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WhatsApp stoppt Support für alte Android-Versionen


Update nötig: WhatsApp läuft bald nicht mehr auf Android 5. Betroffene User sollten ihre Daten sichern und auf neuere Geräte wechseln. Denn neue Features setzen inzwischen aktuellere Systeme voraus.

Ältere Android-Geräte verlieren bald den Zugriff auf einen der beliebtesten Messenger weltweit. WhatsApp zieht die Systemanforderungen an und kappt den Support für ältere Android-Versionen. Ab dem 8. September 2026 läuft die App nicht mehr auf Geräten mit Android 5.0 und 5.1, künftig wird mindestens Android 6 vorausgesetzt, wie WABetaInfo berichtet. Die Umstellung trifft aber vor allem Märkte, in denen ältere Geräte noch verbreitet sind, etwa in Teilen von Asien, Afrika oder Südamerika.

WhatsApp macht Platz für neue Features

Geräte mit Android 5 verlieren den Zugriff vollständig, sobald WhatsApp die neue Mindestversion durchsetzt. Wer den Messenger weiter nutzen will, muss das Betriebssystem aktualisieren oder auf ein neueres Gerät wechseln.

Hinter der Entscheidung stehen technische Anforderungen, denn neue Funktionen greifen auf aktuelle Systemressourcen zurück. Ältere Android-Versionen lassen sich damit nur eingeschränkt unterstützen.

Gleichzeitig gewinnt WhatsApp Spielraum für neue Features. Dazu zählen etwa Notification Bubbles, die Chats als schwebende Icons einblenden. Solche Funktionen setzen aktuelle Android-Standards voraus.

WhatsApp zeigt neue Notification Bubbles Funktion mit schwebenden Chat Icons auf Android.
WhatsApp zeigt die neuen Notification Bubbles für schnelleren Zugriff auf Chats, © WABetaInfo

Diese Android-Geräte verlieren bald den Zugriff

WhatsApp informiert betroffene User direkt in der App über die Umstellung. Gleichzeitig empfiehlt die Messaging App, Chats rechtzeitig zu sichern. Backups lassen sich über Google Drive oder lokal auf dem Gerät speichern. Für iOS User ändert sich nichts. WhatsApp bleibt weiterhin auf Geräten mit iOS 15.1 oder neuer verfügbar.

WhatsApp Hinweis auf Support-Ende für ältere Android-Versionen ab September 2026 auf Smartphone.
WhatsApp informiert User über das Support-Ende für Android 5-Geräte, © WABetaInfo

Meta testet WhatsApp Plus mit Exklusiv-Features:
Was das Abo bietet und kostet

WhatsApp-Logo auf Fensterbank im Meta HQ
© Meta via Canva





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Dokureihe von Vivalu: Ay Yildiz setzt auf echte Geschichten statt „Stadtbild“-Polemik


Kunstsammler Selim Varol kommt im ersten Teil der Dokureihe „Echte Geschichten statt Bilder im Kopf“ zu Wort.

Wie ist es wirklich, als Mensch mit Migrationshintergrund in Deutschland seinen Weg zu finden? Mobilfunkanbieter Ay Yildiz und Agentur Vivalu wollen mit einer neunteiligen Dokureihe ein Zeichen gegen Vorurteile und Pauschalaussagen in der Migrationsdebatte setzen. Die erste Folge ist bereits erschienen.

Der zentrale Gedanke hinter der Kampagne: In gesellschaftlichen Debatten über Migration (auch angeheizt durch Merz‘ „Stadtbild“-Aussage im Oktober 2025) stünden zu oft Pauschalaussagen und Vorurteile anstelle von echten Schicksalen im Vordergrund, so Ay Yildiz und Vivalu. Daran wollen die Culture Agentur und der Mobilfunkanbieter etwas ändern, indem sie in der Dokureihe „Echte Geschichten statt Bilder im Kopf“ Menschen mit türkischem Migrationshintergrund zu Wort kommen lassen. Die Protagonisten kommen aus Bereichen wie Musik, Politik, Medizin, Sport, Kultur und Unternehmertum und erzählen von ihrem Lebensweg, Hürden, aber auch Erfolgen.

Ziel ist es, Perspektiven in den Vordergrund zu rücken, die in Deutschland oft zu kurz kommen. Es geht um Fragen wie: Wie wirkt sich Erfolg auf das Leben als Mensch mit Migrationshintergrund in Deutschland aus? Nimmt die gesellschaftliche Anerkennung zu oder bleiben Vorurteile bestehen oder stehen dem Erfolg sogar im Weg? Gezielt möchte die Dokureihe dabei jedoch nicht nur von Hürden und Schwierigkeiten erzählen, sondern von  Durchhaltevermögen, Aufstieg und Erfolg.
Die Serie soll zeigen, dass Migration in Deutschland nicht nur aus den negativen Geschichten besteht, die oft die Schlagzeilen und den Diskurs dominieren, erklärt Kia Zolfaghari, Geschäftsführer von Vivalu. „Es gibt auch eine andere Realität. Eine starke, erfolgreiche und inspirierende.“ Dabei sollen die portätierten Personen jedoch nicht als Symbolfiguren dargestellt werden, sondern als „echte Stimmen mit echten Geschichten“, ergänzt Gülten Yildirim, Marketingchefin Ay Yildiz. „Anstatt über Menschen zu sprechen, lässt man sie am besten selbst zu Wort kommen.“ Diese Einstellung sei Teil der Marken-DNA von Ay Yildiz, die sich als Mobilfunkanbieter speziell an türkischstämmige Menschen richten, so Yildirim weiter.
Das Ergebnis der Zusammenarbeit von Ay Yildiz und Agentur Vivalu ist eine neunteilige Dokureihe mit Interview-Formaten, die auf dem Youtube-Kanal von Ay Yildiz veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung jeder Folge wird auf Social Media durch Teaser und weitere Formate wie „Fragenhagel“ begleitet. Unter dem Motto „Deine Geschichte. Unsere Inspiration.“ wendet sich Ay Yildiz außerdem an seine Community und ruft sie dazu auf, ihre eigenen Erfolgsgeschichten einzureichen. Ausgewählte Beiträge werden redaktionell aufbereitet und in das Format aufgenommen. So sollen alle Interessierten die Chance bekommen, ihre Geschichte zu erzählen. Die gesamte Kampagne wurde von Vivalu auf eine Veröffentlichung in den sozialen Medien ausgerichtet: Dort sollen die Videos möglichst viele Menschen erreichen, für Reaktionen sorgen und eine Debatte über die eigentliche Kampagne hinaus auslösen.
Der erste Teil der Dokureihe ist bereits am 25. April erschienen. Dort kommt Kunstsammler Selim Varol zu Wort und erzählt von seinem beruflichen Weg und davon, wie er zur Kunst gekommen ist. „Man muss einfach daran arbeiten, präsent zu sein, seine Geschichte zu erzählen und diese negativen Beispiele beiseite zu schaffen. Und einfach zu seiner Identität zu stehen und auch dafür zu stehen, dass man alles dadurch, dass man da ist, bunter macht“, erklärt Varol über das Leben in Deutschland als Kind türkischer Gastarbeiter. Die nächsten acht Teile der Serie werden im Zeitraum von April bis Oktober nach und nach erscheinen.

Akquisition

Vivalu übernimmt Strategieberatung Sindholm

Die Düsseldorfer Agenturgruppe Vivalu erweitert ihr Leistungsspektrum. Ab sofort gehört auch die Strategieberatung Sindholm zum Angebot. Vivalu übernimmt 100 Prozent der Anteile an Sindholm.

Aufseiten von Ay Yildiz waren Gülten Yildirim und Devrim Celik für die Kampagne verantwortlich. Bei Vivalu waren unter anderem Kia Zolfaghari, Melis Tongul und Lea Göbel beteiligt. Die Produktion stammt von Chunky Panda. Regie führte ebenfalls Kia Zolfaghari, für Kamera und Schnitt war Baris Aydinli verantwortlich.



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Werbeoffensive: Mit dieser Food-Porn-Kampagne macht Rewe Frische zum Marken-USP


Aldi und Lidl werben mit der Preisführerschaft, Edeka mit der Liebe zu Lebensmitteln. Und Rewe? Für den Kölner Handelsriesen soll in Zukunft die Frische der in den Filialen dargebotenen Lebensmittel zum Alleinstellungsmerkmal der Marke werden. Entsprechend massiv ist die Werbekampagne, die nun startet.

Bislang war Rewe in diesem Jahr kommunikativ eher defensiv unterwegs. Um satte 35 Prozent sind die Brutto-Werbeausgaben des Kölner Lebensmitteleinzelhändlers wie berichtet im ersten Quartal gegenüber Vorjahr gesunken. In den kommenden Wochen wird Rewe den Werbedruck aber wieder hochfahren. Grund ist die Kampagne „Frische hat einen Namen – Rewe“, mit der sich das Unternehmen als Vorreiter und erste Adresse für frisches Obst und Gemüse positionieren will. 
Markenstrategisch wird dem Thema eine hohe Bedeutung beigemessen. Entsprechend ambitioniert ist auch das Ziel der Kampagne, die der sogenannte Creative Hub – gemeint ist das Rewe-Marketingteam und die Kreativagentur Saatchi & Saatchi – umgesetzt hat und die über das gesamte Jahr hinweg präsent sein soll. „Frische ist für uns ein zentraler Markenkern“, gibt Elke Wilgmann die Marschrichtung vor. Mit der Kommunikationsoffensive wolle der Konzern diesen Anspruch sichtbar machen. „Unser Ziel ist es, Kundinnen und Kunden zu zeigen, dass sie bei Rewe jederzeit auf Qualität, Regionalität, Saisonalität und ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis zählen können“, erklärt die Marketing-Geschäftsleiterin des Konzerns. Ziel sei es, Frische nicht nur als Leistungsversprechen, sondern als festen Bestandteil der Marke zu verankern. 
Beim Mediamix wird entsprechend auch nicht gekleckert, sondern geklotzt. Für breite Aufmerkamkeit sollen vor allem TV-Spots sowie digitale und klassische Außenwerbeformate sorgen. Auch auf Social Networks wird der Auftritt zu sehen sein. Hier setzt der Konzern, der beim Thema Social Media mit der Agentur Butter zusammenarbeitet, auch auf Influencer Marketing. So hat Rewe etwa eine Partnerschaft mit Laura Larsson vereinbart. Die Creatorin soll Rewe auf  TikTok und Instagram den Frischekick verpassen. 

Frische ist für uns ein zentraler Markenkern.

Elke Wilgmann

Am präsentesten wird die Kampagne in den kommenenden fünf Wochen sein. Bis Ende Mai wird die eigens von der Omnicom Media Group für Rewe geschmiedete Düsseldorfer Spezialagentur PION3ERS die Werbefilme auf reichweitenstarken TV-Sendern schalten. Bei den TV-Spots, die Saatchi & Saatchi gemeinsa mit der Produktionsfirma TwinFilm und Regisseur Matthäus Bussmann umgesetzt hat, springt Rewe auf den Food-Porn-Trend auf – inszeniert sein Obst und Gemüse also mit hochwertigen Makroaufnahmen. Ab Ende Mai hält Rewe das Thema dann auf seinen eigenen digitalen Kanälen sowie in den sozialen Netzwerken mit Fokusmaßnahmen zu Saisonalität und Regionalität am Köcheln. 

Flankiert wird die Kampagne mit aufmerkamkeitsstarken Maßnahmen am Point of Sale und einer neuen Angebotsmechanik. So wird es am PoS künftig regionale Sonderaufbauten in den Obst- und Gemüseabteilungen geben. Damit will Rewe seiner Kundschaft beweisen, dass die Marke Frische nicht nur verspricht, sondern diese im Markt auch sichtbar und erlebbar macht.

Für Kaufimpulse soll hingegen eine neue wöchentliche Angebotsmechanik sorgen, bei der es fünf ausgewählte Obst- und Gemüseartikel zu besonders attraktiven Preisen gibt. Zusätzlich sollen Kundinnen und Kunden im Kampagnenzeitraum wöchentlich über Rewe-Bonus-Coupons 20 Prozent Preisnachlass auf wechselndes frisches Obst und Gemüse erhalten.

Fitnessmarke Max Balance

Mit dieser Kampagne umgarnen Edeka und Netto Sportskanonen

Der Longevity-Trend treibt seltsame Blüten: Immer mehr Menschen sind nicht mehr einfach nur in einem Fitnessstudio angemeldet. Nein, sie gehen auch tatsächlich hin! Das wissen auch die Entscheider der Edeka-Gruppe. Die umgarnen echte und Möchtegern-Sportskanonen nun mit einer massiven Kampagne für Max Balance.



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„Der Teufel trägt Prada 2“: Warum KI für Miranda Priestly niemals genug wäre


Meryl Streep auf dem Roten Teppich bei der Premiere von „The Devil Wears Prada 2“

In einer Welt der künstlichen Überflutung wird das Greifbare zum radikalen Luxusgut. Zum Start des Films „Der Teufel trägt Prada 2“ zeigt sich: Wenn alles unbegrenzt verfügbar ist, verliert es seinen Wert. Liganova-Co-CEO Timo Schönauer erklärt, warum physische Brand Experiences heute der wichtigste Kommunikationskanal für den Markenwert sind.

Erinnern Sie sich an die Szene in „Der Teufel trägt Prada“, in dem Miranda Priestly (gespielt von Meryl Streep) den „cerulean blue“ Pullover deko

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