Digital Business & Startups
+++ Merantix Capital +++ LIQID +++ snocks +++ Rewired +++ Energy Robotics +++ Korial +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Nun auch direkte Investments: Merantix Capital legt neuen Fonds auf (103 Millionen) +++ LIQID legt LIQID Venture III (100 Millionen) auf +++ snocks-Macher Johannes Kliesch gründet Rewired +++ Weiterentwicklung: Aus Energy Robotics wird Korial +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 5. Juni).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
Merantix Capital
+++ Nun auch direkte Investments! Der Berliner Investor Merantix Capital legt einen neuen KI-Fonds in Höhe von 103 Millionen Euro auf. Mit seinem AI Fund investiert das Team rund um Adrian Locher, Nicole Büttner und Rasmus Rothe künftig in frühphasige KI-Startups aus Bereichen wie Logistik, Fertigung, Energie, Finanzwesen, Gesundheitswesen, Life Sciences, Robotik, Enterprise-Software und Physical AI. Mit dem ersten, 30 Millionen Euro schweren Fonds, investierte Merantix, 2016 gestartet, ausschließlich in die im eigenen Venture Studio entstandenen Jungfirmen. Der neue Fonds verfolgt nun einen 50:50-Ansatz: Die Hälfte des Kapitals fließt weiterhin in gemeinsam mit Gründern aufgebaute Unternehmen, die andere Hälfte direkt in externe Startups in der Pre-Seed- und Seed-Phase. In der Regel investiert Merantix dabei zwischen 1 und 3 Millionen Euro. Zu den ersten Investments des neuen Fonds zählen Droidrun, Arqh und Outpost Bio. Zu den Investoren des neuen Fonds gehören unter anderem Union Investment, Jungheinrich, KPMG Deutschland, die Robert Wood Johnson Foundation und die W.K. Kellogg Foundation. Passend zum Thema: 7 VCs mit frischem Kapital für heiße Deals. Mehr über Merantix Capital
LIQID
+++ Startup-Investments für erfahrene Anleger:innen! Der digitale Berliner Vermögensverwalter LIQID legt mit LIQID Venture III seinen dritten Venture-Capital-Fonds auf. Im Topf sind 100 Millionen Euro. „LIQID Venture III eröffnet Anlegern Zugang zu den renommiertesten Venture-Capital-Managern und Beteiligungen an der nächsten Generation globaler Technologieunternehmen, darunter Anthropic, OpenAI, Stripe und Lovable“, teilt die Jungfirma mit. In den kommenden Monaten soll LIQID Venture III „in rund 30 Zielfonds und über 1.000 private Technologieunternehmen investieren“. Auch bei LIQID Venture III arbeitet das Team wieder mit VenCap aus Großbritannien zusammen. LIQID Venture III richtet sich an „erfahrene private Anlegerinnen und Anleger, die als semi-professionelle oder professionelle Anleger investieren können (Mindestinvestment: 200.000 Euro)“. Zuletzt legte LIQIQ mit LIQID Private Equity NXT zudem einen Private Equity-Ableger auf. Mehr über LIQID
Rewired
+++ Kaffeelastige Ausgründung mit modischem Know-How! „Ich habe eine KI-Firma gegründet, obwohl ich das nie wollte“, schreibt der umtriebige snocks-Gründer Johannes Kliesch auf Linkedin. Er meint damit das Startup Rewired, das er gemeinsam mit Luca Blanco Marchese, der zuletzt snocks Coffee führte, ins Leben gerufen hat. Rewired entstand im Grunde aus dem Reservierungssystem für snocks Coffee, dem firmeneigenen Café des modischen Unternehmens aus Mannheim. „Am Ende wurde daraus eine Plattform, die sechs verschiedene Systeme ersetzt hat, mit 312 % ROI im ersten Jahr“, führt Kliesch weiter aus. Und dieses Konzept bietet das Team nun im Markt an. „Wir verbinden Daten, Teams und Tools, in einer Lösung, angetrieben von AI, gebaut für echte Ergebnisse“, heißt es in der Selbstbeschreibung. Schöne Geschichte, die zeigt, wir einfach es manchmal ist, aus internen Ideen eigene Produkte zu machen. (Linkedin) Mehr über snocks
Korial
+++ Umbenennung! Energy Robotics heißt nun Korial. Das Unternehmen aus Darmstadt, 2019 von Marc Dassler, Dorian Scholz und Stefan Kohlbrecher als Spin-off der Technischen Universität Darmstadt gegründet, bleibt dem Thema autonome Inspektionen treu. Mit dem neuen Namen möchte sich das Team aber vom Anbieter einzelner Roboter und Drohnen zur KI-Plattform für autonome Systeme weiterentwickeln. Der Londoner ClimateTech-Investor Climate Investment (CI), Blue Bear Capital aus den USA, Futury Capital, BMH Beteiligungs-Management Hessen, Kensho VC und TadTech investierten zuletzt 13,5 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Zuvor sammelte das Team rund 10 Millionen ein. Mehr über Korial
SpaceTech
+++ Die erfolgreichsten deutschen Space-Startups werden nicht die sein, die am lautesten auftreten oder am meisten Kapital einsammeln. Es werden die Unternehmen sein, die früh verstehen, dass Industrialisierung nicht erst in der Produktion beginnt. Mehr im Gastbeitrag von Sören Münker (PTC)
Startup-Radar
+++ Die Kölner Startup-Szene bleibt dynamisch. Hier sind erneut einige der vielversprechendsten, vor allem noch jungen Kölner Gründungen, die wir genauer verfolgen. Dazu gehören: Holionix, Early, Voltvera, brixl und Averia. Mehr im Startup-Radar
#JOBS
Johanniter-Unfall-Hilfe
+++ Unser Job des Tages! Die Johanniter-Unfall-Hilfe sucht einen Mitarbeiter (m/w/d) Marketing und Social Media. Wir sind eine große Hilfsorganisation mit Hauptsitz in Berlin. Zu unseren Aufgaben zählen u. a. Rettungs- und Sanitätsdienst, Pflegeangebote, Katastrophenschutz, soziale Dienste sowie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Nestlé übernimmt den Münchner Trinkmahlzeitanbieter YFood nun komplett +++ LVM Versicherung investiert in travelträger +++ Berliner Investor Merantix Capital legen neuen Fonds auf. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Foto (oben): KI
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Nestlé kauft deutsches Erfolgs-Startup Yfood komplett – die Gründer gehen
Vom „Höhle der Löwen“-Startup zum Komplettverkauf an Nestlé: Yfood wird vollständig vom Lebensmittelkonzern übernommen. Die Gründer geben ihre Anteile ab und verlassen das Unternehmen.
Konzern hat Durst: Wie Nestlé mitteilt, wird der Branchenriese das Food-Startup Yfood komplett übernehmen. Das Münchner Startup für Trink-Mahlzeiten, bekannt geworden durch „Die Höhle der Löwen“, hatte bereits 2023 Anteile an den Lebensmittelriesen Nestlé verkauft. Jetzt gehört es komplett dem Essens-Giganten.
Stillschweigen über finanzielle Details
Mit der Übernahme will der Schweizer Konzern die internationale Expansion der Marke beschleunigen und den Einstieg in weitere Märkte ermöglichen. Yfood, 2017 gegründet von Benjamin Kremer und Noel Bollmann, zählt zu den führenden Anbietern von trinkfertigen Mahlzeiten in Deutschland und Europa – vertreibt seine Trinkmahlzeiten, Pulver und Riegel inzwischen in 30 Ländern. Im Geschäftsjahr 2025 machte Yfood einen Umsatz von rund 150 Millionen Euro.
Nestlé hält bereits seit 2023 eine Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent an Yfood. Laut Mitteilung des Konzerns haben alle Anteilseigner der Transaktion bereits zugestimmt. Vorbehaltlich der üblichen kartell- und aufsichtsrechtlichen Genehmigungen sollen die Anteile der Gründer Benjamin Kremer und Noel Bollmann zum 3. Juli 2026 vollständig auf Nestlé übergehen. Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart, heißt es weiter.
Lest auch
Gründer scheiden aus – neue Leiterin für Yfood
Trotz der Übernahme soll Yfood weiterhin als eigenständiges Unternehmen mit Hauptsitz in München bleiben. Das bedeutet: Markenidentität, Unternehmenskultur und strategische Ausrichtung bleiben unverändert. Aber: Die beiden Gründer Benjamin Kremer und Noel Bollmann scheiden aus dem Startup aus, die operative Führung wird neu geregelt. Die Leitung von Yfood übernimmt Jolanda Schwirtz, eine Nestlé-Managerin, die in den vergangenen drei Jahre mit dem Startup zusammengearbeitet hat.
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Erstmals messbar: So entscheiden Business Angels wirklich
Wer bekommt Kapital – und warum? In der Angel-Szene basieren solche Einschätzungen auf Erfahrungswerten. Companisto hat jetzt erstmals ausgewertet, wie Angels tatsächlich investieren.
Mit über 340 Millionen Euro investiertem Kapital und mehr als 200 Finanzierungsrunden gehört Companisto zu den aktivsten privaten Wagniskapitalgebern Europas. Jetzt hat das Business-Angel-Netzwerk zum ersten Mal messbar gemacht, wer Kapital bekommt – und welche Faktoren die Entscheidung beeinflussen. Companisto bildet den gesamten Investmentprozess ab und kann analysieren, was analog unsichtbar bleibt. Für die Auswertung wurden über 50.000 Investoren-Sessions aus 166 Finanzierungsrunden untersucht.
Der Pitch – ob Video oder live – schlägt den Businessplan
Nur 25 Prozent der Investoren sehen sich den Pitch an. Doch sie verantworten fast 60 Prozent aller Investments. Ihre Investmentwahrscheinlichkeit ist 4,4-mal höher als die der übrigen. Wer wochenlang am Finanzmodell feilt und den Pitch nebenbei vorbereitet, setzt den Hebel an der falschen Stelle an.
Ein guter Pitch allein reicht nicht
Die kontraintuitivste Erkenntnis: Startups, bei denen Angels nur den Pitch sehen, aber nicht weiterlesen, konvertieren unterdurchschnittlich. Der Pitch öffnet die Tür – doch überzeugen muss das Pitchdeck. Runden, in denen Investoren beides intensiv nutzen, erreichen eine um 22 Prozent höhere Beteiligungsquote. Und je mehr Unterlagen ein Angel prüft, desto wahrscheinlicher investiert er: Startups mit hoher Dokumentennutzung konvertieren 45 Prozent besser. Transparenz ist kein Risiko, sondern ein Conversion-Hebel.
FOMO muss aufgebaut werden – vor allem bei unbekannten Investoren
Am Schlusstag einer Finanzierungsrunde fließen 42 Prozent des gesamten Investitionsvolumens – fast doppelt so viel wie am Starttag. Drei Viertel aller Angels kehren mehrfach zurück, bevor sie sich entscheiden. Das ist kein Zufall: FOMO entsteht nicht am Anfang, sondern baut sich über die Laufzeit auf – bei Angel-Runden genauso wie bei VC-Finanzierungen. Gründer, die das verstehen, strukturieren ihr Fundraising als Spannungsbogen statt als Sprint.
Ausführliche Einblicke in Investmenttrends und Entscheidungsprozesse liefert Companisto mit dem in Kürze erscheinenden ersten Market Report zum Investitionsverhalten von Business Angels und zeigt dabei Branchen-Benchmarks, die es bisher nirgendwo gab.
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10 millionenschwere Investments, die Lust auf mehr machen
Investment-Bilanz für den Mai: Im vergangenen Monat zählten wir 10 zweistellige bzw. dreistellige Millioneninvestments bei denen rund 550 Millionen Euro bewegt wurden. Darunter Focused Energy, Eterno und n8n.

Unser Investmentrückblick auf den Mai 2026: Auch im vergangenen Monat konnten einige Startups, Scaleups und Grownups wieder üppige Millionenbeträge einsammeln. Manche dieser Unternehmen kennt in der Startup-Szene quasi jeder, andere wiederum fliegen trotz bekannter Investoren und millionenschwerer Investmentbeträge weiter unter dem Szene-Radar. Hier die größten Finanzierungsrunden der vergangenen Wochen, es geht dabei um rund 550 Millionen Euro.
Die größten Investments
Focused Energy
+++ Der Energiekonzern RWE, die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND), European Innovation Council, BMH Beteiligungs-Management Hessen, Futury Capital und Altinvestor Prime Movers Lab (USA) investieren 240 Millionen US-Dollar in Focused Energy. Mehr über Focused Energy
Eterno
+++ Der norwegische Investor Verdane investiert wohl mehr als 100 Millionen US-Dollar in Eterno. Mehr über Eterno
n8n
+++ Der Walldorfer Softwaregigant SAP investiert rund 60 Millionen Euro (einschließlich Secondaries-Deal) in n8n. Im Zuge der Investmentrunde wird n8n nach eigenen Angaben mit 5,2 Milliarden US-Dollar bewertet. Mehr über n8n
eleQtron
+++ Schwarz Digits, EIC Fund, Ankaa Ventures, das Laser-Ausrüstungsunternehmen Precitec, NRW.Bank, IFB Hamburg und Altinvestor Earlybird investieren 57 Millionen Euro in eleQtron. Mehr über eleQtron
NVision
+++ Das Diagnostik- und Medizintechnikunternehmen Abbott, Playground Global, Matterwave Ventures, b2venture und Entrée Capital investieren 55 Millionen US-Dollar in NVision. Mehr über NVision
Bunch
+++ Der kanadische FinTech-Investor Portage, Illuminate Financial aus London, Motive Partners, Cherry Ventures und Fintech Collective investieren 35 Millionen US-Dollar in Bunch. Mehr über Bunch
LiveEO
+++ Der junge DefenseTech-Investor Helantic, b2venture, Nordic Ninjas, DeepTech & Climate Fonds (DTCF), Matterwave, MMC, Segenia, Greencode, EIC und Andy von Bechtolsheim sowie ein nicht genannter Lead-Investor investieren 28 Millionen Euro in das Soonicorn LiveEO. Mehr über LiveEO
Getquin
+++ Der kanadische FinTech-Investor Portage, State Street Investment Management aus Boston, Horizons Ventures, Trade-Republic-Investor Sino, Heartfelt und Co. investieren 12 Millionen Euro in Getquin. Mehr über Getquin
Feldwerke
+++ Ein namentlich nicht genannter französischer Debt Fund, der auf erneuerbare Energien spezialisiert ist, stellt dem Münchner Startup Feldwerke im Rahmen einer revolvierenden Kreditlinie 12 Millionen Euro zur Verfügung. Mehr über Feldwerke
allO
+++ Der New Yorker Investor Zigg Capital, LifeX Ventures, Aperture, Wecken & Cie., 20VC und Keen Venture Partners sowie Business Angels wie Angels in the round include Fabian Siegel, Mark Ransford, Ludwig Fuchs investieren 14 Millionen US-Dollar in allO. Mehr über allO
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Foto (oben): KI
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