Online Marketing & SEO
LinkedIn führt In-Network und Out-of-Network Reach ein
Wer auf LinkedIn Reichweite aufbauen will, muss Menschen außerhalb des eigenen Netzwerks erreichen. Ob Beiträge das tatsächlich schaffen, zeigt LinkedIn jetzt mit den neuen Metriken In-Network Reach und Out-of-Network Reach. Zudem erhalten Document Posts ein Upgrade.
Viele LinkedIn Posts erzielen zahlreiche Impressionen. Doch wie viele dieser Aufrufe tatsächlich von Menschen außerhalb des eigenen Netzwerks stammen, ließ sich bisher kaum nachvollziehen. Mit einer neuen Analysefunktion schafft LinkedIn nun mehr Transparenz bei der Reichweite von Beiträgen.
Wie Sam Corrao Clanon, Director of Creator Products bei LinkedIn, erläutert, erhalten Nutzer:innen künftig eine Aufschlüsselung ihrer Reichweite in In-Network Reach und Out-of-Network Reach. Die erste Metrik zeigt, welcher Anteil der Impressionen von bestehenden Kontakten und Followern stammt. Die zweite macht sichtbar, wie viele Aufrufe von Nutzer:innen kommen, die bisher nicht mit dem Profil vernetzt sind und die Inhalte etwa über Feed-Empfehlungen, Reposts oder die Suche entdecken.
Noch mehr Tipps zu einer guten Performance auf LinkedIn, mithilfe von Videos, aber auch anderen visuell ansprechenden Inhalten, hörst du im Podcast mit Niklas Fazler und Niklas Lewanczik.
Reichweite ist nicht gleich Reichweitenwachstum
Erstmals lässt sich nachvollziehen, welcher Anteil der Reichweite auf bestehende Kontakte und Follower zurückgeht und wie viele Aufrufe von Nutzer:innen stammen, die die Inhalte über LinkedIns Empfehlungsmechanismen entdecken. Das dürfte auch die Erfolgsmessung auf LinkedIn verändern.
Zwar bleiben zahlreiche Impressionen eine zentrale Erfolgskennzahl auf der Plattform. Die neuen Daten liefern jedoch zusätzlichen Kontext. Sie zeigen, wie viel Reichweite aus dem eigenen Netzwerk stammt und wie stark Beiträge darüber hinaus Sichtbarkeit gewinnen.
Gleichzeitig liefern die Metriken neue Einblicke in den LinkedIn-Algorithmus. Erzielt ein Beitrag einen hohen Anteil an Reichweite außerhalb des eigenen Netzwerks, deutet das darauf hin, dass LinkedIn ihn verstärkt über Feed-Empfehlungen, Reposts oder die Suche verbreitet.
LinkedIn gestaltet Document Posts neu
Neben den neuen Reichweitenmetriken nimmt LinkedIn auch Änderungen an den Document Posts vor. Das Format, das PDFs und Präsentationen als durchblätterbare Karussells direkt im Feed darstellt, zählt laut einem im März 2026 veröffentlichten LinkedIn Benchmark Report von Socialinsider zu den engagementstärksten Content-Arten auf LinkedIn. Wie der LinkedIn-Experte Lindsey Gamble zeigt, werden die Beiträge künftig kompakter angezeigt. Zudem rücken Reaktions- und Kommentarzahlen näher an die Interaktions-Buttons.
Für die Analyse wertete Socialinsider 1,3 Millionen Beiträge von 16.645 aktiven LinkedIn-Unternehmensseiten aus. Native Documents erzielten eine durchschnittliche Engagement Rate von sieben Prozent und legten im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent zu. Damit lagen die durchblätterbaren PDF- und Präsentationsbeiträge vor Multi-Image Posts (6,45 Prozent), Videobeiträgen (6,0 Prozent), Bildbeiträgen (5,3 Prozent) und Text-Posts (4,5 Prozent).
LinkedIn-Tipps für gute Video-Performance:
Das müssen deine Videos liefern
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Fastfood-Riese: So feiert Burger King seinen 50. Geburtstag in Deutschland
Vor 50 Jahren eröffnete die erste Burger-King-Filiale Deutschlands in Berlin
Burger King ist seit 50 Jahren in Deutschland präsent. Die Party feiert das Unternehmen mit einer Kampagne, Gewinnspiel und einem Spot. Filialnetz und Angebot sollen weiter steigen.
Eigentlich ist der Jubilar schon mehr als 70 Jahre alt, aber auf dem deutschen Markt ist Burger King erstmals am 15. Juli 1976 aufgetreten. Da eröffnete die Kette ihr erstes Restaurant am Kurfürstendamm in Berlin. Ein guter Grund also, den 50. Geburtstag hierzulande zu feiern: Ein halbes Jahrhundert später nutzt das Unternehmen dieses Jubiläum, um mit einer bundesweiten Kampagne Präsenz zu zeigen und die Kunden zu beschenken. Schließlich gibt man etwas aus, wenn man einen Runden feiert.
Kommunikativ wird die Party von einem kurzen Kampagnenfilm begleitet, der in Social Media ausgespielt wird. Der Spot arbeitet mit einem einfachen, aber einprägsamen Prinzip: Menschen beißen in Burger und die dabei entstehenden „Mmh“-Laute des Genusses fügen sich zu einer Melodie – natürlich einem improvisierten Happy-Birthday-Ständchen. Die Idee überträgt das zentrale Markenversprechen, Geschmack als Erlebnis, in ein akustisches Motiv.
Dabei soll es nicht bleiben, wie aus einem Pressebericht der Volksstimme aus Magdeburg hervorgeht: Demzufolge hat Deutschland-Chef Andreas Bork auch Bereiche „wie Frühstück, Snacks und Getränke“ im Blick.
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