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Earlybird-Partner Andre Retterath: Meine drei besten Tipps an Gründer


Gründerszene war auf den Startup Awards 2026 – und hat Earlybird-Partner Andre Retterath gefragt, wie man als Gründer Investoren überzeugt.

Earlybird-Partner Andre Retterath: Meine drei besten Tipps an Gründer

Weiß, wie man Investoren überzeugt: Earlybird-Partner Andre Retterath.
Earlybird

Er ist General Partner bei einem der erfolgreichsten europäischen Frühphasen-Investoren: Andre Retterath von Earlybird. Gründerszene hat ihn auf auf den Startup Awards 2026 getroffen und ihm drei kurze Fragen gestellt. Zwischen Bühne und Bar erklärt er, worauf es ihm bei Gründern ankommt – und warum die meisten schon beim ersten Kontakt scheitern.

Sein wichtigster Punkt dabei: Gründer müssten rausgehen. „Investoren kommen in den seltensten Fällen auf dich zu“, sagt Retterath. Wer Geld will, müsse sichtbar werden. Events besuchen, Netzwerke nutzen, gezielt Investoren ansprechen. Direkt, ohne Umwege.

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Retteraths drei konkreten Tipps

  • Geht aktiv auf Investoren zu. Wartet nicht, bis jemand euch entdeckt“, meint Retterath. Man müsse den Kontakt selbst suchen – auf Events, über LinkedIn oder per Mail.
  • Schreibt keine Standardnachrichten„, sagt er. Wer Retterath einfach eine generische Anfrage schicke, gehe unter. Besser: ein klarer, individueller Pitch, der sofort zeigt, warum genau dieses Startup spannend ist.
  • „Kommt schnell auf den Punkt.“ Earlybird sehe rund 50.000 Deals pro Jahr, alleine in Europa. Niemand lese lange Texte. Entscheidend sei, in wenigen Sätzen zu erklären, was das Unternehmen besonders mache.

Retterath meint: „Du musst innerhalb kürzester Zeit zeigen, warum du herausstichst.“ Wer das nicht schafft, verliert sofort.





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5 neue Startups: tvently, Carbony, SilverFriend, QUCOXX, Kai Karosse


#Brandneu

Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: tvently, Carbony, SilverFriend, QUCOXX und Kai Karosse.

5 neue Startups: tvently, Carbony, SilverFriend, QUCOXX, Kai Karosse

Bei deutsche-startups.de ist wieder Startup-Zeit! Wir zeigen euch heute junge Unternehmen, die in den letzten Wochen und Monaten gegründet wurden – und solche, die sich gerade erst aus dem Stealth-Mode herausgewagt haben. Noch mehr spannende Neugründungen warten in unserem Newsletter Startup-Radar auf euch.

tvently
Das Startup Tvently aus München, von Jens-Christian Rödel an den Start gebracht, bietet ein umfassendes Freelancer-Toolkit: „Projektmanagement, Zeiterfassung und Kundenabrechnung, in einer App – inklusive Basis-CRM für Deine Kontaktverwaltung und Lead-Verfolgung“, ist zu lesen. 

Carbony
Hinter Carbony aus Steyr, von Matthias Rettenbacher, Silyan Ivanov, Sandra Gottschall und Thomas Rinder gegründet, verbirgt sich ein Startup, das mit seinen „Carbon Removal“- Projekten bereits in die Atmosphäre freigesetztes CO2 langfristig speichern möchte. Konkret geht es dabei um die sogenannte Technologie des „Enhanced Rock Weathering“, also beschleunigte Verwitterung. 

SilverFriend
Der KI-gestützte Dienst SilverFriend aus Berlin, von Feras Alsamawi angeschoben, ruft täglich ältere Menschen an und führt mit ihnen personalisierte Gespräche. Eine Gedächtnisfunktion sorgt dafür, dass Details aus früheren Gesprächen aufgegriffen werden. Nach jedem Anruf erhalten dann Angehörige eine kurze persönliche Zusammenfassung per E-Mail oder SMS.

QUCOXX
QUCOXX aus Tiefgraben widmet sich KI-gestützter Unternehmensberatung für KMUs. Mit QUCOXX “kannst Du in wenigen Augenblicken eine Analyse und einen Umsetzungsplan für Deine Prioritäten bekommen oder eine Lösung für ein bestimmtes finanzielles, betriebliches oder kommerzielles Ziel finden”, teilt das Team der Gründer:innen Karolina Sauer-Sidor, Andreas Sauer und Jörg Erlemeier mit. 

Kai Karosse
Die frische Firma Kai Karosse aus Berlin, von David Schmeußer und Rico-Thore Kauert ins Leben gerufen, setzt auf KI-gestützte Schadensbewertungen für Pkw. Das Tool richtet sich an private Autofahrer sowie perspektivisch an Werkstätten, Versicherer, Leasinggesellschaften und Flottenbetreiber.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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+++ Comena +++ Kloster Kitchen +++ Portage +++ FinTech +++ encosa +++ Aufinity Group +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Startup der Woche: Comena +++ Ingwer-Shot-Startup Kloster Kitchen ist insolvent +++ Portage: FinTech-Power aus Kanada +++ StartupsToWatch: encosa +++ Expansion: Aufinity Group geht nach Frankreich +++

+++ Comena +++ Kloster Kitchen +++ Portage +++ FinTech +++ encosa +++ Aufinity Group +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 8. Juni).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Comena
+++ Die Jungfirma Comena ist unser Startup der Woche! Beim Startup aus München geht es darum, die Angebots- und Auftragserfassung zu automatisieren. „Unsere KI Agenten lesen Bestellungen aus und finden die richtigen Artikel. So hat Ihr Vertrieb wieder Zeit für Kunden und aktives Verkaufen“, teilt das Team um Jiehua Wu und Almo Sutedjo mit. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar

Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, stellen wir einmal in der Woche spannende neue Startups vor. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

Kloster Kitchen
+++ Pleite! Bereits im April schlitterte das Ingwer-Shot-Startup Kloster Kitchen in die Insolvenz. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Patrick Meyerle bestellt. Wie zu vernehmen war, konnten sich die Gesellschafter des Unternehmens nicht auf eine weitere Finanzierung einigen. Zu den Investoren von Kloster Kitchen, 2015 gegründet, gehörten in den vergangenen Jahren unter anderem BayBG, die Intro Gruppe um den Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl sowie der Fruchtsaft-Hersteller Eckes-Granini, der 2022 ausstieg. Das Unternehmen hätte laut Gründer Mario Fürst im Jahr 2025 einen Umsatzsprung von mehr als 20 % auf rund 10 Millionen Euro gemacht und beschäftigte zuletzt rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – siehe Getränke Zeitung. Neben Ingwer-Shots verkaufte die Jungfirma zuletzt auch Bio-Säfte, Bio-Smoothies und Mikronährstoffkonzentrate. Gründer Fürst gibt sich trotz der Insolvenz kämpferisch und schreibt auf Linkedin: „Wir stehen aktuell mitten in einem Prozess. Mit vielen offenen Fragen. Aber auch mit echten Chancen. Für Lösungen. Für neue Partner. Für einen Weg nach vorne.“ (Linkedin, Getränke Zeitung) Mehr über Kloster Kitchen

Portage
+++ InvestorsToWatch! Mit Portage macht derzeit ein weiterer internationaler FinTech-Investor verstärkt auf sich aufmerksam. Der kanadische Geldgeber, der zum Multi-Asset-Investor Sagard gehört, investierte zuletzt gemeinsam mit Illuminate Financial, Motive Partners, Cherry Ventures und Fintech Collective 35 Millionen US-Dollar in das Berliner FinTech Bunch. Zudem legte das Team jüngst bei Getquin nach. Portage, State Street Investment Management, Horizons Ventures und weitere Investoren stellten dem Unternehmen 12 Millionen Euro zur Verfügung. Zum Deutschland-Portfolio des Investors gehören darüber hinaus Clark, Auxmoney und Kertos. Portage, das über Büros in Montreal, Toronto, New York, Paris und London verfügt, fokussiert sich auf FinTech- und Finanzinfrastruktur-Startups und tätigte weltweit bereits mehr als 115 Investments. Der kanadische Investor dürfte damit auch künftig eine wichtige Rolle im europäischen FinTech-Segment spielen. Mehr über Portage

encosa 
+++ StartupsToWatch! Das Münchner Startup encosa, sollten alle auf dem Schirm haben, die sich für aufstrebende Startups interessieren. Die Jungfirma 2024 von Sascha Koberstaedt und Sebastian Becker gegründet, entwickelt Batteriespeicherlösungen für Gewerbe- und Industriebetriebe. „Mit einer Komplettlösung aus Planung, Finanzierung, Installation und Betrieb ermöglicht es encosa energieintensiven Unternehmen, ihre Energiekosten zu senken und zusätzliche Erlöse aus der Vermarktung der Speicher zu erzielen“, heißt es zum Konzept. Der Kölner Venture Capitalist Realyze Ventures, Bayern Kapital, Verve Ventures, Blum Ventures, Kopa Ventures, First Momentum Ventures, Redstone, Heliad, WEPA Ventures und UnternehmerTUM Funding for Innovators sowie mehrere Business Angels investieren 25 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in das Unternehmen. „encosa setzt dort an, wo die Energiewende für mittelständische Unternehmen interessant wird: bei planbaren, niedrigeren Energiekosten und höherer Versorgungssicherheit“, sagt Monika Steger von Bayern Kapital. First Momentum Ventures hält nun 11,4 % am Unternehmen. Mehr über encosa

Aufinity Group
+++ Expansion! Das millionenschwere Kölner FinTech Aufinity Group, das sich um die „Digitalisierung und Automatisierung der Zahlungsabwicklung im Automotive-Bereich“ kümmert, expandiert nach Frankreich. „Ziel des Markteintritts in Frankreich ist es, den dortigen Automobilhandel, Werkstattnetze und OEMs bei der Digitalisierung ihrer Finanzprozesse zu unterstützen“, teilt das Team mit. Hierzulande ist das Unternehmen als bezahl.de unterwegs. PayPal Ventures, Seaya Ventures, Walter Ventures und Motive Ventures investierten zuletzt 22 Millionen Euro in das FinTech. Insgesamt sammelte das Unternehmen, 2018 gegründet, bislang rund 62 Millionen ein. Bisher ist das Team in Italien und Spanien unterwegs. Mehr über die Aufinity Group

Venture Capital
+++ Investment-Bilanz für den Mai: Im vergangenen Monat zählten wir 10 zweistellige bzw. dreistellige Millioneninvestments bei denen rund 550 Millionen Euro bewegt wurden. Darunter Focused Energy, Eterno und n8n. Mehr im Deal-Monitor

#JOBS

Rheinmetall
+++ Unser Job des Tages! Rheinmetall sucht einen Systemingenieur für LFZ und Teststände – befristet (m/w/d). Die börsennotierte Rheinmetall AG mit Sitz in Düsseldorf steht als integrierter Technologiekonzern für ein ebenso substanzstarkes wie international erfolgreiches Unternehmen, das mit einem innovativen Produkt- und Leistungsspektrum auf unterschiedlichen Märkten aktiv ist.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen. Hier entlang zu unserer Jobbörse!

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Foto (oben): KI



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Dieser Unternehmer war fast pleite – dann fiel ihm sein größter Fehler auf


Flavio Holstein wollte zur U23-WM im Rudern. Stattdessen gründete er ein Startup – und stellte erst spät fest, dass er für die falschen Kunden baute.

Dieser Unternehmer war fast pleite – dann fiel ihm sein größter Fehler auf

Vom Rudersport ins Gründertum: Augletics CEO Flavio Holstein.
Augletics / Getty Images/Pete Saloutos,Vital Pictures; Collage: Dominik Schmitt/Gründerszene

Flavio Holstein wollte eigentlich zur U23-Weltmeisterschaft. Heute verkauft der 34-Jährige Rudergeräte für mehrere Tausend Euro an Privatkunden in ganz Europa. Dazwischen liegen ein abgebrochener Leistungssport-Traum, eine Gründung an der TU Berlin, schwache Verkaufszahlen und ein Pivot, der sein Startup rettete.

Das Unternehmen Augletics sitzt heute in einem Industriegebiet in Königs Wusterhausen bei Berlin. Gründerszene war vor Ort und hat sich die Produktion angeschaut. In einer großen Halle voller Schraubstationen und Mechanik entwickelt und verkauft Holstein intelligente Rudergeräte für das Training zuhause. Die Halle riecht nach Metall und Produktion, zu Beginn hätte Holstein hier auch noch komplett selber Hand angelegt, meint er zu Gründerszene. Und bald solle auch eine zweite Halle folgen, Augletics sei am wachsen. Doch das hätte Anfangs niemand gedacht.

Vom Leistungssport zur Gründung

Rudern, Studium, Training. Jahrelang drehte sich Holsteins Alltag um den Leistungssport. Sein großes Ziel war die U23-Weltmeisterschaft. Irgendwann wurde ihm jedoch klar, dass der Weg an die Spitze zwar möglich war, ihm langfristig aber keine berufliche Perspektive bieten würde.

Gründerszene-Reporter Linus Beck (l.) zusammen mit Flavio Holstein (r.) in der Produktion von Augletics.

Gründerszene-Reporter Linus Beck (l.) zusammen mit Flavio Holstein (r.) in der Produktion von Augletics.
Linus Beck

Also konzentrierte er sich auf sein Studium des Computerengineering an der TU Berlin. Lange hielt die neue Richtung allerdings nicht. Mit Unterstützung des EXIST-Gründerstipendiums gründete er bereits wenige Monate später sein eigenes Unternehmen.

Die Idee entstand direkt aus seiner Zeit als Sportler: Die Rudergeräte, auf denen er trainierte, überzeugten ihn nicht. Sie seien laut gewesen und hätten zu wenige Trainingsdaten geliefert. Holstein wollte beides verbessern: die Hardware und die Software.

Erst Ruderprofi – jetzt Rudergründer: Augletics CEO Flavio Holstein auf einem seiner Geräte.

Erst Ruderprofi – jetzt Rudergründer: Augletics CEO Flavio Holstein auf einem seiner Geräte.
Linus Beck

Gründerszene hat das aktuelle Rudergerät vor Ort getestet: Ein schlichtes aber schickes Design ist mit einem großen Monitor gekoppelt, auf dem die verschiedenen Trainingsprogramme genutzt werden können. Beim Start der Ruderbewegung ist kein Geräusch zu hören, man gleitet wie auf Wasser. Besonders auffällig: Das Rudern ist fast angenehm, die Kraftanstrengung kaum zu spüren.

Die falsche Zielgruppe

Anfangs richtete sich Augletics an Rudervereine. Das schien logisch. Schließlich kannte Holstein den Markt aus eigener Erfahrung. Das Problem: Der Markt war zu klein. Es gab nur wenige Vereine, und noch weniger kauften regelmäßig neue Geräte.

Wir haben im Monat vielleicht drei, vier Geräte verkauft.

Flavio Holstein

CEO und Gründer Augletics

Später versuchte das Team auch Fitnessstudios als Kunden zu gewinnen. Doch die Verkäufe blieben enttäuschend. „Wir haben vielleicht drei oder vier Geräte pro Monat verkauft“, erinnert sich Holstein. Für ein Hardware-Startup war das zu wenig.

Rückblickend sagt er, dass das Team zu stark vom Produkt gedacht habe. „Wir waren am Anfang sehr produktgetrieben“, sagt er. Das Gerät stand im Mittelpunkt, nicht die Frage, wer es eigentlich kaufen würde.

Der Pivot kam auf einer Messe

Viel Zeit blieb nicht mehr. Nach Holsteins Einschätzung hätte Augletics mit den damaligen Verkaufszahlen nur noch wenige Monate durchgehalten. Dann kam der entscheidende Moment. Auf einer Messe bemerkte er, dass sich plötzlich Menschen für das Produkt interessierten, die mit dem Rudersport überhaupt nichts zu tun hatten. „Da waren Leute, die eigentlich nach einer Sauna für ihr Eigenheim gesucht haben und dann an unserem Rudergerät hängen geblieben sind“, sagt er.

Während auf Fitnessmessen oft nur ein oder zwei Geräte verkauft wurden, gingen auf Heimmessen an einem Tag acht oder neun Geräte über den Tisch. Fast zeitgleich häuften sich Bestellungen im Online-Shop von Menschen, die nie gerudert hatten. Für Holstein war klar: Die eigentliche Zielgruppe waren nicht Rudervereine, sondern Privatkunden.

Vom Sportgerät zum Designobjekt

Augletics änderte daraufhin seine Strategie grundlegend. Statt ein Gerät für Insider zu bauen, entwickelte das Team ein Produkt für Menschen, die zuhause trainieren möchten. Das Rudergerät sollte nicht mehr wie ein Trainingsgerät aus dem Verein wirken, sondern wie ein hochwertiges Möbelstück, das ins Wohnzimmer passt. Der Kurswechsel zahlte sich aus.

Heute ist Augletics nach eigenen Angaben in Deutschland, Frankreich, Belgien und Italien aktiv. In den vergangenen Jahren sei der Umsatz jeweils um rund 40 bis 50 Prozent gewachsen. Eine wichtige Lektion aus dem Leistungssport habe ihn dabei bis heute begleitet: „Leistungssport ist eine gute Schule fürs Dranbleiben und Durchbeißen“, sagt Holstein. Gerade in der schwierigen Phase vor dem Pivot habe ihm diese Mentalität geholfen. Nicht aufgeben, weiter verbessern – bis das Produkt und der Markt endlich zusammenpassen.





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