Digital Business & Startups
Erst Kunden gewinnen – dann die Runde schließen
#Interview
Hinter beglaubigt.de verbirgt sich ein „digitaler Notar“. Das Team aus München konnte gerade 3,3 Millionen einsammeln. „Wir haben lange gebootstrapped, bis wir eine solide Kundenbasis und echte Traction aufgebaut hatten“, sagt Gründer Felix Gerlach.

Das Münchner LegalTech Openlaw, 2024 von Alexander Sporenberg und Felix Gerlach gegründet, positioniert sich als „europäische Plattform für digitale Rechts- und Notarinfrastruktur“. In Deutschland ist die Jungfirma mit beglaubigt.de unterwegs.
„Die Plattform bildet den gesamten Gründungsprozess digital ab, von den Gründungsdokumenten über den Notartermin bis zur HRB-Eintragung und Transparenzregister-Anmeldung“, heißt es zum Konzept.
YouTube-Mitgründer Jawed Karim (Y Ventures), Moonfire Ventures (Mattias Ljungman), Zeno Ventures, Combination VC, Orange Collective und zahlreiche Business Angels investierten kürzlich 3,3 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen.
Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründer Felix Gerlach einmal ausführlich über den Stand der Dinge in seinem Startup.
Wie würdest Du Deiner Großmutter beglaubigt.de erklären?
Stell dir vor, du müsstest nicht mehr zum Anwalt, Notar oder Amt gehen und könntest alles bequem von zu Hause aus am Computer erledigen – quasi ein digitaler Rechtsdienstleister.
War dies von Anfang an Euer Konzept?
Wir sind ursprünglich mit der digitalen Beglaubigung als Kernprodukt gestartet – also genau dem Moment, in dem etwas rechtlich verbindlich wird. Relativ schnell haben wir jedoch gemerkt: Das ist nur ein kleiner Teil der eigentlichen Gründerreise. Deshalb haben wir unser Modell konsequent weiterentwickelt. Heute begleiten wir Gründer:innen end-to-end – von der Gründung über Behördenanmeldungen bis hin zur laufenden Buchhaltung. Aus einem einzelnen Produkt ist so Schritt für Schritt ein vollständiges Legal Backoffice für Unternehmen entstanden.
Wie hat sich beglaubigt.de seit der Gründung entwickelt?
Unsere Entwicklung in Zahlen: 25.000+ Kund:innen seit Launch, 20 Mitarbeiter:innen, stark wachsend, zuletzt mit rund +50 % MoM-Wachstum. Live-Integrationen mit Qonto, Holvi, sevDesk, Kontist und weiteren Partnern. beglaubigt.de ist heute Deutschlands führende Plattform für digitale Unternehmensgründungen und Notarisierungen. Wir verkürzen GmbH-Gründungen von sechs bis acht Wochen auf bis zu drei Tage – vollständig digital, von den Gründungsdokumenten über den Notartermin bis zur HRB-Eintragung und Anmeldung im Transparenzregister. Unser Produktportfolio umfasst inzwischen: Firmengründungen – GmbH, UG, GbR/eGbR, Holding -, Beglaubigungen und Apostillen, beglaubigte Übersetzungen, Registeranmeldungen sowie Buchhaltung.
Zuletzt konntet Ihr eine Millionensumme einsammeln. Wie seid Ihr mit Euren Investor:innen in Kontakt gekommen?
Wir haben lange gebootstrapped und komplett eigenfinanziert gearbeitet, bis wir eine solide Kundenbasis und echte Traction aufgebaut hatten. Die ersten Investor:innen kamen aus unserem Netzwerk – vor allem aus dem Legal- und Tech-Bereich, also Menschen, die das Problem wirklich verstehen. Mit Y Combinator kam dann der erste große internationale Investor hinzu. YC hat ein extrem starkes Umfeld geschaffen und in Kombination mit unseren Zahlen den Zugang zu weiteren Top-Investoren deutlich beschleunigt. Kurz gesagt: erst bauen, echte Kunden gewinnen – und dann mit Substanz die Runde schließen.
Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?
Wir launchen bewusst sehr früh – das ist Teil unserer DNA und gleichzeitig die Quelle von Fehlern. Wenn man Produkte früh zum Kunden bringt, entstehen zwangsläufig Reibung, Bugs und Dinge, die noch nicht perfekt sind. Genau darin liegt aber auch der Schlüssel: echtes Feedback, reale Nutzung und schnelle Iteration. Eines unserer wichtigsten Learnings aus dem Y Combinator ist nicht, Fehler zu vermeiden, sondern schnell genug aus ihnen zu lernen.
Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben früh verstanden, dass es nicht um Features geht, sondern um echte Probleme. Statt lange im stillen Kämmerlein zu entwickeln, sind wir schnell zum Kunden gegangen, haben zugehört, iteriert und uns konsequent am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet. Gleichzeitig haben wir von Anfang an auf Geschwindigkeit gesetzt: schnell entscheiden, schnell launchen, schnell lernen. Diese Kombination aus Kundennähe und konsequenter Execution hat letztlich den Unterschied gemacht.
Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Es war noch nie so einfach, ein Unternehmen zu starten wie heute. Wir befinden uns in einem echten „Golden Age“ des Unternehmertums. Also: anfangen – und zwar jetzt.
Wo steht beglaubigt.de in einem Jahr?
In einem Jahr wollen wir der Standard für Gründung und Legal-Infrastruktur in Deutschland sein – und zeigen, dass Gründen auch einfach geht. Unser Ziel ist es, nicht nur ein Tool zu sein, sondern die gesamte darunterliegende Infrastruktur: ein durchgängiger Flow vom ersten Dokument bis zur laufenden Gesellschaft. Denn die Reise endet nicht mit der Gründung – sie beginnt dort. Von Registeranmeldungen über Steuern bis hin zu Compliance decken wir den gesamten Unternehmens-Lifecycle ab. Kurz gesagt: weniger Bürokratie, mehr Aufbau.
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): beglaubigt.de
Digital Business & Startups
Was kommt nach dem Kapitalismus? Die Antworten eines Startup-Gründers
Victor Büchner hat gerade gegründet. Im ungewöhnlichsten Gründer-Interview hat er uns vom Urlaub, Loki Schmidt und dem next big thing erzählt.
Gründer werden viel nach Zahlen, Pitches und manchmal nach Misserfolgen gefragt. Nach dem Persönlichen oder Philosophischen nicht so oft. Deshalb fragt Gründerszene im neuen Format „None Of Your Business“ all das, was sonst nicht in Wirtschaftsinterviews vorkommt. Und vielleicht auch sonst in keinen Interviews.
Victor Büchner hat im Januar Re_source Intelligence gegründet. Mit Datenanalysen will das Startup Verpackungen kreislauffähiger und dabei auch noch günstiger machen.
Die naiven Fragen
GS: Wie geht’s?
Büchner: Ich habe die rosarote Gründerbrille auf, bin hochmotiviert. Und der Sommer startet.
Wo erreichen wir dich denn gerade?
Auf dem Weg in den Urlaub. Wir sind gerade in der Toskana. 27 Grad. Auf der Fahrt mache ich noch ein paar Calls.
Eigentlich müsste ich jetzt nach Pasta fragen… Aber wenn du eine Kartoffel wärst, wie willst du zubereitet werden?
Als Bratkartoffel. Fett ist ein Geschmacksträger. Aber ohne Speck, ich bin Vegetarier.
Was sollten andere über dich wissen, was sie meistens nicht wissen?
Mir geht es wirklich um die Menschen. Ich glaube, vieles nicht zu können. Aber Netzwerken liegt mir.
Was hast du zuletzt gelesen?
Wut ist ein Geschenk von Gandhis Enkel. Es gibt ja viele aktivistisch motivierte Menschen, die glauben, das System muss zerstört werden. Aber Wut auf Dinge, wie sie heute sind, kann auch motivierend sein.
Die neugierigen Fragen
Worüber kannst du heute lachen, was damals richtig wehgetan hat?
Darüber, dass ich lange nicht wusste, was ich gründen soll. Ich war unsicher. Heute kann ich darüber lachen, weil es Teil des Prozesses ist.
Welche Kritik an dir hast du umgesetzt?
Dass man überlegt, was schlaues sagen zu können, statt in Ruhe zuzuhören. Im Meeting mal die ruhigere Person zu sein. Die Kritik kam von mir selbst. Aber Bestätigung von Kollegen.
Wovon warst du mal vollkommen überzeugt – jetzt aber nicht mehr?
Hätte nie gedacht, dass man als Gründer so viel Unterstützung hat. Man denkt, 9 von 10 Startups scheitern. Aber ich nehme viel Unterstützung wahr. Nicht nur Konkurrenzkampf.
Was würdest du tun, wenn du ab morgen nichts mehr mit Startups zu tun hättest?
Impact-VC. Oder einen alten aufgegebenen Resthof retten und Tiere pflegen und Gemüse anbauen und tischlern.
Die lokalen Fragen
Was ist deine Stadt?
Hamburg. Aber ich komme vom Rand.
Welchen Restaurant-Tipp gibst du jemandem, der zum ersten Mal in deiner Stadt ist?
Mangia e Bevi in Winterhude.
Überschätztester Spot in HH?
Mönckebergstraße, Spitalerstraße und Co bis hin zur Reeperbahn.
Unterschätztester Spot?
Der Loki-Schmidt-Garten.
Die literarischen Fragen
Jane Austen: Muss man Erwartungen enttäuschen, um glücklich zu werden?
Ja, ich glaube sowohl die eigenen, als auch die der anderen. Es gibt diesen Spruch: Unglück setzt Erwartung voraus. Wenn ich immer perfektes Wetter erwarte, kann ich leicht enttäuscht werden.
Ayn Rand: Ist Egoismus gut für alle?
Da ist der entscheidende Unterschied zwischen Egoismus und Egozentrismus. Egozentrismus ist nicht gut. Egoismus hingegen ist der Grund, warum die Menschheit so ist, wie sie ist. Aber mein Appell ist für einen ganzheitlichen Egoismus. Dann muss man schon aus Egoismus auch den Planeten erhalten, mit Luft zum Atmen, sauberem Wasser und Essen.
Annie Ernaux: Verliert man etwas, wenn man Erfolg hat und sozial aufsteigt?
Ja, das hat immer seinen Preis. Ich habe im Studium erlebt, dass ich mehr arbeiten musste als andere und das hat Vorteile aber auch Nachteile wie nicht zu jeder Party gehen oder ständig am See sitzen zu können. Die Frage ist, ob der Erfolg dich besitzt oder umgekehrt.
Franz Kafka: Ist Macht gruselig?
Ja, würde ich sagen. Wenn sich Macht bei einzelnen Personen konzentriert, wird es gruselig.
Kafka II: Du wachst morgens auf und bist in einen Käfer verwandelt. Was machst du?
Wenn ich fliegen kann, würde ich mir die ganze Welt von oben anschauen. Dasselbe wie als Mensch. Erstmal in die Natur.
Die prophetischen Fragen
Wer wird der oder die nächste Kanzlerin?
Ich hoffe jemand die oder der faktenbasiert und wissenschaftlich arbeitet und sich von Menschen aus der echten Welt beraten lässt.
Wann platzt die KI-Blase?
Die Ökonomie würde sagen, wenn wir am wenigsten damit rechnen. Das ist die Wall of Worries. Wenn alle glauben, dass sie platzt, dann platzt sie nicht.
Was wird das next big thing?
Quantencomputer könnte ich sagen. Unterschätzt. Nicht so leicht auszuprobieren wie LLMs. Aber mir ist noch wichtiger: Circular Economy. Der Hunger nach Material ist zu groß.
Was kommt nach dem Kapitalismus?
Gute Frage. Ökokapitalismus. Ganzheitlicher, transparenter; und bitte auch alles quantifizieren, das wir heute übersehen. Wie Hirschhausen sagt, ein Glas Honig müsste 300.000 Euro kosten, wenn man den Bienen Mindestlohn zahlte. Man muss den Gegenwert der Ökosysteme auch berechnen.
Wie wird das Wochenende?
Immer gut, weil das Wochenende so wichtig ist, um Dinge sacken zu lassen. Besonders im Sommer. Sam Altman, von dem ich nicht der größte Fan bin, hat mal eine Liste von Produktivitäts-Hacks geschrieben. Einer ist: Summers are the best.
Na dann, buon viaggio!
Digital Business & Startups
Startup-Jobs finden: Die wichtigsten Jobbörsen für Deutschland & Europa
Startup-Jobs gibt es viele – doch die richtigen zu finden, ist oft kompliziert. Diese Plattformen bündeln Angebote von frühen Gründungen bis hin zu Scale-ups. Ein Überblick.
Der Traum vom Startup-Job beginnt oft mit einer simplen Frage: Wo findet man ihn überhaupt? Zwischen großen Karriereplattformen und spezialisierten Startup-Portalen verlieren Bewerberinnen und Bewerber schnell den Überblick. Ob Jobs in Deutschland, europaweite Karrieremöglichkeiten oder Positionen bei global-positionierten Wachstumsunternehmen – die Auswahl ist groß. Welche Plattform eignet sich eigentlich für welches Bedürfnis am Besten? Gründerszene hat die wichtigsten Jobbörsen für die Startup-Szene unter die Lupe genommen.
Internationale Plattformen für Startup-Jobs
Founderio
Founderio, oder nach eigenen Aussagen auch „das Linkedin für Gründer“ genannt, ist eine Kombination aus internationaler Jobbörse und Gründer-Netzwerk. Die digitale Networking Plattform bringt Menschen mit unternehmerischen Ideen mit potenziellen Mitgründern, Mitarbeitenden, Investoren und Mentoren zusammen.
Für wen sich die Plattform lohnt: Founderio spricht vor allem Gründer in der frühen Phase an, die noch Teammitglieder suchen oder ihre Idee konkretisieren wollen. Wer also Startups early stage (egal ob als Co-Founder oder als früher Mitarbeiter) aufbauen will, kann hier fündig werden.
Wellfound
Wellfound ist ein global ausgerichteter digitaler Job-Marktplatz für Startups und Tech-Unternehmen. Die Plattform verbindet Jobsuchende direkt mit Gründern – Gehalt, Beteiligungen und weitere Rahmenbedingungen sind in der Regel bereits vor der Bewerbung sichtbar.
Für wen sich die Plattform lohnt: Besonders geeignet ist Wellfound für Jobsuchende, die gezielt im internationalen Startup- und Tech-Umfeld arbeiten wollen, insbesondere in Bereichen wie Engineering, Product, Design oder Data. Suchende finden dort Positionen von Early-Stage-Startups bis hin zu Scale-ups.
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Plattformen für Startup-Jobs in Europa
The Hub
The Hub ist eine digitale Job- und Recruiting-Plattform mit klarem Fokus auf Startups und Scale-ups aus Europa, schwerpunktmäßig aus dem nordischen Raum. Über die Plattform werden Jobs aus einem Spektrum an Startups gebündelt, von Pre-Seed-Unternehmen bis hin zu späteren Wachstumsphasen. Entstanden ist The Hub ursprünglich im Umfeld von Initiativen aus dem nordischen Startup-Ökosystem.
Für wen sich die Plattform lohnt: The Hub will vor allem Talente ansprechen, die in Europa nach offenen Rollen in den Bereichen Engineering, Product, Data, Design oder Operations suchen.
Built in Europe
Built in Europe ist eine von der VC-Gesellschaft Balderton Capital initiierte Job- und Kampagnenplattform, die ebenfalls den europäischen Startup-Sektor sichtbarer machen will. Über die Website werden offene Stellen aus mehr als 1.000 Tech-Startups und Scale-ups in Europa gebündelt, – mit Fokus auf wachstumsstarke Unternehmen aus dem Tech-Umfeld.
Für wen sich die Plattform lohnt: Besonders relevant ist die Plattform für Menschen mit Interesse an schnell wachsenden Scale-ups und global ausgerichteten Gründungen, bei denen europäische Tech-Teams am internationalen Wettbewerb teilnehmen.
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Plattformen für Startup-Jobs in Deutschland
Startup Sucht
Das digitale Startup-Jobboard Startup Sucht bündelt Netzwerk mit Stellenangebote aus der Startup-Szene. Neben klassischen Jobanzeigen werden auch Praktika, Freelancer-Möglichkeiten und Mitgründer-Suchen angeboten. Die Plattform ist dabei auf den DACH-Startup-Markt ausgerichtet.
Für wen sich die Plattform lohnt: Startup Sucht spricht vor allem die Bewerber an, die gezielt in der deutschen Startup-Szene nach Möglichkeiten suchen und dabei nicht nur langfristige Stellen, sondern auch Projekte, Gründungschancen oder kurzfristige Engagements im Blick haben.
Handpicked Berlin
Handpicked Berlin ist eine von dem Gründer Igir Ranc kuratierte Newsletter- und Content-Plattform für die Berliner Tech-, Startup- und Business-Szene. Sie bündelt wöchentlich ausgewählte Nachrichten, Karrierechancen, Jobangebote und Einblicke aus dem Berliner Ökosystem und bereitet diese in zwei festen Formaten auf: einem News-Newsletter am Montag und einem Karriere-Newsletter am Donnerstag.
Für wen sich die Plattform lohnt: Lohnenswert ist Handpicked Berlin vor allem für Jobsuchende, die im Berliner Startup- und Tech-Umfeld arbeiten wollen. Geeignet ist der Newsletter für diejenigen, die sich regelmäßig über den Markt informieren möchten, ohne selbst viele einzelne Quellen durchsuchen zu müssen, und die dabei Wert auf kuratierte Informationen legen.
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Berlin Startup Jobs
Berlin Startup Jobs ist eine auf Berlin fokussierte Jobplattform, die seit 2011 Startups und Scale-ups der Hauptstadt mit internationalen Fachkräften verbindet. Die Seite bündelt Karrierechancen aus dem Berliner Startup-Ökosystem und reicht dabei von Praktika über klassische Festanstellungen bis hin zu Co-Founder-Rollen.
Für wen sich die Plattform lohnt: Berlin Startup Jobs will vor allem Talente ansprechen, die gezielt im Berliner Startup-Umfeld arbeiten wollen und dabei Zugang zu einer kuratierten Auswahl an Unternehmen suchen.
Startup Jobs OWL
Die Jobplattform Startup Jobs OWL bündelt Stellenangebote von Startups aus der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL). Sie wird gemeinsam mit regionalen Partnern und der sogenannten WEGE mbH, der Wirtschaftsförderung für Bielefeld, betrieben.
Für wen sich die Plattform lohnt: Interessant ist die Plattform für Jobsuchende, die bewusst außerhalb der Startup-Metropolen arbeiten möchten und Interesse an Startups im Umfeld des klassischen Mittelstands haben.
Anmerkung der Gründerszene-Redaktion: Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Digital Business & Startups
Deutsches Roboter-Startup sammelt 1,4 Milliarden Dollar ein
Das Robotik-Startup Neuroa Robotics sichert sich bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar von einigen der mächtigsten Tech-Konzerne der Welt.
Das deutsche Robotik-Startup Neura Robotics hat eine Series-C-Finanzierungsrunde über bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Zu den Investoren gehören unter anderem Amazon, Nvidia, Qualcomm, Bosch, Schaeffler, Tether und die Europäische Investitionsbank. Nach Angaben des Unternehmens ist es die bislang größte Finanzierungsrunde eines Full-Stack-Robotik-Unternehmens weltweit.
Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen seine Plattform für sogenannte „Physical AI“ ausbauen – also KI-Systeme, die nicht nur Software steuern, sondern in Robotern physische Aufgaben übernehmen. Das Unternehmen entwickelt dafür kognitive und humanoide Roboter, die sehen, hören, fühlen und eigenständig lernen können. Herzstück der Strategie ist das sogenannte „Neuraverse“, eine Plattform, über die Roboter Fähigkeiten und Erfahrungen austauschen sollen.
Millionen Roboter sollen in den nächsten Jahren produziert werden
Laut Gründer und CEO David Reger soll das Kapital vor allem in den Ausbau der Produktion, die Weiterentwicklung der Plattform und den weltweiten Rollout der Technologie fließen. Bis 2030 will das Unternehmen mehrere Millionen Roboter produzieren. Bereits heute liege der Auftragsbestand bei mehr als einer Milliarde US-Dollar.
Neura wurde 2019 gegründet und zählt zu den ambitioniertesten Robotik-Startups Europas. Mit der Milliardenrunde positioniert sich das Unternehmen im globalen Wettlauf um humanoide Roboter und Physical AI als europäischer Herausforderer zu den großen US- und chinesischen Anbietern.
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