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Markeninszenierung mit Überraschungseffekt: Warum Hyundai ein Kreisligaspiel auf Profi-Niveau hebt


Hyundai macht mit zwei C-Jugend-Fußballmannschaften ein Spiel zum unvergesslichen Erlebnis

Ein Kreispokalfinale wird zum Überraschungsevent: Hyundai macht aus einem Jugendspiel ein Profipokal‑Spektakel – samt Fans, Moderator und einem Weltmeister für die Kabinenansprache. Was dahinter steckt.

Kein Geringerer als Mario Götze nämlich stand plötzlich vor den Spielern der C-Junioren vom JFV Obertshausen und der SG Wiking 03 Offen

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GPT bald günstiger? OpenAI prüft Preissenkungen


OpenAI prüft laut Wall Street Journal günstigere GPT-Preise und rechnet offenbar mit ähnlichen Schritten von Anthropic. Vor allem Entwickler:innen und Unternehmen könnten profitieren. Zudem vereinfacht OpenAI die Modellauswahl in ChatGPT.

Seit der IPO-Ankündigung von Anthropic scheint OpenAI keine Zeit verlieren zu wollen. Erst zog das Unternehmen hinter ChatGPT mit einer eigenen vertraulichen Börseneinreichung nach, nun prüft es offenbar deutliche Preissenkungen für die kostenpflichtigen KI-Angebote. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.

Dem Bericht zufolge erwägt OpenAI insbesondere niedrigere Token-Preise. Tokens bilden die Grundlage für die nutzungsabhängige Abrechnung vieler KI-Modelle und APIs. Damit zeichnet sich eine neue Phase des Wettbewerbs zwischen zwei der wertvollsten KI-Unternehmen der Welt ab – mit potenziellen Folgen für die gesamte Branche.


OpenAI bestätigt IPO-Einreichung:
Bald mehr wert als Anthropic?

OpenAI Branding
Das neue OpenAI Branding vor Fotografie, © OpenAI

Der Preis für KI rückt in den Fokus

Da sich die möglichen Preissenkungen laut Wall Street Journal auf Tokens beziehen, dürften vor allem Entwickler:innen und Unternehmen profitieren, die KI-Modelle über APIs nutzen. Für sie zählen die laufenden Nutzungskosten zu den wichtigsten Faktoren bei der Wahl eines Dienstes, da nicht mit festen Monatsgebühren, sondern nach tatsächlicher Nutzung abgerechnet wird. Entsprechend wächst der Druck auf OpenAI, Anthropic und Co., ihre Angebote wirtschaftlicher und attraktiver zu machen.

Aktuell berechnet OpenAI für GPT-5.5 fünf US-Dollar pro einer Million eingegebener Tokens und 30 US-Dollar pro einer Million ausgegebener Tokens. Anthropic verlangt für das Flaggschiffmodell Claude Opus 4.8 fünf beziehungsweise 25 US-Dollar, während Claude Sonnet 4.6 bereits für drei beziehungsweise 15 US-Dollar pro Million Tokens verfügbar ist.

Doch wie sieht das Rennen bei den Nutzer:innen aus? Die aktuellen Zahlen zeigen, dass OpenAI derzeit vorne liegt. Erst im Mai überschritt die ChatGPT App laut Sensor Tower die Marke von einer Milliarde monatlich aktiven Nutzer:innen und erreichte diese Marke zudem schneller als jede andere Consumer App zuvor. Die Claude App von Anthropic kommt laut Sensor-Tower-Daten auf 56 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen, während Google für Gemini 750 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen angab.


ChatGPT erreicht 1 Milliarde App User schneller als TikTok und YouTube


Die Chancen und Risiken sinkender KI-Preise

Noch handelt es sich lediglich um Überlegungen. Sollte OpenAI die Preise senken, könnte nach dem Wettlauf um die besten Modelle nun der Kampf um die günstigste KI beginnen. Für Unternehmen und Entwickler:innen könnten niedrigere Preise die Wirtschaftlichkeit vieler KI-Anwendungen verbessern. Sinkende Token-Kosten würden leistungsfähige Modelle für zusätzliche Anwendungsfälle attraktiv machen und den Einsatz von KI weiter beschleunigen.

Allerdings könnte ein Preisabfall bei KI-Angeboten auch negative ökologische Folgen haben. Je günstiger die Nutzung wird, desto stärker dürfte die Nachfrage steigen – und damit auch der Energie- und Ressourcenbedarf der dafür nötigen Rechenzentren. Bereits im April 2025 prognostizierte die Internationale Energieagentur (IEA), dass sich deren Stromverbrauch bis 2030 mehr als verdoppeln könnte. Demnach könnten Rechenzentren bis 2030 rund 945 Terawattstunden Strom verbrauchen – etwa so viel wie ganz Japan. KI gilt als einer der wichtigsten Treiber dieser Entwicklung.

OpenAI überarbeitet auch den Model Picker von ChatGPT

Wie OpenAIs Product Lead Adam Fry auf X ankündigt, überarbeitet das Unternehmen den Model Picker in ChatGPT. Die Modellauswahl soll dadurch übersichtlicher werden und Nutzer:innen helfen, schneller das passende Modell für ihre jeweilige Aufgabe zu finden.

Künftig können Nutzer:innen im Model Picker zwischen den Stufen Instant, Medium, High und Extra High wählen. Für Pro-Nutzer:innen kommen zusätzliche Pro-Optionen hinzu. Gleichzeitig streicht OpenAI die Stufe Thinking-Light, die laut Fry von weniger als einem Prozent der zahlenden Nutzer:innen genutzt wurde. Beliebte Optionen wie Thinking-Heavy sowie die verschiedenen Pro-Modi bleiben jedoch weiterhin direkt erreichbar. Das Update wird ab sofort schrittweise ausgerollt.


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Jetzt direkt von Pomelli auf Instagram posten


Das AI Marketing Tool Pomelli von Google ermöglicht jetzt das unmittelbare Veröffentlichen von KI-generierten Assets auf Instagram. Wir zeigen dir, was Pomelli noch leisten kann.

Mit Pomelli hat Google im vergangenen Jahr ein Tool eingeführt, das ganze Marketing-Prozesse KI-gestützt übernehmen kann. Googles Tool soll on-brand Content für KMU in Sekundenschnelle erstellen. Dafür greift das KI-Tool auf die erkannte Business-DNA zurück und ermöglicht den Kampagnenaufbau in wenigen Schritten – ganz ohne großes Team im Hintergrund. Pomelli wurde im Frühjahr 2026 dann endlich auch in Deutschland ausgerollt. Auf den umfassenden Roll-out folgen stetig Feature-Erweiterungen. Nach der Integration von Photoshoot und der Bereitstellung für Mobile kommt jetzt ein hilfreiches Update für Social Media Marketer und Creator: Pomelli Content kann direkt auf Instagram gepostet werden.


Pomelli ist Googles neues AI Marketing Tool für KMU

Smartphone Mockups mit Visuals, Button zum Animieren mit Videosymbol, schwarzer Hintergrund
© Google via Canva

Marketing Workflow für Instagram User wird einfacher: Pomelli-Kreationen direkt posten

Googles Product Director für den Bereich Google Labs, Jaclyn Konzelmann, informiert die Branche auf LinkedIn über die neue Posting-Option für Pomelli. Creator müssen künftig die Assets, die sie mit Pomelli per KI erstellen lassen, nicht mehr herunterladen und neu hochladen, um sie dann auf der populären Plattform Instagram zu posten. Dank einer neuen Verknüpfung können sie die Beiträge direkt bei Pomelli auf das gewünschte Instagram-Format anpassen, mit einer Caption versehen und posten. Hierbei können die User Reels, Stories und Beiträge aus den Assets und Pomelli Photoshoots erstellen lassen und für ihre Social-Kanäle einsetzen.

Das hilft dabei, on brand Content auf Instagram schnell und regelmäßig auszuspielen. So können Creator mithilfe des KI-Tools Pomelli noch schneller auf Trends und Vorgaben aus anderen Teams reagieren und am Puls der Zeit Social-Media-Inhalte bereitstellen. Dabei kann die KI Kreationsarbeit übernehmen, während die Marketer und Creator mehr Zeit in ihre Kreativprozesse und Strategieplanung stecken. Möglicherweise dauert es aber etwas, ehe das Feature in Deutschland angekommen ist. Ob eine Posting-Option auch für andere Plattformen folgt, ließ Konzelmann offen.

Was genau ist Pomelli? So funktioniert das KI-Tool für KMU

In seinem Blog-Beitrag für The Keyword Deutschland schreibt Googles Daniel Adonai:

Pomelli ist ein Experiment aus Google Labs, das in enger Zusammenarbeit mit Google DeepMind entwickelt wurde. Es fungiert als eine Art ‚KI-Marketing-Assistent‘, der kleinen Unternehmen hilft, konsistente und professionelle Inhalte für Webseiten, Social Media oder Anzeigen zu erstellen.

Googles AI Tool Pomelli soll on-brand Content für KMU in Sekundenschnelle erstellen. Das Tool sorgte bereits nach seinem Start als Experiment im vergangenen Herbst für Aufsehen. Seither ist Pomelli mit weiteren AI Features versehen worden, die eine umfassende Content-Produktion und -Bearbeitung skalierbar machen. Die Möglichkeiten, die Pomelli schon jetzt bietet, sind immens. Die Eingabe einer Unternehmens-URL reicht dabei schon aus, um eine Business-DNA mit Wiedererkennungsmerkmalen zu ermitteln und basierend darauf Creatives für eine Kampagne erstellen zu lassen. Dies ist Schritt eins eines Prozesses, an dessen Ende die Unternehmen komplette und editierbare Kampagnenvorschläge haben. Der Dreischritt lautet: Business-DNA, Kampagnenvorschläge, Bearbeitung. Das funktioniert neuerdings sogar für Video-Ad-Assets.

Und Pomelli unterstützt mit der Option Photoshoot inzwischen auch noch all jene, die nicht die Ressourcen für gute Bilder haben oder schlichtweg auf das gute alte Smartphone-Foto zurückgreifen wollen. Denn Pomelli Photoshoot verwandelt diese in marktreife Assets. Jaclyn Konzelmann erklärte dazu:

[…] Take any cell phone photo of your product – kitchen table, bad lighting, whatever – and Photoshoot transforms it into studio-quality
product shots that look like you dropped $$$ on a professional photographer. 

Aus den Vorschlägen, die Pomelli Usern für Assets liefert, können diese passende Varianten auswählen oder sie mit Text-Prompts optimieren (lassen). So sollen skalierbare Kampagnenelemente entstehen. Das kann sich für verschiedene Unternehmen eignen. Google nennt unter anderem:

  • Handwerksbetriebe und das Kunsthandwerk, die beispielsweise handgefertigte Produkte per KI in verschiedenen Umgebungen darstellen können.
  • Gastronomische Betriebe und Cafés, die Social Media Posts und Visuals für ihre Kanäle oder ein Google Business Profile erstellen können.
  • Dienstleister:innen, die visuelle Assets für ihre Leistungen und Angebote erstellen können, von der Beratung bis zur Yoga-Session.

Pomelli soll Marketing vereinfachen und wird immer umfangreicher

Mithilfe von Pomelli und mit dem Dreischritt Markenanalyse, Ideenfindung und Asset-Erstellung wird das gebrandete Storytelling mit der KI einfacher denn je. User in Deutschland können Pomelli jetzt testen, sollten aber daran denken, dass das Tool weiterhin als Experiment geführt wird und noch Änderungen unterworfen sein mag.

Neuerungen gibt es indes immer wieder. Seit Kurzem ist es bei Pomelli auch möglich, eine eigene Business DNA (bDNA) erstellen zu lassen, darauf basierend Brand Books zu kreieren oder sogar ganze Websites passend zur Marke aufzubauen.


Noch mehr KI-Kreationsmöglichkeiten bietet zum Beispiel Googles neues Asset Studio, das bei der Google Marketing Live vorgestellt wurde.

Google Marketing Live:

Die Zukunft der Werbung beginnt hier

Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne
Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne, © Google

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Instagrams Your Algorithm im Main Feed: Mehr Agency für User


Mit Your Algorithm kannst du nach Reels und Explore jetzt auch im Main Feed konkret angeben, welche Themen du sehen möchtest und welche nicht. Instagrams Chef verspricht zudem Erweiterungen für die Personalisierung nach Stimmung, Content-Format und Co.

Instagrams Feature Your Algorithm kommt endlich für den Main Feed. Die Funktion war bisher nur im Reels Feed und seit Kurzem im Explore-Bereich verfügbar. Für den Reels Feed rollte Instagram die Funktion nach der ersten Einführung in den USA im Dezember 2025 im Januar weltweit aus. Im April folgte der Roll-out für den Explore-Bereich. User können mit der Funktion angeben, von welcher Art von Beiträgen sie mehr und von welcher Art sie weniger sehen möchten – bisher aber nur auf Englisch. So soll Your Algorithm dem Namen nach individuelle Rezeptionserfahrungen fördern. Der Start von Your Algorithm für den Main Feed soll Nutzer:innen noch mehr Kontrolle über die Themen geben, die ihnen begegnen. Und Instagram-Chef Adam Mosseri weist schon auf weitere Einstellungsoptionen hin, etwa in Bezug auf die eigene Stimmung, verschiedene Formate oder User-Anfragen.


Instagram bringt Your Algorithm für Explore:

Algorithmusanpassung für alle

2 Smartphone Mockups mit Explore Page von Instagram und Icon für Your Algorithm Feature, Strand und rötlicher Himmel im Hintergrund
© Instagram via Canva

Your Algorithm für den Main Feed: Mosseri erklärt die Notwendigkeit

Die Option Your Algorithm können Instagram in den Bereichen Reels, Explore und neuerdings im Main Feed nutzen, indem sie am rechten oberen Bildrand das Icon der zwei Linien mit Herzen anwählen. Viele User sehen dieses Icon gerade in Deutschland jedoch noch nicht. Die Option für Your Algo könnte erst später in Deutschland ankommen, genauso wie die Option im Reels Feed. Der Roll-out des Features läuft eher langsam und noch haben nicht alle User Zugriff auf die Möglichkeit zur Personalisierung des Algorithmus.

So sieht die Einstellungsoption für Your Algorithm auf der Explore Page aus, © Instagram
So sieht die Einstellungsoption für Your Algorithm auf der Explore Page aus, © Instagram

Dass diese endlich für den Main Feed ausgerollt wird, ist ein Zeichen der Zeit. In einem Karussell-Post auf Instagram erklärt Adam Mosseri, dass auch andere Plattformen wie TikTok, YouTube und X Main Feeds bereitstellen, die algorithmisch vorgeschlagene Inhalte von Accounts, denen man meist nicht folgt, anzeigen. So finden User Content, den sie andernfalls kaum entdeckt hätten. Persönliche Kommunikation und Inhalte von Freund:innen haben sich laut Mosseri längst auch in die Bereiche DMs und Stories verschoben. Doch während der Algorithmus auf Instagram auf Basis von User-Interaktionen Interessen einordnen kann, konnten User lange Zeit nicht direkt vorgeben, was sie eigentlich sehen möchten.

Ein Grund war, dass die Ranking-Systeme so komplex waren, dass User kein umfassendes Verständnis von diesen hatten und deshalb keine Handlungsfähigkeit zur Anpassung geboten bekamen.

You can’t have agency over a system that lacks an interface you understand,

meint Mosseri. Doch inzwischen helfen LLMs dabei, Content Cluster in natürlicher Sprache verständlich aufzubereiten und mit den Vorgaben der User in Einklang zu bringen. So kann Your Algorithm als persönliche Feed-Neuordnung fungieren. Das löst auch eines der großen Probleme der Instagram User, die Adam Mosseri erkennt:

I think the loss of agency is part of what people feel when they feel uneasy about social media – not the content itself, but the sense that the experience is happening to them rather than being shaped by them.

Die Zukunft hält mehr Personalisierung und eine vielleicht ganz neue Instagram-Erfahrung bereit

Da die Menschen mehr Handlungsfreiheit für ein Produkt haben sollen, mit dem sie viel Zeit verbringen, kommt Your Algorithm als Personalisierungsoption. Und das bloße Nennen von Themen, die sie interessieren oder nicht interessieren, soll nur der Anfang sein. Mosseri schreibt in einem ausführlichen Beitrag, den er seinem Threads Post zum Thema angehängt hat, dass User womöglich bald ebenso nach Content-Vorgaben zur Stimmung, zum Format, zu User-Anfragen und anderen Aspekten machen können.

Künftig könnte die App-Erfahrung sogar ganz anders werden. Denn AI hat das Potential, auf der Plattform eine nie dagewesene Personalisierung zu ermöglichen. Mosseri betont:

[…] At that point you can imagine shaping much more than how ranking works in an app like Instagram — the structure of the app itself, the experiences inside it, even the things the app is for could be different for each of us.

Deshalb warnt er nicht zuletzt davor, dass AI geteilte Erfahrungen wie auf Instagram in den Hintergrund rücken könnte. Immerhin könne die KI nicht nur komplett personalisierte Erfahrungen, sondern personalisierte Apps für User bauen. Er sei jedoch optimistisch, dass die geteilten Erfahrungen weiterhin von Relevanz für die meisten User bleiben. Deshalb ist Your Algorithm eine Personalisierung, aber keine Hyperpersonalisierung für Instagram.


Reorder Your Grid auf Instagram ist endlich da

Zwei Smartphone Mockups mit Instagram Grids, die neu sortiert werden, Farbverlauf in Orange-Violett im Hintergrund
© Instagram via Canva

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