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UX/UI & Webdesign

Wie präsentiert sich ein Auktionshaus heute? Bukowskis zeigt es! › PAGE online


Millionen Besucher:innen monatlich: Diese Traumzahlen verzeichnet die Website des traditionsreichen Auktionshauses Bukowskis. Und es geht weiter nach oben und das mit einem sehr zeitgemäßen Redesign des Stockholmer Designstudios Lundgren+Lindqvist, das sich allen Interessierten öffnet.

Wie präsentiert sich ein Auktionshaus heute? Bukowskis zeigt es! › PAGE online

Seit 1870 ist das schwedische Auktionshaus Bukowskis eine Größe auf dem Auktionsmarkt im Norden.

Im wunderschönen und eleganten Berzelii Park in Stockholm gelegen, bietet Bukowskis dort Vorbesichtigungen, Privatverkäufe und Live-Auktionen. Und vor allem aber betreibt es eine umfassende Online-Plattform und App.

Geschickt und gemeinsam mit dem Londoner Auktionshaus Bonhams, das bereits 1793 gegründet wurde, erweiterten die beiden Traditionshäuser nicht nur ihren Radius mit zusätzlichen Standorten unter anderem auch in Paris, New York, Los Angeles, Hongkong oder Sydney, sondern erreichen digital ein weltweites Millionenpublikum.

Tausende Objekte werden auf Bukowskis.com angeboten: Kunst von Größen wie Ed Ruscha oder Ólafur Elíasson, Schmuck, Möbel und Design aus den unterschiedlichen Epochen und für ein sehr weit gefächertes Bieter:innen-Publikum. Und eines, das kontinuierlich wächst.

Doch wie spricht man dieses in seiner ganzen Diversität in einem neuen digitalen Auftritt an?

Spannungsfeld mit viel Weißraum

Die Zielgruppe reicht von klassischen Auktionär:innen zwischen 60 und 90 Jahren bis hin zu jüngeren Online-Bietenden. Und dazu kommen natürlich noch die ganz unterschiedlichen Angebote, die jeweils von Interesse sind.

»Dieses Spannungsfeld prägte sämtliche Designentscheidungen«, heißt es von dem Stockholmer Designstudio Lundgren+Lindqvist selbst. Und es findet sich in der gesamten Gestaltung wieder.

Großzügiger Weißraum, der in Zeiten von KI generell eine Renaissance verzeichnet und sich mit Klarheit, Ruhe und Stil gegen den AI-Slob stemmt, bietet die Grundlage für ein wohldurchdachtes Digital Design.

Und das nimmt die Tradition und Gegenwart auf, die sich in der Arbeit und dem Angebot von Bukowskis verbinden, in dem Archiv des Auktionshauses mit fast 600.000 Objekten, der traditionsreichen Unternehmensgeschichte ebenso wie in dem Bieter:innenpublikum, den Angeboten vor Ort – und der digitalen Präsenz.

Dialog mit schönen Details

Kunst, Design und Objekte aus den verschiedenen Epochen treffen in dem neuen digitalen Auftritt auf eine klare Umgebung, auf einen White Cube sozusagen, der sich ganz auf die Arbeiten selbst konzentriert. Versehen ist das alles zudem mit schlichten Icons und Details wie einer Zahlenreihe, in der unterschiedliche Angebote aufklappen.

Vor allem aber auch zeigt sich die Verbindung von Historie und Gegenwart in der Typografie.

Darin treffen die Lyon Text und Lyon Display, die für Headlines und redaktionelle Inhalte genutzt werden, auf die Neue Haas Grotesk als primäre Website-Schrift. Heißt, eine Interpretation von Renaissance-Schriften aus dem 16. Jahrhundert tritt mit einer modernen Sans Serif in den Austausch.

Und dabei passen sie ganz hervorragend zusammen, erzeugen eine gewisse Spannung und eröffnen einen Dialog.

Das Redesign wurde als vollständiger Frontend-Prototyp entwickelt und von einer umfangreichen Asset-Bibliothek begleitet. Die technische Umsetzung erfolgte anschließend durch das interne Team von Bukowskis.

Vier Jahre lang arbeitete Lundgren+Lindqvist an dem neuen Webdesign, das jetzt online ist.

This project contains images of artworks and objects, auctioned by Bukowskis.
© All artworks are copyright of their respective creators and BUKOWSKIS (IMAGES).



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Behind the Set › PAGE online


Brücken bauen im Bewegtbild: »Behind the Set« bringt Studierende und Fachleute zusammen, stärkt den praxisnahen Wissenstransfer und begegnet den strukturellen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Ein neues Format, das für die Community leben soll und von ihr getragen wird.

Behind the Set › PAGE online
Grafik © CreatiF Center

»Behind the Set« möchte Wissen kommunizieren und kollaborative Arbeitsweisen in der hiesigen Filmproduktion fördern. Die Kooperation läuft zwischen dem bundesweiten Berufsverband Assistant Directors Union (ADU) und dem CreatiF Center der HFF München.

Das CreatiF Center ist seit der Gründung 2023 als zentraler Hub für den Transfer zwischen Kunst, Wissenschaft und Medientechnologie bekannt und arbeitet eng mit Partner:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, was neue Wege in die Märkte öffnen kann. Ein Punkt, der in den verschiedenen Designdisziplinen ebenfalls immer wieder diskutiert wird.

Ständiger Wandel am Set

Ein solcher Austausch über Grenzen hinweg ist dringend nötig, denn Deutschland gerät als Produktionsstandort immer stärker unter Druck. Auch im Bewegtbild wird für viele Stakeholder die Luft dünner beziehungsweise für manche vielfältiger – ähnlich wie in Agenturen und Unternehmen. Genau wie beim Design ist auch die fragmentierte Branchenstruktur der Filmbranche ein ewig leidiges Thema. Und wo viel Bewegung herrscht, braucht es mindestens genauso viel Austausch.

Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Abläufe, sondern um einen fundamentalen technologischen Wandel am Set. Der Einzug von Virtual Production – dem Drehen vor gigantischen LED-Wänden – und KI-gestützten Tools wirft die traditionelle Arbeitsteilung komplett über den Haufen.

Wo früher visuelle Effekte erst Monate nach dem Dreh in der Postproduktion entstanden, müssen Teams heute digitale Kulissen und Workflows schon vorab perfekt koordinieren. Das erfordert ein völlig neues, abteilungsübergreifendes Verständnis von Produktionsmanagement.

Werkzeugkasten für die Bewegtbildbranche

Das neue Format richtet sich sowohl an den Nachwuchs als auch an die Profis: Es betrifft zum Beispiel Regieassistenz-Teams, angehende Filmstudierende, Tech-Interessierte oder Bildgestalter:innen. Aber genauso betroffen sind die fertig ausgebildeten Fachleute, weil viele hinter den rasanten technologischen Entwicklungen alleine nicht hinterherkommen können. Es braucht mehr Vermittlungsangebote und Infopools.

In der Planung ist daher eine Formatmischung aus virtuellen Austauschformaten, Veranstaltungen, Fachbeiträgen und Einblicken aus der Praxis. Lena Fischer, Projektleitung des Integrativen Produktionsmanagements im CreatiF Center, nennt dies einen Werkzeugkasten und kommentiert:

»Wir wollen ein Format bauen, das für die Community ist und auch von der Community mitgetragen wird.«

Weil das Format als Transferprojekt gefördert ist, wird es kostenlos angeboten. Das Kick-off-Event findet am 8. Juni statt.

Mehr Informationen gibt es auf der Website.

 

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Witzig & musikalisch: Schottland feiert WM-Teilnahme auf eigene Art! › PAGE online


Nach 28 Jahren ist Schottland wieder bei einer Fußball-WM dabei. Und die traditionsreiche Limo Irn-Bru feiert das mit einem Musik-Spot mit vielen Stars – und einem erfrischenden Blick darauf, was die Fußball-Fans in den USA erwartet: von irren Ticketpreisen und riesigen Hot Dogs bis zur Security.

Witzig & musikalisch: Schottland feiert WM-Teilnahme auf eigene Art! › PAGE online

Irn-Bru, die leuchtende orange schottische Limo mit einem Geschmack nach Zitrusfrüchten, ist nicht irgendein Getränk. Es wird das »andere Nationalgetränk« des Landes genannt. Neben dem berühmten Whiskey natürlich. Und ist erfolgreicher als Colca-Cola dort.

Das »Iron-Brew«, wie es ursprünglich hieß, ist also eine Instanz in Sachen schottischer Nationalität. Und so feiert die Marke die erste Teilnahme der schottischen Nationalmannschaft bei einer Fußball-Weltmeisterschaft seit 1998 mit durchschlagendem Erfolg.

Dafür hat es den ikonischen Brand-Jingle »Made in Scotland from Girders« in einen musikalischen Werbespot verwandelt, bei dem ein schottisches Who-is-Who auftritt: Von Franz Ferdinands Frontmann Alex Kapranos über Fußballheld John McGinn und einem wunderbaren Chor bis hin zu Susan Boyle, die hoch oben auf der ikonischen Forth Rail Bridge schmettert. Schade allerdings um die schlechten Fake-Bilder in diesem Part.

So lustig wie musikalisch

Umso schöner ist der neckische Humor, den die Agentur Lucky Generals gemeinsam mit dem Regie-Duo Grandmas aus Manchester auf den Weg brachte.

Und der so manche absurde Realität herauskitzelt – von den Ticketpreisen bis zu den häufig so überdimensionalen Portionen in US-Restaurants, Naturkatastrophen und der Security bei der Ankunft.

Auch wenn die Andeutung eher subtil bleibt und sich auf eine geschmuggelte Dose Irn-Bru bezieht, ist die Anspielung auf die Einreisepolitik der Regierung naheliegend.

Wie der Slogan wurde auch die Plattform »Made in Scotland From Girders« wiederbelebt und feiert die Resilienz schottischer Fans.

Zusätzlich zu dem Musikspot, der im Mittelpunkt der Kampagne steht und jetzt im Fernsehen, auf Social Media und in digitalen Kanälen läuft, gibt es eine Plakatkampagne, Spotify- und Vinyl-Veröffentlichungen und Behind-the-Scenes-Inhalte.

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Plakat der Kieler Woche 2026 – Design Tagebuch


In gut zwei Wochen beginnt die größte Segelregatta der Welt, die Kieler Woche (20. bis 28. Juni 2026). Das Plakat zur diesjährigen Kieler Woche sei „freundlich, locker und mit einer besonderen Leichtigkeit“, so der Veranstalter.

Im Rahmen des traditionellen Designwettbewerbs zur diesjährigen Kieler Woche hatte sich im vergangenen Jahr der Grafikdesigner Erik Brandt aus Minneapolis mit seinem Entwurf gegen 14 weitere Vorschläge durchgesetzt. Die Jury ist der Auffassung: „Das Design vereint die beiden zentralen Facetten der Kieler Woche – Sport und Freizeit – in einem modernen, vielseitigen Auftritt.“

Kieler Woche Plakat 2026, Quelle: Landeshauptstadt Kiel

Auszug des Jury-Statements

„Die dynamische Komposition und die sommerliche Farbgebung vermitteln Offenheit und Lebensfreude. Im Zentrum steht die Wendetonne, die als starkes Symbol den Segelsport mit der offenen, festlichen Atmosphäre des Volksfests verbindet. […] Die rhythmische Spiegelung des Textes schafft eine visuelle Kontinuität, die spielerisch über das Format hinausgeht. Durch die Wiederholung entsteht ein starkes Symbol für die lange Tradition der Kieler Woche, ihre beständige Wiederkehr – und die Gewissheit, dass sie auch in Zukunft immer wieder neu erlebbar sein wird“, heißt es in der Beurteilung der Jury.

Das Plakat der Kieler Woche wird seit 1959 in einem jährlich stattfindenden Designwettbewerb ermittelt, zudem Designer aus dem In- und Ausland eingeladen werden. Das Siegermotiv kommt während der Segel- und Festwoche auf Plakaten und Flaggen zum Einsatz und schmückt darüber hinaus zahlreiche Medien und Anwendungen wie Kaffeebecher, Schlüsselbänder und andere Werbeartikel.

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