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Die wohl schönste WM-Kampagne kommt aus New York City! › PAGE online


Der neue New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani hat ein untrügliches Gespür, seine Stadt mitreißend und mit sehr viel Stil in Szene zu setzen. Diese Kunst beweist auch die Designerin und Illustratorin Arsh Raziuddin, die eine wunderbare Kampagne entwickelte, um WM-Gäste willkommen zu heißen.

Die wohl schönste WM-Kampagne kommt aus New York City! › PAGE onlineBild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026

Seit Zohran Mamdani Anfang des Jahres Bürgermeister von New York City wurde, gibt es kein besseres Aushängeschild für die Metropole.

So mitreißend, charismatisch und immer mit einem breiten Lachen feiert er die diverse, bunte und auch chaotische Metropole, dass man sofort dorthin reisen möchte.

Und das ist bei der FIFA-Fußballweltmeisterschaft nicht anders. Erst recht nicht, wenn man die New Yorker Kampagne sieht.

Während man generell wenig Weltmeisterschafts-Begeisterung spürt, gerade was den Austragungsort USA angeht, schafft die New Yorker WM-Kampagne, mit der die Stadt ihre Fußballgäste willkommen heißt, einen ganz besonderen Vibe.

Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026

Der Big Apple wird zum Bapple

Für die Kampagne hat das Bürgermeisteramt mit der Designerin und Illustratorin Arsh Raziuddin zusammengearbeitet, die ansonsten für The New York Times, Christie’s und Harvard arbeitet.

Sie setzt auf Retrocharme – und besinnt sich ganz auf die visuelle Kultur von New York City selbst.

Auf die Werbetafeln der Stadt, oft selbstgemalt und in kräftigen Farben. Das Grün der U-Bahn, das Blau der berühmten Take-away-Kaffeebecher, das Gelb der Taxis ist darin ebenso zu finden. Genauso finden sich Anklänge an Fan-Artikel darin, an Souvenirs und die klassischen »Thank You«-Tüten, die Identität der verschiedenen Stadtteile von Manhattan nach Queens – und vor allem auch der Kreativität, die den Big Apple auszeichnet.

Auch deshalb verwandelt dieser sich selbst in einen Fußball, in einen Bapple, in dem Fußball und die Stadt eins werden. Und den man sicherlich nicht zum letzten Mal gesehen hat. Auch ließe sich dieses charmante Visual einfach auf andere Sportarten übertragen.

Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026

Umwerfend New York

So lokal sind solche Kampagnen eigentlich nicht ausgerichtet, sondern konzentrieren sich vor allem auf das globale Event. Aber New York zeigt, dass die Fans dort etwas Besonderes erwartet, dass man anders und ganz man selbst ist, umwerfend jung und visionär, ohne dabei aber die Historie zu vergessen und erst recht nicht die Bürger:innen der Stadt.

Im Gegensatz dazu ist diese Kampagne ganz New York, nimmt sogar die Flaggen der fünf Stadtteile auf.

Sie spiegelt die Liebe der Stadt zum Fußball – und auch die des Bürgermeisters, der ein bekennender Fußball-Fans ist und versprüht dabei ein echtes New-York-Gefühl.

Das ist überall in der Stadt erlebbar. An Bushaltestellen und den Fähren, auf Pins, Stickern oder Bechern – und sie wird die Stadt sicherlich weit über die Fußball-WM hinaus prägen. Wie das immer so ist mit mutigem und uniquem Design.

Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026 Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026 Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026 Bild: Copyright © Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026 Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026

Bus Stop NYC Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026
Bus Stop NYC Bild: Arsh Raziuddin & New York City Hall, 2026

 

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Aus den Hochschulen: Panini? Lieber Pickerlini sammeln! › PAGE online


In Österreich nennt man Sticker »Pickerl«. Und illustrierte Pickerl für ein Sammelalbum zu entwickeln, war die Aufgabe im Sommersemester der Werkstätte Grafikdesign der Kunstschule Wien. Dass es dabei um mehr geht, als Sportgrößen im Panini-Style herunterzubrechen, zeigen die Ergebnisse.

Aus den Hochschulen: Panini? Lieber Pickerlini sammeln! › PAGE online
»Mexican Boxing« von Jose Hernandez De Ruzicka

Im letzten Sommersemester brachten die Dozenten Iven Sohmann und Mathias Fellner der Kunstschule Wien Grafik und Musik zusammen, gestalteten mit den Studierenden »Artworks für Tonträger« und erkundeten so, was ein gutes Cover ausmacht.

In diesem Jahr dreht sich alles um »Pickerlini«, um Sticker, so wie sie alle von Panini kennen. Worauf aber viele keine Lust mehr haben.

Und auch die kultigen tschutti heftli aus der Schweiz setzen bei dieser Fußballweltmeisterschaft aus. Weil, wie es von den Macher:innen heißt, die WM 2026 sinnbildlich für einen Fußball stehe, »der von der FIFA immer weiter an politische Macht, Machtmissbrauch Nationalismus und wirtschaftliche Interessen verkauft wird.«

Die beiden Dozenten der Kunstschule Wien haben sich im Vorhinein gar nicht erst auf Fußball festgelegt. Schließlich gibt es viele aufregende Sportarten und so lautete der Titel des Kurses: »Pickerlini – Das sportive Illu-Sammelalbum«.

Das südkoreanische Baseballteam wirft und schlägt sich wuchtig durch: »Hanwha Eagles« von Yoona Jung

Wie gestaltet man Sticker?

In dem Kurs ging es darum, sich mit angewandter Illustration im Bereich der Sticker-Sammelalben auseinanderzusetzen.

Mit deren konzeptioneller Entwicklung, visuellen Ausgestaltung und der Produktion eines eigenen illustrativen Pickerl-Sets zum Thema Teamsport.

Was wirkt besonders gut im kleinen Format? Welche Details verlieren sich auf 48 × 68 mm? Wie arbeitet man das Markante eines Menschen heraus? Wie entsteht ein serieller Charakter? Wie viel Ähnlichkeit braucht es und wie viel Abwechslung verträgt das?

Die Teilnehmenden wählten Sportarten wie Eiskunstlauf, Bouldern, Boxen, Baseball oder Fechten. Und internationale Teams, die aus Japan und der Ukraine, aus Korea, Mexiko oder auch Österreich stammen.

Das Sportteam konnte jeder frei wählen, einzige Vorgabe war, dass es auf fotografischem Bildmaterial real existierender Sportler:innen beruht. Aber auch da waren eventuelle Abweichungen in Absprache möglich.

Dieser fiktive ukrainische Dorfverein wechselt und pixelt seine Fans ein: »FC Pixelivka« von Daria Orchakova

Verschiedenste Teams

43 Studierende beteiligten sich und die Stile sind so unterschiedlich wie die Sportarten.

Lyrisch wirken die Eiskunstläuferinnen während die Boulder:innen in den unterschiedlichen, dynamischen Bewegungen über die Wand verteilt sind. Wild und in Pastelltönen legen sich die Roller-Derby-Girls in die Kurve und scheinen auf Krawall gebürstet. Ein fiktiver ukrainischer Dorfverein, dem auch eine Gans angehört, ist hingegen gepixelt und scheint – mit Zigarette und Bier – nicht sehr viel Wert auf Fitness zu legen.

Man kann sich vorstellen, wie viele Pickerl-Serien bei so vielen Interessierten entstanden sind. Und das Schöne: das Sammelalbum, in dem sie schließlich zusammenfinden, wird als gemeinsames Kursergebnis entstehen.

Das Roller-Derby-Team aus Innsbruck ist auf Rollen und Krawall: »Fearless Bruisers« von Celina Hohlheimer
Präzision und Anmut werden hier glatt zu Kunst: »Japanischer Eiskunstlauf« von Lea Frania
Sechs schräge Typen, die auf der geraden Bahn abräumen: »Bowling All-Stars« von Philipp Yefymenko
Zum Greifen nah und zum Verwechseln ähnlich: »Iran’s Olympic Wrestling Team« von Ayda Asgariarjestan, Sara Luyeh & Parnia Aghasoleimani
Gut getroffen haben die Gewinnerinnen von Olympia-Gold im Fechten: »Ukraine’s Women’s Fencing Team, Paris 2024« von Anhelina Trofimchuk
Hier klebt die Weltspitze des Boulderns wimmelbildartig an der Wand: »Bouldern« von Daniel Valenta
Diese Legenden des Wrestling-Rings sind fürchterlich unterhaltsam: »WWE-Superstars« von Luca Laister
»Mexican Boxing« von Jose Hernandez De Ruzicka

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Halvar Mono: Feste Breite. Volle Kontrolle.   › PAGE online


Die ohnehin schon riesige Schriftfamilie Halvar bekommt jetzt noch mehr Zuwachs: Ab sofort gibt es eine Monospaced Variante.

Halvar Mono: Feste Breite. Volle Kontrolle.   › PAGE online

Ganze 162 Schnitte umfasst die Serifenlose Halvar der Foundry TypeMates, 81 davon entfallen auf die drei Varianten Breitschrift, Mittelschrift und Engschrift, weitere 81 Fonts auf die Halvar Stencil.

Jetzt kommen mit der Halvar Mono neun weitere Schnitte – Strichstärken von Hairline bis Black – dazu.

Monospaced Fonts, bei denen alle Glyphen die gleiche Breite haben und die auf Schreibmaschinenschriften zurückgehen, sind nach wie vor sehr beliebt. 

Halvar Mono bringt die DNA der Halvar Familie in die Welt der Monospace-Schriften: konstruierter Charakter, roher Charme und maschinelle Präzision – perfekt übersetzt in ein strikt rasterbasiertes Design. Jede Glyphe ist auf den gleichen Kegel gesetzt und für Daten, Tabellen, Coding und technische Systeme konzipiert.

Alle Mitglieder der Halvar Familie sind vom Duplex-Prinzip bestimmt. Das heißt, dass zwar nicht alle Buchstaben die gleiche Breite haben (wie bei der Monospaced), sich aber die Breite der Wörter nicht verändert. Egal ob Light oder Bold, Aufrecht oder Kursiv. So ist ein schnelles Wechseln der Schnitte möglich, ohne dass das Layout beeinflusst wird. 

Mit Halvar Mono wird das Duplex-Prinzip zur klaren Form: Feste Breiten, präzise Details und ein perfekt abgestimmtes Gesamtbild. Ihr industrieller Charme und maschineller Aufbau machen Halvar Mono zu einer Schrift für alle, die Wert auf die einheitliche Struktur und die funktionale Eleganz des Monospace-Prinzips legen.

Der Zeichensatz von Halvar Mono unterstützt mit dem lateinischen, griechischen und kyrillischen Alphabet rund 190 Sprachen – perfekt für globales Branding. Sowohl die griechischen als auch die kyrillischen Schriftzeichen entwickelten Jakob Runge, Nils Thomsen und Lisa Fischbach von den TypeMates in Absprache mit Muttersprachler:innen.

Darüber hinaus enthält Halvar Mono neben den Ziffern hochgestellte Zahlen, Bruchziffern und lokale Alternativen. Neben dem klassischen Schriftbild umfasst Halvar Mono auch eine schlichte, reduzierte Stilvariante sowie eine optimierte Version für kleine Größen und anspruchsvolle Interface Designs. 

Mit manuellem TrueType-Hinting, optimierten Textschnitten, großer x-Höhe und robustem Design ist Halvar Mono für alle typografischen Herausforderungen im Interface-Design gut gerüstet – aber sie sieht auch in Print ganz wunderbar aus.

Einzelschnitte gibt es ab 50 Euro, die komplette Familie ab 360, mit Variable Font für 375 Euro. Noch bis Ende Juli gibt es 50 Prozent Rabatt – für Halvar Mono und den ganzen Rest der Familie.

Und wie immer bei TypeMates lässt sich nach einem Login die Schrift mit kostenlosen Demofonts testen. 

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Jubiläumsausstellung von 100 Beste Plakate: Die besten aus 25 Jahren! › PAGE online


Seit fast 60 Jahren findet der Wettbewerb 100 Beste Plakate statt. Und während im Kulturforum Berlin gerade die aktuellen Gewinnerarbeiten gefeiert werden, wird am 13. Juni eine Jubiläumsschau der 100 besten Plakate aus 25 Jahren eröffnet! Ein Who’s Who der Plakatgestaltung, hier schon mal eine Auswahl!

Jubiläumsausstellung von 100 Beste Plakate: Die besten aus 25 Jahren! › PAGE online
Theater Basel Saison 2015/2016, Kinder der Sonne, Raffinerie AG für Gestaltung, CH Bild: Raffinerie AG für Gestaltung/Beste Plakate e. V.

Typo-Kunst und leuchtendes Blau für das Ruhrlandmuseum, Instrumente als Samen für das Jazz Festival Willisau, Niedrigpreise aus dem Discounter, die für die Berliner Oper auf Hochkultur treffen, Smiley’s mit Down-Syndrom oder Schriftgewitter für das Welt Format Graphic Design Festival:

Auf was für spannende Siegerarbeiten der Wettbewerb »Die 100 Besten Plakate« zurückblicken kann, ist für jeden, der sich für Plakatkunst interessiert, ein Ereignis.

Aus den letzten 25 Wettbewerbsjahren wurden insgesamt 100 Plakate ausgewählt, jeder Jahrgang ist vertreten – und das alles ist ein Ritt durch ein Vierteljahrhundert eines Best-ofs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Zu sehen sind die Einzelarbeiten und Serien, die eine Tour de Force durch die Entwicklung des Grafikdesigns sind, im Center for Visual Arts Berlin. Und während manche Plakate eindrucksvolle Zeugnisse ihrer Zeit sind, ist es verblüffend, wie viele zeitlos wirken.

Inspirierender Rückblick

Zu der Ausstellung erscheint die Publikation »Die 100 Besten der 100 Besten – 100 Beste Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in 25 Jahren«. Deren Konzept und Gestaltung, genauso wie auch das Plakat, das selbst ein perfekter Kandidat für eine Auszeichnung ist, stammen von Jumping He.

Am 13. Juni 2026 wird die Ausstellung um 17 Uhr eröffnet, es sprechen Prof. Susanne Stahl, Gründerin des Designstudio Stahl R und Präsidentin des Vereins 100 Beste Plakate e. V., Präsident Prof. Fons M. Hickmann und Prof. Niklaus Troxler, legendärer– Grafikdesigner und Gründungsmitglied des Vereins 100 Beste Plakate e. V.

Die Ausstellung »Die 100 Besten der 100 Besten« ist bis zum 15. August 2026 im Center for Visual Arts Berlin (Unter den Eichen 101, 12203 Berlin) geöffnet.

Am schönsten ist es natürlich, die Plakate live zu sehen und auch das Treffen der Szene zur Eröffnung ist sicherlich ein Ereignis.

Aber hier schon mal ein Einblick in die packende Auswahl und 25 Jahre Plakatdesign:

 

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