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Zahlungsprobleme: Cleverbuy meldet Insolvenz an


Zahlungsprobleme: Cleverbuy meldet Insolvenz an

Bild: Cleverbuy

Die Krise des Re-Commerce-Anbieters Cleverbuy spitzt sich zu. Nach Beschwerden von Kunden über ausbleibende Auszahlungen hat das Unternehmen nun Insolvenzantrag gestellt und den Geschäftsbetrieb eingestellt. Damit erreicht eine Entwicklung ihren vorläufigen Höhepunkt, die sich bereits seit längerem abgezeichnet hatte.

Insolvenz beantragt

Auf der Unternehmenswebsite informiert die Cleverbuy GmbH, dass „aufgrund von Zahlungsproblemen“ ein Insolvenzantrag gestellt wurde. Gleichzeitig wurde die Geschäftstätigkeit mit sofortiger Wirkung eingestellt – weder An- noch Verkauf von Elektronikgeräten ist aktuell möglich. Kunden werden ausdrücklich aufgefordert, keine Geräte mehr einzusenden.

Cleverbuy wurde 2019 gegründet und hat seinen Sitz in Krefeld (Nordrhein-Westfalen). Das Unternehmen hat sich auf den An- und Verkauf gebrauchter Smartphones und anderer Technik spezialisiert. Das Geschäftsmodell kennt man auch von anderen Anbietern dieser Art: Nutzer senden ihre Geräte ein, erhalten nach Prüfung ein Angebot und bekommen anschließend den vereinbarten Betrag ausgezahlt – oder können ihr Gerät zurückerhalten.

Es gab schon früher Probleme

Bereits 2024 warnten Verbraucherschützer vor dem Anbieter. Immer wieder berichteten Kunden, dass zugesagte Auszahlungen deutlich verspätet oder gar nicht erfolgten. Teilweise mussten Betroffene Wochen oder sogar Monate auf ihr Geld warten – entgegen den in den Geschäftsbedingungen zugesicherten Fristen. Auch Anfang 2026 häuften sich entsprechende Beschwerden erneut. Die Verbraucherzentrale Brandenburg sprach von „zahlreichen“ Fällen, in denen Zahlungen ausblieben oder erheblich verzögert wurden.

Parallel dazu verschärfte sich die rechtliche Lage für das Unternehmen. Medienberichten zufolge mussten sich Verantwortliche von Cleverbuy bereits vor Gericht verantworten. Dabei ging es unter anderem um mutmaßlich gewerbsmäßigen Betrug in 115 Fällen, bei denen Kunden entweder gar nicht oder nur teilweise bezahlt oder auch Ware mit gefälschtem Siegel als neuwertig verkauft worden sein sollen.

Cleverbuy Insolvenz
Cleverbuy Insolvenz (Bild: Cleverbuy)

Zukunft offen

Die Kombination aus Liquiditätsproblemen, wachsendem Vertrauensverlust (1,2 Sterne auf Google) und rechtlichem Druck dürfte letztlich zur Insolvenz geführt haben. Ein möglicher Verkauf der Marke beziehungsweise von Unternehmensteilen an die DIS-Connect GmbH stand zwar im Raum, entsprechende Verhandlungen scheiterten jedoch. Wie es nun weitergeht, hängt maßgeblich vom noch zu bestellenden Insolvenzverwalter ab, wie Cleverbuy auf seiner Webseite verlautbaren lässt.

Für betroffene Kunden bedeutet die Situation vor allem Unsicherheit. Offene Forderungen müssen nun im Insolvenzverfahren angemeldet werden. Ob und in welchem Umfang Gläubiger entschädigt werden, ist derzeit unklar.



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Teure Notebooks: Lenovos Yoga Pro 7i Gen 11 ist jetzt nochmal 400 Euro teurer


Teure Notebooks: Lenovos Yoga Pro 7i Gen 11 ist jetzt nochmal 400 Euro teurer

Heute ist der Test des Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 mit Intel Core Ultra 300H und Nvidia GeForce RTX 5000 Laptop GPU auf ComputerBase erschienen. Bei der „Endabnahme“ der darin gewonnenen Ergebnisse fiel auf: Lenovo verlangt für beide Modellvarianten der neuen Serie inzwischen 400 Euro mehr als noch Anfang April.

Das entspricht 17 bei der kleineren respektive 15 Prozent Preisanstieg bei der größeren Konfiguration gegenüber den zuvor im Vergleich zur letzten Generation schon vergleichsweise hohen Einstiegspreisen.

Am 2. April rief Lenovo noch 2.700 Euro auf, jetzt sind es 3.100 Euro
Am 2. April rief Lenovo noch 2.700 Euro auf, jetzt sind es 3.100 Euro

Lenovo ist mit derart drastischen Preiserhöhung allerdings nicht alleine, im Zuge der „Speicherkrise“ kämpft die gesamte Branche mit gestiegenen Preisen für Speicher-, aber auch andere Komponenten.



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Keine Umsatzbeteiligung, keine AGI: OpenAI und Microsoft erneuern Partnerschaft


Keine Umsatzbeteiligung, keine AGI: OpenAI und Microsoft erneuern Partnerschaft

Bild: OpenAI

In der letzten Finanzierungsrunde sicherte sich OpenAI bis zu 50 Milliarden US-Dollar von Amazon und eine Cloud-Partnerschaft. Die Konsequenz: Microsoft war enorm verärgert, eine Klage stand im Raum. Indem die Grundlagen der Partnerschaft erneuert worden sind, dürfte die Eskalation ausbleiben.

Von dem neuen Abkommen berichtet OpenAI in einem Blog-Beitrag. Demnach bleibt Microsoft der zentrale Cloud-Partner. OpenAI wird seine Produkte auch künftig zuerst über Azure anbieten, solange Microsoft ausreichend Cloud-Computing-Kapazitäten bereitstellen kann und will. Sofern das nicht der Fall ist, darf OpenAI nun beliebig auf Cloud-Partner ausweichen.

Beim Zugang zu OpenAIs Modellen und Diensten hat man sich darauf verständigt, dass Microsoft eine Lizenz erhält, die bis 2032 läuft. Diese ist nicht exklusiv.

Gestrichen wurde die Umsatzbeteiligung, die Microsoft an OpenAI zahlt. OpenAIs Umsatzbeteiligung an Microsoft läuft hingegen bis 2030, der Prozentsatz bleibt jeweils gleich, es existiert aber eine Obergrenze.

Interessant ist auch, dass diese Umsatzbeteiligung nun unabhängig vom technologischen Fortschritt gilt. Damit entfällt die bisherige AGI-Klausel (Artificial General Intelligence). Diese sah vor, dass Microsoft die Lizenzrechte so lange hält, bis der AGI-Status erreicht ist. Wann das der Fall ist, gilt aber technologisch als kaum definierbar. Zuletzt hieß es, ein Gremium müsse prüfen, ob ein KI-System tatsächlich eine AGI sei.

Microsoft bleibt damit größter Anteilseigner und man wird auch weiter zusammenarbeiten. Das gilt etwa für den Ausbau von Rechenzentren, die Entwicklung neuer Chips sowie Fortschritte im Bereich der Cyber-Sicherheit

Kriselnde Premium-Partnerschaft

Die Partnerschaft zwischen OpenAI und Microsoft geht also weiter. Wie Decoder unter Berufung auf einen Bericht von The Information meldet, waren es OpenAI-CEO Sam Altman und Microsoft-CEO Satya Nadella persönlich, die den Deal ausgehandelt haben.

Medienberichten zufolge hatte sich das Klima zwischen den Unternehmen zuvor deutlich abgekühlt. Angesichts des Amazon-Deals bei der letzten Finanzierungsrunde erklärten Microsoft-Mitarbeiter, diese Zusammenarbeit würde den Geist von Microsofts bis dato bestehenden Exklusivrechten und voraussichtlich auch den Vertragstext verletzen. Im Porträt des New Yorker über Sam Altman wurde ein namentlich nicht genannter Microsoft-Direktor mit der Aussage zitiert, er denke, es „besteht eine kleine, aber reale Chance, dass er [Sam Altman] als Betrüger wie Bernie Madoff oder Sam Bankman-Fried in Erinnerung“ bleiben wird.

Dass der Streit völlig aus dem Ruder läuft, dürfte aber weder im Interesse von OpenAI noch von Microsoft sein. Während OpenAI derzeit einen Börsengang vorbereitet, muss Microsoft die Zweifel beseitigen, die aufgrund der enormen KI-Investitionen aufgekommen sind.

Billboard März 2026



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DC3000ME SSD mit PCIe 5.0: Kingston verdoppelt auf 30 TB für 16.000 Euro


Speicher ist knapp und teuer geworden. Das hindert Kingston nicht daran, die Enterprise-SSD-Serie DC3000ME nach oben zu erweitern. Das neue Modell verdoppelt das bisherige Maximum von 15,36 TB auf nun 30,72 TB. Über PCIe 5.0 werden 14 GB/s und 2,6 Millionen IOPS versprochen. Der Preis ist wenig überraschend extrem hoch.

Gut ein Jahr nach der Einführung der DC3000ME-Serie bringt Kingston das neue Modell mit 30,72 TB heraus. Auch dieses liegt im Formfaktor 2,5″ mit 15 mm Bauhöhe und U.2-Anschluss vor. Beim Speicher handelt es sich um TLC-NAND der Enterprise-Klasse (eTLC), nähere Angaben dazu werden nicht gemacht. Laut inoffiziellen Informationen nutzt die Serie einen 16-Kanal-Controller von Marvell (MV-SS1333).

Speicherplatz rauf, Leistung runter

Kingston gibt für das neue 30-TB-Modell einen maximalen sequenziellen Durchsatz von 14.000 MB/s beim Lesen und 9.700 MB/s beim Schreiben an. Die maximalen IOPS beim zufälligen Lesen/Schreiben liegen bei 2.600.000/350.000 – das ist geringfügig weniger als beim Modell mit 15,36 TB.

Bei der Verwaltung von doppelt so vielen Speicherchips stößt die Plattform augenscheinlich an ihre Grenzen, denn die Latenzen sind laut Datenblatt (PDF) sogar deutlich gestiegen: Statt zuvor „<70 µs/< 10 µs“ für die kleineren Modelle stehen dort nun „<175 µs/< 12 µs“ für die Version mit 30,72 TB.

Kingston DC3000ME
Kingston DC3000ME (Bild: Kingston)

Unverändert bleibt es bei 1 Drive Write Per Day (DWPD) für 5 Jahre. Damit wird also garantiert, dass sich der Datenträger 5 Jahre lang täglich vollständig befüllen lässt. Beim neuen Spitzenmodell bedeutet das umgerechnet 56.064 TB oder rund 56 PB geschriebene Daten (TBW/PBW). Die Leistungsaufnahme steigt auf 9 Watt im Leerlauf und bis zu 9,5 Watt beim Lesen. Stromsparmodi kommen demnach nicht zum Einsatz.

Kingston DC3000ME (Bild: Kingston)

Die SSD-Serie verfügt über Stützkondensatoren zum Erhalt noch nicht final geschriebener Daten bei plötzlichem Stromausfall. Darüber hinaus werden eine AES-256-Bit-Verschlüsselung sowie TCG Opal 2.0 Self-Encrypting-Drive-(SED)-Funktionen unterstützt, „um Unternehmen bei der Einhaltung strenger Sicherheits- und Compliance-Anforderungen zu unterstützen“.

Kingston sieht die Serie „für eine breite Palette von Serveranwendungen wie KI, HPC, OLTP, Datenbanken, Cloud-Infrastruktur und Edge-Computing“ vor. Mit dem 30-TB-Modell wolle man „den wachsenden Anforderungen moderner Rechenzentren an Speicherdichte und Leistung“ gerecht werden.

Der Preis ist höher als erwartet

Einen Preis hat Kingston für die DC3000ME mit 30,72 TB zwar nicht genannt, doch schafft der Online-Handel Abhilfe. Bei einem Händler aus Großbritannien wird die SSD für rund 11.846 Britische Pfund vor Steuern angepriesen. Umgerechnet und mit dem hiesigen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent versehen, bedeutet das aktuell über 16.200 Euro.

Fast 12.000 Britische Pfund kostet die Kingston DC3000ME mit 30 TB in UK
Fast 12.000 Britische Pfund kostet die Kingston DC3000ME mit 30 TB in UK (Bild: Memorycow)

Der deutsche Händler Proshop verlangt für die DC3000ME mit 15 TB aktuell knapp 6.000 Euro*. Für den doppelten Speicherplatz ist also mit deutlich mehr als dem doppelten Preis zu rechnen.

Kioxias CD8P-R mit 30,72 TB ist im freien Handel derzeit ab 13.000 Euro zu haben, während die Ultrastar DC SN655 mit gleicher Speicherkapazität inzwischen fast 20.000 Euro kostet.

Geschäftskunden werden sicherlich andere Konditionen bekommen als Endkunden. Dennoch dürften auch diese mittlerweile erheblich mehr pro Terabyte zahlen müssen, denn NAND-Flash-Speicher ist durch den KI-Boom knapp und teuer geworden.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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