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Design mit Impact: Wo kreative Vision auf gesellschaftliche Relevanz trifft › PAGE online


Das Institut Design & Kommunikation der FH JOANNEUM in Graz ist weit mehr als eine Kaderschmiede für Ästhetik. Hier werden Gestalter:innen geformt, die kritisch denken und die Gesellschaft inspirieren. Verbinde deine kreative Leidenschaft mit gesellschaftlicher Verantwortung – bewirb dich bis zum 26. Mai 2026.

Design mit Impact: Wo kreative Vision auf gesellschaftliche Relevanz trifft › PAGE online

Wer in der heutigen Kreativlandschaft bestehen will, braucht eine Haltung. Am Standort Graz wird Design nicht als reine Dekoration verstanden, sondern als mächtiges Werkzeug zur Lösung komplexer Probleme. Das Institut Design & Kommunikation bildet Expert:innen aus, die in der Lage sind, userzentrierte Methoden und fundierte Feldforschung in echte Innovationen zu übersetzen.

Die Verbindung von nutzerzentrierter Feldforschung und gestalterischer Exzellenz ist für angehende Designer:innen verschiedenster Disziplinen so wichtig, weil du genau an dieser Schnittstelle relevante Lösungen mit messbarem Impact für die Gesellschaft entwickeln kannst.

Das Studium an der FH JOANNEUM zeichnet sich damit durch eine starke Praxisnähe aus. In interdisziplinären Gruppenarbeiten werden Kooperationen mit der Wirtschaft, renommierten Designagenturen und kulturellen Institutionen gelebt.

Unser direkter Draht in die Branche sorgt dafür, dass die Ausbildung konsequent an der Realität moderner Designarbeit ausgerichtet ist. Zahlreiche internationale Preise und die Karrieren erfolgreicher Absolvent:innen beweisen: Dieses Konzept ist – nicht nur in Österreich – einzigartig.

Gestalterische Skills und Methoden

Das Studium am Institut Design & Kommunikation basiert auf drei zentralen Bausteinen:

  • Fachkompetenz: Exzellente handwerkliche und digitale Skills.
  • User-Centricity: Der Mensch steht im Mittelpunkt jedes Entwurfs.
  • Forschung: Durch Feldforschung werden Bedürfnisse erkannt, bevor die Gestaltung beginnt.

Mit dieser Kombination sehen Designlösungen nicht nur schön aus, sondern funktionieren auch in der echten Welt und bieten einen Mehrwert für die Gesellschaft.

Die Vision: Design für eine bessere Welt

Am Institut Design & Kommunikation wird eine klare Philosophie verfolgt: Designer:innen tragen Verantwortung. Die Studierenden sind dazu ermutigt, den Status quo zu hinterfragen und Entwürfe zu entwickeln, die soziale, ökologische oder ökonomische Prozesse positiv beeinflussen. Es geht darum, durch visuelle und kommunikative Strategien Wirkung zu erzielen und die Welt Stück für Stück zu verbessern.

Die Studiengänge im Überblick

Das Institut bietet spezialisierte Pfade, die kreative Talente auf die Herausforderungen der Branche vorbereiten – immer mit Fokus auf Kooperation und Innovation:

Bachelor Informationsdesign

Der Fokus liegt auf der Vermittlung von fundierten gestalterischen Grundlagen und der Fähigkeit, komplexe Informationen verständlich aufzubereiten. Für alle, die Design als Brücke zwischen Wissen und Mensch begreifen wollen.

Master Communication Design

Hier steht die strategische Vertiefung und die Leitung komplexer Projekte im Vordergrund. Ideal für kreative Köpfe, die Führungspositionen anstreben und Designprozesse im kulturellen oder wirtschaftlichen Kontext steuern möchten.

Master Exhibition Design

Der Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung von Räumen, Narrativen und Erlebnissen. Du möchtest Kommunikation im dreidimensionalen Raum inszenieren und Besucher:innen in Museen oder Markenwelten inspirieren? Los geht’s.

Master Interaction Design

Der Fokus liegt auf der Gestaltung interaktiver Erlebnisse an der Schnittstelle von Mensch, Technik und Gesellschaft. Geeignet für alle, die digitale Systeme intuitiv und zukunftsweisend für Web, Mobile oder smarte Umgebungen entwickeln möchten.

Master Media Design

In diesem Studium steht die experimentelle und angewandte Arbeit mit bewegten Bildern, Animationen und digitalen Medienformaten im Mittelpunkt. Hier lernst du, visuelles Storytelling zu meistern und die mediale Ästhetik der Zukunft in Kunst und Wirtschaft zu prägen.

Master Sound Design

Der Schwerpunkt liegt auf der konzeptionellen Gestaltung von akustischen Welten – von Product Sound über Filmvertonung bis hin zu auditiven Interfaces. Begreife den Klang als strategisches Kommunikationsmittel.

Warum die FH JOANNEUM Graz?

Die Verbindung aus kritischer Reflexion und stark orientierter Praxis macht Graz zu einem der bedeutendsten Design-Standorte im deutschsprachigen Raum. Die enge Vernetzung mit Partnern aus Industrie und Kultur fungiert als Karrieresprungbrett: Absolvent:innen sind in Designagenturen und Innovationsabteilungen weltweit gefragt, weil sie nicht nur gestalten, sondern ganze Systeme verstehen.

Wichtige Termine & Kontakt

Sichere dir deinen Platz in der Kreativbranche. Für das kommende Studienjahr gilt:

  • Bewerbungsfrist: bis 26.05.2026

Persönliche Beratung:

Für Fragen zum Studium und zum Aufnahmeverfahren steht das Institutsteam gerne zur Verfügung:
Institut Design & Kommunikation
Tel: +43 316 5453 8600
E-Mail: idk@fh-joanneum.at

Kosten im Überblick

  • Studienbeitrag pro Semester: 363,36 € (für Studierende aus EU, EWR und der Schweiz)
  • ÖH-Beitrag: 25,20 € pro Semester (Pflichtbeitrag für die Studierendenvertretung)
  • Fixkosten zum Studienstart: Einmalig ca. 200 € bis 600 € (inkl. ÖH-Beitrag, Literatur und Fahrtkosten)
  • Bücher & Pflichtliteratur: Durchschnittlich 100 € bis 250 € pro Semester (Tipp: Kostenlose Entlehnung in den FH-Bibliotheken möglich)
  • Wohnen: Einzelzimmer in Studierendenheimen (Standorte Graz, Kapfenberg, Bad Gleichenberg) ab ca. 335 € monatlich
  • Verpflegung: Mittagsmenü in der Mensa Graz ab 6,40 €
  • Stipendien & Förderung: Staatliche Studienbeihilfe sowie interne Leistungsstipendien der FH JOANNEUM möglich

Alle wichtigen Links

Das Institut Design & Kommunikation im Netz
Alle Infos zu den Studiengängen, Laboren und zum Campus Graz
www.fh-joanneum.at/idk

Direkt zur Online-Bewerbung
Jetzt anmelden – Bewerbungsfrist für 2026 endet am 26. Mai
Bewerbungsportal der FH JOANNEUM

So viel kostet das Studieren an der FH
inklusive Infos zu Stipendien und Unterstützung

Einblicke in den Design-Alltag
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Instagram: @fh_joanneum_idk | Facebook: design.fhjoanneum

Häufige Fragen
Infos zu Zulassungsvoraussetzungen, Bewerbung und Aufnahme in Graz
Für Studieninteressierte





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Die Magie der Pixel › PAGE online


Bitmap-Schriften sind herrlich nostalgisch. Dabei muss man die Hochzeit dieser Fonts in den 1980er Jahren gar nicht selbst erlebt haben, um zum Fan zu werden. Viele junge Kreative lieben Pixelfonts – mit der gerade erschienenen Boxal der Foundry The Northern Block steht ihnen eine neue Type zur Verfügung.

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Pixelfonts sind begrenzt skalierbar, lassen sich in Texten schlecht lesen und funktionieren oft nur in der vorgesehenen Auflösung wirklich gut. Trotzdem sind sie wahnsinnig beliebt und es entstehen immer wieder neue. Bei der Foundry Rosetta Type zum Beispiel gibt es mit Handjet 2 ein riesiges – kostenloses – Pixelschriftsystem inklusive Variable Font mit 23 elementaren Formen, die sanft ineinander übergehen.

Auch der bekannte Typedesigner Toshi Omagari liebt diese Schriften, er erforschte die faszinierende Welt  der Arcade Game Typography und machte daraus ein Buch.

Und für all diejenigen, die eine ganz und gar unverbrauchte Pixelschrift suchen erschien bei der britischen Foundry The Northern Block kürzlich Boxal. Inspiriert ist sie vom zeitlosen Charme klassischer Arcade-Spiele. Jeder Buchstabe weckt Erinnerungen an pixelige Abenteuer und die Grafik klassischer Spiele. Mit ihren fünf Varianten Normal, Diamond, Dot, Square und Line, jeweils in den Schnitten Light, Regular und Bold, bietet Boxal eine breite Palette an Möglichkeiten und für jedes Projekt den passenden Stil – egal ob minimalistische Schlichtheit, klare Eleganz, raffinierte Raffinesse oder kühnes Statement.

Mit ihrer verspielten Hommage an Arcade-Spiele lädt Boxal Designer und Gamer gleichermaßen ein, die Magie der Pixelkunst wiederzuentdecken. Ob Digital oder Print – Boxal verleiht jedem Projekt einen Hauch Vintage-Flair.

Boxal umfasst über 610 Zeichen. Zu den OpenType-Funktionen gehören verschiedene Zahlenvarianten, Alternativen für a und g, Pfeile, Emojis sowie Sprachunterstützung für West-, Süd- und Mitteleuropa.

Wer sich vom Retro-Charme von Boxal verzaubern lassen möchte, kann die Schrift bei The Northern Block für knapp 100 Pfund lizensieren. Einzelschnitte kosten 19 Pfund. Noch bis einschließlich 30. April gibt es mit dem Code BOXAL30 einen Rabatt von 30 Prozent.

       

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Recap PAGE x BECC Design Camp: Echte Kreativität bleibt menschlich › PAGE online


Ein Tag Zeit, 22 Kreative, vier Kampagnen: Beim Design Camp von PAGE und BECC zeigte sich, dass Großes entsteht, wenn unterschiedliche Menschen zusammenkommen – mit KI als Sparringpartner.

Recap PAGE x BECC Design Camp: Echte Kreativität bleibt menschlich › PAGE onlineBild: BECC Agency & ISARWINKELEs gab nur eine einzige Regel, als PAGE und BECC 22 Designer:innen aus Deutschland und Österreich nach München einluden, um in nur einem Tag eine ganz besondere Aufgabe zu erfüllen: Aufgeteilt in vier Teams sollten die Kreativen eine Geburtstagskampagne zum 40. Jubiläum von PAGE entwerfen, allein mit der Vorgabe, »Human × AI« zu berücksichtigen – beides sollte Teil des Prozesses sein. Die Location war ein perfektes Match für diese Mission: Die Räume der Agentur BECC im Münchner Isarwinkel, offen, lichtdurchflutet und mitten im Grünen sind wie gemacht für Austausch, kreative Energie und echtes Teamwork. Designer, Texterinnen, Architektinnen, Produktdesigner, Illustratorinnen und Videografen – die Bandbreite der Teilnehmenden war groß, die Spannung, welche kreativen Arbeiten aus dieser Mischung entstehen würden, auch. Los ging es ganz analog mit einer Yogasession von Kirstin Sternel (Y-Why Yoga & Kommunikation).

Eine Gruppe von Menschen steht in einem offenen, modernen Innenraum mit hohen Decken, Oberlichtern und Holzstufen und führt gemeinsam eine Yoga- oder Stretching-Übung aus. Die Teilnehmenden balancieren auf einem Bein und strecken die Arme nach oben. Im Vordergrund stehen Sofas und ein Bildschirm mit einer Kachelübersicht, während Pflanzen und Sitzbereiche die kreative, entspannte Atmosphäre unterstreichen.Bild: BECC Agency & ISARWINKEL

Aufgeteilt in vier diverse Teams aus unterschiedlichen Disziplinen und Altersgruppen starteten die Teilnehmenden dann in die Konzeptionsphase. Für lange Debatten war zwar kaum Zeit – der Austausch war dennoch intensiv. Vor allem bei der Frage nach dem Umgang mit Künstlicher Intelligenz: Welche Rolle übernimmt KI im Designprozess? Wo kann sie unterstützen, wo nicht? Und wer behält die Fäden in der Hand?

»Keine Zeit, Dinge totzureden«

Schnell wurde klar: KI stellt die Designwelt zwar derzeit auf den Kopf, doch echte Kreativität bleibt menschlich. KI wird zum Sparringpartner, zum Teammitglied und Werkzeug: »Sie ersetzt uns nicht, es ist ein Miteinander«, sagte eine Teilnehmerin. Denn das Gefühl und die Gänsehaut, wenn man merkt, dass eine Idee wirklich gut ist, kann Technologie nicht leisten. Und nach und nach entstanden aus Brainstorming, Skizzen und Diskussionen konkrete Ideen, die zu greifbaren Strategien wurden.

Sechs Personen sitzen an einem Tisch in einem hellen, modernen Arbeitsraum mit sichtbaren Stahlträgern und großen Fenstern und arbeiten konzentriert an Laptops. Auf dem Tisch liegen Notizbücher, Kabel und Getränke; Sonnenlicht fällt durch die Fenster und schafft eine fokussierte, produktive Atmosphäre.Bild: BECC Agency & ISARWINKEL
Fünf Personen sitzen an einem Tisch in einem kreativ gestalteten Raum und arbeiten gemeinsam an Laptops. An der Wand hinter ihnen hängen zahlreiche Geweihe und Tierpräparate, daneben ist ein großes, farbiges Wandbild einer Figur zu sehen. Auf dem Tisch liegen Notizen, Bücher und Getränke; die Gruppe wirkt im Gespräch und konzentriert an ihren Aufgaben.Bild: BECC Agency & ISARWINKEL
Fünf Personen sitzen an einem runden Tisch in einem hellen, minimalistischen Raum und arbeiten konzentriert an ihren Laptops. Auf dem Tisch liegen Notizbücher, Smartphones, Wasserflaschen und Gläser. Eine große runde Deckenlampe, Pflanzen und ein Whiteboard im Hintergrund schaffen eine ruhige, fokussierte Arbeitsatmosphäre.Bild: BECC Agency & ISARWINKEL
Blick durch eine Glasscheibe in einen Besprechungsraum: Drei Personen sitzen an einem Tisch und arbeiten an Laptops, während im Vordergrund eine weitere Person mit dem Rücken zur Kamera sitzt. Die spiegelnde Scheibe zeigt spiegelverkehrte Schrift und Lichtreflexe. Auf dem Tisch stehen Wasserflaschen und Arbeitsmaterialien; die Stimmung wirkt ruhig und konzentriert.Bild: BECC Agency & ISARWINKEL

Obwohl die Zeit knapp war, kamen zum Mittagessen (frisch gekocht von BECC-Geschäftsführer Leif Geuder!) alle Teilnehmenden an der langen Tafel aus Holz im Herzen der Agentur zusammen und nahmen sich Zeit für Gespräche. »Heute Morgen waren wir uns völlig fremd, jetzt sind wir ein Team«, sagte eine Teilnehmerin. »Es ist toll zu sehen, was man schaffen kann, wenn so viele unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinandertreffen und man keine Zeit dafür hat, Dinge totzureden«, ein anderer.

Mehrere Personen stehen in einer hellen Küche um eine Kochinsel und bereiten gemeinsam Essen zu. Im Vordergrund richtet eine Person Pasta auf einem Teller an, während eine andere Nudeln aus einem großen Topf nimmt. Auf der Arbeitsfläche liegen frische Kräuter, Brot und Kochutensilien; im Hintergrund beobachten weitere Teilnehmende das Geschehen. Die Atmosphäre wirkt gemeinschaftlich und entspannt.Bild: BECC Agency & ISARWINKEL

»Technologie kann Kreativität beflügeln«

Dann ging es in die heiße Phase, denn bereits um 15:30 hieß es: Ab auf die Bühne, die Teilnehmenden stellen ihre Kampagnen den anderen Teams sowie Leif Geuder und PAGE-Chefredakteur Stefan Lara Torres vor. »Die Energie und Professionalität an diesem Tag war beeindruckend«, sagt Stefan Lara Torres. »Die Teams kannten sich vorher nicht und sind teils weit angereist, um gemeinsam etwas Großes zu entwickeln – auch mit KI. Aber es wurde einmal mehr klar: Technologie kann Kreativität beflügeln, aber nicht ersetzen.«

Ergebnis des PAGE x BECC Designcamps sind vier Kampagnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und trotzdem vieles gemeinsam haben. Sie zeigen, dass Design auch in Zeiten von KI nicht tot ist, dass Veränderung und Metamorphose seit jeher die Branche prägen und dass wir Menschen es sind, die auch künftig die Fäden ziehen. Sie feiern PAGE als langjährige Wegbegleiterin der Branche, sie machen Mut und laden die Community ein, selbst Teil des Jubiläums zu werden.

Am 6. Mai stimmen die Besuchenden im Rahmen der mcbw ab, welche Kampagne ab Sommer auf allen PAGE-Kanälen eingesetzt wird. Auch wenn die Gewinnerkampagne noch nicht feststeht: Applaus gab es schon jetzt für alle.

Sei am 6. Mai im ISARWINKEL dabei!

Ein freistehendes Werbeschild steht auf einem gepflasterten Weg vor einem eingeschossigen Backsteingebäude mit hohen, rundbogenförmigen Fenstern. Auf dem Schild ist ein grafisches Motiv mit der Aufschrift „BRAVE HEARTS DARE TO DESIGN. YOU ARE HERE.“ sowie „ISARWINKEL“ zu sehen. Das Gebäude liegt in einer grünen Umgebung mit Bäumen und Rasenflächen, darüber ein blauer Himmel mit weißen Wolken.Bild: BECC Agency & ISARWINKEL

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Porträt der Woche: Patrick Widmer › PAGE online


PAGE gefällt …: Illustrationen von Patrick Widmer aus Freilassing, der einen in Welten mitnimmt, die dicht und lebendig, verblüffend und leuchtend sind – und die für Oper und Magazine entstehen, für Festivals und Verlage und auch für das Fernsehen.

Porträt der Woche: Patrick Widmer › PAGE onlineBild: Patrick Widmer

Name Patrick Widmer

Location Gebürtiger Basler – mit Zwischenstopps in Stuttgart und München, inzwischen in Freilassing bei Salzburg gelandet.

Web patrickwidmer.com
@patrickwidmer

Start Eigentlich begann alles mit einer Entscheidung gegen die Illustration.

Nach dem Grundstudium an der Hochschule für Design und Kunst in Luzern – einer Hochburg der Illustration – schien mir der Weg zum Illustrator noch zu abstrakt. So entschied ich mich für den Studiengang Grafikdesign und wechselte danach für den Studiengang Visuelle Kommunikation an die Hochschule für Gestaltung und Kunst nach Basel.

Erste Selbstständigkeit mit einem Büro für Visuelle Gestaltung. Die ersten Jahre arbeitete ich als Grafiker und Art Director in Basel und Stuttgart. Die Illustration lief dabei aber immer mit – erst leise im Hintergrund, dann immer deutlicher. Der Wendepunkt kam mit dem Umzug nach München und den ersten Projekten für die Bayerische Staatsoper. Ab da war klar: Jetzt bin ich Illustrator.

Stil Ich arbeite bewusst zwischen Illustration für Kinder und für Erwachsene – und genau dieser Spagat prägt meinen Stil.
Mich reizt die Verbindung aus spielerischer, zugänglicher Bildsprache und inhaltlicher Tiefe. Meine Illustrationen sollen auf den ersten Blick leicht wirken – und auf den zweiten mehr erzählen.
Ich spiele mit Abstraktion, Überzeichnungen und Proportionen, kombiniere das mit kräftigen Farben, und entwickle dichte, lebendige Bildwelten, immer mit einer guten Portion Humor.

Lieblingsmotive Menschen. Am liebsten in Bewegung. Sie tragen Geschichten in sich – man muss sie nur zeichnen. Das hat mich schon als Kind fasziniert: Ein einziger Zirkusbesuch konnte mich monatelang beschäftigen. Mein Skizzenbuch ist deshalb fast immer dabei. Ich zeichne im Café, am Bahnhof, beim Fischhändler, im Schwimmbad oder in der U-Bahn – eigentlich überall, wo Leben stattfindet.

Technik Die Ideen entstehen analog – im Skizzenbuch und auf Papier.
Für die finalen Illustrationen gehe ich ins Digitale und arbeite viel mit unterschiedlichen Strukturen von: Spülbürsten, Rasierklingen, kaputte Pinsel, angebranntes Backpapier oder fotografierte Oberflächen. Daraus entsteht ein stetig wachsendes Archiv – und mein ganz eigener Baukasten.

Inspiration Alles, was sich bewegt – visuell oder gedanklich: Menschen, Städte, Natur, Kunst, Theater, Oper, Musik, Bücher, Filme.

Kund:innen Bayerische Staatsoper, BioTerra Magazin, Bühnen Bern, Carlsen Verlag, Lucerne Festival, Luzerner Schultheatertage, Eurowings Magazin, Pädagogische Hochschule Luzern, Schweizer Fernsehen, Sparkassenverlag, SJW-Verlag, Solarspar Magazin, Stadtpolizei Winterthur, Steelcase, Wort & Bild Verlag u. v. m.

Agent:in

 

Patrick Widmer: Animation für das Lucerne Festival
Patrick Widmer: Animation für das Lucerne Festival
Patrick Widmer: »Skakin’ Dylan« für das REPUBLIK Magazin
Freibad-Szene aus dem Kinderbuch »Spring doch!«, erschienen im SJW Verlag. Im Vordergrund steht ein Kind im roten Badeanzug zögernd auf einem Sprungbrett, während im Hintergrund andere Kinder mutig ins Wasser springen oder auf Badematten liegen. Die bunte Illustration vermittelt das Thema Überwindung und Mut.
Patrick Widmer: Illustration aus dem Kinderbuch Spring doch! – SJW Verlag Bild: Patrick Widmer
Zwei Illustrationen für das Ballett »Coppélia« der Bayerischen Staatsoper. Links: Dr. Coppelius, eine überlebensgroße, schnurrbärtige Figur in orangefarbenem Gehrock und hohem Hut, schreitet durch eine Kulisse aus Häuserwänden, während im Hintergrund eine Figur seinen Schlüssel aufhebt. Rechts: Die gleiche Figur, nun als Mechaniker gekleidet, hält eine zerstückte Puppenballerina in den Händen.
Patrick Widmer: Illustration für das Ballett »Coppélia« – Bayerische Staatsoper Bild: Patrick Widmer

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