Apps & Mobile Entwicklung
Keine Umsatzbeteiligung, keine AGI: OpenAI und Microsoft erneuern Partnerschaft

In der letzten Finanzierungsrunde sicherte sich OpenAI bis zu 50 Milliarden US-Dollar von Amazon und eine Cloud-Partnerschaft. Die Konsequenz: Microsoft war enorm verärgert, eine Klage stand im Raum. Indem die Grundlagen der Partnerschaft erneuert worden sind, dürfte die Eskalation ausbleiben.
Von dem neuen Abkommen berichtet OpenAI in einem Blog-Beitrag. Demnach bleibt Microsoft der zentrale Cloud-Partner. OpenAI wird seine Produkte auch künftig zuerst über Azure anbieten, solange Microsoft ausreichend Cloud-Computing-Kapazitäten bereitstellen kann und will. Sofern das nicht der Fall ist, darf OpenAI nun beliebig auf Cloud-Partner ausweichen.
Beim Zugang zu OpenAIs Modellen und Diensten hat man sich darauf verständigt, dass Microsoft eine Lizenz erhält, die bis 2032 läuft. Diese ist nicht exklusiv.
Gestrichen wurde die Umsatzbeteiligung, die Microsoft an OpenAI zahlt. OpenAIs Umsatzbeteiligung an Microsoft läuft hingegen bis 2030, der Prozentsatz bleibt jeweils gleich, es existiert aber eine Obergrenze.
Interessant ist auch, dass diese Umsatzbeteiligung nun unabhängig vom technologischen Fortschritt gilt. Damit entfällt die bisherige AGI-Klausel (Artificial General Intelligence). Diese sah vor, dass Microsoft die Lizenzrechte so lange hält, bis der AGI-Status erreicht ist. Wann das der Fall ist, gilt aber technologisch als kaum definierbar. Zuletzt hieß es, ein Gremium müsse prüfen, ob ein KI-System tatsächlich eine AGI sei.
Microsoft bleibt damit größter Anteilseigner und man wird auch weiter zusammenarbeiten. Das gilt etwa für den Ausbau von Rechenzentren, die Entwicklung neuer Chips sowie Fortschritte im Bereich der Cyber-Sicherheit
Kriselnde Premium-Partnerschaft
Die Partnerschaft zwischen OpenAI und Microsoft geht also weiter. Wie Decoder unter Berufung auf einen Bericht von The Information meldet, waren es OpenAI-CEO Sam Altman und Microsoft-CEO Satya Nadella persönlich, die den Deal ausgehandelt haben.
Medienberichten zufolge hatte sich das Klima zwischen den Unternehmen zuvor deutlich abgekühlt. Angesichts des Amazon-Deals bei der letzten Finanzierungsrunde erklärten Microsoft-Mitarbeiter, diese Zusammenarbeit würde den Geist von Microsofts bis dato bestehenden Exklusivrechten und voraussichtlich auch den Vertragstext verletzen. Im Porträt des New Yorker über Sam Altman wurde ein namentlich nicht genannter Microsoft-Direktor mit der Aussage zitiert, er denke, es „besteht eine kleine, aber reale Chance, dass er [Sam Altman] als Betrüger wie Bernie Madoff oder Sam Bankman-Fried in Erinnerung“ bleiben wird.
Dass der Streit völlig aus dem Ruder läuft, dürfte aber weder im Interesse von OpenAI noch von Microsoft sein. Während OpenAI derzeit einen Börsengang vorbereitet, muss Microsoft die Zweifel beseitigen, die aufgrund der enormen KI-Investitionen aufgekommen sind.
Apps & Mobile Entwicklung
Entlassungswelle kommt: Ubisoft & Microsoft planen mit weniger Angestellten

Ubisoft restrukturiert weiter und baut zum Kostensparen Stellen ab. Bei Microsoft steht das gleiche bevor. Schon im Sommer sollen die ersten Positionen gestrichen werden; beim US-Konzern muss die gesamte Xbox-Sparte den Gürtel enger schnallen.
Laut Informationen von Game Developer will Ubisoft bis zu 380 Stellen streichen. Darüber hinaus werden die Studios im kanadischen Winnipeg, das sich primär mit Ubisofts Spiele-Engines befasst hat, und in Belgrad (Serbien) geschlossen, wo zahlreichen größeren Ubisoft-Titeln zugearbeitet wurde. Stellen sollen außerdem das in Barcelona ansässige Studio des Unternehmens sowie sein Publishing-Arm einsparen. Die Rest-Mannschaft in Spanien soll sich künftig ausschließlich auf die Marke Rainbow Six konzentrieren. Ziel ist das Einsparen von Kosten und die Fokussierung auf neue strategische Ziele.
Die Einschnitte setzen die Reihe von Entlassungen der letzten Monate bei Ubisoft fort, bei denen bereits mehrere Standorte geschlossen wurde. Sie folgen grob dem Plan, Studios rund um feste Marken, die größten finanziellen Zugpferde, zu strukturieren. Auf diese Weise will Ubisoft eine „gamer-zentrierte“ Produktkultur etablieren. Intern wird das jedoch kritisch betrachtet, echter Wandel wird darin nicht gesehen. Bezeichnend ist auch, dass das spannendste Ubisoft-Spiel dieses Jahr das Remake von Assassin’s Creed Black Flag wird.
Microsoft streicht ebenfalls
Bei Microsoft entfallen nach den massiven Kürzungen im vergangenen Jahr nun erneut Stellen.
Die neue Xbox-CEO Asha Sharma will im kommenden Monat die ersten Positionen streichen, berichtet
Bloomberg, um sinkende Umsätze zu kompensieren. In einer internen Mail, die der Seite vorliegt, stimmte sie Mitarbeiter auf harte Zeiten ein. „Für einige von euch werden diese neue Realitäten überraschend und sogar frustrierend sein“, heißt es dort. „Wir werden keine Erfolg haben wenn wir der Wahrheit nicht ins Auge sehen oder das gleiche wie immer probieren und andere Ergebnisse erwarten“. Um Profitabilität geht es nicht in erster Linie, Xbox solle zur „Nummer 1 im Bereich Gaming und Unterhaltung“ werden.
Auf dem Blog der Xbox-Sparte firmiert das im Rahmen der Umstrukturierung als „Xbox Reset“, der nötig sei: Trotz riesiger Investitionen habe sich der Umsatz halbiert. Eigene Marken habe Microsoft nicht ausreichend finanziert um konkurrenzfähig zu sein, Plattform und Portfolio müsse man nun neu denken. Dazu gehört, die Haltung zu Exklusivspielen (erneut) zu überdenken. Das wiederum ist zumindest in Teilen keine neue Strategie, denn schon unter ihrem Vorgänger Phil Spencer begann eine Neufokussierung auf umsatzstarke, bekannte Marken.
Apps & Mobile Entwicklung
Balkonkraftwerk: Vorbestellungen für Anker Solix Solarbank 4 Pro gestartet

Einen Monat nach der Vorstellung der Anker Solix Solarbank 4 Pro E5000 startet das neue All-in-One-Solarsystem nun in den Vorverkauf. Ab heute können Interessenten das Mini-PV-System mit integriertem Wechselrichter und Akku vorbestellen.
Im Vorbesteller-Zeitraum vom 12. Juni bis zum 13. Juli 2026 werden sowohl das neue Plug-in-Solar-Speichersystem als auch ausgewählte Bundles und Zubehör auf der Website von Anker Solix* um bis zu 400 Euro reduziert sein.
Preise und Verfügbarkeit
Folgende Angebote sind bis zum 13. Juli verfügbar:
- Anker Solix Solarbank 4 Pro:
1.599 Euro (statt 1.999 Euro UVP) - Anker Solix BP5000 Erweiterungsakku:
1.099 Euro (statt 1.399 Euro UVP) - Anker Solix Solarbank 4 Pro + vier 500W-Solarmodule:
1.974 Euro (statt 2.549 Euro UVP) - Anker Solix Solarbank 4 Pro + Anker Solix BP5000 Erweiterungsakku + acht 500W-Solarmodule:
3.448 Euro (statt 4.448 Euro UVP)
Die Solarbank 4 Pro ist somit 100 Euro teurer als in der ersten Registrierungsphase, die Anker direkt mit der Ankündigung gestartet hatte. Hier wurde die Anker Solix Solarbank 4 Pro für ganz frühe Käufer für 1.499 Euro angeboten. Beim Erweiterungsakku BP5000 beträgt der Aufpreis im Vergleich zur Vormerkerphase nun 50 Euro, sie konnte bislang für 1.049 Euro registriert werden.
Nutzer, die an dieser ersten Phase zwischen dem 12. Mai und dem 11. Juni 2026 teilgenommen haben, können nun bis zum 21. Juni 2026 zudem ihre Early-Bird-Codes einlösen.
Smart Meter Gen 2 gratis
Während des offiziellen Einführungszeitraums erhalten Kunden zum Kauf einer Anker Solix Solarbank 4 Pro darüber hinaus den dreiphasigen Anker Solix Smart Meter Gen 2 im Wert von 149 Euro (UVP) gratis dazu.
Zusätzlich bietet Anker eine Null-Prozent-Finanzierung über einen Zeitraum von 36 Monaten bei Consors Finanz an.
Solarbank 4 Pro: 5 kW für 5 kWh
Die Solarbank 4 Pro bietet eine Solareingangsleistung von bis zu 5 kW, eine Speicherkapazität von 5 kWh sowie einer Lebensdauer von bis zu 10.000 Ladezyklen. Die vier integrierten MPP-Tracker (MPPT) ermöglichen den Anschluss von bis zu zwölf Solarmodulen. Im regulären 800-Watt-Netzbetrieb können Nutzer die Solarbank über den 800-W-Schuko-Anschluss an den bestehenden Hausstromkreis anschließen. Sollen mehr als 800 Watt in das Hausnetz eingespeist werden, können Nutzer die Solarbank 4 Pro über einen Wieland-Stecker anschließen lassen und eine Leistung von bis zu 2.500 Watt abrufen. Das modulare Design des Systems erlaubt über die Erweiterungsakkus eine Akkukapazität von bis zu 30 kWh.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
Apps & Mobile Entwicklung
Abstand zu Anthropic zu groß: OpenAI erwägt Preissenkung, um Kundenzahl zu erhöhen

OpenAI erwägt im Wettbewerb um neue Kunden deutliche Preissenkungen für seine KI-Angebote, um gegenüber dem derzeit wichtigsten Konkurrenten Anthropic wieder Boden gutmachen zu können. Ob diese Strategie erfolgreich sein wird, bleibt jedoch offen, denn Berichten zufolge denkt auch der Rivale über niedrigere Preise nach.
Sinkende Preise sollen Nutzerzahlen steigen lassen
Dies berichtet CNBC unter Berufung auf einen Bericht des Wall Street Journal (Paywall). Demnach prüft OpenAI erhebliche Senkungen bei den Token-Preisen, also der zentralen Abrechnungseinheit für die Nutzung seiner KI-Dienste. Die Überlegungen erfolgen offenbar nicht ohne Druck, denn das Unternehmen rechnet mit ähnlichen Plänen bei Anthropic und möchte seinem derzeit schärfsten Wettbewerber zuvorkommen. Ziel der möglichen Preisänderungen sei es, die eigene Position im Wettbewerb um Privat- und Unternehmenskunden zu stärken.
Aktuell bietet OpenAI in den USA verschiedene Abo-Stufen an, darunter Tarife für 8, 20 sowie 100 US-Dollar und mehr pro Monat für den Zugang zu den GPT-5.5-Modellen. In Deutschland liegen die Preise bei vergleichbaren 8, 23 sowie 103 bis 229 Euro monatlich. Anthropic verlangt für Claude Pro rund 17 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlung sowie 100 US-Dollar und mehr für Claude Max. Insbesondere für Geschäftskunden kann dieser Preisunterschied eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig würde sich OpenAI durch niedrigere Preise jedoch weiter von der Gewinnzone entfernen, die angesichts der kontinuierlich steigenden Investitionskosten bereits heute nur schwer erreichbar erscheint.
OpenAI und Anthropic bieten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen
Die Diskussion um mögliche Preissenkungen fällt in eine Phase zunehmender Konkurrenz zwischen beiden Unternehmen. OpenAI hatte zuletzt vertrauliche IPO-Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht, Anthropic hat einen Börsengang des Unternehmens für 2028 in Aussicht gestellt. Auch beim Unternehmenswert hat sich der Wettbewerb der beiden KI-Spezialisten zuletzt deutlich verschärft: Anthropic erreichte nach seiner Series-H-Finanzierungsrunde Ende Mai eine Bewertung von rund 965 Milliarden US-Dollar und lag damit leicht vor OpenAI, das zuletzt im März mit rund 852 Milliarden US-Dollar bewertet wurde.
Bei den Nutzerzahlen liegt OpenAI derzeit allerdings weiterhin vorn. Im Mai dieses Jahres überschritt ChatGPT laut Sensor Tower als erste App überhaupt die Marke von einer Milliarde monatlich aktiver Nutzer.
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenOscars 2026: Was die heise‑Leser anders entschieden hätten
-
Social Mediavor 3 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenEmpfehlungsalgorithmen bei TikTok erklärt: Die Maschine hinter dem Endlos‑Feed
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Die besten Wireless‑Adapter für Carplay im Test – iPhone kabellos nutzen
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenWeitere Entlassungswelle bei Disney: Bis zu 1000 Mitarbeiter betroffen

