressourcen fehlten, um umfangreiche rechtliche Vorgaben umzusetzen. Im schlimmsten Fall könnten solche Anbieter gezwungen sein, ihre Aktivitäten wieder einzustellen. Große Plattformbetreiber wie Meta, Google oder TikTok verfügten ihrer Einschätzung nach dagegen über ausreichende finanzielle und personelle Mittel, um selbst umfangreiche gesetzliche Anforderungen problemlos erfüllen zu können.

Während die Compliance-Abteilungen großer Konzerne teilweise größer seien als die gesamte Belegschaft von Bluesky, müssten junge Unternehmen denselben regulatorischen Anforderungen gerecht werden. Langfristig könne dies dazu führen, dass nur noch wenige große Plattformen am Markt verbleiben, während neue Wettbewerber kaum Chancen auf Wachstum erhalten. In der Folge würde sich der Markt auf wenige Akteure konzentrieren, was letztlich auch für die Nutzer nachteilig wäre.

Nicht nur auf große Akteure zuschneiden

Gleichzeitig machte Wang deutlich, dass Bluesky staatliche Eingriffe nicht grundsätzlich ablehnt. „Ich unterstütze den Schutz und die Sicherheit von Jugendlichen, die Frage ist jedoch, zu welchem Preis, denn im Grunde befürchte ich, dass wir langfristig auf eine Welt zusteuern, in der es nur noch drei bis fünf Plattformen gibt, die extrem stark reguliert werden“, so Wang. Bereits heute sei es aus ihrer Sicht für kleinere Marktteilnehmer nahezu unmöglich, in den Markt einzutreten und alternative, gesündere Räume zu schaffen.

Dennoch könne sie nachvollziehen, weshalb Regierungen strengere Regeln für soziale Netzwerke einführen wollen. Die Branche habe in den vergangenen Jahren aus ihrer Sicht vielfach gezeigt, dass wirtschaftliche Interessen häufig Vorrang vor dem Schutz der Nutzer hatten. Entscheidend sei jedoch, dass mögliche Regulierungen nicht ausschließlich auf die größten Anbieter zugeschnitten werden und dadurch kleinere Plattformen unverhältnismäßig stark belastet werden.

Gemischtes Bild in Australien

Damit dürfte Wang auch das derzeit in Australien geltende umfassende Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren meinen. Ende November des vergangenen Jahres hatte die australische Regierung ein Gesetz verabschiedet, das Plattformen wie Instagram, TikTok, YouTube, X und Reddit ab Ende 2025 verpflichtet, Verfahren zur Altersverifikation einzusetzen. Dazu zählen unter anderem Identitätsnachweise mittels Ausweisdokument, Bankverbindung oder einer Altersschätzung auf Basis von Gesichtsbildern. Bei Verstößen drohen Geldstrafen von bis zu 49,5 Millionen australischen Dollar.

Der Erfolg der Maßnahme fällt bislang allerdings gemischt aus. Einerseits wurden bereits nach kurzer Zeit 4,7 Millionen Konten gesperrt, andererseits lässt sich das Verbot von Jugendlichen vergleichsweise leicht umgehen und könnte damit einen Großteil seiner beabsichtigten Wirkung verfehlen.



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iOS, iPadOS, macOS und Co.: Apple beschleunigt 27er-Releases und erneuert Liquid Glass


iOS, iPadOS, macOS und Co.: Apple beschleunigt 27er-Releases und erneuert Liquid Glass

Bild: Apple

Apple hat zur WWDC eine Vorschau auf die 27er-Releases von iOS, iPadOS, macOS und mehr gegeben. Auch wenn heute die KI-Upgrades für Siri und Apple Intelligence im Fokus standen, hat Apple auch klassische Upgrades in Bereichen wie Leistung und Zuverlässigkeit vorgenommen. Und Liquid Glass lässt sich jetzt individuell einstellen.

Die neuen Betriebssysteme iOS, iPadOS, macOS, watchOS, visionOS und tvOS 27 lassen sich von neugierigen Entwicklern ab sofort in einer ersten Developer Beta ausprobieren und testen – mit potenziellen Bugs, Abstürzen und im schlimmsten Fall einem Datenverlust. Backups sind in jedem Fall vor dem Aufspielen anzulegen. Die erste Public Beta ist für den Juli vorgesehen, der finale Release für den Herbst, wenn auch wieder neue Apple-Hardware vorgestellt werden dürfte, die heute kein Thema war. iOS 27 wird dabei von Apple bis zurück zum iPhone 11 angeboten – wie bei iOS 26.

Liquid Glass bekommt einen Schieberegler

Die von Apple im letzten Sommer zur WWDC vorgestellte neue Designsprache Liquid Glass erhält zur diesjährigen Entwicklerkonferenz Feinschliff. Ein neuer Schieberegler in den Einstellungen ermöglicht Nutzern künftig, Liquid Glass und die damit einhergehenden visuellen Effekte nach eigener Präferenz zu personalisieren, sodass die Glasoptik von vollständig transparent bis zu komplett eingefärbt angepasst werden kann.

Schieberegler für Liquid Glass (Bild: Apple)

Neue App-Symbole und bekannte macOS-Designs

Apple hat sich auch die App-Symbole aller Betriebssysteme vorgenommen und zeichnet diese schärfer und klarer als zuvor. Die Icons nutzen jetzt einzelne, übereinander gelagerte Liquid-Glass-Elemente und erhalten damit einen mehrschichtigen Look. Auf dem Mac werden mit den Updates für Liquid Glass wieder wichtige Elemente des vorherigen macOS-Designs integriert, die Nutzer laut Apple „schon immer geliebt“ haben, darunter eine einheitlichere Symbolleiste oben in den Apps, durchgehende Seitenleisten, farbige Seitenleisten-Symbole und mehr.

Die App-Symbole wurden aktualisiert
Die App-Symbole wurden aktualisiert (Bild: Apple)
Die App-Symbole wurden aktualisiert
Die App-Symbole wurden aktualisiert (Bild: Apple)
Bekannte macOS-Designs kehren zurück
Bekannte macOS-Designs kehren zurück (Bild: Apple)

Apple schraubt die Leistung hoch

Abseits dieser optischen Anpassungen stand die Leistung im Fokus. Verbesserungen auf allen Plattformen sollen wichtige Systemfunktionen leistungsfähiger machen, sodass sich alltägliche Aufgaben schneller, flüssiger und angenehmer erledigen lassen.

  • Apps starten auf iPhone und iPad bis zu 30 Prozent schneller
  • Fotos werden nach dem Aufnehmen bis zu 70 Prozent schneller geladen
  • AirDrop-Übertragungen sind bis zu 80 Prozent schneller
  • Bei Netz­werk­übergängen ist das Wechseln zwischen Mobilfunknetzen und WLAN reibungsloser
  • Das Übertragen von Dateien zwischen externen Laufwerken und dem iPad ist bis zu 5‑mal schneller

Apple optimiert die Suche

Darüber hinaus sei die Suche in Spotlight, Fotos und Mail überarbeitet worden, um sie stabiler und effizienter zu machen und den Nutzern dabei zu helfen, genau das zu finden, wonach sie suchen. Auch das betrifft alle Plattformen. In Mail zeigt ein völlig neues Ranking-System noch relevantere Ergebnisse in den Toptreffern an.

Health App bringt Unterstützung für die Perimenopause und Menopause
Health App bringt Unterstützung für die Perimenopause und Menopause (Bild: Apple)
AirPods erhalten benutzerdefinierten EQ
AirPods erhalten benutzerdefinierten EQ (Bild: Apple)
Apple Vision Pro Nutzer können Panoramen jetzt in räumliche Szenen verwandeln
Apple Vision Pro Nutzer können Panoramen jetzt in räumliche Szenen verwandeln (Bild: Apple)
Apple Karten bietet ein verbessertes Flyover
Apple Karten bietet ein verbessertes Flyover (Bild: Apple)

Die kleineren Updates im Überblick

Es gibt auch mehrere kleinere Anpassungen, die Apple an den verschiedenen Plattformen vorgenommen hat. Apple hebt dabei folgende Updates hervor:

  • „Über iCloud geteilte Alben“ führt die plattformübergreifende Fotofreigabe mit Unterstützung für die volle Auflösung ein.
  • Die Health App bringt Unterstützung für die Perimenopause und Menopause im Zyklusprotokoll, darunter Mitteilungen über Zyklusabweichungen, einschließlich der Perimenopause.
  • Auf der Apple Watch zeigt ein neues dynamisches App-Raster die Symbole für fünf von Siri vorgeschlagene Apps an, Nutzer:innen können ein Widget im Smart Stapel mit einer neuen Tipp-Geste öffnen, und eine neue „Wo ist?“ App vereint „Geräte suchen“, „Objekte suchen“ und „Personen suchen“.
  • AirPods Nutzer können jetzt einen benutzerdefinierten EQ nutzen, um den Klang ihrer AirPods weiter zu personalisieren. Mit der erweiterten Apple GymKit Funktionalität können Nutzer mit AirPods Pro 3 ihre Herzfrequenzdaten über das iPhone synchronisieren und währenddessen eine unglaubliche Audioqualität erleben.
  • Apple Vision Pro Nutzer können jetzt Panoramen in räumliche Szenen verwandeln und sie als persönliche Umgebungen verwenden, und das Verbinden mit einem WLAN ist bis zu 3‑mal schneller.
  • Apple Karten bietet ein verbessertes Flyover Erlebnis, das Luftaufnahmen mit KI kombiniert und es Nutzer ermöglicht, noch detailreichere Visuals zu erleben.



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Stronghold 4: Burgenbau-Strategie-Serie erhält Demo vorm Early Access


Stronghold 4: Burgenbau-Strategie-Serie erhält Demo vorm Early Access

Bild: Firefly Studios

Burgenbau und Strategie gehen in die nächste Runde: Firefly Studios hat Stronghold 4 angekündigt. Der neue Teil spielt als Prequel vor den Ereignissen der Vorgänger, grafisch sorgt die Unreal Engine 5 für Fortschritt. Dieses Jahr erscheint Stronghold 4 im Early Access, eine Demo gibt es bereits in wenigen Wochen.

Stronghold 4 geht weiter zurück

In diesem Jahr feiert der erste Teil von Stronghold bereits seinen 25. Geburtstag. Das britische Studio Firefly will das Jubiläumsjahr dafür nutzen, um Stronghold 4 zu veröffentlichen. Einen festen Termin für 2026 gibt es aber noch nicht.

Stronghold 4 soll „lange vor den Ereignissen des ursprünglichen Stronghold“ spielen. Im Zentrum der Handlung steht der Hirte Penryn, der unverhofft zu Ruhm und Ehre gelangt. Versprochen wird für den Early-Access-Start eine Story-Kampagne mit 22 Missionen, hinzu kommen eine Skirmish-Kampagne, benutzerdefinierte Gefechte mit bis zu 8 KI-Gegnern und ein freier Baumodus. Für später werden ein Online-Mehrspielermodus, eine Koop-Kampagne und eine Wirtschaftskampagne in Aussicht gestellt.

Unreal Engine 5 und größere Karten

Inszeniert wird das Ganze in der Unreal Engine 5, die für mehr Realismus als in den älteren Teilen sorgen soll. Wirtschaftssystem und Kampfmechaniken sollen verbessert worden sein, zudem werden Wetterwechsel und neue In-Game-Ereignisse versprochen. Dem Grundprinzip mit dem Bau und dem Verwalten einer Burg sowie Belagerungen mit allerlei mittelalterlichen Konstruktionen bleibt das Studio treu.

Stronghold 4 (Bild: Firefly Studios)

Das Spiel wächst auch in die Breite, denn Firefly hat angekündigt, dass die Karten „größer sind als je zuvor“.

Demo erscheint am 23. Juni

Ab dem 23. Juni können sich Spieler einen ersten eigenen Eindruck von Stronghold 4 verschaffen, denn dann erscheint eine Demo-Version auf Steam.

Systemanforderungen

Systemanforderungen für Stronghold 4

Die Redaktion bedankt sich beim Community-Mitglied „K3ks“ für den Hinweis.



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Steam Sale: Billiger Ballern, bitte!


Steam Sale: Billiger Ballern, bitte!

Bild: Valve

Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. „Immer wieder“ heißt hier fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Aktion zu Bullet Hells und Shoot ’em ups gestartet. Die Angebote laufen bis zum 15. Juni um 19:00 Uhr.

Kugeln und Angebote, soweit das Auge reicht?

Im Englischen heißt die soeben gestartete Rabattaktion schlicht „Bullet Fest“. Auf Deutsch bemüht Valve wiederum das japanische Wort Danmaku, was übersetzt in etwa „Sperrfeuer“ bedeutet. Weitere einschlägige Genrebezeichnungen hören auf die Namen Bullet Hell oder Shoot ‚em up, womit das Gameplay hinreichend beschrieben sein sollte. Der Steam-Betreiber betont: Teilnehmen kann jedes Videospiel, bei dem Schießen, Ballern und eine möglichst bildschirmfüllende Flut an Geschossen im Mittelpunkt stehen. Einen Eindruck vermittelt wie üblich ein kurzer Trailer zum Event.

Neben rabattierten Spielen rückt der Steam-Betreiber außerdem kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Fokus.

Bei derartigen Rabattaktionen ist gemeinhin zu bedenken, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.

Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale

Beim Bullet Fest handelt es sich um die erste von drei Steam-Aktionen im Juni 2026. Weiter geht es am 15. Juni nahtlos mit dem zweiten Steam Next Fest des Jahres, bevor zum Ende des Monats der große Steam Summer Sale startet. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Rabattaktionen bis zum Ende des Jahres 2026.



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